Kommt der Gockel untern Trecker, gibt es morgen keinen Wecker!
Ein Buch, das dem Leser bereits einen Hauch von Sommerwind um die Nase wehen lässt. Eine Geschichte des kleinen Dorfes Blumenfeld, irgendwo im nirgendwo. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte, es ...
Ein Buch, das dem Leser bereits einen Hauch von Sommerwind um die Nase wehen lässt. Eine Geschichte des kleinen Dorfes Blumenfeld, irgendwo im nirgendwo. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte, es beschreibt das Leben der Dorfbewohner, beginnt damit, dass der Pfarrer des Ortes verstirbt und ein neuer sofort aus Rom gesandt wird, plus passenden Spekulationen der Dorfbewohner dazu. Ein tolles Buch, das den Leser nicht loslässt, man konnte es schwer aus der Hand legen. Der Autorin gelingt es durch eine humorvoll beschwingte Schreibweise, ohne die Ernsthaftigkeit der Geschichte zu verlieren alltägliches zu erzählen. An der ein oder anderen Stelle kann man als Leser sehr schmunzeln, wenn es zum Beispiel besser gewesen wäre genauer hinzusehen, dass man Kneipe nicht mit dopple P schreibt, was dazu führt, dass das Dorf seitdem eine Laientheatergruppe hat. Der Gemeinde schon mal ein Suppenrezept auf Italienisch als Lateinische Predigt untergejubelt wird, aber alle sind begeistert und letztendlich, warum die Messdiener nur mit Fahrradhelm zur Messfeier kommen. Man ist als Leser mittendrinn, man riecht den Sommer, schmunzelt mit den Dorfbewohnern und wird dennoch manchmal nachdenklich. Ein Buch was, und das ist heutzutage mehr wie wichtig das Leben für den Moment des Lesen etwas leichter macht. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde das sicherlich auch noch einmal tun, natürlich nachdem ich Mirabellenmarmelade gekocht habe, die sollte man dazu genießen. Liebe Grüße