Cover-Bild Mirabellentage
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 16.04.2026
  • ISBN: 9783462314397
Martina Bogdahn

Mirabellentage

Roman
Martina Bogdahns neuer Roman aus dem Kosmos des »Mühlensommers«
Flirrende Hitze über dem See, das Summen in den Feldern und der Geschmack von Mirabellen. Martina Bogdahn führt uns in einen bewegten Sommer. In »Mirabellentage« erzählt sie warmherzig und humorvoll von einem Leben zwischen Routinen, Pflichten und Loslassen. Von einem letzten Wunsch und einem lang gehüteten Geheimnis. Von einer Frau, die alles hinterfragt und eine neue Sicht aufs Leben gewinnt. Denn ihre Freiheit liegt nicht in weiter Ferne, sie ist der schmale Weg, auf dem sie geht.
Als der Ortspfarrer Josef überraschend stirbt, gerät die geordnete Welt seiner Haushälterin Anna ins Wanken. Was soll nun werden? Erst mal muss sie die Beerdigung organisieren, den jungen Ersatzpriester Fridtjof in Empfang nehmen – und dann soll auch noch Josefs Asche ans Meer.
Dafür nimmt Anna, Anfang fünfzig, Fahrstunden bei ihrem ehemaligen Fahrlehrer und heimlichen Schwarm Herrn Tanner. Gemeinsam erkunden sie die Gegend um Blumfeld und erinnern sich an ein fast vergessenes Leben. An den Geruch des Sommers, die Farbe reifer Mirabellen, an harte Arbeit und kleine Alltagsfluchten.
Je näher der Aufbruch rückt, desto drängender werden Annas Fragen, denn die Fahrt bedeutet eine Reise ins Ungewisse. Es braucht eine Entscheidung. Wie gut, dass sie die nicht alleine treffen muss.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2026

Anna will ans Meer

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In dem Moment als Anna die Trauerkarten liest, wird ihr bewusst
"Josef ist tot". Sie und Josef kennen sich seit Kindertagen. Als Josef im Ort als Pfarrer berufen wird, sorgt sich Anna als Haushälterin ...

In dem Moment als Anna die Trauerkarten liest, wird ihr bewusst
"Josef ist tot". Sie und Josef kennen sich seit Kindertagen. Als Josef im Ort als Pfarrer berufen wird, sorgt sich Anna als Haushälterin um ihn. Bis Josef jetzt plötzlich mit 57 Jahren stirbt. Josef hat, "Gott sei Dank " alles geregelt. Und als nach ein paar Tagen Fridtjof, der neue junge Pfarrer, hungrig vor der Tür steht, ist Anna auch nicht mehr allein. Doch eine kleine Auszeit will sie sich gönnen. Sie muss ans Meer. Anna nimmt kurzerhand Fahrstunden. Dann soll es losgehen. Anna hat eine Mission. Eine geheimnisvolle Dose spielt eine Rolle. Sie muss sich entscheiden. Meer oder Mirabellenmarmelade. Neben der Rahmenhandlung erinnert sich Anna
Immer wieder an ernste, lustige und vor allen Dingen schöne Begebenheiten aus ihrem Leben als Pfarrhaushälterin im Dorf Blumfeld.
Martina Bogdahn hat nach ihrem Debütroman "Mühlensommer" mit "Mirabellentage" ein abermals amüsantes Buch geschrieben. Das Cover ist sehr gelungen und macht Appetit aufs Lesen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Charmant

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Das Buch „Mirabellentage“ hat mir wirklich gut gefallen, ich war ganz traurig, als es zu Ende gelesen war, ich hätte gerne noch ein paar Stunden mit diesen liebenswürdigen Charakteren verbracht.

Das ...

Das Buch „Mirabellentage“ hat mir wirklich gut gefallen, ich war ganz traurig, als es zu Ende gelesen war, ich hätte gerne noch ein paar Stunden mit diesen liebenswürdigen Charakteren verbracht.

Das Buch handelt von Anna Nass, einer Haushaltshilfe im katholischen Pfarrhaushalt, der ihr Pfarrer stirbt und die jetzt nicht so recht weiß, wie es weitergeht.
Aufgelockert wird diese Geschichte immer wieder von kleinen eingeschobenen Anekdoten.

Erst klingt die Geschichte eigentlich ganz spießig und konservativ, aber sie ist das genaue Gegenteil davon. Ich habe mehrmals herzlich gelacht, ich liebe den tabulosen und humorvollen Schreibstil der Autorin.

Ich habe selbst ein sehr kritisches Verhältnis zur Katholischen Kirche und konnte mich in diesem Buch sehr gut wiederfinden, es ist herrlich frech!

Am Ende bleiben durchaus ein paar Fragen offen. Das stört beim Abschluss dieser wundervollen Geschichte überhaupt nicht, aber es lässt mich hoffen, dass es ein weiteres Buch mit diesen Charakteren geben könnte, ich würde mich so sehr freuen sie wiederzutreffen!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Humorvolle Beschreibung des Dorflebens

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Wie gut, dass Tote nicht mehr laufen müssen. Sonst hätte Anna ihrem Pfarrer Josef nicht seine Lackschuhe anziehen können. Als sie ihn wusch und mit seinem besten Anzug ankleidete. Er sollte doch stattlich ...

Wie gut, dass Tote nicht mehr laufen müssen. Sonst hätte Anna ihrem Pfarrer Josef nicht seine Lackschuhe anziehen können. Als sie ihn wusch und mit seinem besten Anzug ankleidete. Er sollte doch stattlich ausschauen, wenn er im Sarg liegt. Das mit den Schuhen ist eigentlich lustig. Die kaufte der sparsame Geistliche nämlich, weil sie im Angebot waren und er nicht an diesem Schnäppchen vorbeigehen konnte. Dass sie zwei Nummern zu klein sind? Nun ja, das merkte er erst, als er wieder zuhause war. Da war es zu spät. Gut, dass sie jetzt ihren Zweck erfüllen.

Mirabellentage ist eine Sammlung von kurzweiligen und humorvollen Geschichten aus dem Leben von waschechten Dorfbewohnern. Anna erzählt aus ihrem Leben und wie sie der gute Geist im Haus des Pfarrers Josef wurde. Immer für ihre Mitmenschen da, vergaß sie ihre eigenen Wünsche und Hoffnungen. Aber, vielleicht ändert sich das ja, wenn sie den letzten Wunsch Josefs erfüllt?

Nach dem ersten Roman der Autorin war ich gespannt auf ihr zweites Werk. Auch das gefiel mir sehr gut. Das Ende ist aber für meinen Geschmack nicht wirklich vollständig. Es bleiben doch einige Fragen zurück. Das schmälert aber nichts an meiner Empfehlung für dieses Buch. Ich habe wirklich immer wieder herzhaft gelacht und danke der Autorin für unbeschwerte Lesestunden.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

hatte mir mehr versprochen

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Anna Nass lebt in Blumfeld, einem kleinen katholischen Dorf im Bayerischen Wald. Sie ist hier aufgewachsen und ihr Leben lang, wenn man mal von den jährlichen Kaffeefahrten absieht, nie wirklich herausgekommen. ...

Anna Nass lebt in Blumfeld, einem kleinen katholischen Dorf im Bayerischen Wald. Sie ist hier aufgewachsen und ihr Leben lang, wenn man mal von den jährlichen Kaffeefahrten absieht, nie wirklich herausgekommen. Sie sieht ihre Aufgabe darin sich um Josef zu kümmern, den örtlichen Pfarrer. Doch nun ist der völlig überraschend gestorben und sie hatte ihm für diesen Fall ein Versprechen gegeben….
Die Autorin beschreibt das aufopferungsvolle Leben von Anna sehr gut. Lässt Anna im Buch auch vielfach ihr bisheriges Leben Revue passieren. Immer wieder kommen bei Anna Erinnerungen auf, die sie mit dem Leser teilt. Für mich hat sich da eine für die Gemeinschaft engagierte Frau abgezeichnet, die dabei ihr eigenes Leben, ihre eigenen Wünsche hintenangestellt hat. Vielfach erfährt man auch kuriose Dinge, die Anna begegnet sind. Von Ministranten mit Schutzhelmen bis italienische Kochrezepte als Sonntagspredigt. Das war mir ehrlich gesagt etwas zu überzogen. Klar musste ich vielfach beim Lesen schmunzeln, aber glaubhaft fand ich das nicht. Nachdem ich vorher den Roman „Mühlensommer“ von der Autorin gelesen habe, der mir ausgesprochen gut gefallen hat, war ich hier doch etwas enttäuscht.
Insgesamt gebe ich darum auch nur 3 Lese-Sterne.

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