Das Buch vermittelt viel Wissen über die Toskana
Sommerwind in der ToskanaMit ihren Eltern fuhr Laura sehr oft in die Toskana. Der Onkel hatte dort ein Haus und für die Familie waren es preiswerte Ferien. Sie erinnert sich an langweilige Urlaube, bei denen sie immer die gleichen ...
Mit ihren Eltern fuhr Laura sehr oft in die Toskana. Der Onkel hatte dort ein Haus und für die Familie waren es preiswerte Ferien. Sie erinnert sich an langweilige Urlaube, bei denen sie immer die gleichen Menschen und Landschaften sah. Nichts Aufregendes geschah. Jetzt ist der Onkel tot und Laura bekommt Post von einem Anwalt. Als sie erfährt, dass sie das Haus des Onkels erbt, ist sie überrascht. Sie möchte unbedingt das Erbe annehmen und dann das Anwesen schnellstmöglich verkaufen.
Laura reist in die Toskana und trifft sich mit einem geschäftstüchtigen Makler. Der hat auch sehr rasch einen potenziellen Käufer an der Hand. Laura ist überrascht, welche Summe ihr von dieser Seite geboten wird. Doch ihre Nachbarn warnen sie vor dem Käufer. Sie kennen ihn und seine Absichten. Laura kommt ins Grübeln. Zudem sieht sie den Sohn der Nachbarn wieder und seine Ideen fesseln sie. Nein, so schnell verkaufen will sie dann doch nicht und bittet sich Bedenkzeit aus.
Dass die Autorin den Landstrich über den sie in "Sommerwind in der Toskana" schreibt bestens kennt, merkt man sofort. Das sind die bildhaften Darstellungen der Landschaft sowie das Hintergrundwissen zum Weinbau. Auch einige Rezepte gilt es zu entdecken, wobei mir schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlief. Hier, in Mittelitalien gibt es noch etliche Menschen, die von der Landwirtschaft leben. Aber auch der Tourismus spielt eine Rolle, wobei die kleinen Orte wohl doch noch nicht so überlaufen sind, wie etwa Florenz. Das Buch gefiel mir gut und meine Empfehlung kommt von Herzen.