Unangenehm und unsympathisch
Strandopfer Strandopfer soll ein Reihenauftakt sein, für mich wird es definitiv keiner.
Die Geschichte ist wirr, konstruiert, es dreht sich permanent im Kreis, die Wendungen und Auflösungen, geschweige ...
Strandopfer soll ein Reihenauftakt sein, für mich wird es definitiv keiner.
Die Geschichte ist wirr, konstruiert, es dreht sich permanent im Kreis, die Wendungen und Auflösungen, geschweige denn die Motive sind nicht nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist mir wahnsinnig unsympathisch, es soll wohl schnodderig und lässig rüberkommen, aber es ist reine Fäkalsprache. Nicht schön zu hören!
Am schlimmsten aber sind die Charaktere, ganz besonders die deutsche Ermittlerin. Ich denke, egal wie gut die Hintergrundgeschichte auch gewesen sein könnte, mit dieser Person wird alles unerträglich.
Sie ist wohl traumatisiert, wird retraumatisiert, aber vor allem ist sie misstrauisch, paranoid und vorurteilsbelastet bis fremdenfeindlich.
Ich frage mich, ob das der Sinn dieses Buches sein soll: Vorurteile bezüglich Polen zu schüren, wenn ja, dann hat es sein Ziel erreicht. Und ich fremdschäme mich für diese unreflektierte und unsympathische Romanfigur.