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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2021

Wunderschön gestaltetes Buch mit tollen Anregungen

Willkommen beim Sommerfest!
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Das Buch bietet viele Rezepte für das perfekte Sommerfest in den Kategorien Snacks & Fingerfood, Salate, Grillvergnügen, Desserts und Gebäck sowie Getränke, die alle mit großformatigen Fotos abgebildet ...

Das Buch bietet viele Rezepte für das perfekte Sommerfest in den Kategorien Snacks & Fingerfood, Salate, Grillvergnügen, Desserts und Gebäck sowie Getränke, die alle mit großformatigen Fotos abgebildet sind. Außerdem gibt es Basteltipps, z.B. für Schwimmkerzen, sowie weitere Dekotipps.


Meine Meinung:
Das Buch hat mir aufgrund der sehr schönen und aufwändigen Gestaltung direkt sehr gut gefallen, denn es macht sofort gute Laune, wenn man das Buch durchblättert. Die Fotos sind hochwertig und bilden die Gerichte sehr schön dekoriert ab und auch die anderen Seiten sind schön sommerlich kreativ gestaltet.
Die Einteilung der Rezepte in die verschiedenen Kategorien finde ich sehr gelungen und übersichtlich und man kann sich so schnell die für das eigene Fest passende Gerichte aussuchen.
Die Rezepte an sich sind im Großen und Ganzen gut beschrieben und recht einfach nachzukochen. Man benötigt keine total ausgefallenen Zutaten, aber trotzdem sind die meisten Gerichte einfallsreich und ideal für Gäste. Besonders gut gefallen haben mir die Desserts und Kuchen sowie die Getränke.
Da ich im Sommer Geburtstag habe, kann ich das Buch wirklich perfekt nutzen.


Fazit:
Ein sehr schön gestaltetes Buch, das nicht nur Lust auf ein Sommerfest macht, sondern auch wunderbar bei der Umsetzung unterstützt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2021

Hilfreicher praxisorientierter Ratgeber mit einfachen Rezepten

Babybrei
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Nach allgemeinen Erläuterungen wie z.B. einem Saisonkalender für Obst und Gemüse oder einer Einführung in die Beikost und einer kleinen Lebensmittelkunde bietet das Buch viele bebilderte Rezepte für den ...

Nach allgemeinen Erläuterungen wie z.B. einem Saisonkalender für Obst und Gemüse oder einer Einführung in die Beikost und einer kleinen Lebensmittelkunde bietet das Buch viele bebilderte Rezepte für den 5.-7. Monat, den 8.-10. Monat sowie Rezepte ab dem 11. Monat.


Meine Meinung:
Das Buch hat mir aufgrund seiner ansprechenden Gestaltung sofort sehr gut gefallen. Die Rezepte sind alle optisch sehr ansprechend dargestellt und mit vielen bunten Fotos hinterlegt.
Darüber hinaus ist das Buch sehr logisch und gut aufgebaut und bietet alle wichtigen Informationen rund um Beikost, Lebensmittelkunde etc. sehr gut verständlich und kurz und knackig dargestellt. Es gibt sogar eigene wertvolle Informationen rund um spezielle Unverträglichkeiten und Allergien.
Am besten hat mir gefallen, dass die Rezepte alle schnell und einfach nachzukochen sind, denn im Alltag mit Baby hat man ja nicht gerade viel Zeit für aufwändiges Einkaufen und Kochen. Die ersten Breis kommen mit minimalen Zutaten aus und sind sehr schnell zubereitet. Darüber hinaus schmecken die Gerichte wirklich gut und sind sehr kindgerecht. Man merkt, dass die Autorin eigene Kinder und viel Erfahrung mit dem Thema hat.
Damit auch der Rest der Familie zu seinem Recht kommt, gibt es bei den Rezepten oft alternative Abwandlungen für ein Familienessen. Das ist aus zeitlichen Aspekten natürlich super praktisch und hilft auch, die Zutaten optimal zu planen und zu verwerten.
Darüber hinaus finde ich es sehr gelungen, dass bei den Rezepten selbst auch oft Alternativen für bestimmte Zutaten angegeben werden. So muss man sich nicht starr an die Angaben halten.


Fazit:
Für mich ist es ein rundum gelungenes Buch, das den Einstieg in die Beikost extrem erleichtert. Ein wertvoller Begleiter für das erste Babyjahr!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2021

Dieser ungewöhnliche Roman ist eine Wucht

Wie viel von diesen Hügeln ist Gold
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Lucy und Sam machen sich auf den Weg, in den Weiten Amerikas ein angemessenes Grab für ihren Vater, einen Goldgräber / Bergarbeiter, zu finden. Die Wurzeln der beiden Kinder liegen in Asien und sie fühlen ...

Lucy und Sam machen sich auf den Weg, in den Weiten Amerikas ein angemessenes Grab für ihren Vater, einen Goldgräber / Bergarbeiter, zu finden. Die Wurzeln der beiden Kinder liegen in Asien und sie fühlen sich irgendwie nirgendwo so richtig zu Hause.


Meine Meinung:
Der Roman ist in vier großen Teilen erzählt, die zeitlich auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt und in diverse kürzere Kapitel aufgeteilt sind. Im Wesentlichen lesen wir die Geschichte aus Lucys Sicht, die als Kind von Migranten in Amerika nirgendwo richtig dazugehört und ihre richtige Heimat Sucht. Zusammen mit Sam bilden die Geschwister ein interessantes ungewöhnliches Tandem, das doch viel mehr zusammenschweißt, als sie anfangs vielleicht denken.
Ich fand den Roman wirklich sehr angenehm zu lesen, auch wenn es keine leichte Kost ist, die erzählt wird. Es geht um Trauer, um Umweltzerstörung, Rassismus, Genderfragen und letztlich um Dazugehören versus Ausgrenzung. Dabei verwendet die Autorin eine kraftvolle Sprache, die sehr poetisch, gleichzeitig aber präzise ist. Sie mischt dabei immer wieder Ausdrücke aus dem Pidgin-Mandarin unter, die den Text sehr authentisch machen.
Abgerundet wird das Ganze schließlich durch ein sehr aufschlussreiches Interview mit der Autorin, die viele der im Buch angesprochenen Themen sehr gut einordnet.


Fazit:
Dieser Roman ist für mich eines der ungewöhnlichsten Bücher des Jahres 2021 und ein ganz besonders gelungenes Debüt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2021

Eindringlicher historischer Roman zur Nachkriegszeit

Wenn die Hoffnung erwacht
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Die junge Nora erwartet von einem in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten kurz nach Kriegsende ein Kind, als dieser abkommandiert wird. Als die Situation in ihrem strengen Elternhaus für sie ...

Die junge Nora erwartet von einem in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten kurz nach Kriegsende ein Kind, als dieser abkommandiert wird. Als die Situation in ihrem strengen Elternhaus für sie immer unerträglicher wird, bricht sie alle Brücken hinter sich ab und steigt mit ihrem kleinen Sohn Willi in den nächstbesten Zug von Regensburg nach München. Dort trifft sie auf Celia, die aus einer reichen Familie stammt, und verschiedene Verwechslungen nehmen ihren Lauf…


Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Lilli Beck, denn sie sind immer außerordentlich gut und gründlich recherchiert und gleichzeitig spannend und berührend erzählt. Auch dieser neue Roman hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die verschiedenen Kapitel sind aus der Perspektive unterschiedlicher Personen geschrieben – natürlich aus Noras Perspektive, aber auch aus der Sicht von Wolf Wagner aus der reichen Münchener Familie. Dies macht das Lesen wunderbar abwechslungsreich und man bekommt als Leser / Leserin ein sehr rundes Bild vom Geschehen. Dabei haben die Kapitel genau die richtige Länge und man möchte einfach immer wissen, wie es weitergeht.
Die Geschichte von Nora, ihrem amerikanischen Verlobten und dem kleinen Sohn fand ich unglaublich berührend. Die Protagonistin ist dabei in all ihrer Zerrissenheit sehr authentisch und stimmig gezeichnet und man fühlt von Beginn an mit ihr mit. Auch die anderen Personen sind sehr gut angelegt und in ihren Handlungen und ihrer Motivation sehr gut nachvollziehbar.
Durch die Verfolgung der Schicksale dieser Personen habe ich viel über die Nachkriegszeit lernen können. Die Wohnungsnot, der Hunger, die Sorgen der Menschen, die Schicksale der Flüchtlinge und die Situation der Besatzer kommt anhand der konkreten Schicksale sehr plastisch rüber. Darüber hinaus fand ich es sehr spannend angelegt, dass Wolf Wagner die fiktive Zeitschrift „Welt im Blick“ gründet und hier z.B. Leserbriefe eine Rolle spielen. Dies gibt dem Roman noch eine weitere Dimension, da man so noch mehr über die Themen lernt, die die Menschen im Nachkriegsdeutschland bewegen (vor allem Hunger, Kälte, Mangel an allem…).


Fazit:
Das Buch hat mich sehr berührt und ich werde noch lange daran denken. Darüber hinaus hat mich die gute und detaillierte Recherche und historische Darstellung der Autorin wieder sehr beeindruckt. Eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2021

Warmherziger und berührender Roman, der zum Nachdenken anregt

Das Glück am Ende der Straße
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Elli ist obdachlos und sitzt oft auf einer Parkbank nahe von Lisas Haus. Lisa ist durch Beruf und Familie mit drei Kindern im Dauerstress, so dass sie manchmal gar nicht mitbekommt, was ihre Kinder bewegt. ...

Elli ist obdachlos und sitzt oft auf einer Parkbank nahe von Lisas Haus. Lisa ist durch Beruf und Familie mit drei Kindern im Dauerstress, so dass sie manchmal gar nicht mitbekommt, was ihre Kinder bewegt. Als Elli sich mit den Kindern anfreundet und ihnen hilft, ist das der Beginn einer besonderen Beziehung. Und als sie dann einmal Hilfe braucht, ist Lisa mit ihrer Familie zur Stelle.


Meine Meinung:
Das Buch ist wirklich etwas ganz Besonderes. Dank das flüssigen und warmherzigen Schreibstils habe ich mich von Anfang an in der Geschichte total wohlgefühlt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die kurzen Kapitel ließen sich extrem gut lesen und viel zu schnell war der Roman ausgelesen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Personen in der Geschichte sehr authentisch angelegt sind und ihre beschriebene Entwicklung sehr stimmig ist. Man konnte sehr gut nachvollziehen, wie Elli in die Obdachlosigkeit abgerutscht war, denn es werden auch Passagen aus ihrer Vergangenheit berichtet. Auch Lisa und ihre Familie werden sehr warmherzig beschrieben, aber auch Nebenfiguren sind liebevoll und detailliert angelegt.
So kann man als Leser vieles über das harte Leben Obdachloser lernen und erfährt auch gut recherchierte Fakten über die konkrete Hilfe, die es für diesen Personenkreis gibt. Ich fand es zum Beispiel sehr aufschlussreich, über ein Tageszentrum für Wohnungslose zu lesen, wo sie z.B. eine Mahlzeit bekommen, duschen oder ihre Sachen den Tag über abstellen können.
Die Geschichte an sich ist nicht nur warmherzig erzählt, sondern versprüht auch einen herrlichen Humor und hat mich nicht zuletzt emotional berührt. So habe ich am Ende die eine oder andere Träne vergossen.


Fazit:
Diesen Roman kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen, denn er ist spannend und berührend erzählt und regt zum Nachdenken an!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere