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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2021

Spannender Abschluss der Trilogie

Das Rätsel des Pferdeamuletts - Eponas Erbe
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Nachdem Cora nach dem Angriff des „Dunklen“ in Band 2 irgendwo zwischen den Welten gefangen ist und nicht ansprechbar im Krankenhaus liegt, hängt alles an Godje. Nur sie kann ihre Schwester retten, wenn ...

Nachdem Cora nach dem Angriff des „Dunklen“ in Band 2 irgendwo zwischen den Welten gefangen ist und nicht ansprechbar im Krankenhaus liegt, hängt alles an Godje. Nur sie kann ihre Schwester retten, wenn sie sich noch ein weiteres Amulett beschafft. Hierfür muss sie jedoch erst einmal die mittlere Schwester Rhianna finden und reist dafür mit Aides und Fynn nach Wales.


Meine Meinung:
Ich hatte dem dritten Band der Trilogie nach dem fiesen Cliffhanger aus Band 2 wirklich entgegengefiebert und wurde nicht enttäuscht. Die Story ging genauso spannend weiter, wie ich es gewohnt war. Manchmal kam ich gar nicht dazu, Luft zu holen, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen!
Die Geschichte hatte nicht nur einen gelungenen Spannungsbogen, sondern auch ein sehr stimmiges und passendes Ende. Dies lag nicht zuletzt an den weiterhin sehr authentischen und glaubwürdigen Charakteren, die sich schön entwickelt und wieder einmal über sich hinausgewachsen sind.
Daneben war es toll, dass auch wieder ganz viel Pferdewissen der Autorin durchschien und auch darüber hinaus extrem viel Hintergrundwissen rund um eine spannende mystische Welt, in deren Mittelpunkt die Pferdegöttin Epona steht.
Nicht zuletzt der Ausflug nach Wales hat mir sehr gut gefallen, denn ich konnte mich richtig in die Landschaft dort versetzen und mich an den landestypischen Besonderheiten erfreuen.


Fazit:
Dieser dritte Band ist der gelungene Abschluss der Trilogie und ich habe ihn extrem gerne gelesen. Wärmste Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2021

Spannende und lustige Unterhaltung für Mädchen und Jungen – und für die ganze Familie

Penny Pepper – Hochzeitstorten und Halunken
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Penny Pepper und ihre Freundinnen sind ganz aufgeregt, denn ihre Klassenlehrerin heiratet den Hausmeister der Schule und sie sollen Blumenmädchen sein. Doch als die Hochzeitstorte verschwindet, haben die ...

Penny Pepper und ihre Freundinnen sind ganz aufgeregt, denn ihre Klassenlehrerin heiratet den Hausmeister der Schule und sie sollen Blumenmädchen sein. Doch als die Hochzeitstorte verschwindet, haben die vier Detektivinnen erst einmal anderes zu tun, denn sie wollen natürlich unbedingt den spannenden Fall lösen und die Hochzeit retten!


Meine Meinung:
Dieser neue Penny Pepper-Band ist wieder so hochwertig und liebevoll gestaltet wie die Vorgängerbände. Die Erzählung ist spannend und sehr nachvollziehbar gehalten. Es tauchen verschiedene Verdächtige auf und man kann wirklich sehr gut miträtseln bis zur stimmigen Auflösung.
Neben den sympathisch gezeichneten Detektivinnen rund um Penny, mit denen sich Jungen und Mädchen gut identifizieren können, sind auch in diesem Band wieder besondere Highlights durch das lustige Diktiergerät, das immer alles falsch versteht, und die Erläuterungen zu Redensarten oder speziellen Ausdrücken gegeben. Die Erläuterungen sind oft ganz genau auf den Punkt und altersgerecht getroffen, manchmal sind sie aber auch einfach nur lustig.
Überhaupt ist das Buch wieder sehr spannend, aber vor allem an vielen Stellen auch total witzig. Die ganze Familie kann über die lustigen „Verhörer“ des Diktiergeräts oder manch lustigen Vorfall lachen. Durch die schönen Illustrationen und die verschiedenen Schriftarten ist das Lesen wirklich eine große Freude!


Fazit:
Wieder ein toller und langersehnter Penny Pepper-Band mit einem sehr netten Grundthema (Hochzeit) und einem sehr stimmigen Fall. Spannend und lustig! Absolute Empfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2021

Unterhaltung nach bewährtem Muster von Iny Lorentz – über eine spannende Epoche der Seefahrt in Hamburg

Die Perlenprinzessin. Rivalen
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Der Auftakt zu einer neuen Familiensaga von Iny Lorentz spielt ab 1771 in Hamburg und zieht sich bis ins 19. Jahrhundert zur Zeit Napoleons und der französischen Besatzung.
Die beiden junge Kapitäne Simon ...

Der Auftakt zu einer neuen Familiensaga von Iny Lorentz spielt ab 1771 in Hamburg und zieht sich bis ins 19. Jahrhundert zur Zeit Napoleons und der französischen Besatzung.
Die beiden junge Kapitäne Simon Simonsen und Jörgen Mensing lassen sich auf einen gefährlichen Wettstreit ein, um die schöne Mina Thadde zu heiraten. Als auf der Fahrt ein Unglück passiert und darum Lügen gesponnen werden, geht Jörgen als Sieger aus dem Wettstreit hervor und Simons Ruf als Kapitän ist zunächst ruiniert. Die Geschichte wird im ersten Band über drei Generationen erzählt und soll in der Fortsetzung dann auf der Geschichte der Enkel aufsetzen.


Meine Meinung:
Der Roman startet von Beginn an mit einer spannenden Geschichte, die in kurzen Kapiteln sehr dicht und flüssig erzählt wird, so dass man sie wirklich gut lesen kann und das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in die historischen Hintergründe, gerade zur Zeit der französischen Besetzung Hamburgs bzw. der Seeblockade gegenüber England unter Napoleon. Im Gegensatz zu den Schilderungen in einem Geschichtsbuch kann man sich nach der Lektüre dieses Romans gut vorstellen, was die Besetzung für ganz normale Menschen verschiedener Schichten bedeutet hat. Darüber hinaus habe ich auch einen sehr guten und authentischen Einblick in die mir bisher unbekannte Welt der Seefahrt bekommen. Die Schilderungen waren so spannend und atmosphärisch, dass man sich sehr gut vorstellen konnte, wie es auf einem großen Handelsschiff oder in den Häfen zuging.
Die Konstruktion der Geschichte an sich beruht auf bewährten Erzählmustern von Iny Lorentz, bei denen gleich klar ist, welche Person gut und welche böse ist. Manchmal erschienen mir die handelnden Personen arg eindimensional, aber es hat mich beim Lesen auch nicht sehr gestört. Darüber hinaus passieren natürlich den „guten“ Personen alle möglichen Schicksalsschläge, die einen beim Lesen ziemlich mitnehmen.
Anders als erwartet ist der Roman nicht richtig in sich abgeschlossen, sondern endet mit einem spannenden Cliffhanger, so dass ich jetzt voller Spannung den zweiten Teil erwarte.


Fazit:
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und es besonders genossen, viel Neues über eine historische Epoche sowie über die Seefahrt zu lernen. Der Roman ist in dieser Hinsicht wirklich recht vielfältig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Kann man lesen, muss man aber nicht lesen

Aus der Mitte des Sees
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Lukas ist seit mehreren Jahren im Kloster, als sein bester Freund dieses verlässt und eine Familie gründet. Auch Lukas ist hin- und hergerissen. Auf der einen Seite erwarten die älteren Mönche von ihm, ...

Lukas ist seit mehreren Jahren im Kloster, als sein bester Freund dieses verlässt und eine Familie gründet. Auch Lukas ist hin- und hergerissen. Auf der einen Seite erwarten die älteren Mönche von ihm, dass er Abt wird, auf der anderen Seite vermisst er seinen Freund und dann lernt er noch die lebenslustige Sarah kennen…
Ruhe findet er beim Nachdenken am See und beim Schwimmen.


Meine Meinung:
Das Buch beschreibt einen Zeitraum von etwa zwei Wochen, in denen man im Wesentlichen Lukas‘ inneren Zwiegesprächen folgt. Er spricht in Gedanken mit seinem Freund, mit älteren Mönchen, mit Sarah… - wie er wahrscheinlich auch mit Gott im Zwiegespräch ist.
Grundsätzlich ist der Roman sehr poetisch geschrieben, so dass man in den Formulierungen richtig schwelgen kann.
Mir war allerdings erstmal nicht so recht klar, worauf der Autor hinauswollte. Gerade im Mittelteil hatte der Roman auch deutliche Länge und es ging in der Handlung nicht wirklich vorwärts.
Durch das Ende ergab sich jedoch für mich ein gewisser Sinn und die Geschichte war doch noch recht stimmig.


Fazit:
Meines Erachtens verpasst man nichts, wenn man den Roman nicht gelesen hat. Wer bis zum Ende durchhält, kann sich aber an einer stimmigen Geschichte und schönen Formulierungen erfreuen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 06.04.2021

Hintergründig konstruierter Kurzroman

Roman d’amour
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Charlotte hatte vor vielen Jahren eine Affäre mit einem verheirateten Mann und hat die Erlebnisse in einem fiktiven Buch verarbeitet. Nun soll sie dafür einen Literaturpreis erhalten und sieht sich im ...

Charlotte hatte vor vielen Jahren eine Affäre mit einem verheirateten Mann und hat die Erlebnisse in einem fiktiven Buch verarbeitet. Nun soll sie dafür einen Literaturpreis erhalten und sieht sich im Vorfeld zur Preisverleihung mit einer unglaublich hartnäckigen Journalistin konfrontiert, die immer wieder insistierend nach dem Wahrheitsgehalt in dem fiktiven Text fragt.


Meine Meinung:
Ich habe erstmal ein bisschen gebraucht, bis ich in die Handlung reingekommen bin, weil in der Erzählung die verschiedenen Ebenen zunehmend verschwimmen. Man musste sich anfangs ziemlich konzentrieren, um auseinander zu halten, ob es gerade um die Ebene von Charlotte und der Interviewerin oder um ihren Roman und die entsprechenden fiktiven Figuren geht.
Durch die unterschiedlichen Ebenen ist das Buch wirklich sehr interessant gehalten. Darüber hinaus ist es fast schon poetisch geschrieben und hat immer wieder sehr spannende Bezüge zu französischen Sprüchen oder Gedichten.
Neben Charlotte wird auch die Interviewerin sehr interessant gezeichnet, was sich erst im Laufe der Handlung für den Leser / die Leserin einordnet. Ich war jedenfalls sehr überrascht.


Fazit:
Diesen kleinen Roman fand ich wirklich sehr ungewöhnlich und ich werde sicherlich noch öfter an die Geschichte denken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere