Gute Story mit enttäuschendem Ende
Ein Haus aus Salz und TränenAnnaleigh lebt mit ihren Schwestern auf einem abgelegenen Anwesen. Vier ihrer zwölf Schwestern sind bereits unter mysteriösen Umständen gestorben. Während alle an Unfälle glauben, vermutet Annaleigh, dass ...
Annaleigh lebt mit ihren Schwestern auf einem abgelegenen Anwesen. Vier ihrer zwölf Schwestern sind bereits unter mysteriösen Umständen gestorben. Während alle an Unfälle glauben, vermutet Annaleigh, dass mehr dahintersteckt. Als sie entdeckt, dass ihre Schwestern nachts geheimnisvolle Bälle besuchen, überlegt sie sich ihnen anzuschließen. Gemeinsam mit einem rätselhaften Fremden folgt sie den Spuren des Mysteriums – doch die Wahrheit könnte noch schrecklicher sein als die Legende.
Von außen ist das Buch schonmal wunderschön. Und auch vom Inhaltlichen hat es mich zunächst überzeugt. Am Anfang und während des Verlaufs der Geschichte, war das Buch total spannend. Auch der Schreibstil hat dazu geführt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Zwischendurch ist es teilweise gruselig und sehr traurig. Diese Emotionen wurden super rübergebracht, sodass man es selbst total gefühlt hat. Manchmal war es mir persönlich ein bisschen zu eklig, was durch die versprochenen Horrorelemente allerdings auch teilweise angekündet wurde. Ich hatte tatsächlich nach kurzer Zeit schon einen Verdacht wer für bestimmte Sachen verantwortlich sein könnte. Diese Vermutungen haben sich irgendwie bestätigt aber auch irgendwie nicht. Um das zu verstehen, muss man das Buch gelesen haben. Diese Auflösung hat mir eigentlich erstmal ganz gut gefallen. Bis zu den letzten 50 Seiten dachte ich auch, dass das mein nächstes fünf Sterne Highlight Buch wird, aber dann hat die Qualität deutlich nachgelassen. Man hat plötzlich die Echtheit der ganzen Geschichte hinterfragt, was interessant war, aber auch sehr absurd und manchmal einfach nur nervig. Dazu wurden dann weirde Spitznamen ausgepackt, die vorher zum Glück nie eine Thema waren, was allerdings auch an der deutschen Übersetzung liegen kann. Dann haben manche Zusammenhänge für mich absolut keinen Sinn ergeben. Es sollte vermutlich alles wie ein Plottwist wirken, es hat allerdings eher gewirkt als müsste man sich die möglichst absurdesten Erklärungen aus den Fingern saugen. Die letzten zwei Seiten sind mir dann generell, aber vorallem für dieses Buch, viel zu basic geendet. Auch wenn mir das Lesen die meiste Zeit sehr viel Spaß gemacht hat, haben mich die letzten 50 Seiten leider völlig enttäuscht. Wem einfach nur der Weg wichtig ist, kann ich das Buch sehr ans Herz legen, wer allerdings am Ende auch eine vernünftige Auflösung sucht, der ist mit diesem Buch meiner Meinung nicht gut beraten.