Profilbild von Charlottewlk

Charlottewlk

Lesejury Star
offline

Charlottewlk ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Charlottewlk über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.09.2025

Tolle Reihe

The Throne of Broken Gods - Götter und Monster 2
0

The Throne of Broken Gods setzt direkt nach Band 1 an und hat mich wieder in diese düstere, faszinierende Welt hineingezogen. Die Geschichte ist episch, voller Kämpfe, Intrigen und Emotionen, aber auch ...

The Throne of Broken Gods setzt direkt nach Band 1 an und hat mich wieder in diese düstere, faszinierende Welt hineingezogen. Die Geschichte ist episch, voller Kämpfe, Intrigen und Emotionen, aber auch durchzogen von stillen Momenten, die mich sehr berührt haben.

Dianna ist für mich weiterhin eine sehr spannende Protagonistin. Stark, oft moralisch grau, und dabei so nahbar, dass man einfach mit ihr fühlen muss. Samkiel ist ihr perfektes Gegenstück. Ihre Chemie aber auch die zarten Szenen zwischen ihnen haben mich oft zum Lächeln gebracht.

Was ich sehr mochte, war, dass diesmal auch Nebencharaktere stärker in den Vordergrund treten und mehr Tiefe bekommen. Das macht die Welt noch reicher und greifbarer. Auch das Worldbuilding ist wieder beeindruckend detailreich und zieht einen komplett in diese göttlich-düstere Atmosphäre hinein.

Mit über 900 Seiten hatte das Buch an wenigen Stellen für mich Längen. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Aber sobald die Handlung wieder Fahrt aufnimmt, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Am Ende hat mich das Buch absolut zerstört und trotzdem erfüllt zurückgelassen. Ein würdiger zweiter Band, der alles hat: Spannung, Herzschmerz, moralische Grauzonen und eine Liebesgeschichte, die sich wirklich lohnt.💫

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2025

Gelungener Abschluss

Powerless - Der Thron
0

Mit Powerless – Der Thron endet eine Reihe, die ich von Anfang an richtig geliebt habe. Auch wenn sich der Einstieg diesmal etwas gezogen hat, hat Lauren Roberts es wieder geschafft, mich komplett in ihre ...

Mit Powerless – Der Thron endet eine Reihe, die ich von Anfang an richtig geliebt habe. Auch wenn sich der Einstieg diesmal etwas gezogen hat, hat Lauren Roberts es wieder geschafft, mich komplett in ihre Welt zu ziehen. Gerade ab der Hälfte nimmt die Handlung ordentlich Fahrt auf, die Plots überschlagen sich und es gibt einige Twists, die ich so nicht erwartet habe.

Paedyn war für mich wieder das absolute Highlight. Ihre Stärke, ihre innere Zerrissenheit und der Mut, den sie immer wieder aufbringen muss, haben mich sehr berührt. Und dann Kai, ich mag einfach, wie viel Herz in seiner Figur steckt. Zwischen den beiden knistert es nach wie vor, aber ohne dass die Liebesgeschichte den Rest überlagert. Genau dieses Gleichgewicht hat mir gefallen.

Besonders spannend fand ich diesmal auch die Nebenschauplätze, wie die Intrigen am Hof, Machtkämpfe und kleine Nebencharaktere, die immer wieder wichtige Impulse gesetzt haben. Dadurch wirkte die Welt lebendig und vielschichtig.

Klar, ein bisschen bittersüß ist es immer, sich von Figuren zu verabschieden, die man so lange begleitet hat, aber ich fand das ende sehr gelungen. Für mich ist es ein Abschluss, der sich rund anfühlt und gleichzeitig noch lange nachhallt.

Mein Fazit: ein würdiger, emotionaler Abschluss mit kleinen Längen am Anfang, aber insgesamt voller Spannung, Gefühl und einer Prise Dramatik. Genau so, wie ich es mir von dieser Reihe gewünscht habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2025

Pure Sommervibes

If You Fly Too Far
0

Das Buch hat mich direkt mit seiner Atmosphäre gepackt. Fuerteventura als Setting ist einfach traumhaft. Sonne, Sand, Palmen, und mittendrin das Pureza Resort, das sich beim Lesen wie eine kleine, eigene ...

Das Buch hat mich direkt mit seiner Atmosphäre gepackt. Fuerteventura als Setting ist einfach traumhaft. Sonne, Sand, Palmen, und mittendrin das Pureza Resort, das sich beim Lesen wie eine kleine, eigene Welt anfühlt.🌴✨

Elana war mir sofort sympathisch, auch wenn sie nicht perfekt ist, manchmal wirkt sie ein bisschen naiv, aber genau das macht sie echt und nahbar. Ich konnte ihre Sehnsucht nach einem Neubeginn total nachvollziehen. Und dann Adrian… sagen wir so: die Chemie der beiden ist einfach da. Er bringt eine gewisse Tiefe mit, wirkt geheimnisvoll und man spürt, dass hinter seiner Fassade mehr steckt.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, was ich sehr mochte. Dieses Hin-und-Her, das Verbotene, weil Beziehungen im Resort eigentlich tabu sind, macht alles noch prickelnder. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Dynamik zwischen den beiden aufbaut und gleichzeitig diese Regel immer wie ein Schatten über ihnen hängt.

Neben den beiden Hauptfiguren haben mir auch die Nebencharaktere super gefallen. Sunny und Dario bringen so viel Leichtigkeit rein, dass ich mich sofort nach einer Clique wie dieser gesehnt habe. Ich freue mich jetzt schon, dass Sunny bald ihre eigene Geschichte bekommt.

Was mir richtig gefallen hat, war die Mischung aus Sommer-Vibes, Romantik und ein paar Momenten voller Drama. Nur am Ende ging mir alles etwas zu sehr Schlag auf Schlag.

If You Fly Too Far ist für mich wie ein Kurzurlaub in Buchform. Ein Setting, das Sehnsucht weckt, Charaktere, die ans Herz wachsen, und eine Lovestory, die mich zum Lächeln gebracht hat. Perfekt für alle, die Romantik mit Sommerfeeling lieben ☀️💛.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2025

Ich habe es so geliebt

Rose in Chains
0

Okay wow, ich hatte hohe Erwartungen, aber was Julie Soto hier abliefert, ist echt nochmal ein ganz anderes Level. Die Atmosphäre ist düster, irgendwie schwer, aber genau das macht den Reiz aus. Nichts ...

Okay wow, ich hatte hohe Erwartungen, aber was Julie Soto hier abliefert, ist echt nochmal ein ganz anderes Level. Die Atmosphäre ist düster, irgendwie schwer, aber genau das macht den Reiz aus. Nichts hier fühlt sich bequem an, weder die Welt noch die Figuren. Und trotzdem wollte ich nicht mehr auftauchen.
Briony ist eine dieser Protagonistinnen, die auf den ersten Blick leise wirkt, aber je länger man mit ihr unterwegs ist, desto mehr merkt man, wie viel unter der Oberfläche brodelt. Ich mochte total, wie sie nicht gleich losprescht, sondern in kleinen, echten Schritten ihren Weg findet. Ihr Gegenpart Toven? Schwierig, intensiv, faszinierend und absolut nicht in eine Schublade zu stecken.
Die Lovestory hat mich überrascht, im besten Sinne. Kein übertriebenes Drama, sondern leise Momente, Spannung, Blicke, innere Kämpfe. Es ist diese Art von Anziehung, die man nicht sofort greifen kann, die sich aber umso echter anfühlt. Und ja, ich hab mitgefiebert. Mehr als einmal.
Was mich besonders gepackt hat, war die Welt an sich, die politischen Spannungen, die Art wie Magie hier eher eine Bedrohung als eine Gabe ist, und die vielen kleinen Details, die alles greifbarer machen. Klar, ein paar Namen fliegen einem anfangs um die Ohren, aber irgendwie passt das.
Man fühlt sich genauso uberfordert wie Briony und genau das macht's authentisch.
Für mich war Rose in Chains kein Buch, das man mal eben so wegliest. Es fordert Aufmerksamkeit, geht unter die Haut und bleibt im Kopf. Ich bin sehr gespannt, was im zweiten Teil noch auf uns wartet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2025

Liebe es

Heavenly Bodies
0

Heavenly Bodies ist nicht nur von außen ein wunderschönes Buch, schon nach den ersten Seiten war klar, das Innere kann locker mit dem äußeren mithalten.
Anfangs wirkt zwar alles etwas komplex, trotzdem ...

Heavenly Bodies ist nicht nur von außen ein wunderschönes Buch, schon nach den ersten Seiten war klar, das Innere kann locker mit dem äußeren mithalten.
Anfangs wirkt zwar alles etwas komplex, trotzdem fühlt sich nichts fremd an. Die Welt ist riesig, aber nicht unnahbar. Irgendwie düster, irgendwie poetisch, irgendwie ganz anders. +
Elara war für mich keine Figur, die man sofort durchschaut.
Eher eine, bei der man mit jeder Szene ein bisschen mehr versteht, warum sie ist, wie sie ist. Diese Schwere, das Misstrauen, es wirkt nicht dramatisch, sondern echt. Enzo war für mich anfangs total ungreifbar, fast schon zu glatt.
Und dann kommt da Stück für Stück was durch... kleine Risse, Unsicherheiten, Ecken und ich habe ihn immer weiter ins Herz geschlossen.
Zwischen den beiden liegt Spannung in der Luft, aber keine laute. Mehr so dieses vorsichtige Kreisen umeinander, bei dem man als Leserin denkt: da ist was und ich will genau wissen, wohin das führt. Hätte man noch ein bisschen mehr auskosten können, aber es hat mich trotzdem abgeholt.
Was ich an der Geschichte besonders mochte: Sie traut sich, langsam zu sein. Nimmt sich Raum für Details, ohne langatmig zu werden. Es geht nicht nur um eine Lovestory oder eine Revolution, sondern darum, wie es sich anfühlt, zwischen allem zu stehen. Und das hat Imani Erriu einfach verdammt gut getroffen.
Heavenly Bodies war für mich ein toller Auftakt.
Vielschichtig, atmosphärisch und mit einem Ende, das mich ziemlich neugierig auf mehr zurückgelassen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere