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Veröffentlicht am 02.03.2025

Schöner dritter Band und gelungener Abschluss der Sweet Lemon Agency Reihe!

Funkenstille (Sweet Lemon Agency, Band 3)
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Als Joscha nach sechs Jahren Premiere League nach Frankfurt zurückkehrt, möchte er auch seine Jugendliebe Amelie zurückgewinnen.
Doch Amelie hat mit der kleinen Lola alle Hände voll zu tun, um Arbeit und ...

Als Joscha nach sechs Jahren Premiere League nach Frankfurt zurückkehrt, möchte er auch seine Jugendliebe Amelie zurückgewinnen.
Doch Amelie hat mit der kleinen Lola alle Hände voll zu tun, um Arbeit und Privates so gut wie möglich zu meistern, für die Liebe bleibt keine Zeit.
Als sie sich wiedersehen, müssen sie jedoch feststellen, dass alte Liebe nicht rostet, aber zu viel steht zwischen ihnen.
Wird Amelie sich ihm endlich öffnen können und ihm ihre Geheimnisse anvertrauen?

"Funkenstille" von Kyra Groh ist der dritte und abschließende Band der Sweet Lemon Agency Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der vierundzwanzig Jahre alten Amelie Pütz und des fünfundzwanzig Jahre alten Joscha Rittberger erzählt wird.

Joscha und Amelie waren bereits vor sechs Jahren ein Paar, doch dann zog Joscha für seine Fußballkarriere nach England, um für Knightsbridge United zu spielen, während Amelie in Deutschland blieb.
Er wurde zum Liebling der Fans, seine On-off-Beziehung zur Sängerin Tiffie Echo sorgte dafür, dass sein Name immer wieder in der Presse auftauchte. Nun ist er zurück in Frankfurt, spielt wieder für den Verein seiner Kindheit und ist zur Nummer eins aufgestiegen. Eigentlich könnte es nicht besser für ihn laufen, nur der Gedanke an Amelie lässt ihn nicht los.

Amelie musste schon früh Verantwortung übernehmen, da ihre drogensüchtige Mutter sie schon als Kind oft allein ließ.
Sie stellt sich und ihre Bedürfnisse auf den zweiten Platz, denn mit der fünf Jahre alten Lola gibt es einen kleinen Menschen in ihrem Leben, für den Amelie alles aufgegeben hat. Nun meistern die beiden ihren Alltag, so gut es eben geht und Amelie ist glücklich, dass die Sweet Lemon Agency ihr unter anderem bei der Arbeitszeit entgegengekommen ist.

Als Amelie und Joscha nach über sechs Jahren wieder aufeinandertreffen, kommen lange verdrängte Gefühle wieder hoch, denn keiner der beiden konnte den jeweils anderen vergessen. Doch dieses Mal will Joscha um Amelie kämpfen und sie macht es ihm nicht leicht.

Wie sehr habe ich mich auf diesen dritten Band gefreut! Ich mochte Amelie schon in den ersten beiden Bänden so gerne und auch Joscha durften wir ja schon kennenlernen!
Amelie ist die gute Seele der Sweet Lemon Agency, die gut organisierte Projektmanagerin, ohne die nichts reibungslos laufen würde. Doch Amelie ist kein Teil der Gruppe, hält sich eher am Rand. Zumindest bisher, denn das ändert sich in diesem Band, sodass wir auch viel von Felix, Franka, Klara und Jesse sehen durften! Amelie schämt sich für ihre Herkunft und hütet ihre Geheimnisse, um sich zu schützen, aber sie muss feststellen, dass es eine Erlösung sein kann, wenn man sich jemanden anvertrauen kann.
Joscha ist sehr fürsorglich und aufmerksam. Mit seinem Bruder Elias möchte er eine Fashionbrand gründen und ist sowieso ein Familienmensch, dem Geld nicht so wichtig ist. Die Jahre in England waren schwierig, doch nun ist er zurück.
Ich mochte Amelie und Joscha richtig gerne. Joscha war sehr geduldig, was auch gut war, denn Amelie brauchte Zeit, um sich wieder auf ihn einzulassen. Sie ist nicht mehr die junge Frau von damals, hat sich nicht nur körperlich verändert. Dieses Mal weiß sie, dass sie ihm ihre Geheimnisse anvertrauen muss, wenn es mit ihnen klappen soll, doch das ist alles andere als einfach für sie.

Ich fand es schade, dass der Klappentext schon verrät, welche Rolle Lola in Amelies Leben spielt, weil hier ein wenig Spannung rausgenommen wurde.
Aber ansonsten hat mir die Geschichte richtig gut gefallen!
Joscha und Amelie waren wirklich toll, ihre Geschichte konnte mich immer fesseln.
Auch in der Sweet Lemon Agency habe ich mich wieder sehr wohlgefühlt und ich fand es schön, dass wir Franka und Felix, Klara und Noel und auch Jesse noch ein Stück begleiten durften!
Auch die angesprochenen Themen haben mir allesamt richtig gut gefallen und mit dem Epilog hat Kyra Groh die Reihe zu einem gelungenen Abschluss gebracht!

Fazit:
Auch "Funkenstille", der dritte Band der Sweet Lemon Agency Reihe von Kyra Groh hat mir richtig gut gefallen!
Ich mochte Amelie und Joscha richtig gerne, mochte es, dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit haben und dass Joscha dieses Mal um Amelie kämpft.
In der Sweet Lemon Agency habe ich mich wieder sehr wohlgefühlt und auch die Charaktere haben mir wieder total gut gefallen!
Ich mochte diesen dritten Band richtig gerne und so vergebe ich starke vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Hat mich im Mittelteil etwas verloren!

Our Infinite Fates
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Evelyn kann sich an viele ihrer früheren Leben erinnern, die immer mit denen von Arden verbunden waren. Doch jedes Leben endete kurz vor ihrem achtzehnen Geburtstag.
In diesem Leben ist ihre Schwester ...

Evelyn kann sich an viele ihrer früheren Leben erinnern, die immer mit denen von Arden verbunden waren. Doch jedes Leben endete kurz vor ihrem achtzehnen Geburtstag.
In diesem Leben ist ihre Schwester an Leukämie erkrankt und Evelyn kann ihr Knochenmark spenden, nur rückt ihr achtzehnter Geburtstag immer näher und die Zeit rennt.
Auch die Frage, warum Arden sie in jedem Leben verfolgt, plagt Evelyn.
Wird sie das Rätsel endlich lösen können?

"Our Infinite Fates" von Laura Stevens ist ein Einzelband, der aus der Ich-Perspektive von Evelyn erzählt wird.

Alle achtzehn Jahre werden sowohl Evelyn als auch Arden direkt nach ihrem gewaltsamen Tod wiedergeboren.
Meistens ist es Arden, der Evelyns Leben kurz vor ihrem gemeinsamen achtzehnten Geburtstag beendet, doch er hat ihr nie erklärt, warum er das tut.
Sie werden in unterschiedlichen Körpern wiedergeboren, mal als Mädchen, mal als Junge. Mal verbringen sie ihr ganzes Leben miteinander, verlieben sich, manchmal begegnen sie sich erst kurz vor dem Ende. Trotz des vielen Leids ist da eine enorme Anziehungskraft, die sie immer wieder zueinander bringt und sie werden sich immer lieben.

In diesem Leben ist Evelyn Branwen Blythe und lebt mit ihrer Mutter und ihrer an Leukämie erkrankten Schwester in Wales. Sie hat in jungen Jahren ihren Vater verloren, kurz darauf ihre Großeltern. Fast zeitgleich kamen die Erinnerungen an ihr Schicksal zurück.
An ihre letzten Leben kann sie sich noch gut erinnern, bei ihren früheren Leben sind es nur noch Bruchstücke.
Während Evelyn ihre Schwester Gracie mithilfe einer Knochenmarkspende retten will, rückt ihr achtzehnter Geburtstag immer näher und mit jedem Tag, der vergeht und Arden noch nicht aufgetaucht ist, wird sie nervöser, auch weil sie den Termin für die Entnahme nicht beeinflussen kann. Sie will überleben, um ihre Schwester zu retten und auch, um ihre Pläne für ihr Leben endlich angreifen zu können, doch dafür muss sie Arden auch endlich den Grund für ihr Schicksal entlocken, was nicht einfach wird.

Ich mochte die Idee der Wiedergeburt richtig gerne und auch, dass Evelyn und Arden in jedem Leben miteinander verbunden sind. Am Anfang konnte mich das Buch auch fesseln, aber ich fand es dann doch sehr langatmig, besonders im Mittelteil.
Nach maximal drei Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, gab es immer ein Kapitel aus der Vergangenheit.
El Salvador 2004, Russland 1986, Nauru 1968, Algerien 1932, Frankreich 1915, Österreich-Ungarn 1898, die Vereinigten Staaten von Amerika 1862, Niederländisch-Ostindien 1770, Norwegen 1652, das Osmanische Reich 1472,das Mali-Reich 1290 und die nördliche Song-Dynastie im Jahre 1042.
Wir begleiten Evelyn und Arden durch so viele spannende Zeiten in so unterschiedliche Kulturen. Mal kennen sie sich schon lange, mal finden sie sich erst kurz vor dem unausweichlichen Ende, denn jedes Leben endete unweigerlich vor ihrem achtzehnten Geburtstag.
Ich fand die Geschichte in der Gegenwart am spannendsten, obwohl auch die Rückblicke interessant waren, da man hier viel prägendes über Arden und Evelyn erfahren hat.
Die Rückblicke haben mich allerdings leider oft rausgerissen, den Lesefluss unterbrochen und haben die Spannung für mich etwas rausgenommen.
Zu Beginn wusste man noch nicht, wer Arden in der Gegenwart war und hat mit Evelyn in jeder neuen Begegnung nach Hinweisen gesucht. Gleichzeitig wusste man, dass die Zeit läuft und man sich nicht sicher sein konnte, dass Evelyn Gracie wirklich retten kann.
Erst die letzten hundert Seiten haben mir dann wieder besser gefallen, weil hier endlich begonnen wurde, die offenen Fragen zu klären. Mit der Auflösung war ich dann erst nicht wirklich zufrieden, aber es gab dann noch zwei Kapitel am Ende, die mir dann doch richtig gut gefallen haben und die das Buch für mich zu einem guten Abschluss gebracht haben!

Fazit:
"Our Infinite Fates" von Laura Steven ist ein guter Einzelband!
Ich mochte die Idee und die Geschichte von Evelyn und Arden insgesamt sehr gerne!
Leider fand ich den Mittelteil sehr langatmig und die Rückblicke auf ihre früheren Leben haben meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen, auch weil immer mehr Fragen aufgeworfen wurden.
Die letzten hundert Seiten konnten mich aber sehr fesseln und auch die Auflösung fand ich dann gelungen!
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Ist hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben!

The Stars are Dying
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Astraea kann sich nur an die letzten fünf Jahre erinnern, ihr Leben davor liegt im Dunkeln.
Alle hundert Jahre findet das Libertatem statt, in dem fünf Auserwählte gegeneinander antreten, um ihrem Königreich ...

Astraea kann sich nur an die letzten fünf Jahre erinnern, ihr Leben davor liegt im Dunkeln.
Alle hundert Jahre findet das Libertatem statt, in dem fünf Auserwählte gegeneinander antreten, um ihrem Königreich in den nächsten hundert Jahren Schutz vor den Angriffen der Vampire zu bringen.
Gemeinsam mit ihrer Freundin Cassia reist Astraea nach Vesitire, dem Königreich der Mitte, in dem das Libertatem stattfindet und gerät plötzlich selbst als Auserwählte in das Spiel. Fünf gefährliche Prüfungen liegen nun vor ihr.
Gut, dass sie den geheimnisvollen Nyte an ihrer Seite hat, der ihr beisteht.

"The Stars are Dying" von Chloe C. Peñaranda ist der erste Band der Nytefall-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Astraea erzählt wird.
Es gibt am Ende noch zwei Bonuskapitel. Das eine wird aus der Sicht von Rosalind und das andere aus der von Nyte erzählt.

Astraea lebt behütet im Herrenhaus von Hektor Goldfell, der sie zu ihrer Sicherheit im Haus hält. Astraea ist aber neugierig auf die Welt außerhalb und ihr gelingt es, das Haus zu verlassen und freundet sich so mit Cassia an, der sie begegnet.
Doch Astraea ist auch einsam und immer mehr sehnt sie sich nach einem Leben außerhalb von Hektors Herrenhaus. Besonders nachdem sie dem mysteriösen Nyte begegnet, der in Gedanken mit ihr sprechen kann und ihr hilft, wenn sie sich in eine gefährliche Situation begibt.
An ihr Leben, bevor Hektor sie gefunden hat, kann Astraea sich nicht erinnern, doch ihren Erinnerungen kommt sie im Verlauf des Libertatems immer näher.
Astraea ist zum Teil ein wenig naiv, was aber auf ihre geringe Erfahrung zurückzuführen ist. Sie ist fürsorglich und kümmert sich um andere. Sie ist auch neugierig, stur und bringt sich nicht nur einmal in Gefahr.
Insgesamt mochte ich sie echt gerne!

Die Geschichte ließ sich eigentlich gut lesen, aber es hat sich besonders am Anfang für meinen Geschmack schon sehr gezogen, weil die Handlung sehr langsam Fahrt aufgenommen hat und die Liebesgeschichte auch eher Slow Burn war, was mich ehrlich gesagt überrascht hat.
Ich muss auch sagen, dass ich der Geschichte manchmal nicht komplett folgen konnte, ich entweder so unaufmerksam gelesen habe oder die Beschreibungen einfach ungenau waren.
Jedenfalls haben mich manche Kleinigkeiten überrascht und ich bin mit dem Schreibstil auch nicht ganz warm geworden.

In dem Reich von Solanis gibt es sechs Königreiche. Vesitire, das Reich in der Mitte herrscht über die fünf umliegenden Königreiche, kontrolliert die Grenzen. Der König von Vesitire richtet alle hundert Jahre das Libertatem aus, in dem fünf Auserwählte der Königreiche gegeneinander antreten. Der Sieger darf sich der Goldenen Garde des Königs anschließen, wird unsterblich und das siegreiche Königreich wird die nächsten hundert Jahre vor Vampirangriffen geschützt.
Es gibt drei Arten von Vampiren: die Seelenlosen, die sich von Seelen ernähren, die Schattenlosen, die sich von Blut ernähren und die Nachtwandler, die bei Tageslicht nicht rausgehen können.
Außerdem treffen wir auf Fae und dann gibt es noch die Celestials, die nach dem Ende des Krieges mit den Vampiren hinter einen Schleier geflüchtet sind und das Reich so verlassen haben.
Mir wurde hier ehrlich gesagt zu wenig erklärt, auch was die Geschichte der Sternenmaid und Nightsdeath angeht, zwei wichtigen Personen in der Geschichte der Welt und ich hatte auch damit gerechnet, dass die Vampire eine viel größere Rolle in der Geschichte spielen würden.
Was die Welt angeht, habe ich das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.

Auf den letzten zweihundert Seiten ist die Geschichte endlich richtig in Fahrt gekommen, denn auch von dem Verlauf des Libertatem hatte ich mir ein wenig mehr Spannung versprochen, mehr Konfrontationen zwischen den Auserwählten oder generell ein größeres Spektakel. Aber dann sind ein paar Masken gefallen und wahre Identitäten und Pläne sind ans Tageslicht gekommen.
Aber auch hier hatte ich den Eindruck, dass man noch mehr Spannung aus der Handlung hätte herausholen können!
Am Ende hatte ich gefühlt mehr Fragen als zu Beginn und auch aus Nyte und Astraea bin ich nicht wirklich schlau geworden. Ich konnte Astraea verstehen, was ihre Zweifel gegenüber Nyte anging, aber es war ein Hin und Her und auch bei Nyte wusste man nie, woran man ist.
Einerseits bin ich gespannt, wie es mit den beiden weitergeht, weil ihre Geschichte mich schon sehr interessiert, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen werde.

Fazit:
"The Stars are Dying" von Chloe C. Peñaranda ist ein Auftakt, von dem ich mir mehr versprochen hatte.
Ich fand, dass die Geschichte sich anfangs sehr gezogen hat und zum Schluss war es mir leider zu viel Hin und Her bei Nyte und Astraea. Ich war auch überrascht, dass es eher eine Slow Burn Geschichte war.
Außerdem hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil und das Gefühl bei der Welt nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Ich mochte aber die Grundidee und bin eigentlich gespannt, wie es mit Nyte und Astraea weitergehen wird.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Sehr schöne Geschichte!

Mismatch
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Zwei Jahre am College überstehen, ohne dass jemand erfährt, warum Austin Fields von Chigaco nach Hopeville gewechselt hat.
Das ist sein Plan, doch er hat nicht mit der Sportjournalismus-Studentin Joyce ...

Zwei Jahre am College überstehen, ohne dass jemand erfährt, warum Austin Fields von Chigaco nach Hopeville gewechselt hat.
Das ist sein Plan, doch er hat nicht mit der Sportjournalismus-Studentin Joyce Reed gerechnet, die seinem Geheimnis mit ihren Fragen gefährlich nah kommt.

"Mismatch" von Laura Willud ist der erste Band der Hopeville Dragons Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des zwanzig Jahre alten Austin Fields und Joyce Reed erzählt wird.

Austin ist auf sein Stipendium angewiesen und muss dafür im Basketball-Team der Hopeville Dragons Leistung bringen.
Er ist von einem Team in der High-Major-League in eine schwächere Liga gewechselt und der Grund dafür belastet ihn noch immer. Er zieht sich sehr zurück, integriert sich nicht stark ins Team, auch weil der Kapitän Joshua Reed ihm das Leben schwer macht. Niemand soll erfahren, was in Chicago passiert ist und dementsprechend vorsichtig ist Austin mit dem, was er von sich erzählt.

Joyce studiert Sportjournalismus und berichtet viel über die Basketballmannschaft Hopeville Dragons, doch sie muss sich nicht nur mit positiven Kommentaren auseinandersetzen, auch mit Kritik, dass es eine junge hübsche Frau es im Sportjournalismus nicht weit bringen wird.
Joyce ist ehrgeizig und strebsam. Sie arbeitet hart und ist sehr loyal.
Dass Austin nicht über Chicago reden will, macht sie neugierig und so recherchiert sie, doch sie überschreitet nie Grenzen.

Ich mochte die Beziehung der beiden total gerne, weil sie sich langsam annähern und Austin sich nicht auf Joyce einlassen will, solange er weiß, dass sein Geheimnisse immer zwischen ihnen stehen würde.
Es gab zum Glück kein unnötiges Drama zwischen den beiden, was mir richtig gut gefallen hat! Spannung kam trotzdem noch auf und ich mochte den Verlauf der Handlung richtig gerne! Auch das Basketball-Team spielt eine Rolle, denn sie müssen zusammenwachsen!
Mit Lori und Joshua lernen wir auch schon die Protagonisten des zweiten Bandes kennen, auf die ich mich schon sehr freue!

Fazit:
"Mismatch" von Laura Willud ist ein toller Auftakt der Hopeville Dragons Reihe!
Die Geschichte ließ sich richtig gut lesen und ich mochte Austin und Joyce total gerne!
Die Beziehung hat sich toll entwickelt und es gab kein unnötiges Drama, was ich sehr angenehm fand!
Mir hat es sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Spannende Handlung und tolle Atmosphäre, aber noch ein bisschen Luft nach oben!

The First to Fall
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Fahrtwind und Freiheit. Das ist es, was Aurora möchte, als sie sich in Wien von ihrer Schwester Emilia verabschiedet. Es zieht sie ans Meer, doch als sie nach drei Wochen Funkstille ihr Handy wieder einschaltet, ...

Fahrtwind und Freiheit. Das ist es, was Aurora möchte, als sie sich in Wien von ihrer Schwester Emilia verabschiedet. Es zieht sie ans Meer, doch als sie nach drei Wochen Funkstille ihr Handy wieder einschaltet, wartet eine Hiobsbotschaft auf Aurora.
Emilia ist verunglückt und gestorben, für Aurora bricht die Welt zusammen.
Sie reist an den Felsenhimmel, dem Resort von Jakob Hofers Familie, von dem aus die Tour gestartet ist, die Emilia das Leben gekostet hat. Aurora will die Wahrheit herausfinden, während Jakob nichts lieber will, als die Erinnerungen an diese Tour zu vergessen ...

"The First to Fall" von Kristina Moninger ist der erste Band der Red Summer Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Aurora Martini und Jakob Hofer erzählt wird.

Jakob hat nur ein Ziel: Er will es als Sportkletterer zu den Olympischen Sommerspielen schaffen. Doch dann ist er Teil der Tour, auf der Emilia und Leo verunglücken und er darf das Land nicht verlassen. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als im Felsenhimmel, dem heruntergekommenen Luxusresort seiner Mutter mit anzupacken, obwohl er dort nie glücklich werden kann.
Mit Aurora kommt eine junge Frau in das Resort, die in den Tag hinein lebt. Sie reist in ihrem selbst ausgebauten Van umher und hat keine größeren Ziele als so viel wie möglich von der Welt zu sehen.
Sie bleibt für mehrere Wochen am Felsenhimmel, hilft Jakob bei den Umbauarbeiten und die beiden kommen sich immer näher, dabei ahnt Aurora nicht, dass Jakob ein großes Geheimnis hat.

Grumpy meets Sunshine aka Jakob trifft auf Aurora. Die beiden waren sehr gegensätzlich, denn Jakobs Laune war zu Beginn echt am Tiefpunkt. Seine Zwillingsschwester Verena redet seit dem Unglück am Felsenhimmel, der gefährlichsten Schlucht der italienischen Alpen, nicht mehr mit ihm und er musste seinen Traum von Olympia aufgeben. Doch Jakob hat eine harte Schale und einen weichen Kern, den er Aurora nach und nach offenbart.
Aurora hat keine einfache Familiensituation und kompensiert schlechte Erfahrungen mit Adrenalienkicks. Nun ist sie mit ihren Van und ihrer zugelaufenen Mischlingshündin Alabaster auf Tour, die nur wenige Wochen dauert, bis sie die Nachricht von Emilias Unfall erreicht.
Ihre große Schwester ist tot und Aurora will die Wahrheit wissen. Warum war Emilia Teil der Tour? Und was ist wirklich geschehen?
Doch ihre Nachforschungen sind sehr zaghaft, viel findet sie nicht heraus, dafür hilft sie am Felsenhimmel, dem Chalet mit, freundet sich mit den Angestellten Mika und Adam an, sowie natürlich mit Jakob und seiner jüngsten Schwester Kit.
Jakob und Aurora fühlen sich schnell zueinander hingezogen, aber es dauert, bis sie dem nachgeben. Sie haben sich langsam angenähert, aber als sie dem erst mal nachgegeben haben, ist alles zwischen ihnen entflammt. Ich mochte die beiden wirklich sehr gerne!

Auch die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen! Es geht in die italienischen Alpen, in ein Resort mit Renovierungsbedarf. Aurora hilft Jakob und dabei kommen sie sich näher.
Ich hätte gerne noch mehr über die Chalets erfahren, wie sie in die finanzielle Schieflage gerutscht sind und auch über den Hintergrund der drei Geschwister, da hier ein Ereignis in der Vergangenheit angesprochen wird, das aber nicht weiter ausgeführt wurde.
Die Geschichte springt immer mal wieder in die Vergangenheit vor dem Fall, sodass wir nach und nach erfahren, was sich an dem Tag des Unglücks zugetragen hat. Es gab einige Ungereimtheiten und offene Fragen und ich hatte gehofft, dass nicht nur Aurora, sondern auch Jakob mehr Fragen stellen würden!
Zu den Rückblicken gab es auch noch mysteriöse Sprachnachrichten, die zu einer großen Überraschung am Ende geführt haben, mit der ich aber ehrlich gesagt auch schon ein bisschen gerechnet hatte.
Einerseits fand ich die Handlung richtig spannend, andererseits sind mir hier zu viele Punkte offengeblieben, auch wenn es noch einen zweiten Band geben wird. Dieser wird dann Verenas Geschichte erzählen, auf die ich mich sehr freue!

Fazit:
"The First to Fall" von Kristina Moninger ist ein spannender Auftakt der Red Summer Dilogie!
Ich mochte die Atmosphäre und die Suspense-Elemente sehr gerne, denn die Geschichte konnte mich wirklich fesseln!
Auch Jakob, Aurora und die Nebencharaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen!
Das Ende war ein Stück weit vorhersehbar und mir sind zu viele Fragen offengeblieben. Ich hatte gehofft, dass sowohl Jakob als auch Aurora mehr hinterfragen würden, aber so bin ich natürlich sehr gespannt auf den zweiten Band!
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter.

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