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Veröffentlicht am 07.07.2025

3,0 von 5 Sternen Ich habe Henry & Kate leider nicht so gefühlt, dennoch ein guter Auftakt!

The Darlington - Henry & Kate
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Seit fast einem Jahr lebt Kaitlynn Hamilton auf den Straßen von London und versucht seit dem Tod ihrer Mutter über die Runden zu kommen.
Als sich die Chance bietet, ein teures Handy zu stehlen, zögert ...

Seit fast einem Jahr lebt Kaitlynn Hamilton auf den Straßen von London und versucht seit dem Tod ihrer Mutter über die Runden zu kommen.
Als sich die Chance bietet, ein teures Handy zu stehlen, zögert Kate nicht, doch sie ahnt nicht, dass sie den Besitzer des Handys, Henry Darlington nicht zum letzten Mal gesehen hat und dieser ihr Leben verändern wird.

"The Darlington - Henry & Kate" von Laura Kneidl ist der erste Band der The Darlington Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Kaitlynn Hamilton und des sechsundzwanzig Jahre alten Henry Darlington erzählt wird.

Seit Kates Mutter vor einem Jahr an einer Überdosis gestorben ist, lebt sie auf der Straße und hält sich mit Taschendiebstählen über Wasser. Doch ihre Vergangenheit holt sie immer wieder ein und um ihre Schulden endgültig abzubezahlen, stiehlt sie schließlich ein teures Handy, doch der Besitzer reagiert ganz anders als gedacht und für Kate eröffnen sich mit einem Mal völlig neue Möglichkeiten.
Henry ist der älteste Sohn der Darlingtons und seit sein Vater in einem Missbrauchsskandal verwickelt ist, leitet Henry das traditionsgebundene Hotel The Darlington.
Die Darlingtons sind die elitäre Spitze der High Society und Henry und Kate könnten nicht unterschiedlicher sein, doch da ist etwas zwischen ihnen, das sie immer wieder zueinander zieht.

So gut mir das Drumherum auch gefallen hat, ich habe Henry und Kate während des Lesens einfach nicht gefühlt. Ich mochte die beiden unabhängig voneinander echt gerne. Kate hat nie aufgegeben, auch wenn ich sie am Anfang echt nicht sympathisch fand, weil sie mir irgendwie zu dreist war, aber sie hat nur alles getan, um zu überleben und im Laufe der Handlung bin ich auch mit ihr warm geworden. Henry liebt das Hotel seiner Familie und tut alles, damit dieses nicht dem Skandal, den sein Vater ausgelöst hat, zum Opfer fällt. Er arbeitet hart, lebt in letzter Zeit nur noch für das Hotel, gönnt sich keine Pausen.
Er ist in Saus und Braus aufgewachsen, sie in schwierigen Verhältnissen, musste früh die Schule abbrechen, um ihre Mutter zu unterstützen.
Ich mochte es, wie Henry mit Kate umgegangen ist, auch weil er ihr ohne Vorurteile begegnet ist und ihr eine Chance gegeben hat. Dennoch konnte ich die Faszination, die Kate auf ihn ausgeübt hat, nicht wirklich nachvollziehen und ich war bis zum Schluss skeptisch, ob ihre Beziehung im wahren Leben funktionieren würde oder ob ihre Leben doch zu unterschiedlich sind.
So hat die Liebesgeschichte mich leider nicht überzeugen können, aber das war zu hundert Prozent Geschmackssache, das ist nichts, was ich kritisieren möchte.
Aber wenn mich die Liebesgeschichte nicht packen kann, dann fällt es mir auch immer schwer, mich von der restlichen Handlung mitreißen zu lassen und so konnte mich das Buch dann leider auch nicht so stark fesseln, wie ich es mir erhofft hatte.

Das The Darlington ist ein Luxushotel, wenn nicht sogar das luxuriöseste Hotel in London, das in einen Skandal verwickelt ist. Henrys Vater wird vorgeworfen, Frauen missbraucht zu haben und der Skandal trifft das Hotel natürlich schwer.
Mit dem The Blackroom ist zudem ein Blog aufgetaucht, der Hintergrundinfos liefert und mit Darlingtons Opfern solidarisiert. Einige Beiträge des Blogs sind abgedruckt und an den Kapitelanfängen gab es auch noch andere Zitate aus der Presse oder Textnachrichten, was mir sehr gut gefallen hat!

Ich mochte es auch sehr gerne, dass das Thema Obdachlosigkeit stärker beleuchtet wurde und man durch Kate einen anderen Blick auf das Leben auf der Straße bekommen hat. Auch Henry hat sie die Augen geöffnet und ich fand es stark, wie Laura Kneidl das Thema hat einfließen lassen!
Auch die Charaktere der Folgebände lernen wir im Auftakt bereits kennen und ich freue mich schon sehr auf ihre Geschichten, zumal ich Ethan sehr interessant und Grace sehr sympathisch fand, ebenso Logan und Rose!

Im ersten Band kommt die Geschichte erst ins Rollen und ich bin sehr gespannt, wie sich der Skandal weiterentwickeln wird! Für mich bleiben im ersten Band aber zu viele Fragen offen, auch wenn ich weiß, dass sich die Geschichte über alle drei Bände erstrecken wird, aber ich mag es persönlich ja immer gerne, wenn es schon im ersten Band einen kleinen Abschluss gibt, oder ein Handlungsstrang beendet wird. Hier endet der Auftakt aber mit einem großen Knall, ein Cliffhanger, mit dem ich so nicht gerechnet habe und ich darauf gespannt bin, wo der zweite Band ansetzen wird.

Fazit:
"The Darlington - Henry & Kate" von Laura Kneidl ist ein guter Auftakt, aber dadurch, dass mich die Liebesgeschichte leider kaum packen konnte, habe ich mich auch mit der eigentlichen Geschichte schwergetan, sodass mich das Buch nicht so stark mitreißen konnte, wie ich es erwartet habe.
Ich habe Kate und Henry leider gar nicht gefühlt, mir waren ihre Leben zu unterschiedlich, auch wenn ich es sehr mochte, wie die beiden miteinander umgegangen sind.
Den Skandal um das The Darlington fand ich allerdings sehr spannend und ich mochte es auch, wie Laura Kneidl das Thema Obdachlosigkeit aufgegriffen und eingearbeitet hat.
Auch wenn der erste Band meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen hat, so werde ich die Reihe auf jeden Fall weiterlesen, denn ich mag das The Darlington und die Charaktere echt gerne und bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird!
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.07.2025

Eine großartige Geschichte, Rebecca Yarros kann es einfach!

Variation – Für immer oder nie
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Hudson und Allie wurden vor elf Jahren zu besten Freunden, nachdem Hudson Allie und ihre jüngere Schwester Eva aus dem Atlantik vor Cape Cod gezogen hat. Am Ende des nächsten Sommers hasste sie ihn, als ...

Hudson und Allie wurden vor elf Jahren zu besten Freunden, nachdem Hudson Allie und ihre jüngere Schwester Eva aus dem Atlantik vor Cape Cod gezogen hat. Am Ende des nächsten Sommers hasste sie ihn, als er ohne ein Wort der Erklärung aus ihrem Leben verschwand.
Nun ist Allie zurück in Haven Cove, genau wie Hudson und wieder zieht es sie zueinander, doch zu viel Unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Werden sie ihr Glück finden?

"Variation - Für immer oder nie" von Rebecca Yarros ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des achtundzwanzig Jahre alten Hudson Ellis und der siebenundzwanzig Jahre alten Alessandra Rousseau erzählt wird.

Seit Hudson mit vierzehn Jahren eine Dokumentation gesehen hat, ist es sein großer Traum, als Rettungsschwimmer in Sitka stationiert zu werden. Er trainiert hart, denn nur siebenundzwanzig Prozent der Kandidaten bestehen die Ausbildung.
Ausgerechnet bei seinem Training entdeckt er Alessandra und Eva Rousseau, deren Boot gekentert ist und die zu ertrinken drohen. Er und sein Bruder Gavin retten die beiden und Hudson fühlt sich sofort zu Allie hingezogen. Doch deren Eltern erlauben keinen Kontakt außerhalb ihres Bekanntenkreises, sind nur über die Sommer in Cape Cod. Allie darf nicht mit Jungs ausgehen, also beschließen die beiden Freunde zu werden.
Als Allie und ihre älteste Schwester ein Jahr später einen Unfall haben, bricht Hudson den Kontakt zu ihr von einem Tag auf den anderen ab, genau in der Zeit, in der Allie ihren besten Freund besonders gebraucht hätte.

Allie hat mit Alina und Anneli zwei ältere Schwestern und mit Eva noch eine jüngere. Ihre Mutter Sophie Langevin-Rousseau zählt zum Hochadel der Metropolitan Ballet Company und hat ihre vier Töchter ebenfalls zu Balletttänzerinnen ausgebildet, nur Anne hat irgendwann das Handtuch geworfen und Jura studiert. Perfektion und hartes Training bestimmen den Tagesablauf von Allie, bis eine alte Verletzung erneut aufflammt und ihre Karriere gefährdet.
Sie zieht für ihre Reha ins Strandhaus ihrer Familie nach Haven Cove, aber dorthin ist auch Hudson zurückgekehrt, um seine älteren Schwester Caroline und deren Tochter Juniper zu unterstützen.
Als Juniper sich dann auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter macht und ausgerechnet Allies Hilfe will, kommen sich auch Allie und Hudson wieder näher. Alte Gefühle rosten nicht, aber sind sie bereit, diese Gefühle zuzulassen?

Rebecca Yarros konnte mich auch mit dieser Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen!
Allie und Hudson sind zwei wirklich tolle Charaktere und auch ihre Familien mochte ich sehr!
Hudson ist geduldig, der Fels in der Brandung, der Allie jede Zeit der Welt gegeben hat. Nie was gefordert hat, sondern nur das genommen hat, was Allie bereit war, ihm zu geben. Er hat sie nie unter Druck gesetzt, war komplett selbstlos. Aber er hat sie auch gefordert.
Allie ist ausgebrannt, das Ballett ist ihr Leben, doch dank ihrer Verletzung kann sie ihren Sport nicht ausüben und fällt in ein Loch. In der Welt des Balletts ist der schöne Schein nicht alles, denn auch Missgunst und Intrigen sind an der Tagesordnung und so muss Allie darauf achten geben, wem sie ihr Vertrauen schenkt. Sie ist aufopferungsvoll und hilfsbereit, ebenso Hudson, der sein eigenes Glück hinten anstellt, um für seine Familie da zu sein.

Ich mochte es, dass Allie professionelle Balletttänzerin ist und Hudson Rettungsschwimmer. Zwei sehr interessante Berufe und besonders die Welt des Balletts fand ich total spannend!
Aber auch die Familien stehen hier im Fokus. Die Rousseau-Schwestern, die zusammenfinden müssen, um das Sommerhaus zu halten und die Familie Ellis, die genau wie die Rousseaus einen großen Verlust hinnehmen mussten. Die Rousseaus zeigen der Außenwelt gegenüber kaum Gefühle, lügen wie gedruckt, während die Ellis' ein fest zusammengewachsenes Team sind, in der die Zuneigung auch gezeigt wird.
Auch Hudsons zehn Jahre alte, hochbegabte Nichte Juniper steht im Fokus der Geschichte.
Sie weiß genau, was sie will und hat auch immer einen Plan an der Hand, wie sie ihre Ziele erreichen kann. Sie manipuliert ihre Mitmenschen geschickt, aber auch auf eine sehr charmante Art und Weise, was ich sehr mochte.

Die Beziehung von Allie und Hudson hat mir richtig gut gefallen!
Sie waren einst beste Freunde, nun sind sie quasi Fremde, doch auch in zehn Jahren ohne Kontakt ist ihre einzigartige Verbindung bestehen geblieben. Ihre Gefühle füreinander sind nie verschwunden, aber zu viel steht zu Beginn zwischen ihnen. Ich mochte die Entwicklung der Liebesgeschichte richtig gerne und konnte mit Allie und Hudson mitfiebern!
Ihre Geschichte ließ sich immer gut lesen, mir persönlich hat aber besonders im Vergleich zu "The Last Letter - Alles, was ich geben kann" ein wenig was gefehlt, denn dieses Buch von Rebecca Yarros hat mich ja emotional komplett zerstört. Hier war ich emotional nicht ganz so stark involviert, fand eine Entwicklung auch etwas vorhersehbar, dennoch hat das Lesen wirklich viel Freude gemacht, ich liebe die Bücher von Rebecca Yarros!

Fazit:
"Variation - Für immer oder nie" von Rebecca Yarros konnte mich von der ersten Seite an komplett mitreißen!
Ich habe Allie und Hudson geliebt, mochte das Ballettthema richtig gerne und fand es auch sehr spannend, dass ihre Familien jeweils eine große Rolle gespielt haben.
Es war einfach richtig spannend, ließ sich immer sehr gut lesen. Mir hat dennoch ein bisschen was gefehlt, was das Buch für mich zu einem richtigen Highlight gemacht hätte, aber auch so hat es mir richtig gut gefallen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf mein nächstes Buch von Rebecca Yarros freue! Sie kann es einfach!

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Fesselnde Liebesgeschichte!

Ruin and Wrath
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Seit sechs Jahren lebt Calista im Gutshaus des Barons von Archwood, der sie und ihren besten Freund Grady von der Straße geholt hat. Mit ihren gesteigerten Sinneswahrnehmungen, die ihr hin und wieder einen ...

Seit sechs Jahren lebt Calista im Gutshaus des Barons von Archwood, der sie und ihren besten Freund Grady von der Straße geholt hat. Mit ihren gesteigerten Sinneswahrnehmungen, die ihr hin und wieder einen Blick in die Zukunft gewähren, lief sie oft Gefahr, als Hexe hingestellt zu werden, doch der Baron hält nun seine schützende Hand über sie.
Als sie erfährt, dass ein Hochgeborener in einen Hinterhalt gelockt wurde, kann Lis nicht anders und eilt ihm zur Hilfe, nicht ahnend, dass sie sich bereits begegnet sind und sie mit dieser Begegnung etwas ins Rollen bringt, das sich nicht mehr aufhalten lässt.

"Ruin and Wrath" von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band der Awakening Reihe, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Calista erzählt wird.

Calista wurde als Baby an das Kloster der Barmherzigkeit übergeben und wuchs anschließend in verschiedenen Findelhäusern auf, wo sie auf ihren besten Freund Grady traf. Seit nun mehr sechs Jahren lebt sie bei Claude Huntington, dem Baron von Archwood, der von ihren gesteigerten Sinneswahrnehmung profitiert. Lis kann die Gedanken anderer Menschen wahrnehmen und hat Visionen, die ihr Ausschnitte der Zukunft zeigen. Außerdem hat sie einen untrüglichen Instinkt, der sie leitet. Lis hat ein großes Herz und ist hilfsbereit. So eilt sie los, als sie erfährt, dass ein Hochgeborener in die Gewalt von Männern gebracht wurde, die keine guten Absichten haben.

Das Königreich von Caelum ist in sechs Territorien aufgeteilt. Die normalen Sterblichen werden als Niedriggeborene bezeichnet. Dann gibt es die Caelistianer, die aus einer Verbindung zwischen einem Niedriggeborenen und einem Hochgeborenen entspringen. Der höchste Kreis der Hochgeborenen, den Nachkommen der Götter sind Deminyen, die die Elemente und den Geist anderer Lebewesen beeinflussen können.
Mir hat die Welt sehr gut gefallen und auch die Handlung konnte mich fesseln, auch wenn die Liebesgeschichte klar im Fokus stand, was ich aber auch erwartet habe und mir auch in diesem Fall sehr gut gefallen hat.

Meistens können mich besonders die ersten Bände der Reihen von Jennifer L. Armentrout stark begeistern, während die Reihen dann für mich im weiteren Verlauf dann leider stark nachlassen, aber auch hier hat mir der erste Band richtig gut gefallen!
Calista war eine mutige Heldin, die ihren eigenen Kopf hatte und für sich und andere eingestanden ist.
Mit dem Hochgeborenen, den sie rettet, verbindet sie bereits etwas und die beiden laufen sich immer wieder über den Weg. Da war eine große Anziehungskraft zwischen ihnen und ich mochte die Entwicklung der Beziehung total gerne.
Im Hintergrund schwelt ein Konflikt, der Archwood in Gefahr bringt, was ich allerdings nicht ganz so spannend fand, aber der Liebesgeschichte einen guten Rahmen gegeben hat, aber am Ende kam dann noch mal richtig Spannung auf und es gab einige Enthüllungen. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich der zweite Band entwickeln wird, besonders auch nach dem Cliffhanger am Ende und hoffe einfach, dass die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lassen wird!

Fazit:
"Ruin and Wrath" von Jennifer L. Armentrout ist ein spannender Auftakt der Awakening Reihe!
Ich mochte Lis richtig gerne und auch die Entwicklung der Liebesgeschichte hat mir richtig gut gefallen! Die Rahmenhandlung konnte mich eher weniger fesseln, aber war auch nicht uninteressant und generell ließ sich das Buch richtig gut lesen!
Besonders das Ende war richtig spannend und ich hoffe sehr, dass der zweite Band schnell erscheinen wird, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Calista weitergehen wird!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Hat mir sogar deutlich besser gefallen als der erste Band!

Kein Sturm zu nah (Tales of Sylt, Band 2)
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Nachdem Elisa ihr Leben in Australien mit Schwung gegen eine Wand gefahren hat, macht sie sich ohne Pläne für die Zukunft auf den Rückweg in ihre alte Heimat nach Sylt.
Auf den inselbekannten Bad Boy Jonah ...

Nachdem Elisa ihr Leben in Australien mit Schwung gegen eine Wand gefahren hat, macht sie sich ohne Pläne für die Zukunft auf den Rückweg in ihre alte Heimat nach Sylt.
Auf den inselbekannten Bad Boy Jonah trifft sie schon auf ihrer Reise und sie laufen sich immer wieder über den Weg.
Beide haben sich irgendwann verloren und müssen zu sich selbst finden. Schaffen sie es gemeinsam?

"Kein Sturm zu nah" von Alexandra Flint ist der zweite Band der Tales of Sylt Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre alten Elisabeth Andersen und des einundzwanzig Jahre alten Jonah Falk erzählt wird.

Vor fünf Jahren hat Elisa ihre Zelte auf Sylt abgebrochen, als ihre Mutter entschied, beruflich nach Mailand zu gehen. Sie zog zu ihrem Vater nach Perth, wo sie mittlerweile Medizin studiert und im Schwimmteam ist. Doch nun hat sie dank einer leichtsinnigen Aktion alles, was sie sich erarbeitet hat, aufs Spiel gesetzt und flüchtet zurück nach Sylt, wo sie herausfinden will, welchen Weg sie für ihre Zukunft einschlagen möchte.
Jonahs Familie hat im Erdgeschoss des Hauses der Andersens gewohnt und mit deren Weggang hat sich die Lage der Falks deutlich verschlechtert. Jonah ist als Bad Boy bekannt, der durch sein aufbrausendes Temperament schon einige Jobs verloren hat und dank der Tatsache, dass er an verbotenen Orten wie einem Naturschutzgebiet kitet, auch schon Kontakt mit der Polizei gemacht hat.
Aber er ist auch ein liebevoller Bruder, der für seine jüngere Schwester Hannah alles tun würde und es steckt viel mehr in ihm, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Den ersten Band mochte ich schon gerne, aber der zweite Band hat mir deutlich besser gefallen!
Ich mochte Elisa und Jonah total gerne, mochte ihre Dynamik, die ich etwas interessanter fand als die von Leni und Rafe. Auch Elisa und Jonah haben eine gemeinsame Vergangenheit, auch wenn sie nie wirklich befreundet waren.
Nun begegnen sie sich nach fünf Jahren wieder und das nicht nur einmal. Sie führen tiefe Gespräche, beide haben sich ein Stück weit verloren. Elisa weiß nicht, ob das Medizinstudium das Richtige für sie ist und ob sie weiterhin für Wettbewerbe schwimmen möchte. Jonah arbeitet auf den High Rise Kitesurf World Cup hin, seine letzte Chance, um sich zu etablieren, auch um seine und Hannahs Zukunft zu verbessern.
Durch die Gespräche kommen sie sich schnell näher, aber lernen sich auch schnell sehr gut kennen. Elisa blickt dabei hinter Jonahs Fassade und sein schlechtes Image, im Gegensatz zu ihren Freundinnen.

Auch Elias beste Freundinnen Leni, Maria und Ida waren wieder mit von der Partie und wir haben auch die Protagonisten des dritten Bandes Milou kennengelernt.
Dank Lou wurde das zweite L in E.M.I.L ergänzt, so nennen die Mädels ihre Freundesgruppe.
Mir ging es mit Lou dann etwas zu schnell, obwohl ich sie mochte, aber wenn man bedenkt, wie lange sich die vier Mädels kennen, dann haben sie Milou echt sehr schnell in ihren engsten Kreis aufgenommen. Aber wie gesagt, ich mochte Lou und freue mich auf ihre Geschichte.
Auch die harmonieliebende Leni mochte ich sehr, Ida und Malia dieses Mal nicht ganz so gerne, weil sie doch viele Vorurteile hatten. Da war ich dann auch nicht böse, dass wir von den Mädels nicht ganz so viel gesehen haben, wie ich gedacht hätte.
Auch sehen wir in diesem Band viele neue Orte auf Sylt, was ich sehr mochte und insgesamt war das Buch auch ein richtiges Wohlfühlbuch!
Ich werde definitiv sehr schnell mit dem dritten Band nach Sylt zurückkehren und freue mich auf Milou und Kai!

Fazit:
"Kein Sturm zu nah" von Alexandra Flint ist ein großartiger zweiter Band der Tales of Sylt Reihe, der mir doch schon deutlich besser gefallen hat als der Auftakt.
Ich fand die Dynamik zwischen Jonah und Elisa sehr viel interessanter als die zwischen Rafe und Leni. Aber auch ihre Geschichte konnte mich einfach total fesseln und auch der zweite Band der Reihe war wieder ein echtes Wohlfühlbuch!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Gute Idee und sehr unterhaltsam, aber zu viele Klischees!

Supernatural Academy: Year One (Supernatural Academy 1)
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Rezension:
Maddison James ist seit dem Tod ihrer Mutter vor fünf Jahren auf sich allein gestellt. An ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag ändert ihr Leben sich erneut, denn eine Fremde offenbart ihr, dass ...

Rezension:
Maddison James ist seit dem Tod ihrer Mutter vor fünf Jahren auf sich allein gestellt. An ihrem zweiundzwanzigsten Geburtstag ändert ihr Leben sich erneut, denn eine Fremde offenbart ihr, dass sie eine Übernatürliche ist und sie dann zur Supernatural Academy bringt, wo Maddison herauszufinden wird, was für Kräfte in ihr stecken.

"Year One" von Jaymin Eve ist der erste Band der Supernatural Academy Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Maddison James erzählt wird.

Maddison hat sich nach dem Tod ihrer Mutter alleine durchschlagen müssen und hat neben ihrer Haarfarbe auch immer wieder ihren Wohnort gewechselt. Ilia ist eine Trackerin, die schon in der Nacht in der Maddis Mutter starb, auf deren Energie aufmerksam wurde und sie verfolgt hat, um Maddi an die Supernatural Academy zu bringen, wo Maddi die Welt der Supes kennenlernen und dann auch ihre Kräfte erforschen sollte, doch es dauert fünf Jahre, bis Ilia Maddi endlich findet.

Wir treffen an der Supernatural Academy auf Vampire, Fey, Magiewirkende und Gestaltwandler, die wir in Kurse wie Angriffsmagie, Waffenkunde, Grundlagen der Magie, Einführung in die Sprache der Fey, Dämonenmythologie für Anfänger sowie Wassermagie und Kräuterkunde begleiten dürfen.
Auch die fünf Atlantiden - Nachfahren des untergegangenen Atlantis spielen eine wichtige Rolle, da sie nicht nur sehr gut aussehen, sondern auch sehr mächtig sind.

Am Anfang konnte mich das Buch richtig packen. Es hat mich ein wenig an die Shadow Falls Camp Reihe sowie die Katmere Academy Reihe erinnert. Zwei Reihen, die ich sehr mochte!
Ich mochte die Supernatural Academy auch sehr gerne, aber mir hat ein wenig die Tiefe gefehlt und es war mir oft zu klischeehaft.
Natürlich findet Maddi mit Ilia und Larissa auf Anhieb zwei beste Freundinnen. Natürlich weckt sie das Interesse von Asher Locke, einem beliebten, mächtigen und unnahbaren Atlantiden.
Natürlich macht sie sich die Clovers, eine Gruppe attraktiver, aber auch sehr intriganten jungen Frauen zum Feind und mit Kate, deren Anführerin hat Maddi direkt eine Erzfeindin gefunden, obwohl sie beiden sich überhaupt nicht kennen. Hass auf den ersten Blick.
Natürlich ist Maddi so mächtig, dass sogar ihre Kräfte blockiert werden.
Auch andere Supes werden auf Maddi aufmerksam und so gerät sie in ein Fadenkreuz, denn es gibt nicht nur gute Supes, sondern auch eine gegnerische Gruppe, die Maddi für ihre eigenen gefährlichen Pläne brauchen.
Das waren nur einige Beispiele. Ich habe nichts dagegen, wenn Klischees bedient werden, aber hier war es die Masse an Klischees, die das Buch gar nicht gebraucht hätte, weil die Idee an sich echt gut war!

Die Geschichte ließ sich gut lesen, hat mich aber immer weniger gefesselt. Es gab dann auch immer wieder Zeitsprünge und die Handlung sprang um ein paar Wochen in die Zukunft, sodass man wirklich fast Maddis ganzes erstes Jahr an der Supernatural Academy begleiten durfte.
Ich mochte die Academy an sich, hätte aber gerne noch mehr über die einzelnen Gruppen erfahren. Auch die Rolle von Atlantis fand ich sehr interessant, aber wie gesagt mir wurden zu viele Klischees bedient und ich fand auch nicht alles immer komplett logisch.

Fazit:
"Supernatural Academy - Year One" von Jaymin Eve ist ein guter Auftakt, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte.
Ich mochte die Idee rund um die Supernatural Academy, mir hätte die Welt aber gerne noch stärker ausgebaut werden dürfen. Insgesamt wurden mir zu viele Klischees bedient, was ich sehr unnötig fand und manches war auch nicht ganz logisch.
Aber die Geschichte konnte mich gut unterhalten, sodass ich drei Kleeblätter vergebe.

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