Düster, roh, grausam und doch so sanft - Kaine und Helena
Wie kann man einem Buch, welches mit bisher all den gelesenen Büchern unvergleichlbar ist, mit einer passenden Rezension gerecht werden?
Der Einstieg in das Buch war alles andere als leicht aber doch ...
Wie kann man einem Buch, welches mit bisher all den gelesenen Büchern unvergleichlbar ist, mit einer passenden Rezension gerecht werden?
Der Einstieg in das Buch war alles andere als leicht aber doch sofort fesselnd.
Man fühlt sich verloren, tausend Fragezeichen im Kopf. Drama, Trauer, Schicksal, Grausamkeit, Krieg und mittendrin Helena, eine Heilerin und zugleich Heldin.
Das Buch ist so aufgearbeitet, dass sich im Laufe der Erzählungen die Fragezeichen in Ausrufezeichen wandeln. Immer wieder ergibt gelesenes einen Sinn. Plötzlich versteht man Handlungen, Gesagtes und man sieht Zusammenhänge wo vorher keine waren.
Ferron ist das Böse, aber genau er schafft es, dass Helena endlich ihren waren Wert erkennt.
Das Buch umfasst 1232 Seiten, doch zu keinem Zeitpunkt wollte ich pausieren oder aufhören. Seite für Seite taucht man immer mehr ab in die Welt der Nekromantie, Vivimantie und Alchemie.
Der Schreibstil ist für mich unglaublich faszinierend, packend, mit Wissen und Feingefühl geladen. Doch ist die Geschichte auch grausam und roh. Sicher nicht für jeden geeignet.