To Cage a Wild Bird
To Cage a Wild BirdMeine Meinung
Beim Vergleich zu „Die Tribute von Panem“ bin ich immer skeptisch…
…doch To Cage a Wild Bird wird dem Vergleich gerecht.
Raven verdient ihr Geld als Kopfgeldjägerin in der unteren Schicht, ...
Meine Meinung
Beim Vergleich zu „Die Tribute von Panem“ bin ich immer skeptisch…
…doch To Cage a Wild Bird wird dem Vergleich gerecht.
Raven verdient ihr Geld als Kopfgeldjägerin in der unteren Schicht, um ihren Bruder und sich über Wasser zu halten. Bis dieser gefangen genommen wird und sie sich ebenfalls in Endlock inhaftieren lässt, um ihn zu befreien (hier haben wir eine erste Parallele zu TvP, aber das ist okay).
Das Prinzip von Endlock ist brutal und makaber, doch für eine Dystopie absolut passend. Die Oberschicht kann hier regelmäßig in einer Arena Jagd auf die Insassen machen. Gegen Bezahlung versteht sich. (Hier die nächste Parallele)
Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und konnte es kaum aus der Hand legen. Das Ende habe ich herausgezögert, weil ich es einfach nicht enden lassen wollte, dennoch kam das Finale - spannend und emotional.
Brooke Fast hat einen angenehmen Schreibstil, dem man leicht folgen kann, und ihr gelingt es, nicht nur den Protagonisten, sondern auch den Nebencharakteren Leben einzuhauchen und sie greifbar werden zu lassen.
Dennoch erfindet To Cage a Wild Bird das Rad nicht neu. Natürlich sind Dystopie typische Elemente verbaut und wer viel aus diesem Genre liest, der kann wohl das ein oder andere Geschehen vorausahnen. Doch Potential ist da und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!
Fazit
To Cage a Wild Bird ist ein klasse Auftakt der Reihe und eine gelungene Dystopie.
Auch wenn das Potential noch nicht voll ausgeschöpft sein mag, handelt es sich um ein sehr mitreißendes Debüt, das mich fesseln konnte.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und gehe davon aus, dass der Plot stark werden wird.
Eine Empfehlung für Dystopie Fans.