Verwirrspiel
Olivia Finn ist Gedächtnisexpertin in einem Londoner Krankenhaus. Ihr Großmutter Josephine lebt in Paris und ist leicht dement. Als Jugendliche wurde sie mit ihrem Vater zusammen in das Konzentrationslager ...
Olivia Finn ist Gedächtnisexpertin in einem Londoner Krankenhaus. Ihr Großmutter Josephine lebt in Paris und ist leicht dement. Als Jugendliche wurde sie mit ihrem Vater zusammen in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Ihr Vater kam dort um. 1945 wurden die Häftlinge befreit und im berühmten Hotel Lutetia in Paris untergebracht, um sie zu registrieren. Ausgerechnet im Zimmer 11 trifft sie auf Sophie. Sie war einmal ihre beste Freundin, die dann den Aufenthaltsort von ihr und dem Vater verraten hat. Als sie nun in der Gegenwart genau in diesem Hotel auftaucht, behauptet Josephine in Wirklichkeit Sophie zu sein und die andere damals ermordet zu haben. Olivia wird von der Polizei nach Paris beordert und wenig später wird ihre Oma getötet. Ein Verwirrspiel beginnt.
Das Cover und der Titel passen sehr gut. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben ohne das man die wahren Hintergründe erkennt. Die Handlung wird in verschiedenen Zeitsträngen erzählt. In der Vergangenheit bis 1945. Dann vor einem Jahr und in der Gegenwart. Zusätzlich wechselt die Sicht der Protagonisten. Das gibt diesem Fall verschiedene Wendungen bis zum Schluss und liest sich sehr spannend.