Cover-Bild Sophie L.
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.12.2025
  • ISBN: 9783104918013
Matthew Blake

Sophie L.

Thriller | Raffinierte Psychospannung von dem Autor des Bestsellers »Anna O.«
Andrea Fischer (Übersetzer)

Was, wenn eine Erinnerung dich das Leben kosten kann?
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommt. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
Der neue raffinierte Psychothriller von Matthew Blake, Autor des weltweiten Bestseller-Phänomens »Anna O.«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

Spannende Familiengeschichte

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Sophie L. Von Matthew Blake ist im Dezember 2025 im Fischer Scherz Verlag mit 384 Seiten erschienen. Das Cover ist angelehnt an das erste Buch des Autors Anna O. Wie auch der Titel, es gefäll mir ganz ...



Sophie L. Von Matthew Blake ist im Dezember 2025 im Fischer Scherz Verlag mit 384 Seiten erschienen. Das Cover ist angelehnt an das erste Buch des Autors Anna O. Wie auch der Titel, es gefäll mir ganz gut,passt aber nicht unbedingt so gut zum Thema.

Die Gedächtnisforscherin Olivia Finn lebt mit ihrem Sohn in London,ist aber in Paris bei ihrer Großmutter zumindest eine längere Zeit aufgewachsen. Von dort kommt auch ein Hilferuf der französischen Polizei und Olivia macht sich sofort auf den Weg nach Paris. Ihre demente Großmutter Josefine steht in einem bekannten Hotel vor einem von ihr gemalten berühmten Gemälde und behauptet hier in dem Zimmer 11 1945 eine Frau umgebracht und deren Identität angenommen zu haben. Kurz darauf wird Josefine umgebracht. Was ist denn hier die Wahrheit, verschrobene Erinnerungen oder Phantasie ?
Olivia trifft auf ihren alten Therapeuten Louis,der auch ihre Großmutter nach dem Krieg therapiert hat und auf einen Ex Freund. Wer kann ihr helfen das Geheimnis zu entschlüsseln?

Das Buch spielt in drei Zeitebenen, die sich in kurzen Kapiteln aneinander annähern und immer aus anderen Sichtweisen ganz langsam die Geschichte voran und die Wahrheit hervorrufen.

Der Roman hat mir gut gefallen,war spannend zu lesen, aber ist kein typischer Thriller.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Mega

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Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ...

Zum Inhalt:
Olivia erhält einen Anruf aus Paris, bei dem ihr mitgeteilt wird, dass ihre Großmutter im Hotel Lutetia aufgetaucht ist und behauptet einen anderen Namen zu tragen und jemanden vor Jahrzehnten ermordet zu haben. Sie reist nach Paris um die Sache zu klären, doch die Großmutter besteht auf ihrer Version. Als die Großmutter kurz darauf ermordet wird, wird klar, dass es jemanden gibt, der nicht will, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Meine Meinung:
Das war bisher mein Jahres-Highlight! Super spannend, mit immer wieder neuen Facetten und Wendungen bis hin zum furiosen Finale. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen der Vergangenheit, Gegenwart und der Zeit kurz vor der Gegenwart und den wechselnden Perspektiven. So bekam nach und nach immer mehr an Details und ein Gefühl dafür, was wirklich passiert sein könnte. Ich sage könnte, weil sich natürlich immer mal wieder dreht, was passiert ist und den Leser immer wieder ins Grübeln bringt. Den Schreibstil fand ich sehr gut.
Fazit:
Mega

Veröffentlicht am 01.01.2026

Verflossene Wahrheit

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Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel ...

Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte Großmutter gerade einen Mord gestanden hätte, welchen sie vor etwa achtzig Jahren begangen haben soll. Leider ist die alte Dame dement und verwechselt mitunter die Wahrheit mit längst verflossenen Traumata aus dem Krieg.

Ruhig und dennoch stets spannend verläuft die Handlung, welche in der Gegenwart und ab und zu auch im Jahre 1945 spielt. Psychotherapeutische Hilfe und die Geschichte von Kollaborateuren und Widerständlern fließen auf gelungene Weise ineinander und verdichten sich zu einem aufregenden Puzzle, welches sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Die abwechselnden Zeitebenen und unterschiedlichen Blickwinkel sorgen für das entsprechende Tempo, Wahrheiten und Erinnerungen verschmelzen zu einem dichten Konglomerat, welches enträtselt werden will. Was erzählt das kleine, berühmte Bild im Foyer des Hotels Lutetia? Welche Geheimnisse birgt das Zimmer Nummer 11? Wie wahr sind unsere Erinnerungen, welche von unserer eigenen Wahrnehmung beeinflusst sind? Vielen Fragen geht Liv nach, um herauszufinden, wer ihre Großmutter tatsächlich war und nimmt den Leser dabei auf eine großartige Zeitreise mit.

Ein überaus interessantes Buch mit bemerkenswerten Einblicken in die Welt von Gedächtnisleistung und Manipulation. Wer sich keinen knallharten Thriller erwartet, dafür aber gerne eintaucht in einen Roman der Gegenwart mit Bezug zu Paris im Jahre 1945, der wird hier ein besonderes Lesevergnügen finden.

Veröffentlicht am 23.02.2026

Wenn Erinnerungen ein Leben bestimmen

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Worum geht’s?
Olivias Großmutter leidet an Demenz. Als ein Anruf aus Frankreich kommt, zögert Olivia keine Sekunde. Denn ihre liebe, gütige Großmutter – eine Frau, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnte ...

Worum geht’s?
Olivias Großmutter leidet an Demenz. Als ein Anruf aus Frankreich kommt, zögert Olivia keine Sekunde. Denn ihre liebe, gütige Großmutter – eine Frau, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnte – sitzt im Hotel Lutetia in Paris und gesteht einen Mord. Einen Mord, der dort vor 80 Jahren geschehen sein soll. Was, wenn die Vergangenheit nicht nur verblasst, sondern etwas verbirgt?
Wer war ihre Großmutter wirklich? Und wer ist Olivia, wenn alles, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte, ins Wanken gerät?

Meine Meinung:
Mir hatte schon „Anna O“ gut gefallen und auch der neue Thriller von Matthew Blake war wieder spannend aufgebaut. In „Sophie L.“ entführt er uns diesmal nach Paris und wir wechseln zwischen den Jahren 1945 und 2025 hin und her. Diese Zeitsprünge erzeugen eine unterschwellige Spannung, weil man spürt, dass die Vergangenheit nicht einfach vergangen ist – sie wartet. Ich mag seinen Schreibstil, der intensiv und klar ist und mich das Buch in einem Rutsch lesen ließ. Und auch die Protagonisten sind toll gezeichnet.

Hier lesen wir vorwiegend aus Sicht von Olivia, Gedächtnisexpertin und Mutter – ein Mensch, der selbst stark von seiner Vergangenheit geprägt ist. Gerade das macht es so packend, denn ausgerechnet sie, die sich mit Erinnerungen auskennt, gerät in einen Strudel aus Zweifel und Unsicherheit. Dann haben wir noch René, einen Auftragsmörder, der immer wieder kurz zu Wort kommt. Seine Kapitel wirken wie kurze, kalte Schatten über der Handlung. Myles in einer Rolle, die mir irgendwie von Anfang an klar war – was der Geschichte aber nichts an Spannung genommen hat. Und immer wieder Sophie und Josephine, die aus der Vergangenheit zu uns sprechen und Stück für Stück ein Bild zusammensetzen, das lange bruchstückhaft bleibt.

Das ist auch, was mir an dem Buch besonders gefallen hat: der Einblick ins Jahr 1945, ins Hôtel Lutetia, die Menschen, die aus dem KZ zurückkamen, und das, was sie danach erlebt haben. Wie sie „wiedereingegliedert“ wurden – oder eben nicht. Als begeisterte Leserin historischer Romane fand ich das nicht nur interessant, sondern emotional sehr eindringlich.

Ansonsten muss ich sagen, war das Buch wirklich spannend aufgebaut. Der Blick in die Köpfe und das Wesen von Erinnerungen war faszinierend. Wie Erinnerungen entstehen, sich verändern oder sogar unbewusst verfälscht werden können, war klug und beklemmend dargestellt. Allerdings war das Buch für mich nicht wirklich ein klassischer Thriller, sondern eher ein Roman mit spannenden, teilweise sehr intensiven Szenen. Wer einen actiongeladenen Thriller erwartet, ist hier vielleicht nicht ganz richtig. Aber wer psychologische Spannung mit historischem Bezug mag, wird dieses Buch lieben. Die Verwicklungen und die Wahrheitsfindung fand ich wirklich toll konstruiert. Der Weg hin zur Wahrheit war spannend und geschickt aufgebaut. Wofür ich einen Punkt Abzug gebe, ist allerdings das Ende, das dann doch sehr plötzlich kam. Es war fast, als würde man aus der Spannung herausgerissen. Hier hätte ich mir mehr Tiefe, mehr Hintergründe und mehr Antworten auf das Warum gewünscht. Dennoch habe ich das Buch verschlungen und freue mich schon auf weitere Werke des Autors.

Fazit:
Mit „Sophie L.“ verwebt Matthew Blake psychologische Spannung und historische Tiefe eindrucksvoll miteinander. Es ist kein Thriller, eher ein spannender Roman, der von einer dichten Atmosphäre und der beunruhigenden Frage lebt, wie verlässlich Erinnerungen wirklich sind. Besonders der historische Handlungsstrang im Paris des Jahres 1945 verleiht der Geschichte emotionale Tiefe und bleibt lange im Kopf. Auch wenn das Ende für meinen Geschmack etwas zu abrupt kam, ist „Sophie L.“ klug konstruiert, intensiv erzählt und absolut lesenswert.

Von mir gibt es starke 4 Sterne für eine Geschichte, die mich gefesselt hat – auch wenn es kein klassischer Thriller ist.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Spannende Idee, aber ...

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Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn ist alleinerziehend - als ob das nicht schon stressig genug wäre, erreicht sie ein Anruf aus Paris. Angeblich hat ihre demente Großmutter Josephine einen Mord gestanden ...

Die Gedächtnisexpertin Olivia Finn ist alleinerziehend - als ob das nicht schon stressig genug wäre, erreicht sie ein Anruf aus Paris. Angeblich hat ihre demente Großmutter Josephine einen Mord gestanden und beharrt darauf, in Wahrheit Sophie zu heißen und von verschütteten Erinnerungen heimgesucht zu werden. Kann das wirklich wahr sein?

Das Cover bietet einen Wiedererkennungswert für den Autor, ist aber nichts Besonderes.

Der Beginn macht neugierig, leider braucht die Geschichte eine Weile, um in Fahrt zu kommen und selbst dann würde ich es eher einen (Spannungs-)Roman nennen, von einem Thriller kann hier nicht die Rede sein. In Bezug auf Männer scheint Olivia außerdem äußerst naiv zu sein, obwohl sie es vor allem als Psychotherapeutin besser wissen sollte. Auch die Andeutungen zu ihrem eigenen Geheimnis rund um den Tod ihrer Mutter kommen viel zu oft vor und nerven, statt die Spannung und Neugier wachsen zu lassen. Hier wäre weniger eindeutig besser gewesen. Zumindest die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven bringen etwas Abwechslung rein und die Passagen aus der Vergangenheit zu der Zeit nach dem Krieg sind interessant. Leider finde ich das Ende zu schnell abgehandelt und etwas vorhersehbar.

Eine nette Geschichte für zwischendurch, muss man aber auch nicht unbedingt lesen. 3 Sterne