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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Spannend und kurzweilig

Dein letztes Fest
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Nach drei Jahren Funkstille meldet sich plötzlich Franks Tochter Maggie wieder und verkündet ihm eine freudige Neuigkeit: Sie wird demnächst heiraten und zwar keinen geringeren als Aidan Gardner, Spross ...

Nach drei Jahren Funkstille meldet sich plötzlich Franks Tochter Maggie wieder und verkündet ihm eine freudige Neuigkeit: Sie wird demnächst heiraten und zwar keinen geringeren als Aidan Gardner, Spross vom äußerst reichen CEO des erfolgreichen Start-ups Capaciti Errol Gardner. Doch Frank kommt alles irgendwie zu perfekt vor. Als er von dem Gerücht hört, Aiden hätte etwas mit dem Verschwinden einer jungen Frau zu tun, verfestigt sich sein komisches Bauchgefühl. Doch bei Maggie stößt er mit der Thematik nur auf taube Ohren...

Die orangene Coverfarbe zieht die Blicke auf sich, das Bild finde ich jedoch unpassend gewählt, das Anwesen, auf dem die Hochzeit stattfindet, hätte ich besser gefunden.

Jason Rekulaks Erzählstil ist flüssig und leichtgängig, ich hatte das Buch im Nu durchgelesen. Am Anfang dauert es zwar ein bisschen, bis die Geschichte richtig in Fahrt kommt, sie macht aber von Beginn an neugierig. Es macht Spaß, Frank beim Lösen des Geheimnisses über die Schulter zu schauen und mittendrin zu sein. Ein paar falsche Fährten sorgen für überraschende Wendungen und es wird nie langweilig. Auch wenn ich nicht jede Handlung von Frank nachvollziehen kann, finde ich seinen Charakter gelungen. Viele schlechte Bewertungen vergleichen diesen Thriller mit Rekulaks Buch Schlafenszeit, was ich schwierig finde, da es einfach zwei komplett gegensätzliche Geschichten sind - mir haben beide Bücher gut gefallen.

Dein letztes Fest ist ein kurzer und fesselnder Thriller, den ich gerne empfehle und ich freue mich auf weitere Bücher des Autors. 4 Sterne

Veröffentlicht am 28.04.2026

Würdiger Abschluss

Das Reich der Dämmerung
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Silberwächter Gabriel de León ist nach den Geschehnissen im vorherigen Band am Boden zerstört: Was soll das noch für ein Leben sein, ohne Hoffnung auf Rettung, ohne seine Dior? Einzig und allein der Wille ...

Silberwächter Gabriel de León ist nach den Geschehnissen im vorherigen Band am Boden zerstört: Was soll das noch für ein Leben sein, ohne Hoffnung auf Rettung, ohne seine Dior? Einzig und allein der Wille zur Vergeltung lässt ihn weitermachen. Seine treuen Gefährten stehen ihm auf der langen Reise zur Seite, um den Ewigen König endlich in die Verdammnis zu schicken. Was Gabriel nicht weiß: Dior hat wundersamerweise überlebt, wie, kann sich niemand erklären. Im Glauben, dass Gabriel zu ihr stoßen wird, sobald er von ihrer Wiederauferstehung erfahren hat, begibt sie sich auf den beschwerlichen Weg zur belagerten Hauptstadt, um den Tagestod aufzuheben...

Das Cover ist wieder detailreich gestaltet und die ganzen Elemente finden sich auch in der Geschichte wieder. Somit fügt es sich wunderbar in die Reihe ein.

Jay Kristoffs Erzählstil ist fesselnd und umfangreich, jede Szene läuft wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Die Erinnerungsauffrischung zu Beginn des Buches ist äußerst hilfreich und zudem noch humorvoll geschrieben. Dennoch habe ich nach fast zwei Jahren Pause ein bisschen gebraucht, um wieder in die Welt des Silberwächters einzutauchen. Das legt sich jedoch nach ein paar Kapiteln und man ist wieder mittendrin im Geschehen. Trotz der vielen Seiten war das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Die düstere Welt gepaart mit blutigen und brutalen Szenen zieht einen einfach in den Bann. Natürlich gibt es auch ein bisschen Dramatik und Gefühle, aber der Fokus liegt zum Glück nicht darauf. Daher ist dieses Finale ein super Gesamtpaket für mich. Wir als Leser werden auch oft schön in die Irre geführt, was zu vielen Überraschungsmomenten führt. Außerdem erleben wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was uns ein umfassendes Leseerlebnis beschert.

Mehr will ich gar nicht verraten, ich kann Das Reich der Dämmerung sowie die ganze Reihe uneingeschränkt empfehlen und gebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 08.04.2026

Gemütliche Fantasy-Geschichte

The House Witch 1
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Der junge Küchenmeister Finlay Ashowan hat es weit gebracht und darf sich nun königlicher Koch nennen. Nur von seinem Geheimnis sollte niemand erfahren: Fin ist eine Haushexe. Durch seine Magie verwandelt ...

Der junge Küchenmeister Finlay Ashowan hat es weit gebracht und darf sich nun königlicher Koch nennen. Nur von seinem Geheimnis sollte niemand erfahren: Fin ist eine Haushexe. Durch seine Magie verwandelt er Häuser nicht nur in ein richtig wohliges Zuhause, sondern kann auch die restlichen Bewohner schützen. Gemeinsam mit seinem schwarzen Kater Kraken versucht er, sich am Hof einzuleben und Intrigen möglichst aus dem Weg zu gehen. Doch durch den drohenden Krieg entpuppt sich dieses Vorhaben als unmöglich...

Das Cover ist ein Blickfänger und strahlt eine angenehme Gemütlichkeit aus, die perfekt zur Atmosphäre der Geschichte passt. Katzen sind natürlich auch nie verkehrt.

Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut voran. Obwohl das Buch über 600 Seiten hat, habe ich es innerhalb eines Tages gelesen. Die Geschichte ist einfach schön und leicht, sie weckt das Gefühl in einem, dass dort in Fins Küche ein toller Ort zum Leben ist. Gerechtigkeit wird hier sehr groß geschrieben und bei unserer heutigen Welt wird man da ganz neidisch.
Verschiedene Perspektiven lockern das Ganze auf und ermöglichen uns ein tiefes Eintauchen in die Handlung. Hier gefallen mir besonders Krakens Passagen. Die Charaktere sind sympathisch und das Ganze ist mit einer kräftigen Prise Humor gewürzt. Einige Rückblicke in die Vergangenheit bringen noch mehr Licht ins Dunkel und lassen manche Handlungen nachvollziehbarer werden. Manchmal zieht sich die Geschichte etwas, was aber immer schnell vorüber geht. Das Ende schließt wichtige Punkte ab, lässt aber noch genug offen, um die Neugier auf den nächsten Band zu wecken.

Eine tolle, ruhige Fantasygeschichte, die mich wünschen lässt, auch so eine coole Haushexe zu haben, die mir lauter Köstlichkeiten auf den Teller zaubert. 4,5 Sterne

Veröffentlicht am 30.03.2026

Fesselnde Fortsetzung

Das Camp
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Trotz der brutalen Geschehnisse auf Camp Donkerbloem hat Wout Meertens sich dazu entschlossen, diesen zu kaufen. Sein Kumpel Tayfun ist richtig glücklich mit der neuen Aufgabe als Verwalter. Doch der Frieden ...

Trotz der brutalen Geschehnisse auf Camp Donkerbloem hat Wout Meertens sich dazu entschlossen, diesen zu kaufen. Sein Kumpel Tayfun ist richtig glücklich mit der neuen Aufgabe als Verwalter. Doch der Frieden währt nicht lange: Ein Mörder treibt sein Unwesen und hat auch ein Auge auf Kommissarin Frieda Stahnke geworfen, die deshalb Zuflucht auf Donkerbloem sucht. Damit nehmen furchtbare Dinge ihren Lauf...

Hier wird das Cover von Band 1 fortgeführt, wir sehen den Mitteltteil des Campingtrailers. Auch hier wird Linus Geschkes Name das Ausschlaggebende dafür sein, das Buch in die Hand zu nehmen.

Der Prolog ist mal ganz anders formuliert als sonst immer: mit Sie-Ansprache und erinnert mich an ein Essay oder so etwas. Macht auf jeden Fall neugierig! Den ersten Teil habe ich bereits vor einer ganzen Weile gehört, dennoch ist der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen, da man das Vorwissen am Anfang nicht unbedingt braucht und danach im Fortlauf immer wieder mal etwas erklärt bzw. nochmal aufgegriffen wird. Die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven halten die Spannung oben und die kurzen Kapitel animieren zum Weiterlesen. Es werden falsche Fährten gelegt und die Ermittlungen gestalten sich spannend. Ab und zu zieht es sich minimal, aber das ist kaum spürbar. Die Charaktere sind authentisch, auch wenn man einige davon gerne einfach mal schütteln würde. Was ich nicht gebraucht hätte, ist die Tragödie gegen Ende - traurig, aber auch total unerwartet. Ein paar Fehler haben sich auch noch eingeschlichen, mal ist das Opfer Jan 27, an anderer Stelle 26, das gleiche bei Janka (14/13). 😅

Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale und gebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 30.03.2026

Nervenaufreibender Thriller

Missing Page - Tödliche Worte
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Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor ...

Schlafwandlerin Toni ist 17 und reist alleine zu einem abgeschiedenen Anwesen in Schottland, um dort bei einem Workshop endlich ihre Schreibblockade zu überwinden. Der Veranstalter ist Bestsellerautor und entpuppt sich als ziemlich schwierig. Dennoch hat er vor, dem Besten des Schreibkurses sein gesamtes Vermögen zu vererben. Doch die Teilnehmenden können sich nicht wirklich auf ihre Schreibaufgaben konzentrieren: Ein Sturm schneidet sie von der Umgebung ab, die Angestellten scheinen etwas im Schilde zu führen und zu allem Übel wird sauch noch eingebrochen. In dieser unheimlichen Atmosphäre nimmt Tonis Schlafwandeln ungeahnte Ausmaße an und sie kann nicht mehr zwischen Realität und Traum unterscheiden...

Das Cover finde ich richtig cool, es ist schön farbenfroh und gleichzeitig auch gruselig mit dem Handabdruck im Fenster. Auch die kleinen Mordwaffen-Illustrationen an jedem Kapitelanfang sind gelungen, da sie auf die Handlung anspielen. Diese Kombi stimmt uns Leser auf eine fesselnde Geschichte ein.

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, Katie Kentos Schreibstil ist locker und flüssig, man kommt schnell voran. Die Atmosphäre ist schön mysteriös und wird auch nicht von dem Humor gestört, der hier und da mal aufblitzt. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und man kommt nur langsam dahinter, was sie alle wirklich im Schilde führen. Lange weiß man nicht so recht, wem man überhaupt trauen kann und wem nicht. Die Rätsel regen zum Mitdenken an und die vielen Fährten erweisen sich mal als richtig, mal als falsch. Mehr möchte ich gar nicht verraten, die Auflösung ist zwar unerwartet, aber logisch und lässt keine Fragen offen.

Ein äußerst spannender Thriller, bei dem man kaum merkt, dass er eher an Jugendliche gerichtet ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Werke von der Autorin und gebe 5 Sterne.

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