Cover-Bild Himmelerdenblau
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 27.08.2025
  • ISBN: 9783328604280
Romy Hausmann

Himmelerdenblau

Thriller - Der neue Bestseller von der Autorin des internationalen Erfolgsromans "Liebes Kind"
Endlich: Der neue Thriller von Romy Hausmann!

Ein Thriller, der unter die Haut geht: Über das Verschwinden des eigenen Kindes. Die Angst vor dem Erinnern. Über zerstörte Leben und die Abgründe von „True Crime“.


»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …«

Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?

»Es ist ein fesselnder Demenz-Thriller geworden.« bild.de

»›Himmelerdenblau‹ lässt einen bis zum Ende rätseln […] Es gelingt Romy Hausmann, dass man zu den Charakteren Sympathie aufbaut - und doch für ihre Unschuld keine Hand ins Feuer legen würde.« Süddeutsche Zeitung

»Du liebst Thriller? Dann kommst du an Romy Hausmann nicht vorbei.« Glamour

»›Himmelerdenblau‹ ist so spannend, dass man es schon vor der Verfilmung gelesen haben sollte.« MDR-FS, Romy Gehrke

»Spannung, lebensechte Charaktere und eine emotionale Achterbahnfahrt.« Westdeutsche Zeitung

International Emmy 2024 für die Netflix-Verfilmung von »Liebes Kind«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Erinnerungen können täuschen...

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Zum Buch: Durch einen True Crime Podcast kommt der Fall der damals 16-Jährigen Julie Novak wieder ans Licht. Julie verschwand eines Nachts aus ihrem Elternhaus, es gab eine Lösegeldforderung, aber nie ...

Zum Buch: Durch einen True Crime Podcast kommt der Fall der damals 16-Jährigen Julie Novak wieder ans Licht. Julie verschwand eines Nachts aus ihrem Elternhaus, es gab eine Lösegeldforderung, aber nie eine Geldübergabe. Was ist mit Julie geschehen? Die Podcasterin Liv nimmt Kontakt zum Vater auf. Doch Theo leidet an einer beginnenden Demenz und hat nicht immer klare Augenblicke. Kann er sich noch richtig erinnern oder sind die Erinnerungen trügerisch?

Meine Meinung: Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch! Denn die Autorin hat einen für sich ganz eigenen Stil, den ich sehr gerne mag. Außerdem hat das Buch wirklich viel positive Resonanz erhalten. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Thriller. Er ist noch so viel mehr…

Theo schließt man als Leser direkt ins Herz. Obwohl mit der Demenz auch die verwirrten Momente aufkommen und dementsprechend auch die Wut, hat er so eine Ausstrahlung, dass man ihn permanent in den Arm nehmen möchte! Seine zweite Tochter Sophie hat damit so ihre Probleme. Sie ist auch total dagegen, dass Theo und Liv sich so mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Sie fürchtet, dass Theo sich noch mehr verliert. Liv dagegen hat sofort einen Draht zu Theo und die beiden zusammen sind einfach grandios als „Ermittler-Team“!

Der Schreibstil ist, wie immer bei Romy Hausmann, ein sehr eigener. Die Kapitel sind aus wechselnden Perspektiven geschrieben, das hat mich nur so durch das Buch fliegen lassen, es wird nie langatmig! Zwischendurch hören wir auch Auszüge aus den Podcasts, was das Ganze auch noch einmal auflockert!

Ich hatte das ganze Buch keinen leisen Schimmer, auf was die Geschichte hinausläuft und fand den Twist am Ende grandios!

Mein Fazit: Das ist ein Buch, was auf jeden Fall noch nachhallt. Die Geschichte hat mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern auch im Herzen berührt! Was für ein tolles Buch, natürlich vergebe ich hierfür die volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Ein Demenz-Thriller, der mich als Thriller-Skeptikerin komplett überrascht hat

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Ich muss gestehen: Thriller gehören normalerweise nicht zu meiner bevorzugten Lektüre. Aber "Himmelerdenblau" hat mich eines Besseren belehrt – und das liegt vor allem an Romy Hausmanns handwerklichem ...

Ich muss gestehen: Thriller gehören normalerweise nicht zu meiner bevorzugten Lektüre. Aber "Himmelerdenblau" hat mich eines Besseren belehrt – und das liegt vor allem an Romy Hausmanns handwerklichem Können.

Die Geschichte um die seit 2003 verschwundene Julie Novak und ihren demenzkranken Vater Theo ist mehr als ein klassischer Missing-Person-Thriller. Was Hausmann hier erschafft, ist ein vielschichtiges psychologisches Puzzle, das sich durch seine narrative Struktur von Genre-Konventionen abhebt.

Der multiperspektivische Aufbau ist das Rückgrat dieses Romans. Die verschiedenen POV-Wechsel zwischen Theo, der Podcasterin Liv, Ex-Freund Daniel und anderen Figuren schaffen eine kaleidoskopartige Erzählweise, die kontinuierlich neue Facetten der Wahrheit enthüllt. Als Lektorin beeindruckt mich besonders, wie geschickt Hausmann die Informationsvergabe steuert – jede Perspektive fügt dem Gesamtbild ein weiteres Puzzleteil hinzu, ohne in redundante Wiederholungen zu verfallen.

Die Integration der Podcast-Elemente ist innovativ und zeitgemäß. Sie funktioniert als Meta-Ebene, die das True-Crime-Genre selbst reflektiert und dessen Problematik – die Instrumentalisierung fremden Leids für Unterhaltung – thematisiert. Das ist clever gelöst und verleiht dem Roman zusätzliche Tiefe.

Hier zeigt sich Hausmanns Stärke. Theo als demenzkranker Protagonist ist eine mutige Wahl, die brillant umgesetzt wird. Seine zunehmende Desorientierung wird nicht als billiges Spannungselement ausgeschlachtet, sondern mit Empathie und psychologischer Glaubwürdigkeit dargestellt. Die Frage "Kann ich meinen eigenen Erinnerungen trauen?" wird zur existenziellen Bedrohung.

Auch die Nebenfiguren sind mehrdimensional angelegt. Daniel, Liv, selbst Julie in den Rückblenden – alle haben Brüche, Widersprüche, graue Bereiche. Niemand ist eindeutig Täter oder Opfer, und genau diese Ambivalenz macht sie lebendig.

Das variable Erzähltempo hält die Spannung konstant hoch. Hausmann weiß, wann sie Gas geben und wann sie innehalten muss, um emotionale Momente wirken zu lassen. Die Plottwists sind organisch in die Handlung eingewoben – nichts wirkt konstruiert oder um des Effekts willen platziert.

Was mich besonders überzeugt: Die Spannung entsteht nicht primär durch Action, sondern durch psychologische Verdichtung. Es ist die Ungewissheit, die quält. Das Nicht-Wissen. Die langsame Erosion von Theos Geist, während gleichzeitig die Puzzle-Teile zusammenfinden.

Der Roman stellt unbequeme Fragen: Was richtet das Verschwinden eines Kindes mit einer Familie an? Wie ethisch ist True-Crime-Content? Wem gehört das Leid – den Betroffenen oder dem voyeuristischen Publikum? Hausmann gibt keine einfachen Antworten, aber sie zwingt uns, diese Fragen zu konfrontieren.

Die Auseinandersetzung mit Demenz als fortschreitender Realitätsverlust im Kontext eines Thrillers ist thematisch riskant, aber meisterhaft umgesetzt. Sie funktioniert auf mehreren Ebenen: als Plotdevice, als emotionaler Anker, als philosophische Reflexion über Wahrheit und Erinnerung.

Fazit

"Himmelerdenblau" ist kein Thriller für schnellen Nervenkitzel. Es ist ein literarisch ambitionierter Text, der Genre-Konventionen respektiert, aber gleichzeitig transzendiert. Romy Hausmann beweist, dass psychologischer Suspense und charaktergetriebenes Erzählen kein Widerspruch sein müssen.

Für mich als jemanden, der Thriller normalerweise meidet: Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und bis zum Ende nicht losgelassen. Die Charakterentwicklung, der originelle Aufbau und die thematische Tiefe machen "Himmelerdenblau" zu einem der stärksten deutschsprachigen Thriller der letzten Jahre.

5 von 5 Sternen – Ein Buch, das zeigt, was im Genre möglich ist, wenn handwerkliches Können auf erzählerischen Mut trifft.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Packend, überraschend, beklemmend – ein neues Meisterstück von Romy Hausmann

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Theo Novak spielt ein Spiel, das er nur verlieren kann – den Wettlauf gegen seine fortschreitende Demenzerkrankung und damit auch gegen das Vergessen, was mit seiner geliebten und seit 20 Jahren verschwundenen ...

Theo Novak spielt ein Spiel, das er nur verlieren kann – den Wettlauf gegen seine fortschreitende Demenzerkrankung und damit auch gegen das Vergessen, was mit seiner geliebten und seit 20 Jahren verschwundenen Tochter Julie geschehen ist.

Die junge Podcasterin Liv rollt, gemeinsam mit ihrem Partner Phil, den Fall der seit zwei Jahrzehnten vermissten Arzttochter wieder auf und stürzt damit nicht nur sich selbst, sondern die ganze verbliebene Familie Novak in ein kaum noch durchdringliches Geflecht aus Lügen. – Oder am Ende doch die kaum erträgliche Wahrheit, deren Vergessen eine Erleichterung wäre?

Romy Hausmann ist mit dieser besonderen Geschichte und dem mutigen Stil, den sie in der Perspektive Theos wählt, ein einmaliges Buch gelungen. Die Sprache ist, wie immer, leicht zugänglich und mühelos zu lesen. Die Seiten fliegen im Nu dahin. Einzige Ausnahme im flüssigen Lesen sind die Passagen aus Theos Perspektive, gezeichnet von Aussetzern und seinem fortschreitenden Verfall. Es ist unbequem, in diese Seiten einzutauchen, es schmerzt. Manchmal habe ich mich beim Lesen auch geschämt – für Theo oder die Menschen, die gerade um ihn herum waren.

Der gewählte Schreibstil für diese Schlüsselperson zeichnet ein ungeschöntes Bild einer fürchterlichen und heute noch unheilbaren Krankheit, die Betroffene und deren Angehörige an den Rand des Erträglichen zwingt. Die Ohnmacht, die Demenz gleichsam bedeutet, wird eindrucksvoll und beklemmend deutlich.

Inhaltlich zeichnet die Autorin eine augenscheinlich schnell gelöste Vermisstenstory, führt genial und sehr hartnäckig auf falsche Pfade, um am Ende in einer Art und Weise aufzulösen, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.

„Himmelerdenblau“ zeichnet sich nicht durch Brutalität aus, sondern durch die Charaktere, deren Schwächen, Abgründe und vermeintlich guten Motive, ein anständiger Mensch zu sein. – Großartig!

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Demenz

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📖 „Himmelerdenblau“ von Romy Hausmann
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Ein Thriller, der unter die Haut geht: Über das Verschwinden des eigenen Kindes. Die Angst vor dem Erinnern. Über zerstörte Leben und die Abgründe von „True Crime“.
»Der ...

📖 „Himmelerdenblau“ von Romy Hausmann
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Ein Thriller, der unter die Haut geht: Über das Verschwinden des eigenen Kindes. Die Angst vor dem Erinnern. Über zerstörte Leben und die Abgründe von „True Crime“.
»Der Teufel hatte gewonnen. Seine Macht war grenzenlos. Meinen Körper würde er am Leben halten, gerade so. Wie eine Trophäe. Doch als ich zu mir kam, fand ich mich plötzlich wieder am Ufer des Sees …«
Seit dem 7. September 2003 ist Julie Novak verschwunden. Die Familie ist daran zerbrochen. Nur ihr Vater Theo hört nicht auf, nach ihr zu suchen. Als sich Julies Verschwinden zum zwanzigsten Mal jährt, nimmt die Podcasterin Liv Kontakt zu Theo auf. Sie sei auf eine neue Spur gestoßen. Doch wenn er die Wahrheit erfahren will, muss er sich beeilen, bevor seine fortschreitende Demenz alles mit Dunkelheit überzieht. Wer zum Teufel hat ihm seine Tochter genommen? Warum hat Julies Ex-Freund Daniel das Schlafzimmer seiner verstorbenen Mutter so sorgfältig verschlossen? Und gibt es etwas Grausameres als die Ungewissheit über das Schicksal des eigenen Kindes?
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💭 Meine Meinung:
🖤 Thriller – aber komplett anders!
Mit dem neuen Werk von Romy Hausmann bekommt man keinen klassischen Thriller voller Blut und Action, sondern eine Geschichte, die viel tiefer geht. Hier steht vor allem Theo und seine Erkrankung im Mittelpunkt – und genau das hat mich unglaublich berührt.

Was ich besonders stark fand: Die Kapitel aus Theos Sicht. Seine Wortfindungsstörungen, die Rechtschreibprobleme und die zunehmende Orientierungslosigkeit werden so intensiv dargestellt, dass man seine Demenz förmlich miterlebt. Und je weiter die Geschichte voranschreitet, desto stärker werden diese Veränderungen spürbar – das war für mich absolut fesselnd.
Auch die Grundidee der Story ist extrem spannend und lädt richtig zum Miträtseln ein. Und über das Cover… müssen wir gar nicht erst anfangen. Einfach nur wow. 🖤
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🌟 Bewertung:
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
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✨ Empfohlen für:
Alle, die atmosphärische Thriller lieben, die mehr auf Tiefgang, Emotionen und psychologische Spannung setzen statt auf reine Action. Perfekt für Fans von besonderen Erzählperspektiven.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Wissen ist nicht gleich Wahrheit

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Ich habe den Roman angefangen zu lesen und als Hörbuch weitergehört und egal für welche Form man sich entscheidet, es ist ein herausragendes Werk.

Theo, dessen fortschreitende Demenz ihn immer weiter ...

Ich habe den Roman angefangen zu lesen und als Hörbuch weitergehört und egal für welche Form man sich entscheidet, es ist ein herausragendes Werk.

Theo, dessen fortschreitende Demenz ihn immer weiter am erinnern hindert, will nach 20 Jahren das Verschwinden seiner Tochter aufklären, ehe er dazu gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist. Liv eine True-Crime-Podcasterin und ihr Partner greifen den Fall wieder auf und wollen sogar eine Reportage darüber machen. Sophia die jüngere Schwester der Verschwundenen, die zwischen Trauer, vergessen wollen und letzter Hoffnung sich den beiden vorangegangen nicht ganz unfreiwillig anschließt. Daniel, der Ex-Freunde der Vermissten, damals beschuldigt und zu Recht freigesprochen oder vielleicht auch nicht …

Romy Hausmann zeigt in Himmelerdenblau das Wissen nicht gleichbedeutend ist mit der Realität, mit Wahrheit. Sie zeigt wie unterschiedlich man Indizien und Tatsachen miteinander verknüpfen kann und doch zu dem gänzlich falschen Schluss kommen kann oder auch zu dem richtigen, der trotzdem nicht zur Wahrheit führt. Und auch wenn zum Schluss alle Fäden zusammenlaufen, bleibt man als Leser mit dem Gefühl zurück das ein kleiner verirrter Faden nicht zum ziel gelangt ist und genau dieser birgt noch das ein oder andere Detail. Das eine Stück was ein Puzzle vollendet. Mit letzten Fragen im Kopf, ist zwar alles aufgeklärt aber man merkt das Wissen und Wahrheit auch immer ein wenig Interpretationssache ist.

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