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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2026

Irre Twists machen die Geschichte sehr spannend!

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Zum Buch: Die junge Journalistin Robyn ist schon seit drei Monaten nicht mehr mit ihrem Freund Julian zusammen, als plötzlich die Polizei in ihrer Redaktion steht und ihr mitteilt, dass er verschwunden ...

Zum Buch: Die junge Journalistin Robyn ist schon seit drei Monaten nicht mehr mit ihrem Freund Julian zusammen, als plötzlich die Polizei in ihrer Redaktion steht und ihr mitteilt, dass er verschwunden ist. Alles, was Robyn versucht hat, zu verdrängen, kommt wieder hoch. Denn eigentlich passt es ihr ganz gut, dass Julian nicht mehr da ist… Doch als ihr bester Freund verdächtigt wird, etwas mit Julians Verschwinden zu tun zu haben, muss Robyn tätig werden…

Meine Meinung: Mein mittlerweile zweites Buch der Autorin, welches mir sehr gut gefallen hat! Der Plot, eine toxische Beziehung und eine Freundschaft, in der es knistert, das ist genau mein Ding!
Robyn muss man einfach mögen, sie ist witzig, ehrgeizig und hat gedacht, mit Julian den Jackpot gezogen zu haben! Doch sie hat sich blenden lassen von seinem guten Aussehen, seinem Geld und seiner charmanten Art. Interessanterweise mochte Cooper, ihr bester Freund seit dem ersten Tag an der Uni, Julian vom ersten Tag an nicht.

In Rückblenden erfahren wir als Leser, wie die ach so tolle Beziehung von Robyn und Julian wirklich gewesen ist. Und in der Gegenwart nehmen wir an der Suche und den Verdächtigungen teil. Der ganze Aufbau des Buches hat mir richtig gut gefallen! Und mit der Auflösung habe ich so wirklich gar nicht gerechnet! Wenn man nämlich meint, alles durchschaut zu haben, haut die Autorin noch mal eine ganz andere Idee raus!

Mein Fazit: Manchmal muss man stark sein, wie immer, wenn es um toxische Beziehungen geht. Aber ich bin froh, dieses Buch entdeckt zu haben! Mir gefallen der Stil und die Schreibweise sehr gut! Die Twists geben die richtige Würze, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Diese Geschichte hat mich wirklich emotional weggefegt!

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Zum Buch: Shannon Lynch ist froh, als sie endlich die Schule wechseln und so ihren Mobbern entkommen kann! Auf dem Tommen College fühlt sie sich von Anfang an wohl und dort hat sie auch ihre alten Freundinnen ...

Zum Buch: Shannon Lynch ist froh, als sie endlich die Schule wechseln und so ihren Mobbern entkommen kann! Auf dem Tommen College fühlt sie sich von Anfang an wohl und dort hat sie auch ihre alten Freundinnen Claire und Lizzy wieder um sich. Doch gleich an ihrem ersten Tag wird sie versehentlich vom Rugby-Star Johnny Kavanagh verletzt. So wird er auf Shannon aufmerksam und entdeckt gleich seine Faszination für dieses zarte Geschöpf. Er müsste sich eigentlich auf seine Karriere besinnen, denn er geht im Sommer wieder an die Academy und ist für die Nationalmannschaft vorgesehen. Also darf es eigentlich keine Ablenkung geben, aber Shannon geht ihm nicht mehr aus dem Kopf…

Meine Meinung: Oh mein Gott. Wenn ich das Buch so beschreibe, klingt es fast langweilig. Und das ist es so gar nicht! Ich wurde direkt hineinkatapultiert in diese Geschichte, die mich auch nach Beendigung des Buches nicht mehr losgelassen hat. Gut, das mag auch an dem ganz fiesen Cliffhanger am Ende liegen, was mich gleich zum zweiten Teil hat greifen lassen!

Da es sich hier um Slow Burn handelt, lernt man als Leser die Charaktere sehr gut kennen. Während das Umfeld von Johnny ein gutes ist, bekommt man bei der Erwähnung von Shannons Elternhaus direkt Schnappatmung! Was da abgeht, muss jedem einfach das Herz brechen! Man will ins Buch springen und die Menschen beschützen!

Die Geschichte von Shannon und Johnny beginnt zaghaft und entwickelt sich wirklich sehr langsam. Und wenn ich langsam sage, meine ich das auch. Der erste Kuss kommt erst nach über 500 Seiten und wird noch nicht einmal erwidert! Was mich vielleicht bei anderen Büchern gestört hätte, fand ich hier nicht schlimm. Man muss halt nur ständig weiterlesen!

Mein Fazit: Nach diesem Buch kann ich den Spruch „Das Buch hat mich emotional zerstört“ wirklich und ganz verstehen. Denn genau das ist mit mir passiert! Diese Geschichte hat mich so bewegt, gefesselt und nicht mehr losgelassen! Die Gefühle gehen mit einem durch und am Ende ist man wirklich fast hilflos… Eine unglaubliche Geschichte!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Alte Geheimnisse kommen ans Licht...

Verschworen
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Zum Buch: Porgeir wird erstochen im Bett des Sommerhauses in Skorradalur aufgefunden. Man findet heraus, dass er sich in letzter Zeit mit einer gewissen Andrea getroffen hat. Doch sie ist nicht auffindbar ...

Zum Buch: Porgeir wird erstochen im Bett des Sommerhauses in Skorradalur aufgefunden. Man findet heraus, dass er sich in letzter Zeit mit einer gewissen Andrea getroffen hat. Doch sie ist nicht auffindbar und niemand scheint Näheres über sie zu wissen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Elma und ihr Team auf alte Ermittlungen in einem christlichen Sommercamp. Ein Junge ist dort ertrunken, aber einiges deutet darauf hin, dass er vorher misshandelt wurde. Elma und auch ihr Mann Saevar sehen da eine Verbindung…

Meine Meinung: Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, einmal in der Zeit kurz vor Porgeirs Tod und einmal in der Vergangenheit. Hier muss man als Leser wirklich dranbleiben, um mitzukommen! Aber gerade mit dieser komplexen Erzählweise kennt sich die Autorin gut aus und verliert trotzdem nicht den Überblick!

Die Charaktere lernt man gut kennen, als Hilfsmittel dient ein Namensverzeichnis am Ende des Buchs. Das ist gerade bei den isländischen, uns nicht so geläufigen Namen eine gute Hilfe! Elma und Saevar begleitet der Leser ja schon seit vier Bänden, aber man kann diesen Teil auch unabhängig lesen, da die eigentliche Geschichte in sich abgeschlossen ist.

Der Schreibstil ist anspruchsvoll, weil man, wie schon erwähnt, gut aufpassen muss, wo man sich gerade befindet, damit man die Verbindungen auch sieht! Ich mag die Erzählweise, die ist irgendwie herrlich unaufgeregt und trotzdem immer geheimnisvoll! Irgendwann hat man als Leser zwar eine Vermutung, wohin die Reise führt, aber das hat für mich der Spannung keinen Abbruch getan!

Mein Fazit: Auch der mittlerweile fünfte Teil dieser Reihe hat mir gut gefallen, auch wenn „Verlassen“ bis jetzt mein absoluter Lieblingsband ist! Aber ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil! Ich empfehle diese Reihe allen, die gerne nordische Krimis lesen!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Eine sehr gefährliche Familie...

Der Fjord
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Zum Buch: Rose, die Schwester der Anwältin Amelia, ist nach einem Streit spurlos verschwunden. Obwohl Amelia bei ihr eine Einladung zur Party der sehr reichen Familie Fowley auf ihr Anwesen nach Norwegen ...

Zum Buch: Rose, die Schwester der Anwältin Amelia, ist nach einem Streit spurlos verschwunden. Obwohl Amelia bei ihr eine Einladung zur Party der sehr reichen Familie Fowley auf ihr Anwesen nach Norwegen findet, geht die Polizei dieser Spur nicht nach. Also macht es Amelia selbst. Dafür schleicht sie sich in die Familie ein und ist endlich am Ziel, sie darf nach Norwegen und scheint gut vorbereitet, alles aufzudecken. Denn der reiche Lawrence Foley muss überführt werden! Doch Amelia ahnt nicht, in was für Kreise sie sich dort begibt…

Meine Meinung: In diesem Buch wird der Leser von vorne bis hinten durchgeschüttelt! Die Twists gehen ineinander über und bald weiß man wirklich nicht mehr, wem man trauen kann! Die Charaktere des engsten Familienkreises der Fowleys scheinen gut gezeichnet, aber doch wird der Leser hier manchmal getäuscht! Es ist definitiv nicht so einfach, wie es anfangs aussieht.

Amelia schafft es, bis in das Herrenhaus vorzudringen und ihr Anfangsverdacht scheint sich zu bestätigen. Doch dann gibt es zwei Tote und das passt so gar nicht ins Bild. Und was ist mit der Reinigungskraft Elena passiert? Eigentlich wollte Amelia doch nur ihre Schwester finden und findet so viel mehr…

Der Schreibstil ist super, das Buch liest sich so weg, die Kapitellänge ist genau richtig. Es gibt viele Verdächtige, denn im Gegensatz zu Amelia ist sich der Leser längst nicht so sicher, ob es wirklich Lawrence war, der Rose hat verschwinden lassen. Und dann folgt ein Twist auf den nächsten und endet mit einem Feuerwerk!

Mein Fazit: Das war mittlerweile mein viertes Buch von der Autorin und ich sage euch: merkt euch den Namen! Die Frau schreibt wirklich fesselnd, spannend und verliert trotz vieler Verwirrungen nie den roten Faden! Tolles Buch!

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Ein eidetisches Gedächtnis ist Segen und Fluch zugleich...

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Zum Buch: Luisa Menkhoff, die Tochter des verstorbenen Kommissars Bernd Menkhoff, entdeckt vor ihrer Uni in München ein Vermisstenplakat. Ihr stockt der Atem, als sie darauf Nicole Klement erkennt, ihre ...

Zum Buch: Luisa Menkhoff, die Tochter des verstorbenen Kommissars Bernd Menkhoff, entdeckt vor ihrer Uni in München ein Vermisstenplakat. Ihr stockt der Atem, als sie darauf Nicole Klement erkennt, ihre Entführerin, als sie fünf Jahre alt war. Durch ihr eidetisches Gedächtnis ist die Erinnerung noch da, als wäre es gestern gewesen. Sie ahnt Schlimmes und wendet sich an die Polizei. Der dort zuständige Beamte Ramin Brunner erkennt das Potential von Luisa und zieht sie in die Ermittlungen als externe Beraterin mit ein, nicht ahnend, dass er sie damit in große Gefahr bringt…

Meine Meinung: Das Buch nimmt ein wenig Bezug zu Arno Strobels Buch „Das Wesen“, was ich vorher extra noch gelesen habe. Ich kann nicht sagen, ob einem etwas fehlt, wenn man das Buch nicht kennt. Aber laut Autor kann man dieses Buch auch ohne jedwede Vorkenntnisse lesen!

Der Spannungsbogen baut sich langsam auf, da hätte ich mir von Anfang an mehr gewünscht. Aber das ist in Ermittlerkrimis ja oft so. Dennoch ist der Schreibstil packend und die Kapitellänge genau richtig, um immer weiterzulesen! Die Figur Nicole Klement bleibt wie immer etwas nebulös, man weiß bei ihr einfach nie, wann sie so richtig anwesend ist… eine super-interessante Figur! Und hier ist vielleicht das „Vorwissen“ hilfreich, um alles richtig zu verstehen. Außerdem kann ich „Das Wesen“ sowieso empfehlen! Die Ermittler finde ich sehr sympathisch, sie machen alles, was sie in ihrem Rahmen tun können, denn es sind zwei kleine Mädchen verschwunden und die Zeit drängt.

Mein Fazit: Bis auf den etwas zähen Einstieg fand ich das Buch super-spannend und bin nur so durchgeflogen! Das war erst der Start der Reihe und ich freue mich auf weitere Fälle aus der Cold-Case-Einheit!

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