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Veröffentlicht am 17.03.2026

Dieser Mörder hat mir keine Angst eingejagt...

Murder Park
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Zum Buch: Vor 20 Jahren wütete der Serienmörder Jeff Bohner auf der Freizeitpark-Insel Zodiac Island. Daraufhin wurde der Freizeitpark geschlossen. Nun soll der Park unter neuem Namen wiedereröffnet werden: ...

Zum Buch: Vor 20 Jahren wütete der Serienmörder Jeff Bohner auf der Freizeitpark-Insel Zodiac Island. Daraufhin wurde der Freizeitpark geschlossen. Nun soll der Park unter neuem Namen wiedereröffnet werden: Murder Park. Zwölf vorab ausgewählte Leute werden auf die Insel eingeladen, um erste Eindrücke zu sammeln, es soll mit der Angst gespielt werden. Unter ihnen ist auch Paul Greenblatt, dessen Mutter damals eines der Opfer war. Kaum sind sie auf der Insel angekommen, ist der erste der Gruppe tot…

Meine Meinung: Der Plot hörte sich für mich wirklich gut an und ich habe von Jonas Winner auch schon recht tolle Bücher gelesen. Doch mit diesem hier konnte er mich leider nicht überzeugen. Ich bin mit dem Aufbau des Buches überhaupt nicht zurechtgekommen. Es gibt verschiedene Zeitstränge, in denen erzählt wird. Denn einer aus der Gruppe, der Psychiater Sheldon Lazarus, führt vorher mit jedem Teilnehmer ein Interview. Dann springt man wieder ins hier und jetzt. Das hat mich teilweise wirklich in die Irre geführt, weil ich nie wusste, war der Eindruck jetzt von vorher oder ist er erst auf der Insel entstanden?

Außerdem empfand ich das Buch zu langatmig. Und obwohl die Gruppe laufend dezimiert wird, hat mich überhaupt keine Spannung erreicht. Und ab einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich auch schon eine Ahnung, wohin das Ganze führt. Auch wenn es am Ende noch einmal kurz spannend wurde, hat mich das leider nicht für die ganze Geschichte entschädigt.

Mein Fazit: Leider hat mich der Autor mit dieser Geschichte nicht überzeugt. Ich würde sagen, sie ist mäßig. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt. Ich würde hier keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Eine etwas andere Universität...

Nocticadia
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Zum Buch: Lilias Mutter starb qualvoll an einer unbekannten Krankheit. Sie war von Parasiten befallen, nur glaubt Lilia das niemand. Seitdem muss sie sich mit dem Freund ihrer Mutter das Schulgeld für ...

Zum Buch: Lilias Mutter starb qualvoll an einer unbekannten Krankheit. Sie war von Parasiten befallen, nur glaubt Lilia das niemand. Seitdem muss sie sich mit dem Freund ihrer Mutter das Schulgeld für ihre Halbschwester teilen. Sie würde gerne studieren, hat aber nicht die Mittel. Dann wird ein Aufsatz von ihr über die Parasiten ihrer Mutter an der Elite-Universität Dracadia übermittelt und sie erhält ein Stipendium. Ihr dortiger Professor Devryck ist so brillant wie sexy. Und Lilia fühlt sich verbotenerweise von ihm angezogen…

Meine Meinung: An diese knapp 800 Seiten muss man sich als Leser auch erst einmal herantrauen! Aber dann wird man mit einer spannenden Dark-Academia-Story belohnt, die sowohl spicy als auch spannend ist! Denn der Anziehungskraft von Dr. Death, wie man Lilias Professor auch nennt, kann sie nicht widerstehen! Doch es gibt Geheimnisse an dieser Universität und die haben – genau – mit schwarzen Würmern zu tun! Das sind genau die Parasiten, die Lilia nach dem Tod ihrer Mutter gefunden hat! Doch wie hat sie sich infiziert? Das will Lilia um jeden Preis herausfinden und dafür ist sie bereit, einiges an Risiken einzugehen!

Doctor Death ist ein interessanter Charakter. Ist er wirklich abgrundtief böse? Oder zwingt ihn jemand oder etwas dazu? Das gilt es herauszufinden.

Der Schreibstil liest sich wirklich flüssig und die Kapitel sind schön kurz. Es wird abwechselnd aus Lilias und Devrycks Perspektive erzählt. Ich habe mir erst gedacht, dass man das Buch vielleicht auch in mehrere Teile hätte teilen können, aber im Nachhinein betrachtet, hätte das nicht funktioniert. Und so kann man sich wirklich bis ins letzte Detail mit allen Charakteren und der Universität vertraut machen! Zum Ende hin kommt es fast zu einem Showdown, nur fand ich das Ende etwas sehr unrealistisch. Aber naja, die Würmer sind es ja irgendwie auch… Die Forschung daran fand ich im Übrigen sehr interessant und ich denke, ich habe einiges gelernt!

Mein Fazit: Mir hat der Ausflug in diese Uni sehr gut gefallen, ich mochte die Charaktere und auch die Story! Einzig die Länge und das Ende haben dem Buch einen Stern gekostet! Wer kein Problem mit so vielen Seiten hat, der wird hier aber sicherlich seine Freude haben!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Eine unheimliche Atmosphäre...

Apartment 5B
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Zum Buch: Rosie und Chad sind ein junges Paar in einer ganz normalen New Yorker Wohnung. Sie ist Autorin und er ist ein aufstrebender Schauspieler. Dann erhalten die beiden die Nachricht, dass Chads verstorbener ...

Zum Buch: Rosie und Chad sind ein junges Paar in einer ganz normalen New Yorker Wohnung. Sie ist Autorin und er ist ein aufstrebender Schauspieler. Dann erhalten die beiden die Nachricht, dass Chads verstorbener Onkel ihnen das Apartment 5B im sagenumwobenen Windermere-Gebäude vererbt hat. Rosie kann es kaum glauben, dass sie bald in einem so schönen Haus mit eigenem Concierge wohnen werden! Doch kurz nach dem Einzug stellt sie fest, dass Chad wohl Geheimnisse vor ihr hat und es gibt einen mysteriösen Todesfall im Haus. Nicht der erste, wie Rosie dann herausfindet…

Meine Meinung: Die Geschichte hat mich ein wenig an „Rosemary’s Baby“ erinnert und das ist, wie ich später herausgefunden habe, auch total gewollt! Quasi eine Hommage an den Autor Ira Levin. Und ich finde es sooo gut gelungen! Die Stimmung, die Zwietracht zwischen Rosie und Chad, die überfürsorglichen Nachbarn und der mysteriöse Concierge – einfach alles stimmig!

Man weiß als Leser einfach, dass da in diesem schönen Haus nicht alles mit rechten Dingen zugeht, aber man kommt nicht auf des Rätsels Lösung!

Der Schreibstil fesselt total, ich war von der ersten Seite bis zum Ende total begeistert! Die Kapitel sind nicht allzu lang und behandeln auch Rückblicke einer gewissen Willa aus dem Jahr 1963. Das ist sehr gut gemacht und legt eine schöne Spur auf das dicke Ende! Da Rosie auch Menschen begegnet, die nicht mehr leben, hat das Buch auch eine gewisse Mystik, das hat mir auch sehr gut gefallen, aber das muss man mögen!

Mein Fazit: Für mich ein Highlight in diesem Jahr! Die gelungene Mischung aus Thriller, Drama und Mystik hat mich das ganze Buch hindurch an den Seiten kleben lassen! Von mir gibt es die volle Punktzahl und eine Empfehlung an alle, bei denen es auch manchmal geisterhaft zugehen darf!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Trauminsel? Von wegen...

One Perfect Couple
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Zum Buch: Obwohl Lyla eigentlich gar nicht will, stimmt sie ihrem Freund Nico zu, als er sie überredet, an einem Reality-TV-Format namens „One perfect couple“ mitzumachen. Es geht auf eine indonesische ...

Zum Buch: Obwohl Lyla eigentlich gar nicht will, stimmt sie ihrem Freund Nico zu, als er sie überredet, an einem Reality-TV-Format namens „One perfect couple“ mitzumachen. Es geht auf eine indonesische Trauminsel. Fünf Paare müssen Aufgaben erledigen und jede Woche muss einer gehen. Doch gleich am ersten Abend geht eine Aufgabe für Lyla und Nico fürchterlich schief. Und dann kommt ein Tropensturm und plötzlich sind neun Menschen alleine auf einer Insel gefangen…

Meine Meinung: Die Geschichte hat ein wenig gebraucht, um mich gefangen zu nehmen. Der Anfang ist etwas zäh für meinen Geschmack. Dann nimmt die Geschichte aber Fahrt auf und man fiebert mit den verbliebenen Paaren mit. Was dann folgt, ist eine Mischung aus „Robinson Crusoe“ und „Der Herr der Fliegen“.

Natürlich sind nicht immer alle einer Meinung und natürlich gehen auch Wasser und Vorräte zur Neige. Und es wird Opfer geben. Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Tagebuch-Einträge von einer Mitspielerin, die mich auch an meiner Theorie haben zweifeln lassen! Das ergibt später einen tollen Twist!

Insgesamt ist der Schreibstil flüssig zu lesen und man taucht immer tiefer in die Story hinein. Dann will man natürlich auch wissen, ob sie es schaffen und wenn ja, wer.

Mein Fazit: Nicht das spannendste Buch der Autorin und sicherlich auch nicht gänzlich neu von der Idee her. Dennoch hat es mich dann doch packen können und der tolle Twist am Ende hat mich für den etwas lahmen Beginn entschädigt!

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Und plötzlich ist alles lila!

#PurpleVibes
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Zum Buch: Die 15-jährige Lynn hat Panikattacken und kann unmöglich mit der Straßenbahn fahren. Ihre Therapeutin hat ihr nun die Aufgabe gegeben, an der Haltestelle zu stehen. Da flattert eines schönen ...

Zum Buch: Die 15-jährige Lynn hat Panikattacken und kann unmöglich mit der Straßenbahn fahren. Ihre Therapeutin hat ihr nun die Aufgabe gegeben, an der Haltestelle zu stehen. Da flattert eines schönen Tages Purple in ihr Leben: lilafarbene Haare, quirliges Wesen und so gar nicht unaufdringlich. Ehe Lynn sich versieht, ist sie von Purples Wesen total eingenommen. Sie treffen sich jeden Tag an der Haltestelle. Doch eines Tages kommt Purple nicht mehr und Lynn ist der Verzweiflung nahe…

Meine Meinung: Das ist ein ganz tolles, liebenswertes Buch über Freundschaft, Ängste, Hoffnung, Lebensfreude und die erste Liebe! Was so zart anfängt, entwickelt sich schnell. Ehe Lynn sich versieht, vergisst sie über die Sorge um Purple sogar ihre eigenen Ängste!

Die Autorin beschreibt hier schön ein ganz normales Teenager-Leben. Eine besorgte Mutter, die aber versucht, Lynn nicht zu erdrücken. Eine nervtötende jüngere Schwester, die man aber trotzdem liebhat. Einen Freund, der mit ihren Ängsten gar nicht umgehen kann und wie sich herausstellt, auch nicht will. Und dann schneit etwas Lilafarbenes in Lynns Leben und krempelt es total um!

Der Schreibstil liest sich flockig weg, ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Es macht sicherlich Jugendlichen oder junggebliebenen Erwachsenen Mut, sich ihren Ängsten zu stellen und dagegen an zu arbeiten. Denn es lohnt sich! Das war für mich die Message dieser Geschichte!

Mein Fazit: Hier handelt es sich um eine schön erzählte Geschichte mit normalen Jugendproblemen und Ängsten, die sich zum Guten wenden. Das Buch zaubert dem Lesen ein Lächeln auf das Gesicht und macht Hoffnung! Kann ich weiterempfehlen!

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