Londons berühmtester Serienkiller - wie es gewesen sein könnte
Jack the Ripper, berühmt berüchtigt, wurde schon von vielen Seiten beleuchtet, beschrieben und analysiert. Er diente als Grundlage für Fantasyromane, wurde aus der Sicht der Opfer betrachtet. Also, was ...
Jack the Ripper, berühmt berüchtigt, wurde schon von vielen Seiten beleuchtet, beschrieben und analysiert. Er diente als Grundlage für Fantasyromane, wurde aus der Sicht der Opfer betrachtet. Also, was sollte jetzt neu sein ? Die Tatsache, dass hier ein Richter der Autor ist, hat mich neugierig gemacht. Thorsten Schleiff ist auf der Grundlage von alten Polizeiakten, Zeitungsartikeln und Besuch der Originalschauplätze an den Fall Ripper herangegangen. Kombiniert mit einer chronologisch korrekten Abfolge der Ereignisse, ist hier ein True Crime Thriller entstanden, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Natürlich darf hier auch der passende Anteil an Fiktion nicht fehlen, aber in Kombination mit Fakten und den wirklichen Opfern und möglichen Verdächtigen kommt man als Leser zu dem Schluss, ja, so könnte es tatsächlich gewesen sein.
Die beiden Ermittler könnten unterschiedlicher nicht sein. Irene, aufgewachsen in der Gegend, intelligent, unabhängig, arbeitet selbst im Gewerbe der Opfer und Will, der ehemalige Soldat mit persönlicher Geschichte. Die Zusammenarbeit der beiden gibt der Story den letzten Schliff.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf die angekündigte Fortsetzung.