Cover-Bild Die Zelle

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 11.01.2016
  • ISBN: 9783426512760
Jonas Winner

Die Zelle

Thriller
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2021

Gelungener Horror-Thriller-Psycho-Mix! Unbedingt lesen :-)

0

Buchinfo
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein ...

Buchinfo
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie im Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater. (Quelle: Lesejury)

Anfang
Berlin. Schwarzes Aufflackern einer nächtlichen Erinnerung. Dunkelheit. Feuchtigkeit. Kälte. Eine fahle Morgensonne. Trübes Nachmittagslicht. Endlose Nächte.

Meine Meinung
Sammy, seine Familie und das Kindermädchen sind von London zurück nach Berlin gezogen. Die Mutter ist nie da, der Bruder steckt mitten in der Pubertät, der Vater verhält sich äußerst merkwürdig und da noch Ferien sind, hat Sammy noch keine neuen Freunde gefunden.

So kommt es, dass er seinen Vater in eine Gartenhütte verfolgt. Als er diese betritt, herrscht darin allerdings gähnende Leere - der Vater scheint sich in Luft aufgelöst zu haben. Sammy entdeckt eine Bodenluke, öffnet diese, steigt hindurch und findet unterirdische Gänge, die zu den ehemaligen Luftschutzbunkern gehören. Und während er dieses Labyrinth unter ihrem Garten erkundet, bemerkt er sie. Die Zelle.

Durch ein Guckloch entdeckt er ein Mädchen, dass dort eingesperrt ist und vermutlich gequält wird. Für Sammy steht fest, dass sein Vater die kleine Asiatin dort festhält. Unsicher wen er um Hilfe bitten kann, kommt er ein paar Tage später zu ihr zurück. Doch sie ist weg. Und die Zelle sieht aus, als wenn dort nie jemand gewesen wäre.

Mein Blick ging an ihr vorbei in die Nische, die jetzt von dem Vorhang entblößt war, in die Kälte und Nacktheit der Nische, zu dem Werkzeug, dem Stahl, dem Gummi, den Schläuchen und Klammern.
(Seite 43)

Bereits der Prolog ist spannend und machte neugierig auf mehr. Es ist Winter im Jahre 2016 und Sammy erinnert sich an die Ereignisse, die vor gut 20 Jahren in Berlin geschehen sind.

Leider ist der Prolog recht kurz und es wird erst einmal im Vergleich dazu recht "langweilig", aber schließlich muss der Leser erst etwas über Sammy und seine Familie erfahren, bevor es so richtig zur Sache geht.

Immer wieder dachte ich, dass ich wüsste wie es wohl ausgehen würde und wer was getan hat. Zum Schluss musste ich diesen Gedanken aber revidieren - ich hatte keine Ahnung!

Ich würde gerne so viel mehr dazu sagen, will aber auch nicht zu viel verraten. Wenn ihr mehr wissen wollt bleibt euch also nur eine Sache: Ihr müsst dieses Buch lesen - und werdet es sicher nicht bereuen!

Fazit
Ein wirklich spannender Thriller, der den Leser in die Tiefen der menschlichen Psyche reißt und mit seinen Wendungen immer wieder für "Nur noch dieses eine Kapitel"-Gedanken sorgt. Wer dieses Buch beginnt, sollte die Zeit und die Möglichkeit haben, es in einem Zug durchlesen zu können.

Von mir gibt es eine absolute und ganz klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2018

nichts für zarte Gemüter

0

Als Sam nach Berlin in die schöne Villa zieht, hofft er, dass er spannende Ferien mit neuen Freunden erlebt. Doch anstatt Freunde zu finden, findet er sich nur schwer alleine in diesem großen Haus zurecht. ...

Als Sam nach Berlin in die schöne Villa zieht, hofft er, dass er spannende Ferien mit neuen Freunden erlebt. Doch anstatt Freunde zu finden, findet er sich nur schwer alleine in diesem großen Haus zurecht. Das Au-Pair Hannah verhält sich seit dem familiären Umzug von London nach Berlin seltsam und sein Bruder Linus hängt nur noch mit seinen Freunden ab. Als Sam versucht, da die Mutter ihrer Karriere nacheifert, mehr mit seinem Vater, dem Filmmusikkomponisten zu unternehmen, gerät alles aus den Fugen.

Was Sam herausfindet, kann und will er niemandem erzählen bis er selbst fast daran zugrunde geht. Ein dunkles Geheimnis verbirgt sein Vater in den alten Luftschutzkellern unter dem Haus und ausgerechnet Sam kommt ihm auf die Spur. Sams Kindheit ist mit einem Schlag beendet und die blutige Wahrheit über das eingesperrte Mädchen kommt ans Licht. Doch selbst nach über 200 Seiten Spannung und dem glasklaren Verdacht der Identität des Täters wird daraus ein Spießrutenlauf, der seines gleichen sucht!

Ein unglaublicher Thriller, der nichts für zarte Gemüter ist! Packend, mitreißend und mit einer brutalen Wendung der Wahrheit.

Veröffentlicht am 22.06.2017

Nervenkitzel pur

0

Der 11-jährige Sammy ist grade mit seiner Familie nach Berlin gezogen. Doch gleich zu Beginn fühlt er sich nicht wohl in dem neuen Haus. Sein ungutes Gefühl bestätigt ein grausamer Fund: Im Luftschutzkeller ...

Der 11-jährige Sammy ist grade mit seiner Familie nach Berlin gezogen. Doch gleich zu Beginn fühlt er sich nicht wohl in dem neuen Haus. Sein ungutes Gefühl bestätigt ein grausamer Fund: Im Luftschutzkeller unter seinem Haus entdeckt er ein junges Mädchen, eingesperrt in einer Gummizelle. Sofort verdächtigt er seinen Vater, doch die Situation droht ihm zu entgleiten.

Alleine das Cover lässt einem schon einen kalten Schauer über den Rücken laufen: komplett schwarz mit einem beleuchteten Fleck, der ein Verließ, eine Zelle, vermuten lässt.

Ich habe zugegebenermaßen etwas länger für dieses Buch gebraucht. Nicht etwa, weil ich es langweilig fand, genau das Gegenteil ist passiert.
Ich bin nun wirklich nicht grade zart besaitet, was Thriller angeht, doch dieser hier hat mich stellenweise gelähmt. Noch nie musste ich ein Buch weglegen, weil ich die Angst, ein reelles Gefühl, in mir hochsteigen spürte.
Meiner Meinung nach hat vor Allem die Erzählperspektive dazu beigetragen, dass es so schockierend wurde.
Zunächst war es für mich ein wenig befremdlich, dass ein so junges Kerlchen sich schon so gewählt ausdrücken kann - dann habe ich mir allerdings ins Gedächtnis gerufen, dass das ja nur eine Nacherzählung des mittlerweile 31-jährigen Sammy ist.
Die Familiensituation empfand ich als sehr realistisch. Viele Eltern haben wohl ihre Gedanken nur bei der Arbeit, sodass sie die Kinder voll und ganz vernachlässigen.
Sammy kam mir schon zu Beginn ein wenig komisch vor, jedoch konnte ich nur nicht so ganz sagen, wieso. Im Laufe des Buches habe ich dann gleich mehrere Gründe dafür gefunden.
Die ganze Geschichte fand ich sehr gut strukturiert und durchdacht, jeder Twist hatte einen tiefergehenden Gedanken und hat mir als Leser gleich mehrere Fragen aufgeworfen.
Gut gefallen haben mir auch die wenigen Kapitel aus der Sicht des "Bösen".
Auch die Stellen im Keller habe ich, trotz teilweise massiver Brutalität, nicht als zu viel empfunden, ich fand sie sogar sehr wichtig, denn ohne diese wäre das Ende so gar nicht möglich gewesen.
Selbiges hat mich auch wirklich nochmal umgehauen. Natürlich habe ich mir beim Lesen schon mehrere Szenarien bereitgelegt, aber diese war wohl die unwahrscheinlichste. Aber genau das war so wunderbar, wäre ja langweilig, wenn man das Ende immer nach der Hälfte erraten kann.
Der Autor hat es mit seinem Schreibstil geschafft mir in jedem Kapitel einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen, sodass meine Nerven immer bis zum Zerreißen gespannt waren.

Fazit:
Ein fantastischer Thriller, auf jeden Fall unter den Top drei der besten Bücher dieses Genres, die ich je gelesen habe. Vielen Dank für dieses fantastische Werk!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sammy´s Alptraum

0

Der 11 jährige Sammy zieht mit seinen Eltern,Bruder Linus und dem AuPair Hannah von London nach Berlin, weil seine Mutter dort eine Anstellung an der Oper bekommen hat. Sein Vater arbeitet zu Hause an ...

Der 11 jährige Sammy zieht mit seinen Eltern,Bruder Linus und dem AuPair Hannah von London nach Berlin, weil seine Mutter dort eine Anstellung an der Oper bekommen hat. Sein Vater arbeitet zu Hause an Kompositionen für Filmmusik, sehr düsterer Filme. Eines Tages bemerkt Sammy wie sein Vater in einer Hütte im Garten verschwindet und als er ihm nachfolgt ist die Hütte leer, nur eine Falltür in den Keller sieht er. Neugierig wie er ist steigt er hinab und entdeckt ein Tunnelsystem (u.a. auch mit einer Bowlingbahn), sehr wahrscheinlich aus dem 2 Weltkrieg. Als er wieder nach oben klettert entdeckt er eine gummiausgekleidete Zelle in dem ein junges Mädchen steckt, das er sprachlich nicht versteht, aber das dort gefangen gehalten wird. Dieses Ereignis lässt ihn nicht mehr los und so geht er am nächsten Tag wieder zur selben Stelle, allerdings ist die Zelle leer. Aber diese Erlebnis beschäftigt ihn weiter, da er seinen Vater verdächtigt dem Mädchen etwas getan zu haben, will er sich seinem Bruder anvertrauen. Linus glaubt jedoch Sammy kein Wort, als dann der Nachbar die Geschichte der Vorbesitzer erzählt, werden die Ängste Sammy´s immer größer bis hin zu Tagträumen. Einige Zeit später lernt er dann Marina das Nachbarkind kennen, ihr kann er sich das erste Mal so richtig anvertrauen. Doch dann ist auch sie verschwunden und wer wird verdächtigt Sammy´s Vater und die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu.

Meine Meinung:
Schon lange habe ich kein so ein emotional spannendes Buch gelesen. Der Autor fesselt den Leser ein bißchen in Steven King Manier, so das man von dem Roman so fasziniert ist das man ihn nicht mehr aus der Hand legen kann. Es erwartet einen in diesem nicht nur actionreiche Spannung, sonder vor allem emotionale Spannung die einen nicht mehr los lässt. Dieser Autor weiß nur zu gut wie man die Leser überraschen und täuschen kann. Mehrmals werden in diesem Buch falsche Fährten gelegt, so das man dadurch immer noch neugieriger wird.Das Ende hat mich dann etwas verstört zurück gelassen. Ich muss sagen das diese Buch eher in die Psychothriller Genre gehört. Das Cover ist sehr einfach gehalten, jedoch durch die düsteren Farben spricht es einen an. Auch der Titel und die Kurzinfo hatten zu mindestens mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Manche Seiten und Szenen sind sicher für etwas zartbesaitete Leser nichts, aber die sollten dann auch besser keine Thriller lesen. Für mich ist Jonas Winner eine absolute Überraschung und ich kann diese Buch nur jedem weiterempfehlen. Darum auch die Höchstnote für dieses Meisterwerk.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Packender und stilistisch hervorragender Thriller

0

Inhalt:
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein ...

Inhalt:
Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen. Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden. Und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Meine Meinung:
"Die Zelle" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich gefesselt.
Schon der Prolog glänzt durch eine asyndetische und anaphorische Schreibweise, die sehr gut die Gefühle des Protagonisten widerspiegelt.
Der Schreibstil ist insgesamt sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Erzählt wird die Geschichte als Ich-Erzählung aus der Perspektive des 11-jährigen Sammy.
Diese Erzählung wird ab und zu unterbrochen von den Gedanken und Gefühlen des Täters. Hierbei sind manche Szenen verstörend und bereiten einem eine Gänsehaut. Da wird es sehr blutig und brutal. Dennoch nimmt dies keine Überhand.
Jonas Winner versteht es sehr gut, den Leser an der Nase herumzuführen. Immer wieder zweifelt man daran, wer nun der Täter ist. Eigentlich legt man sich erst fest, aber dann wirft man seine Gedanken doch wieder über den Haufen und es geht hin und her.
Bis zum Schluss habe ich nicht geahnt, wie das Ganze ausgehen wird. Das ist wirklich wahnsinnig faszinierend gewesen!

Mein Fazit:
Wer einen richtig spannenden, fesselnden und verwirrenden Thriller lesen möchte und nicht gerade zu sehr zart besaitet ist, der ist hier bestens aufgehoben! Für mich war es der beste Thriller seit Langem!