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Veröffentlicht am 11.04.2026

Brightstone College

Brightstone College – Hinter der Fassade lauert das Böse
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Vorab: Meine Erwartungen
Der Klappentext verspricht ein absolut spannendes Setting! Ich bin sehr neugierig auf die Konstellation, da unsere Protagonistin die Rolle ihrer Cousine einnehmen soll.

Meine ...

Vorab: Meine Erwartungen
Der Klappentext verspricht ein absolut spannendes Setting! Ich bin sehr neugierig auf die Konstellation, da unsere Protagonistin die Rolle ihrer Cousine einnehmen soll.

Meine Meinung
In der Rolle ihrer Cousine, wechselt Magdalena an das Brightstone College, um dort das Abitur zu machen - den Grund dafür beginnt sie jedoch erst zu hinterfragen, als sich merkwürdige „Unfälle“ häufen und ihr klar wird, dass ihre Cousine vielleicht nicht ganz die freundliche und nette Person gewesen ist, die sie bisher kennenlernen durfte…
Das Setting ist absolut genial. Ich mag das Academyfeeling in Kombination mit den Thrillerelementen sehr. Auch der Polosport wurde meiner Meinung nach wunderbar integriert.
Auch wenn die Story mittendrin ein paar kleinere Längen aufweist, hatte ich permanent Spaß am lesen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und sich alles auflöst. Elisabeth Herrmann hat einen schönen Schreibstil, ihr ist es definitiv gelungen, die Spannung aufrecht zu erhalten und den Leser an die Seiten zu bannen.
Dennoch hat mir etwas gefehlt. Die „Hä?“ Momente haben sich leider etwas zu sehr gehäuft und auch wenn ich wissen wollte, wie es ausgeht…. war ich emotional nicht komplett gecatched und von der Auflösung nicht ganz überzeugt.
Tendenziell würde ich eher sagen, dass es sich hier um einen Jugendthriller handelt - und dementsprechend auch überzeugen können wird.

Fazit
Die Grundidee von „Brightstone College“ hat mir richtig gut gefallen, ebenso wie das Setting - dennoch hat mir etwas gefehlt, um mich emotional vollständig einzunehmen.
Doch auch wenn Elisabeth Herrmann mich mit ihrem Jugendthriller hier nicht komplett fesseln konnte, so hat mir ihre Art zu Schreiben dennoch gut gefallen, sodass ich definitiv zu weiteren ihrer Werke greifen würde.

Empfehlung
Wenn du Jugendthriller magst, dann wirst du hier ein gutes Buch für dich finden.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Rebel Witch (Band 2)

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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Vorab: Meine Erwartungen
Band 1 war für mich ein Highlight. Das Ende war jedoch sehr chaotisch. Ich bin absolut gespannt, wohin es sich im zweiten Band entwickeln wird…

Meine Meinung
Band 2 steigt 2 ...


Vorab: Meine Erwartungen
Band 1 war für mich ein Highlight. Das Ende war jedoch sehr chaotisch. Ich bin absolut gespannt, wohin es sich im zweiten Band entwickeln wird…

Meine Meinung
Band 2 steigt 2 Monate nach den Ereignissen aus dem ersten Band in das Geschehen wieder ein. Viele Dinge haben sich verändert - Dinge, über die man sich erstmal einen Überblick verschaffen muss.
Während mir der Einstieg noch etwas schwer fiel, treffen unsere beiden Protagonisten bereits wieder aufeinander - und reden mir persönlich ein wenig zu lange aneinander vorbei.
Im ersten Band hat mir die Konstellation des Fake Datings unfassbar gut gefallen. Dieser Punkt geht in Band 2 logischerweise verloren. Leider auch die Tension zwischen den beiden Charakteren gleich mit.
Der Schreibstil bleibt genau so klasse wie im ersten Band und kommt mit einer angenehmen Kapitellänge daher. Ich mag die Charaktere noch immer und auch der Weltenbau gefällt mir sehr gut, sodass ich trotz allem eine gute Zeit mit Band 2 hatte.

Fazit
Nachdem der erste Band „Heartless Hunter“ für mich ein absolutes Highlight gewesen ist, waren meine Erwartungen an Band 2 zugegebenermaßen etwas hoch - und er konnte nicht mithalten.
Die Ereignisse nehmen zwar einen realistischen Verlauf und der einnehmende Schreibstil, sorgt für ein schönes Leseerlebnis - doch der besondere Funke ist für mich irgendwo zwischen einer andauernden Misskommunikation verloren gegangen.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

To Cage a Wild Bird

To Cage a Wild Bird
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Meine Meinung
Beim Vergleich zu „Die Tribute von Panem“ bin ich immer skeptisch…
…doch To Cage a Wild Bird wird dem Vergleich gerecht.
Raven verdient ihr Geld als Kopfgeldjägerin in der unteren Schicht, ...

Meine Meinung
Beim Vergleich zu „Die Tribute von Panem“ bin ich immer skeptisch…
…doch To Cage a Wild Bird wird dem Vergleich gerecht.
Raven verdient ihr Geld als Kopfgeldjägerin in der unteren Schicht, um ihren Bruder und sich über Wasser zu halten. Bis dieser gefangen genommen wird und sie sich ebenfalls in Endlock inhaftieren lässt, um ihn zu befreien (hier haben wir eine erste Parallele zu TvP, aber das ist okay).
Das Prinzip von Endlock ist brutal und makaber, doch für eine Dystopie absolut passend. Die Oberschicht kann hier regelmäßig in einer Arena Jagd auf die Insassen machen. Gegen Bezahlung versteht sich. (Hier die nächste Parallele)
Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und konnte es kaum aus der Hand legen. Das Ende habe ich herausgezögert, weil ich es einfach nicht enden lassen wollte, dennoch kam das Finale - spannend und emotional.
Brooke Fast hat einen angenehmen Schreibstil, dem man leicht folgen kann, und ihr gelingt es, nicht nur den Protagonisten, sondern auch den Nebencharakteren Leben einzuhauchen und sie greifbar werden zu lassen.
Dennoch erfindet To Cage a Wild Bird das Rad nicht neu. Natürlich sind Dystopie typische Elemente verbaut und wer viel aus diesem Genre liest, der kann wohl das ein oder andere Geschehen vorausahnen. Doch Potential ist da und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

Fazit
To Cage a Wild Bird ist ein klasse Auftakt der Reihe und eine gelungene Dystopie.
Auch wenn das Potential noch nicht voll ausgeschöpft sein mag, handelt es sich um ein sehr mitreißendes Debüt, das mich fesseln konnte.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und gehe davon aus, dass der Plot stark werden wird.
Eine Empfehlung für Dystopie Fans.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Atmosphere

Atmosphere
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Meine Meinung
Gerade habe ich den Buchdeckel zugeklappt und meine Emotionen drehen sich noch immer im Kreis.
Dieses Finale fühlt sich wie eine Achterbahnfahrt an. Einmal zerquetscht und durch den Looping ...

Meine Meinung
Gerade habe ich den Buchdeckel zugeklappt und meine Emotionen drehen sich noch immer im Kreis.
Dieses Finale fühlt sich wie eine Achterbahnfahrt an. Einmal zerquetscht und durch den Looping gejagt.
Taylor Jenkins Reid hat eine besondere Art zu schreiben. Emotional, berührend.
Ihr ist es bereits zu Beginn gelungen mich zu catchen… die Emotionen über die Seiten hinweg weiter aufzubauen, indem die Gegenwart und die vorherigen Ereignisse sanft ineinander verschlungen erzählt werden - und das Ende entfaltet seine volle Wirkung.
Das Thema ist absolut grandios. Die Liebe zur Raumfahrt, die Faszination fürs All und den Sternenhimmel, ist sofort zu spüren - und färbt direkt ein bisschen ab.
Ich liebe Joan. Ihr Charakter ist so gelungen und es ist ergreifend, sie in den 1980er Jahren auf einem Weg zu begleiten, der bis dahin für eine Frau unmöglich gewesen ist.
Auch die Nebenfiguren habe ich in mein Herz geschlossen. Diese Geschichte hat mich auf so vielen Ebenen berührt.. im Mittelteil gab es ein paar Längen, die man eventuell etwas hätte kürzen können, doch im Großen und Ganzen, geht es sich genau so auf.

Fazit
Taylor Jenkins Reid kann schreiben. Ergreifend, emotional, beeindruckend.
Atmosphere hat mich nicht nur emotional ausgelaugt, sondern mich auch in eine Welt entführt, von der nicht nur die Faszination fürs All abfärbt, sondern in der auch eine Frau, die nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht, ihren Weg im Leben geht.
Gänsehaut pur.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Sophie L

Sophie L.
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Vorab: Meine Erwartungen
Ein Psychothriller von einem Autoren, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe.
Aber ich liebe Psychothriller, hoffe auf eine raffinierte Story und gute Unterhaltung.

Meine ...


Vorab: Meine Erwartungen
Ein Psychothriller von einem Autoren, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe.
Aber ich liebe Psychothriller, hoffe auf eine raffinierte Story und gute Unterhaltung.

Meine Meinung
Der Einstieg in dieses Buch fiel mir vergleichsweise leicht.
Der Grundaufbau gefällt mir sehr gut. Der Bezug zur Zeit der Nazis und damit einhergehende Kriegsverbrechen macht auf jeden Fall neugierig und bringt Potential mit sich.
Die kurzen Kapitel, die einen angenehmen Lesefluss garantieren, und die verschiedenen Zeitebenen, die Rückblenden mit sich bringen, bieten eine sehr gute Grundlage.
Dennoch fehlt mir etwas, um so richtig eintauchen zu können. Meiner Meinung nach wurde das Grundpotential nicht vollkommen ausgeschöpft.
Ein spannender Faktor wäre zum Beispiel der Bezug zum Job als Gedächtnistherapeutin der Protagonistin gewesen. Dies hat schlussendlich jedoch nicht wirklich zu irgendwelche Ereignissen beitragen können.
Auch die Aufklärung kam am Ende recht überraschend, spontan und wird nicht weiter hinterfragt.

Fazit
In Sophie L konnte Mathew Blake das bestehende Potential des Grundthemas leider nicht vollkommen ausschöpfen.
Die Ereignisse bleiben recht oberflächlich, der Bezug zur psychologischen Komponente geht nicht in die Tiefe und verliert somit an Spannung.
Immerhin wurde ich von kurzen Kapiteln durch die Seiten getragen.
Weitere Bücher des Autors werde ich aber wohl nicht lesen.

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