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Veröffentlicht am 02.08.2020

Starker Beginnn, zäher Mittelteil!

Wildflower Summer – In deinen Armen
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Seit Olivias Bruder Justin vor sechs Monaten im Einsatz getötet wurde, ist die Trauer Olivias ständiger Begleiter. Mit Nate taucht dann eine willkommene Ablenkung auf der Wildflower Ranch auf. Er hat mit ...

Seit Olivias Bruder Justin vor sechs Monaten im Einsatz getötet wurde, ist die Trauer Olivias ständiger Begleiter. Mit Nate taucht dann eine willkommene Ablenkung auf der Wildflower Ranch auf. Er hat mit Justin gedient, und ihm geschworen auf seine Schwester aufzupassen. Doch er hätte nicht gedacht, dass Olivia Cattenach sein Herz im Sturm erobern würde.

"In deinen Armen" ist der Auftakt von Kelly Morans Wildflower Summer Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Olivia Cattenach und des zwei Jahre älteren Nathan Roldan erzählt wird.

Besonders der Anfang des Buches hat mir richtig gut gefallen! Die Wildflower Ranch ist einfach ein traumhaftes Setting! Man begleitet Olivia, ihren Freund und Vorarbeiter Nakos und ihre Tante Mae bei den alltäglichen Aufgaben und lernt die Ranch kennen, was mir richtig gut gefallen hat!
Nates Auftauchen sorgt dafür, dass Olivia aus ihrer Trauer um ihren Bruder Jason geholt wird und sie gibt Nate eine Aufgabe und ein Zuhause, denn er berührt etwas in ihr.

Olivia ist sehr stur und hat ein riesengroßes Herz! Ihre Bedürfnisse stellt sie hintenan, zuerst sorgt sie sich um ihre Familie und ihre Freunde. Ihre Eltern sind vor Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen und so wurden sie und ihr jüngerer Bruder von ihrer Tante Mae aufgezogen, die für die beiden zurück auf die Wildflower Ranch gezogen ist. Der Verlust von Jason hat Olivia hart getroffen, doch sie ist eine starke Frau, die nicht an diesem weiteren Schicksalsschlag zerbrochen ist. Sie hat mir richtig gut gefallen, auch weil sie mit anpacken kann!
Mit Nate dagegen hatte ich leider meine Probleme. Er hatte keine einfache Kindheit. Eine drogensüchtige Mutter, die ihn nach der Geburt weggegeben hat, viele wechselnde Pflegefamilien und die Mitgliedschaft in einer Gang, die zu einer Jugendstrafe geführt hat, waren kein guter Start ins Leben und so hat Nate nie Liebe erfahren. Er ist zur Army gegangen und musste mit ansehen, wie sein bester Freund Jason gestorben ist, und hat ihm versprochen auf Olivia aufzupassen.

Nate denkt von sich selbst, dass er kein guter Kerl ist, während Olivia nicht müde wird, ihm zu sagen, dass er eben doch ein guter Kerl ist. Er sagt, dass er nicht gut für Olivia wäre, dass sie nicht zusammensein können und sie tut alles, um seine Mauern einzureißen. Was am Anfang noch ganz spannend war, konnte mich irgendwann überhaupt nicht mehr mitreißen und besonders Nates Perspektive hat mich leider nur noch genervt! Er ist übertrieben beschützerisch und jedes Mal, wenn er Olivia ansieht, dann kann er kaum glauben, wie kornblumenblau ihre Augen sind. Und nicht nur das wiederholte sich ständig, auch Olivias Beteuerungen, dass Nate ein guter Kerl ist, während er immer wieder das Gegenteil behauptete, gingen mir irgendwann stark auf die Nerven.
Ich fand es aber generell sehr schön, zu verfolgen, wie Olivia versucht hat, Nate mit seinen schlechten Erinnerungen zu helfen, und versucht hat, sein schlechtes Bild von sich selbst zu ändern. Sie geht behutsam vor und lässt Nate seinen Raum, bedrängt ihn nicht.

Ich fand es dann auch schade, dass man im Mittelteil kaum noch etwas von der Ranch erlebt hat, denn die Handlung wurde kurzerhand in Olivias Schlafzimmer verlegt. Es war mir dann leider viel zu eintönig und auch, wenn das Ende es noch ein wenig rausreißen konnte, muss ich sagen, dass mich das Buch enttäuscht zurücklässt.
Der Beginn ließ sich so gut lesen und zum Mittelteil hin, wollte ich das Buch immer öfters aus der Hand legen, musste mich echt schon zwingen weiterzulesen, weil mich Olivia und Nate einfach nicht berühren konnten.

Fazit:
"Wildflower Summer - In deinen Armen" von Kelly Moran lässt mich leider enttäuscht zurück.
Der Beginn des Buches hat mir richtig gut gefallen, besonders das traumhafte Setting der Wildflower Ranch mochte ich sehr, doch Olivia und Nate konnten mich leider nicht berühren und der Mittelteil zog sich für mich sehr! Ich musste mich echt zwingen weiterzulesen und besonders von Nate war ich stellenweise sehr genervt.
Schade, aber da hatte ich mir echt mehr erhofft und so vergebe ich nur zwei Kleeblätter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2020

Für mich leider der schwächste Band der Reihe!

Izara 4: Verbrannte Erde
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Die Hexenkönigin Mara wurde wiedererweckt und nachdem Ariana in Lucians Armen gestorben ist, bedroht nicht nur Mara die Welt der Menschen, sondern auch Lucian, der auf Rache sinnt und nun das ewige Feuer ...

Die Hexenkönigin Mara wurde wiedererweckt und nachdem Ariana in Lucians Armen gestorben ist, bedroht nicht nur Mara die Welt der Menschen, sondern auch Lucian, der auf Rache sinnt und nun das ewige Feuer in sich trägt. Doch Arianas unsterbliche Essenz hat überlebt, trotzdem muss Ari nun körperlos zusehen, wie ihre Freunde unter ihrem vermeintlichen Tod leiden.

"Verbrannte Erde" ist der vierte und abschließende Band von Julia Dippels Izara-Tetralogie, der wie gewohnt aus der Ich-Perspektive von Ariana Morrison erzählt wird.

Ich bin ohne große Erwartungen an den ersten Band der Reihe herangegangen, der mich ja unglaublich mitreißen und auch begeistern konnte! Deshalb waren meine Erwartungen an die Folgebände, die ich ja direkt im Anschluss gelesen habe, dann umso höher.
Eventuell zu hoch, denn kein Band konnte mich dann so richtig packen und ich muss sagen, dass der vierte Band für mich dann auch der schwächste war.

Es kann sein, dass die Luft einfach raus war.
Ariana ist in Lucians Armen gestorben, doch die beiden haben ja oft genug bewiesen, dass für sie bestimmte Regeln nicht gelten und für sie einfach alles möglich ist, was mir irgendwo die Spannung genommen hat. Die beiden sind immer mächtiger geworden und besonders Lucian war in diesem Band fast unbesiegbar, wenn auch ein wenig unberechenbar. Und Mara war dann auch eine gefährliche Gegnerin. Ari musste sich mit ihrem neuen Leben als vollwertige Prima herumschlagen, aber für meinen Geschmack ist hier leider viel Potenzial auf der Strecke geblieben, denn Julia Dippel hätte da mehr draus machen können!
Einerseits hat mir die Entwicklung der Handlung gefallen, aber sie konnte mich nicht wirklich mitreißen und ich habe echt viele Lesepausen eingelegt. So schade, wenn man bedenkt, dass ich den ersten Band einfach verschlungen, und da fast vierhundert Seiten am Stück gelesen habe!

Ich habe echt gehofft, dass die Liebesgeschichte mich in diesem Band wieder stärker mitreißen könnte, aber auch das war leider nicht der Fall! War mir das Auf und Ab von Arianas und Lucians Beziehung in den letzten Bänden zu viel, war es mir nun zu viel, als die beiden sich endlich mal berappelt hatten und ihr Glück genießen konnten, auch wenn die Gefahr ihnen immer noch im Nacken saß und die Zukunft ungewiss war. Mir sind die beiden von Anfang an zu schnell zu vertraut gewesen und in diesem Band haben sie mir dann auch zu viel herumgeturtelt, leider!

Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht mehr ganz so sehr überzeugen, auch weil man für meinen Geschmack zu wenig von ihnen gesehen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass man von Lizzy, Ryan, und Gideon mehr erfahren hätte, aber auch von Tristan, bei dem man ja bis zum Ende nicht wusste, ob man ihm trauen kann, oder nicht! Schön fand ich dann aber, dass man von Belial, dem Teufel, der mir immer sympathischer geworden ist, ein wenig mehr erfahren hat.

Mit dem Ende an sich bin ich aber zufrieden, auch wenn ich es dann doch etwas skurril fand, dass manche Verluste fast schon lieblos in einem Nebensatz erwähnt worden sind.

Fazit:
"Izara - Verbrannte Erde" von Julia Dippel ist ein Abschlussband, von dem ich mir deutlich mehr erhofft hatte.
Vielleicht hatte ich nach dem großartigen Auftakt einfach zu große Erwartungen, aber weder die Handlung, noch die Liebesgeschichte, die mir leider viel zu sehr im Fokus stand, konnten mich komplett überzeugen.
Ich bin etwas enttäuscht von diesem Finale und vergebe drei Kleeblätter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.07.2020

Guter Auftakt, der mich leider nicht komplett packen konnte!

Kill the Queen
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Lady Everleigh Saffira Winter Blair steht an siebzehnter Stelle der Thronfolge von Bellona, und hatte nie Ambitionen Königin zu werden. Viel mehr lebte sie im Schatten ihrer ehemals besten Freundin und ...

Lady Everleigh Saffira Winter Blair steht an siebzehnter Stelle der Thronfolge von Bellona, und hatte nie Ambitionen Königin zu werden. Viel mehr lebte sie im Schatten ihrer ehemals besten Freundin und Kronprinzessin Vasilia. Doch als diese ihre Mutter ermordet und auch alle Mitglieder ihrer Familie töten lässt, bleibt Evie als letzte Blair übrig. Auf der Flucht schließt sie sich der Gladiatorentruppe von Serilda Swanson an, die die neue Königin stürzen will.

"Die Splitterkrone - Kill the Queen" ist der Auftakt von Jennifer Esteps neuer Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Everleigh Saffira Winter Blair erzählt wird.

Als Cousine der Königin lebte Evie lange im Schatten, denn sie besitzt keine großartige Magie, bis auf ihren verstärkten Geruchssinn. Das sollen die Menschen zumindest glauben, denn Evie ist immun gegenüber der Magie. Am Hof von Bellona übernimmt sie Aufgaben, die sonst keiner ausführen will und fällt nicht weiter auf, um keine Angriffsfläche zu bieten.
Das ändert sich allerdings, als sie als einzige Blair das königliche Massaker überlebt. Sie schließt sich der Gladiatorentruppe von Serilda Swanson an, die einst die verstorbene Königin Cordelia beschützt hat.
Bei den Gladiatoren blüht Evie regelrecht auf! Sie nimmt kein Blatt mehr vor dem Mund und hält sich nicht mehr zurück, doch sie unschlüssig, was sie tun soll. Soll sie ihr Leben in Freiheit genießen, oder soll sie Bellona von dessen neuer hinterlistiger Königin Vasilia befreien?

Das Buch spielt im Königreich Bellona, in dem die magischen Fähigkeiten den Rang einer Person bestimmen. So gibt es Murkse, deren Magie nichts erschaffen kann, wie Evies verstärkter Geruchssinn. Ganz im Gegensatz zu den beliebten Meistern, deren schaffende Fähigkeiten viel Beachtung finden! Neben den Meistern gibt es noch Magier und Morphe, die sich dank ihrer Morph-Male in Monster oder andere Wesen, wie Oger oder Drachen, verwandeln können.
Evie lebt seit dem Tod ihrer Eltern vor fünfzehn Jahren in Sieben Türmen, dem Palast der Königin. Nach ihrer Flucht gelangt sie zu einer Gladiatorentruppe und muss feststellen, dass sich ihr neues Leben nicht sehr von ihrem vorherigen unterscheidet, denn auch hier muss sie aufpassen, mit dem, was sie sagt und tut, um ihre wahre Identität nicht zu enthüllen.

Obwohl mir die Welt echt gut gefallen hat, so habe ich doch sehr lange gebraucht, um mich in der Geschichte zurechtzufinden. Besonders die ersten hundert Seiten konnten mich nicht wirklich packen, vielleicht auch, weil mich "Kill the Queen" stark an die anderen Bücher von Jennifer Estep erinnert hat. Aber nach und nach konnte mich Evies Geschichte immer mehr fesseln, auch weil sie sich zu einer starken Protagonistin entwickelt, der das Wohl ihrer Freunde und auch dem Volk von Bellona sehr am Herzen liegt!
Mit dem attraktiven Gladiator Lucas Sullivan, den Süßigkeiten liebenden Cho, der berechnenden Serilda und der freundlichen Paloma hat Evie schnell Verbündete gefunden, die sich zu guten Freunden entwickelt haben, auf die Evie sich immer verlassen kann!

Auch wenn mir die Geschichte immer besser gefallen hat, so hätte sie für mich doch ein wenig spannender sein dürfen, denn die Handlung konnte mich leider nicht groß überraschen.
Trotzdem hat mir dieser Auftakt gut gefallen und ich bin definitiv neugierig, wie es mit Evie und ihren Freunden weitergehen wird!

Fazit:
"Kill the Queen" ist ein guter Auftakt von Jennifer Esteps Splitterkronen-Trilogie!
Ich habe zwar lange gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, denn die ersten hundert Seiten konnten mich nicht wirklich fesseln, aber Evies Geschichte konnte mich nach und nach doch noch packen. Mir haben die Welt und auch die Charaktere sehr gut gefallen, auch wenn der Verlauf der Handlung mich nicht groß überraschen konnte.
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter und freue mich dennoch sehr auf den zweiten Band!

  • Cover
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Veröffentlicht am 13.07.2020

Toller dritter Band der Izara Reihe!

Izara 3: Sturmluft
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Acht Monate sind vergangen, seit Lucians Zeichen von Arianas Rücken verschwunden ist.
Acht Monate voller Schmerz, den Ari mühevoll unterdrückt, denn sie ist auf der Suche nach der Wahrheit, auf der Suche ...

Acht Monate sind vergangen, seit Lucians Zeichen von Arianas Rücken verschwunden ist.
Acht Monate voller Schmerz, den Ari mühevoll unterdrückt, denn sie ist auf der Suche nach der Wahrheit, auf der Suche nach Lucians Mörder und kann sich keine Schwächen erlauben.
Doch die Verschwörung, auf die Ari stößt, ist größer und gefährlicher, als Ari es je vermutet hätte, denn ihre Gegner würden über Leichen gehen, um ihre Ziele zu erreichen.

"Sturmluft" ist der dritte Band von Julia Dippels Izara-Tetralogie, der wie gewohnt aus der Ich-Perspektive von Ariana Morrison erzählt wird.

Nachdem ich den zweiten Band beendet habe, musste ich sofort mit dem dritten starten, denn das Ende war echt fies! Der dritte Band hat mir zwar gut gefallen, kam für mich aber, wie auch schon der zweite Band, nicht an den für mich großartigen Auftakt heran.

Ari ist in diesem Band sehr verändert, was auch nachvollziehbar war. Der Verlust von Lucian hat sie sehr schwer getroffen, aber den Schmerz über diesen Verlust unterdrückt Ariana und lässt generell keine Gefühle an sich heran. Sie ist sehr verbittert und später auch sehr unsicher, wobei mir besonderes Letzteres nicht ganz so gut gefallen hat.
Zum Glück hat sie in dieser schweren Zeit ihre Freunde an ihrer Seite, die immer für sie da sind, auch wenn Ari es ihnen nicht leicht macht. Für meinen Geschmack hätte besonders Lizzy etwas präsenter sein können, weil Aris beste Freundin mir sehr ans Herz gewachsen ist!

Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, die Entwicklung der Liebesgeschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen. Die Beziehung von Ari und Lucian ist ja von Beginn an ein ständiges Auf und Ab gewesen. Kaum haben sie alle Probleme aus dem Weg geräumt und scheinen zueinandergefunden zu haben, passiert etwas Unerwartetes, das die beiden wieder entzweit. An sich mag ich die beiden echt gerne, aber mir war es hier ein wenig zu viel Hin und Her und ich hoffe einfach, dass sie mir im nächsten Band wieder besser gefallen werden!

Die Handlung war zwar spannend, denn Aris Gegner bleiben nicht untätig und auch die Wahrheit über Lucians Verschwinden konnte mich überraschen, aber irgendwie konnte es mich dieses Mal nicht komplett mitreißen. Mir hat irgendwas gefehlt, was ich aber leider nicht benennen kann. Vielleicht weil der Fokus lange auf Ari und Lucian lag, die mich ja nicht ganz begeistern konnten? Oder weil Aris Freunde für meinen Geschmack ein wenig zu sehr im Hintergrund waren? Ich weiß es nicht, aber die Sogwirkung, die die vorherigen Bände auf mich hatten, kam bei mir dieses Mal leider nicht auf. Zum Weiterlesen musste ich mich aber trotzdem niemals zwingen, denn langweilig wurde es definitiv nicht!
Das Ende wiederum fand ich richtig spannend! Hier passierte wieder viel überraschendes und wieder einmal möchte ich sofort mit dem nächsten Band beginnen!

Fazit:
"Sturmluft" ist ein toller dritter Band von Julia Dippels Izara-Tetralogie!
Auch wenn mich die Handlung nicht komplett mitreißen konnte, vielleicht auch, weil ich mit der Entwicklung der Liebesgeschichte nicht ganz zufrieden bin, so hat es mir wieder doch sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit Ari, Lucian und ihren Freunden weitergehen wird!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 10.07.2020

Gelungener zweiter Band, der für mich nicht ganz an den Auftakt herankommt!

Izara 2: Stille Wasser
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Ari und ihre Freunde haben Amsterdam überlebt und Thanatos befindet sich hinter Schloss und Riegel.
Doch nun muss sie sich der Liga stellen und sich gegen neue und alte Feinde behaupten, die ihr das Leben ...

Ari und ihre Freunde haben Amsterdam überlebt und Thanatos befindet sich hinter Schloss und Riegel.
Doch nun muss sie sich der Liga stellen und sich gegen neue und alte Feinde behaupten, die ihr das Leben nicht leicht machen.

"Stille Wasser" ist der zweite Band von Julia Dippels Izara Tetralogie, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Ariana Morrison erzählt wird.

Nachdem mich der erste Band so sehr überraschen und begeistern konnte, habe ich sofort zu dem zweiten Band gegriffen!
Allerdings muss ich sagen, dass ich den zweiten Band etwas schwächer fand. Zwar ließ sich auch dieser richtig gut lesen, aber so stark fesseln, wie der Auftakt es geschafft hat, konnte mich der zweite Band leider nicht.

Eine Woche ist seit dem Ende des ersten Bandes vergangen und besonders am Anfang ging es sehr politisch zu. Mit Ari gelangen wir nach Patria, der Hauptstadt der Primus, und lernen dort nicht nur mehr über die Dämonen, sondern auch den Hohen Rat kennen. Dieser sieht in Ari als Izara eine ernst zu nehmende Bedrohung und muss entscheiden, wie man mit ihr umgehen soll, während Ari verständlicherweise sehr an ihrem freien Willen hängt.
Es war alles sehr taktisch, da hat mir doch ein wenig die Action des ersten Bandes gefehlt!
Die Spannung kam nach und nach aber wieder auf, denn neue und überraschende alte Gegner tauchen auf und legen Ari und ihren Freunden Steine in den Weg.

Gideon, Ryan, Aaron, Jimmy, Tobi und Lizzy durften auch in diesem Band nicht fehlen und ich mag Aris Freunde immer mehr! Mit Lucians Bruder Elias lernen wir dann auch noch einen sehr interessanten neuen Charakter kennen, der mir schnell ans Herz gewachsen ist!

Leider konnten mich Ariana und Lucian in diesem Band nicht komplett von sich überzeugen!
Schon beim Lesen des ersten Bandes hatte ich das Gefühl, dass es zu schnell zu ernst mit den beiden war, und das zeigte sich dann auch im zweiten Band. Die beiden kennen sich einfach noch nicht lange, sind noch nicht zu einer starken Einheit zusammengewachsen und lassen sich von vielen Problemen aus dem Konzept bringen. Dazu kommt noch, dass fast alle gegen eine Beziehung ist, die ja sowieso unter keinem guten Stern steht, da Lucian als Brachion keine Beziehung eingehen darf!
Aber anstatt sich den Problemen gemeinsam zu stellen, sind beide zu stolz, um über ihren Schatten zu springen. Was ihre Beziehung angeht, haben sich beide nicht mit Ruhm bekleckert, was ich echt schade fand, denn sie hatten so einen tollen Start! Wobei ich hier auch sagen muss, dass ich verstehe, warum Julia Dippel die Liebesgeschichte so eine Richtung nehmen ließ!

Während ich Lucians Entwicklung fast schon erschreckend fand, auch wenn sie gut begründet war, aber auch das entschuldigt nicht alles, hat Ari mir eigentlich sehr gut gefallen!
Sie kommt mit ihrem neuen Leben gut zurecht, auch wenn sie manchmal immer noch ein wenig naiv ist. Aber in ihr steckt auch eine Kämpferin, die nach und nach lernt, wie man in dem Haifischbecken, das nun ihr Leben ist, agiert und überlebt.

Die zweite Hälfte des Buches konnte mich wieder mitreißen und hier war die Sogwirkung dann deutlich stärker, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte! Besonders das Ende, das bis zur letzten Seite für einen zweiten Band erstaunlich rund war, konnte mich noch mal überraschen! Denn auf der letzten Seite passiert etwas unerwartetes und echt fieses, sodass ich sofort weiterlesen musste! Gut, dass der dritte Band hier schon parat lag!

Fazit:
"Izara - Stille Wasser" von Julia Dippel ist ein gelungener zweiter Band, den ich allerdings etwas schwächer fand, als den Auftakt.
Die Handlung war besonders zu Beginn etwas ruhiger, denn es war sehr politisch. Aber die Handlung konnte immer mehr an Fahrt aufnehmen, bis sie mich wieder mitreißen konnte!
Sowohl die Entwicklung der Liebesgeschichte, als auch die von Lucian konnten mich nicht komplett überzeugen, auch wenn ich sie nachvollziehbar fand.
Besonders die zweite Hälfte konnte mich wieder komplett mitreißen, und ich bin schon richtig gespannt, wie es weitergehen wird, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe!

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