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Veröffentlicht am 15.05.2024

Ein etwas anderer Klune

The Extraordinaries – Die Außergewöhnlichen
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Als Fan von Klune war ich gespannt auf sein neues Werk und freute mich erneut in eine Welt einzutauchen, die von seiner ruhigen Art geprägt ist. Doch überraschenderweise stieß ich anfangs auf Schwierigkeiten, ...

Als Fan von Klune war ich gespannt auf sein neues Werk und freute mich erneut in eine Welt einzutauchen, die von seiner ruhigen Art geprägt ist. Doch überraschenderweise stieß ich anfangs auf Schwierigkeiten, denn der quirlige Protagonist Nick hat mich zu Beginn eher genervt. Da Klunes Figuren bisher immer einen besonderen Reiz für mich hatten, gab ich nicht auf, um mit Nick warm zu werden. Mit Erfolg, denn plötzlich schaffte es der Autor mich doch zu berühren. Nicht zuletzt da ich mich in meine eigene Jugend zurückerinnern konnte, und einige Parallelen sah.

Die Story dreht sich um Nick, einen Teenager am Rande des Erwachsenseins, der mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert ist. Während seine Mitschüler sich mit den üblichen Problemen des Älterwerdens auseinandersetzen, kämpft Nick mit dem Verlust seiner Mutter, der ständigen Sorge um seinen Vater und den Alltag in einer Welt, in der Superhelden existieren. Darüber hinaus kämpft er noch mit ADHS, was nicht nur für ihn, sondern auf für mich die Welt besonders intensiv machte. Und auch wenn das genug schwere Themen sind, um eine interessante Geschichte zu erzählen, fügt Klune noch das sensible Thema der ersten Liebe hinzu. Leider wurde dieser Punkt bereits im Klappentext gespoilert woraufhin ich viele Wendungen kommen sah. Hier hätte meiner Meinung nach ein zurückhaltender Text dem Werk gut getan. Dennoch wurden meiner Meinung nach die einzelnen Themen gut ausgearbeitet und konnten mich zum Lachen, Weinen und Grübeln bringen, sodass ich mich auf die Fortsetzung sehr freue.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Eine interessante Geschichte mit einem außergewöhnlichen Setting

A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic
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Als ich "A Spark of Time" aufschlug, fand ich mich schnell in der Welt von Lilly wieder. Sie ist eine angenehme Hauptfigur, die ich gerne auf ihrem Abenteuer begleitete. Die Jagd nach der Kette gestaltete ...

Als ich "A Spark of Time" aufschlug, fand ich mich schnell in der Welt von Lilly wieder. Sie ist eine angenehme Hauptfigur, die ich gerne auf ihrem Abenteuer begleitete. Die Jagd nach der Kette gestaltete sich als spannend und brachte sie in einige brenzlige Situationen, doch ihre Entschlossenheit, nur mit dem Collier zurückzukehren, war bewundernswert.

In der Vergangenheit stieß Lilly auf Rayford, einen charmanten und hilfsbereiten Mann, der sie dazu brachte, über die Regeln des Zeitreisens nachzudenken. Dieser innere Konflikt war fesselnd und fügte der Handlung eine interessante Dimension hinzu. Das Setting rund um die Titanic und ihre Passagiere war gut aufgebaut und verlieh der Geschichte eine faszinierende Atmosphäre.

Die Liebesstory zwischen Lilly und Ray nahm einen großen Teil der Geschichte ein, was für mich persönlich gut umgesetzt wurde. Obwohl ich kein großer Fan von Kreuzfahrten bin, hat mich das Geschehen rund um den Untergang der Titanic und das Schicksal der Passagiere immer fasziniert, daher war es interessant, dies aus der Perspektive von Lilly zu erleben. Nicht zuletzt da man weiß, wie die Reise endet, empfand ich unterschwellig immer das Gefühl der Bedrohung. Mein persönliches Highlight: Viele der Figuren basieren auf echten Menschen, die die Überfahrt angetreten sind. Zu lesen, was mit ihnen geschah, hat mich nicht nur besonders fasziniert, sondern auch berührt.

A Spark of Time ist ein solider Einstieg in die Dilogie. Obwohl die Geschichte für meinen Geschmack etwas erwachsener hätte sein dürfen, habe ich Lilly gerne auf ihrer Zeitreise begleitet.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

Unterhaltsam für zwischendurch

Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep
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"Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep" von Ana Woods entführt uns in die Welt der Eliteuniversität, wo Intrigen und Geheimnisse auf der Tagesordnung stehen. Woods‘ Schreibstil ist dabei flüssig ...

"Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep" von Ana Woods entführt uns in die Welt der Eliteuniversität, wo Intrigen und Geheimnisse auf der Tagesordnung stehen. Woods‘ Schreibstil ist dabei flüssig und humorvoll, was mir den Einstieg in die Geschichte erleichterte.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, besonders Hazel, die eine ehrgeizige und hartnäckige Persönlichkeit hat und einem starken Drang nach der Wahrheit besitzt. Zwar mochte ich sie von Seite 1 an, dennoch waren nicht alle Handlungen von ihr für mich plausibel. So vertraut sie bspw. fremden Menschen zu schnell, nicht zuletzt aufgrund ihrer Vorgeschichte. Tristan dagegen ist für mich ein richtiger Sympathieträger. Obwohl er seine eigenen Geheimnisse hat, mochte ich ihn sehr gerne. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und glaubhaft, und ich hatte Spaß dabei die beiden beim Näherkommen zu begleiten. Allerdings hätten beide Figuren für meinen Geschmack etwas mehr Tiefe vertragen können. Die Nebencharaktere fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und bringen zusätzliche Dynamik in die Story.

Obwohl der Anfang für mich etwas holprig war, konnte mich das Buch letztendlich gut unterhalten. Es ist eine gelungene Strangers to Lovers-Romance, die jedoch eher für jüngere Leser:innen geeignet ist. Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die Einblicke in die Welt der Eliteuniversitäten und die Suche nach Wahrheit bietet. Ich bin schon gespannt auf den Folgeband.

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Veröffentlicht am 28.04.2024

Gossip Girl Vibes Pur

Vienna 1: Blinding Lights
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Als gebürtige Österreicherin musste ich dieses Buch lesen und fühlte ich mich sofort in die Welt von "Gossip Girl" versetzt. Die High-Society-Atmosphäre, die Charaktere der gehobenen Klasse sowie die Pakete, ...

Als gebürtige Österreicherin musste ich dieses Buch lesen und fühlte ich mich sofort in die Welt von "Gossip Girl" versetzt. Die High-Society-Atmosphäre, die Charaktere der gehobenen Klasse sowie die Pakete, die die Mitglieder der Upper-Class mit sich rumtragen und durch die Presse gezogen werden, wirkten perfekt aufeinander abgestimmt. Für meinen Geschmack hätten mehr "Wiener Akzente" via Sprache oder Kultur dabei sein dürfen, aber das nur nebenbei.

Die Idee mit der Liebesgeschichte um zwei Stiefgeschwister fand ich äußerst faszinierend. Dabei gefiel mir, dass Livia und Nicolas sich erst zum Beginn der Geschichte kennenlernen und somit zwei Fremde sind, die aufgrund von Geschehnissen gezwungen werden, miteinander umzugehen. Für mich spielt dabei die Autorin mit etwas völlig Normalem, was dennoch einen Hauch von Verruchtheit mit sich bringt. Da ist Konfliktpotenzial vorprogrammiert! Nicht zuletzt, da Livia gerade sehr mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Und auch wenn ich hier und da die Funken sprühtenen, fiel mir persönlich leider dabei die Beziehungsentwicklung zwischen ihr und Nick etwas zu blass aus. Abgesehen von der körperlichen Anziehungskraft, die sie aufeinander ausüben, konnte ich nicht nachvollziehen, warum sie sich plötzlich zueinander hingezogen fühlen. Vor allem, da Livia teils zu Unrecht wirklich sich wie die Axt im Walde verhält.

Die Storyline an sich mochte ich jedoch sehr gerne und auch die Hintergrundgeschichte fand ich ganz spannend. Ich konnte das Buch lockerleicht in wenigen Tagen durchlesen und bin nun nach dem Epilog unglaublich gespannt auf Band 2!

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Unterhaltsam, kommt jedoch leider nicht an den Auftakt ran

Die Tochter der Mondgöttin 2: Das Herz des Sonnenkriegers
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"Das Herz des Sonnenkriegers" ist der zweite Band der Fantasyreihe von Sue Lynn Tan, eine Fortsetzung, auf die ich mich nach der Begeisterung für den ersten Band sehnsüchtig gefreut habe. Doch leider muss ...

"Das Herz des Sonnenkriegers" ist der zweite Band der Fantasyreihe von Sue Lynn Tan, eine Fortsetzung, auf die ich mich nach der Begeisterung für den ersten Band sehnsüchtig gefreut habe. Doch leider muss ich gestehen, dass meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Der fernöstlich-magische Schauplatz und der poetische Schreibstil der Autorin haben mich nach wie vor fasziniert. Doch die Geschichte sowie die Protagonistin Xingyin konnten mich diesmal nicht 100% überzeugen.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist das Tempo. Die Handlung schreitet nur sehr langsam voran und im Vergleich zum ersten Band gibt es deutlich weniger Spannung. Stattdessen dominieren politische Intrigen und das Love Triangle. Xingyins Unentschlossenheit zwischen Hauptmann Wenzhi und Kronprinz Liwei hat mich zunehmend genervt und ihre Glaubwürdigkeit als Protagonistin für mich geschmälert. Dabei wirkten auf mich ihre Entscheidungen und Handlungen oft wenig nachvollziehbar. Das fand ich wirklich schade.

Und auch wenn die Geschichte sich mit Spannung und Action nicht überschlägt, wusste ich bis zuletzt nicht, für wen sich Xingyin entscheiden wird. Diese Unvorhersehbarkeit würde ich mir in vielen anderen Werken ebenso wünschen.

Alles in allem ist "Das Herz des Sonnenkriegers" eine unterhaltsame Fortsetzung. Kommt aber für mich leider nicht ganz an "Die Tochter der Mondgöttin" ran.

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