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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2021

Lebendig, spannend und dramatisch!

Der Pfeiler der Gerechtigkeit
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Nach dem Tod seines Vaters heiratet Simons Mutter den Bäckermeister Bernbeck. Simon leidet unter der Gewalt seines Stiefvaters, bei dem er eine Ausbildung zum Bäcker macht und unter dem Neid und der Mißgunst ...

Nach dem Tod seines Vaters heiratet Simons Mutter den Bäckermeister Bernbeck. Simon leidet unter der Gewalt seines Stiefvaters, bei dem er eine Ausbildung zum Bäcker macht und unter dem Neid und der Mißgunst seines Stiefbruders Wulf. Er verliebt sich in Julia, die Tochter des Apothekers. Es kommt zu einem großen Streit und Simon verläßt die Stadt. Er geht nach Venedig und wird Zuckerbäcker. Viele Jahre später kommt Simon zurück in die Stadt Würzburg. Er übernimmt die Spitalsbäckerei vom Julius Hospital. Simon und Julius Echter lernen sich kennen und schätzen. Der vorige Spitalsbäcker Wulf, sein Stiefbruder, versucht mit allen Mitteln, Simon zu schädigen. Wird ihm das gelingen und kann Simon seinen Hitzkopf zügeln?

Johanna von Wild hat den historischen Roman “Die Pfeiler der Gerechtigkeit” gemeinsam mit dem Gmeiner-Verlag im Juli 2021 herausgebracht. Das wunderschöne Cover ist passend zur Zeit und zur Geschichte gestaltet. Autorin, Titel und Verlag sind gut lesbar. Zu Beginn finden wir eine Personenliste, in der die historischen Persönlichkeiten gekennzeichnet sind.

Der Einstieg in dieses Buch ist mir leicht gefallen. Der Autorin gelingt es mit nur wenigen Sätzen, die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts in meinen Kopf zu transportieren. Der bildhafte Schreibstil ist flüssig zu lesen und in der Wortwahl der Zeit angepasst. Schnell enstanden Bilder in meinem Kopf und ich konnte mir die Geschichte und die Personen sehr gut vorstellen. Besonders spannend ist für mich der Einblick in die Zeit, die Gesellschaft und die Strukturen des Handwerks. Die Personen sind sauber gezeichnet. Ihre Handlungen sind jederzeit nachvollziehbar und das Schöne an dieser Geschichte ist, dass sie genauso hätte passieren können. Simon mochte ich gleich. Er liebt seine Arbeit und ist in der Ausübung seiner Tätigkeit sehr sorgfältig. Er hat ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl und gibt seine Fehler zu. Er sorgt für seine Familie und seine Schwester Barbara. Wäre da nicht sein Hitzkopf, der ihn immer mal wieder in schwierige Situationen bringt. Julia hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer taffen Frau, die ihren Weg geht. An Wulf, Simons Stiefbruder, habe ich keinen mir sympathischen Charakterzug gefunden. Dieses Buch habe ich unheimlich spannend gefunden und ich habe mich auf jede Lesestunde gefreut. Geschickt hat die Autorin die ein oder andere unerwartete Wendung in ihrem Roman platziert, so dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Für mich ist sicher, dass ich mich gerne noch mit weiteren Werken dieser Autorin beschäftigen möchte.

Johanna von Wild unterhält in einem ausgezeichneten Schreibstil mit einer spannenden Liebesgeschichte und einem interessanten Einblick in das Bäckerhandwerk. Sie lässt die Würzburger Geschichte im 16. Jahrhundert lebendig werden. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne gut recherchierte, historische Roman lesen!

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Veröffentlicht am 23.09.2021

Spannend, Dramatisch, Verzwickt!

Fischland-Fluch
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Der Bestsellerautor Paul Freese veröffentlicht seine Bücher unter einem Pseudonym. Nun soll er mit einem renommierten Literaturpreis ausgezeichnet werden. Paul lehnt ab. Er möchte seine Privatsphäre schützen. ...

Der Bestsellerautor Paul Freese veröffentlicht seine Bücher unter einem Pseudonym. Nun soll er mit einem renommierten Literaturpreis ausgezeichnet werden. Paul lehnt ab. Er möchte seine Privatsphäre schützen. Doch dann passiert etwas, mit dem er nicht gerechnet hat. Sein Pseudonym wird enttarnt, es hagelt vernichtende Kritiken und er erhält anonyme mails, in denen er bedroht und seine Familie verleumdet wird. Während die Polizei der Sache nachgeht, ermitteln Paul und seine Freundin Kassandra auf eigene Faust. Ehe sie sich versehen, stoßen sie auf eine Geschichte über Diebstahl, Mord und andere Missetaten...
Den Regionalkrimi “Fischland-Fluch” hat Corinna Kastner am 22. Juli 2021 gemeinsam mit dem emons:Verlag herausgebracht. Das Cover zeigt dunkle Wolken über dem idyllischen Festland. Es wirkt auf mich bedrückend und trifft die Atmosphäre des Küstenkrimis auf den Punkt. Der Titel des Buches und der Name der Autorin sind gut lesbar. Es handelt sich um den 7. Teil der Fischland-Serie mit Kassandra Voß und Paul Freese. Dieser Teil ist ohne Kenntnisse der vorigen Bände gut lesbar.

Im Vordergrund dieses Bandes steht Paul Freese, der mir gleich sympathisch gewesen ist. Mit nur wenigen Sätzen transportiert die Autorin die klassische Atmosphäre der Region Fischland in den Kopf ihres Lesers. Sie erzählt in ruhiger und unaufgeregter Sprache ihre Geschichte in 2 Zeitsträngen. Zu jeder Zeit sind die Anspannung und die Gefühle von Paul und den anderen Haupt- und Nebenfiguren deutlich ausgearbeitet und kommen gut beim Leser an. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar. In der Gegenwart beschäftigen wir uns mit dem Autor Paul Freese, der nach Ablehnung des Literaturpreises bedroht wird. Zügig sind 2 Verdächtige ausgemacht. Sind die Vorwürfe berechtigt? Die Recherche von Paul und Kassandra beschäftigt sich mit Pauls Familiengeschichte. Durch den Einsatz von Briefen und Tagebüchern lockert Frau Kastner ihre Erzählung in der Vergangenheit auf. Diesen Regionalkrimi habe ich in 4 Abschnitten gelesen. In den ersten 3 Teilen konnte ich das Buch vor lauter Anspannung kaum aus der Hand legen, so sehr hat mich Pauls Geschichte gefesselt. Mit dem letzten Abschnitt habe ich mich dann etwas schwerer getan. Hier löst die Autorin sauber, detailliert, sorgfältig und nachvollziehbar beide Zeitstränge auf und führt sie zu einem sauberen Abschluß zusammen. Ich hätte mir eine etwas schlichtere Lösung gewünscht. Dennoch habe ich mich in diesem Küstenkrimi zu jeder Zeit sehr gut unterhalten gefühlt und mit ihm viele spannende Lesestunden verbracht. Die Fischländer habe ich in mein Herz geschlossen. Da dies mein erster Fischland-Krimi gewesen ist, ist meine Neugier geweckt. Ich habe Lust bekommen, mich intensiver mit der Fischland-Reihe zu beschäftigen.

Corinna Kastner hat mit Fischland-Fluch einen unterhaltsamen, spannenden und empfehlenswerten Küstenkrimi auf den Büchermarkt gebracht. Er richtet sich an alle Liebhaber des Regionalkrimis, die Lust auf eine verzwickte Familiengeschichte haben.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

Gelungener, moderner Generationenroman!

Apfelblütenjahre
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Nach vielen Jahren in den USA kommt Modedesignerin Karen zurück auf die Apfelgut ihrer Familie. Ihre Mutter Luzie ist tot, ihr Vater Matthias ist dement. Während Karen beginnt, den Nachlass zu regeln, ...

Nach vielen Jahren in den USA kommt Modedesignerin Karen zurück auf die Apfelgut ihrer Familie. Ihre Mutter Luzie ist tot, ihr Vater Matthias ist dement. Während Karen beginnt, den Nachlass zu regeln, werden ihre Erinnerungen wach. Sie erinnert sich an ihre bewegende Jugend, an ihre freiheitsliebende Mutter Luzie und an ihre Großmutter Marie, die 1944 mit 3 Kindern die Flucht aus Ostpreußen antrat. Im Gepäck ein paar Apfelreiser, mit denen sie den Grundstock für die Apfelplantage der Familie legte...
Den Roman “Apfelblütenjahre” hat Katrin Tempel am 1. September 2021 herausgebracht. Das Cover ist in den Farben der Natur gehalten und zeigt Marie auf ihrem Apfelgut. Das Taschenbuch ist geriffelt, fühlt sich wertig an. Mit seinen 400 Seiten liegt es gut in der Hand und ist in 5 Teile und mehrere Kapitel gegliedert.
Mit ruhigen Worten und in einer angenehm zu lesenden Art und Weise erzählt uns die Autorin in einem modernen Generationenroman, wie Marie mit ihren 3 Töchtern 1944 die Vertreibung aus Ostpreußen meistert und in der Pfalz den Aufbau einer Apfelplantage mit Hilfe ein paar Apfelreisern aus der Heimat in Angriff nimmt. Mich hat Marie beeindruckt. Ihr Schicksal hat mich berührt. Marie zögert nicht, zaudert nicht und jammert nicht. Marie arbeitet. Von früh bis spät. Wenn das nicht reicht, dann arbeitet sie eben noch mehr. Positiv zu erwähnen ist, dass Frau Tempel das Leben auf einem Apfelgut realistisch beschrieben hat und auch die Nachteile und die Angst vor einem Totalausfall der Ernte nicht außer acht lässt. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte mit dem Korbiniansapfel. Maries Tochter Luzie leidet unter ihrer starken Mutter, die Menschen nur anhand ihrer Arbeitsleistung beurteilt und dem Hamsterrad der Arbeit auf dem Apfelgut. Freiheitsliebend wie sie ist, bricht sie aus und kehrt nach einem rebellischen Sommer in München schwanger auf das Apfelgut zurück. Karen wird geboren und wächst in den 80-er Jahren auf. Sie ist aktiv in der Ökobewegung und hat den Unternehmergeist ihrer Großmutter Marie geerbt. Nach dem Supergau in Tschernobyl tritt sie die Flucht aus Deutschland an, geht in die USA und wird Modedesignerin.
Alle 3 Frauen haben eines gemeinsam: Sie haben starke Persönlichkeiten und es macht Spaß ihren Entwicklungen in diesem Buch zu folgen, mit ihnen zu leben, zu leiden und zu lieben. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar. Es spricht für die Autorin, dass sie die Atmosphäre der jeweiligen Jahre mit nur wenigen Worten und einigen sehr schönen Bildern eingefangen hat.
Mit diesem Buch habe ich viele spannende Lesestunden verbracht. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung für alle aus, die Lust auf eine Familiengeschichte mit 3 starken Frauen, einem Apfelgut und einem Ausflug in die deutsche Geschichte von 1944 bis heute haben.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Voll mein Geschmack!

Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof
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Lisa kommt! Um ihre Freundin Emma zu unterstützen kommt Lisa auf den kleinen Apfelhof. Die Geburt von Emmas Baby steht kurz bevor und Emma braucht ihre Hilfe. Gerade von ihrer 3 monatigen Reise zurückgekehrt, ...

Lisa kommt! Um ihre Freundin Emma zu unterstützen kommt Lisa auf den kleinen Apfelhof. Die Geburt von Emmas Baby steht kurz bevor und Emma braucht ihre Hilfe. Gerade von ihrer 3 monatigen Reise zurückgekehrt, beschäftigt Lisa die Frage, wie es beruflich und privat für sie weitergehen soll. Das Team vom Apfelhof freut sich über Lisas Ankunft und schon geht es turbulent zu. Ein Alpaka entwischt Lisa und richtet ein ordentliches Durcheinander auf dem Blaubeerfeld von Moritz an. Lisa ist das peinlich. Doch irgendwie scheitert jeder Versuch, Moritz aus dem Weg zu gehen...

Den Roman “Blaubeerduft auf dem kleinen Apfelhof” hat Sonja Flieder gemeinsam mit dem Verlag beHEARTBEAT am 27. August 2021 herausgebracht. Das Cover spiegelt den Inhalt der Erzählung gut wieder. 2 Alpakas mit ein paar Blaubeeren in einer ruhigen, norddeutschen Landschaft. Der Titel des Buches und der Name der Autorin sind gut lesbar. Es handelt sich um den 3. Teil der Apfelhofreihe. Es ist nicht nötig, die Vorgängerromane zu kennen. Dennoch empfehle ich, diese Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie einfach zauberhaft ist!

Sonja Flieder hat mich mit nur wenigen Sätzen zu Emma auf den kleinen Apfelhof ins Alte Land bei Hamburg gebracht. Sehr gefreut habe ich mich auf das Wiedersehen mit ihrem Team, das ich bereits in den Vorgängerromanen liebgewonnen habe. Luise, Frida, Kalle und Radetzky sind ebenso dabei, wie der völlig unsympathische Bürgermeister, bei dem ich nicht einen positiven Charakterzug finden konnte. Lisa habe ich in mein Herz geschlossen. Die heimlichen Stars sind die 5 Alpakas, die immer für ein Abenteuer zu haben sind, ihre Leben auf dem kleinen Apfelhof selbst am meisten genießen und die ich einfach nur knuddeln könnte. Die Autorin hat einen freundlichen Humor und unterhält ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit einer Erzählkunst, die den Tag ein wenig schöner macht. Ich habe dieses Buch in 3 Abschnitten gelesen. Mir hat es sehr gut gefallen. Täglich habe ich mich auf meine Lesestunde gefreut. Die Geschichte von Sonja Flieder hat mich häufig schmunzeln lassen. Am meisten geschmunzelt habe ich bei Fridas Alpaka-Yoga und bei der Vorstellung, welche Farbkombinationen sie wohl für Emmas Baby wählen wird.

Sonja Flieder unterhält mit einer geschickten Mischung aus liebenswerten menschlichen und tierischen Protagonisten, die in ihrer Gesamtheit ein sympathisches und humorvolles Team bilden. Dies führt zu einer klaren Leseempfehlung für alle Freunde des Wohlfühlromans, die Lust auf einen Ausflug ins Alte Land haben.

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Veröffentlicht am 27.08.2021

Exzellenter Abschluss der Invita-Reihe!

Verrat in Colonia
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Marcella reist in Begleitung von Invita in familiären Angelegenheiten von Divodorum (Metz) nach Niedergermanien (Colonia Aggrippina, Köln). Sie werden Opfer eines Überfalls, bei dem einige Tote zu beklagen ...

Marcella reist in Begleitung von Invita in familiären Angelegenheiten von Divodorum (Metz) nach Niedergermanien (Colonia Aggrippina, Köln). Sie werden Opfer eines Überfalls, bei dem einige Tote zu beklagen sind. Flavus, ihr Gefährte, und die anrückende Verstärkung des Finanzprocurators retten beiden das Leben. Dort angekommen wird im Bad des Praetoriums ein hoher Beamter tot aufgefunden. Flavus, der dem Toten das Leben retten wollte, wird verdächtigt, der Mörder zu sein. Ihm drohen Folter und die Hinrichtung. Seine Gefährtin Invita versucht die oder den wahren Schuldigen zu finden. Nur so kann sie das Leben von Flavus retten. Kann ihr das in einem Sumpf von Verrat und Verschwörung inmitten einer blutigen Belagerung und der Kampf um den Rhein gelingen?

Maria W. Peter, Homer-Preisträgerin 2018, hat den historischen Kriminalroman “Verrat in Colonia” gemeinsam mit dem Verlag Piper im Juli 2021 herausgebracht. Es ist der 4. Teil und der Abschluss der “Invita-Reihe”. Das wunderschöne Cover ist passend zu den Vorgängerromanen, zur Römerzeit und zur Geschichte des Buches gestaltet. Zusätzlich finden wir ein informatives Nachwort und einen zeitlich passenden Plan von Köln, ein Glossar, das mit wenigen Worten einige, wichtige Begriffe erklärt und eine Übersicht der Figuren am Ende. Dieser Roman kann ohne Vorkenntnisse der anderen Teile gelesen werden. Ich empfehle jedoch, die Invita-Reihe von Beginn an und in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sich dann der ganze Zauber dieser aussergewöhnlich guten Reihe entwickeln kann.

Mit nur wenigen Sätzen gelingt es der Autorin die durch Überfälle stark angespannte Atmosphäre in Niedergermanien zu dem Leser zu transportieren. In einer der Zeit (260 Jahre n. Chr.) angepassten Sprache erleben wir die Geschichte aus dem Blickwinkel von Invita, die als Baby von ihrer Mutter ausgesetzt wurde und somit zur Sklavin wurde. Invita ist sehr gebildet. Bei ihrer Herrin Marcella hat sie mit den Jahren beinahe so etwas wie eine Freundin gefunden. Marcella hütet ein Geheimnis. Sie ist Christin und für mich die Figur, die in diesem Teil die größte Entwicklung durchlebt. Neben Marcella schätze ich Invita und Flavus sehr. Alle Haupt- und Nebenfiguren sind sauber gezeichnet und bis auf kleinste Details ausgearbeitet. Ihre Handlungen sind zu jeder Zeit nachvollziehbar. Der Krimi, der sich mit der Frage beschäftigt, wer der Mörder oder die Mörder des Toten im Bad sind, ist vom ersten Moment an spannend und bleibt es bis zum Schluss. Invitas Ermittlungen folgen vielen und immer wieder neuen Spuren und die Verdächtigen werden immer mehr, bis eine unerwartete und für mich überraschende Wendung schließlich die Lösung bringt. Die Schauplätze ihrer Handlung beschreibt die Autorin in einer bildhaften Art und Weise, so dass sie beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen und gemeinsam mit den Figuren lebendig werden.

Maria W. Peter unterhält in einem ausgezeichneten Schreibstil mit einer exzellenten Mischung aus Krimi, Liebe und Drama mit einem akribisch recherchierten und sehr spannenden Roman aus dem römischen Köln. Eine klare Leseempfehlung für alle, die Lust auf eine Geschichte haben, in der die Römerzeit lebendig wird!

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