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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ein leichter, humoriger Krimi

Bewährungsprobe. Lorenz Lovis ermittelt
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Lorenz Lovis, seit neuestem Bauer und Privatdetektiv in seinem zweiten Fall. Eigentlich will er nur herausfinden wer die Pferde auf dem Perwanger Hof vergiftet; doch dann wird in seinem Weinberg eine tote ...

Lorenz Lovis, seit neuestem Bauer und Privatdetektiv in seinem zweiten Fall. Eigentlich will er nur herausfinden wer die Pferde auf dem Perwanger Hof vergiftet; doch dann wird in seinem Weinberg eine tote Reiterin gefunden. Ausgerechnet sein Knecht Paul wird verdächtigt, und da muss er natürlich ermitteln, denn er glaubt an dessen Unschuld. Heidi Troi hat hier einen tollen Krimi geschrieben. Der erste Teil war mir nicht bekannt. Trotzdem hatte ich keine Probleme in dieses Buch hereinzufinden. Es ist ein leichter Krimi, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, sodass das Lesen eine Freude war. Wer Krimis mag, auf der nicht auf jeder Seite Blut fließt, ist hier sehr gut bedient. Den ersten Fall von Lorenz Lovis werde ich mir auf jeden Fall auch noch zulegen. Über eine baldige Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ein spannender Politthriller

Tag der Erlösung
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Der zweite Teil der Westermann-Haberland Reihe. Den ersten Teil kannte ich nicht, doch es war kein Problem in das Buch reinzukommen. Direkt zu Anfang geht es mit zwei Morden auf unterschiedliche Weise ...

Der zweite Teil der Westermann-Haberland Reihe. Den ersten Teil kannte ich nicht, doch es war kein Problem in das Buch reinzukommen. Direkt zu Anfang geht es mit zwei Morden auf unterschiedliche Weise sofort rasant los. Die beiden BKA-Ermittler Laura Westermann und Steven Haberland werden wegen der politischen Brisanz hinzugezogen. Es geschehen weitere Morde. Was hat es damit auf sich? Da es Personen trifft, die sich von früher her kennen-hat es mit deren Vergangenheit zu tun? Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Ein richtig spannender Thriller. Desweiteren fand ich es schön, etwas von den beiden Ermittlern im privaten Bereich zu erfahren. Vor allem Laura hat ja da einige "Leichen" im Keller, die sie ihrem Sohn gerne verheimlichen möchte. Hoffe bei Teil 3, den es ja sicher geben wird, mehr über Laura und deren Vergangenheit zu erfahren. Es steht da ja noch einiges im Raum, viele offene Fragen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ein Liebesroman mit erotischem Flair

Körbchen mit Meerblick
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Melanie ist um die 30 Jahre und Single. Sie hat in Köln einen tollen Job und ab und zu lockere Beziehungen. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist wenig herzlich.
Eines Tages erhält sie einen Brief, in dem ...

Melanie ist um die 30 Jahre und Single. Sie hat in Köln einen tollen Job und ab und zu lockere Beziehungen. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist wenig herzlich.
Eines Tages erhält sie einen Brief, in dem steht, daß ihre Tante ihr Haus, Hund und Geschäft in Lichterhaven vererbt hat. Dieses Erbe ist an eine Bedingung geknüpft. Melanie muss mindestens sechs Wochen dort verbringen. In ihrer Kindheit hatte sie ein paarmal eine schöne Zeit verbracht; doch der Kontakt brach ab. Eigentlich will sie dieses Erbe gar nicht annehmen. Ihr ist die Anonymität in der Großstadt lieber. Sie lässt sich darauf ein. Für sie, mit ihrer unnahbaren Art, ein großer Schritt. Sie trifft dort auf Menschen, die sie noch von früher kennt. Auf den Nachlassverwalter, der sie als Kind gepiesackt hat, deren Schwester und auf Schoki. Was ihr extreme Probleme bereitet ist, daß man in einem Dorf nie etwas tun kann, ohne daß es bemerkt wird.
Besonders "Schoki" hatte es mir angetan. Ich fand die Stellen, an dem der Hund seine Meinung kundtat, sehr lustig und unterhaltsam.
Für mich war es ein vorhersehbarer Liebesroman mit viel Erotik darin gewesen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und ich habe das Buch gerade wegen "Schoki" genossen.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ein leichter Roman über einen Neuanfang

Der Himmel ist hier weiter als anderswo
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Der Tod ihres Mannes wirft die Geigerin Felicitas total aus der Bahn. Nun steht sie mit ihren vier Kindern alleine da. Sie verliert den Job, die Wohnung wird ihr gekündigt. Die letzten Rücklagen investiert ...

Der Tod ihres Mannes wirft die Geigerin Felicitas total aus der Bahn. Nun steht sie mit ihren vier Kindern alleine da. Sie verliert den Job, die Wohnung wird ihr gekündigt. Die letzten Rücklagen investiert sie in einen leerstehenden Gasthof und zieht ins Alte Land.
Nach der Leseprobe ausgehend habe ich mich für das Buch beworben. Ehrlich gesagt hatte ich mit Felicitas so meine Probleme. Ihr Verhalten habe ich oftmals als viel zu oberflächlich empfunden. Ich hatte oft das Gefühl, sie lebt unter einer Glocke. Alle anderen um sie herum müssen sie in Ruhe lassen und mit Samthandschuhen anfassen. Ihre Kinder waren damit total überfordert. Die Kinder waren mir direkt sympathisch. Das gab dem Buch einen gewissen Flair. Mir hat in diesem Buch die "Tiefe" gefehlt. Es plätschert so vor sich hin. Es hat mich nicht richtig mitgerissen. Die Hauptprotagonistin war mir zu viel in ihrer Trauer gefangen.
Es ist ein leichter Roman für zwischendurch

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Drama und Spannung in einem

Der Verdacht
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Violet ist ein Wunschkind und Blythe als Mutter möchte alles gut machen. Besser als ihre eigene Mutter, von der sie selbst keine Liebe erfahren hat. Doch irgendwie fühlt es sich nicht so an, wie sie es ...

Violet ist ein Wunschkind und Blythe als Mutter möchte alles gut machen. Besser als ihre eigene Mutter, von der sie selbst keine Liebe erfahren hat. Doch irgendwie fühlt es sich nicht so an, wie sie es sich erhofft hat. Ihr Gefühl sagt ihr, dass mit ihrer Tochter irgendetwas nicht stimmt.
Ich hatte anfangs Probleme in das Buch hereinzufinden. Die Sprünge in die Vergangenheit von Blythe zu ihrer Mutter und dann auch zu deren Familie bereiteten mir einige Schwierigkeiten. Nach einiger Zeit klappte das aber ganz gut.
Blythe wurde mit ihrer Ungewissheit, ob sie etwas falsch macht bei ihrer Tochter, einfach alleingelassen. Von ihrem Mann und dem Umfeld. Es geschehen erschreckende Dinge, vor den sie die Augen verschließt. Ist ihre Tochter nicht normal? Liegt es an ihr selbst? Nach einem furchtbaren Drama muss sie sich schlussendlich der Wahrheit stellen.
Dieses Buch hat mich sehr mitgenommen. Es baut eine unterschwellige Spannung auf, die sich dann ab der Hälfte des Buches immer mehr steigert. Der Schreibstil ist sehr direkt und beschönigt nichts. Was wie ein Traum beginnt endet immer mehr in ein Psychodrama.
Man muss sich auf dieses Buch einlassen. Es hat mich am Schluss mit einem beklemmenden Gefühl zurückgelassen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung; wenn man Drama und Spannung mag, die sich im Laufe des Buches immer mehr aufbaut.

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