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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ein Buch voller Magie

Die Magie der Bücher
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Ich hatte das Glück dieses Buch als Wanderbuch lesen zu dürfen.
Das Cover allein spricht ja schon für sich.

Die Autorin hat es geschafft, mich mit diesen wunderschönen Kurzgeschichten zu fesseln. Leider ...

Ich hatte das Glück dieses Buch als Wanderbuch lesen zu dürfen.
Das Cover allein spricht ja schon für sich.

Die Autorin hat es geschafft, mich mit diesen wunderschönen Kurzgeschichten zu fesseln. Leider war es mit knapp um die 100 Seiten viel zu kurz. ​Jede einzelne Geschichte hat ihren eigenen magischen Moment.

Mir gefiel besonders gut "Blueberry`s wundersame Reise ins Land der Glitzervögel". Die Geschichte hat mich an meine Zeit erinnert, als ich zu lesen anfing und alles um mich herum ausgeblendet habe; was ich auch heute noch mache.
Die Autorin entführt einen in eine andere Welt. Vielen Dank an Nadja Losbohm für diese wunderbaren Märchen.

Dieses Kurzgeschichtenbuch hat mir noch einmal verdeutlicht, warum ich Bücher so liebe. Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Dramatische und spannende Geschichte einer Kindesentführung

Versprich, dass ich es behalten darf
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Das Buch bekam ich als Wanderbuch. Die Autorin war mir bis dahin nicht bekannt. Das wird sich nun auf jeden Fall ändern.

Luca, gerade selbst erst Mutter geworden, hat ihre ältere Schwester nie kennengelernt. ...

Das Buch bekam ich als Wanderbuch. Die Autorin war mir bis dahin nicht bekannt. Das wird sich nun auf jeden Fall ändern.

Luca, gerade selbst erst Mutter geworden, hat ihre ältere Schwester nie kennengelernt. Diese ist als Baby spurlos verschwunden und Claire, Luca's Mutter, hat diesen Verlust nie verwunden. Luca selbst glaubt nicht mehr daran, daß ihre Schwester noch lebt. Trotzdem macht sie sich fast jeden Tag Gedanken darüber, was denn damals geschehen sein könnte und stellt nach Jahren wieder Nachforschungen an.
Die Autorin hat hier mit einem wunderbaren Schreibstil über ein sehr ergreifendes Thema geschrieben. Der Prolog hatte mich direkt gepackt. Die Übergänge in den Kapiteln von "Heute" zu "Damals" sind sehr gut gewählt. Ich hatte kein Problem, mich in der Geschichte zurecht zu finden. Der Spannungsaufbau ist sehr gut und wird gehalten. In dem Buch hat mich vor allem interessiert, was damals passiert ist. Warum ist Hanne verschwunden; was ist mit ihr passiert? Lebt sie doch noch?
Ludgera Vogt schafft es, zwei Erzählstränge miteinander zu vereinen. Die von Luca im Hier und Jetzt; und von Hanna, vor 30 Jahren. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und bis zum Schluss habe ich mitgefiebert. Dies ist ein Buch, daß unter die Haut geht. Der Schluss war einfach phänomenal. Das wird nicht das letzte Buch von dieser Autorin sein, welches ich lesen werde. Klare Leseempfehlung von mir

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Eine dramatische Familiengeschichte

Fluch der Saline
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Die Geschichte spielt in einer Zeit von 1965 bis 1968. Der junge Toto ist zu Beginn elf Jahre alt. Sein Vater kauft mit dem Ersparten und dem Geld seiner Mutter eine Saline. Seine Frau und den Sohn informiert ...

Die Geschichte spielt in einer Zeit von 1965 bis 1968. Der junge Toto ist zu Beginn elf Jahre alt. Sein Vater kauft mit dem Ersparten und dem Geld seiner Mutter eine Saline. Seine Frau und den Sohn informiert er nicht darüber. Er kauft sie Don Luigi ab, dem reichsten Mann im Dorf. Toto muss die Schule verlassen um seinem Vater dabei zu helfen, daß die Saline wieder Salz produziert. Sein Vater hat es sich in den Kopf gesetzt, die alte Saline zu säubern
um richtig viel Geld zu verdienen. Man erzählt sich im Dorf, daß auf der alten Saline ein Fluch liegt.
Ein Schicksalsschlag wirft Toto total aus der Bahn. Lieber würde er wieder zur Schule gehen, um anständig zu lernen. Er will etwas ganz anderes machen, nur nicht Salinenbesitzer werden. Doch der Vater bleibt stur. Als Don Luigi die Saline wieder zurückkaufen will, überschlagen sich die Ereignisse.
Anna Castronovo beschreibt in diesem Buch eine sehr dramatische Familiengeschichte. Der Vater ist das Oberhaupt; die restliche Familie steht aussen vor. Der arme Toto muss sich dem Willen des Vaters beugen.
Die Geschichte hat mich direkt gefesselt. Toto muss sich fügen. Seine Mutter, die Nonna und seine Tante Lily sind die einzigen Personen, denen er noch vertraut.
Was ist zwischen seinem Vater und Don Luigi vorgefallen? Warum will dieser die Saline nicht verkaufen? In den letzten Kapiteln kommt ja einiges ans Licht. Eine spannende Geschichte, die die Autorin hier wunderbar erzählt. Interessant fand ich auch am Ende des Buches, daß man etwas über die Salinen erklärt bekommt. Dramatik und Spannung in einem Buch. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ein ruhiger Krimi mit sympathischen Ermittlern

Libori-Lüge
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Louisa freut sich auf die Rückkehr ihres Freundes. Warum sollte sie also Selbstmord begehen? Aufgespießt in einem Strauch wir sie frühmorgens gefunden. Bela Aßmann und sein Kollege Dominik Gerke glauben ...

Louisa freut sich auf die Rückkehr ihres Freundes. Warum sollte sie also Selbstmord begehen? Aufgespießt in einem Strauch wir sie frühmorgens gefunden. Bela Aßmann und sein Kollege Dominik Gerke glauben nicht so richtig daran, daß es Selbstmord war. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf Ungereimtheiten und sie beginnen, das Leben von Louisa zu durchleuchten.
Dieser Krimi von Ludgera Vogt kommt sehr ruhig daher. Die beiden Ermittler waren mir sofort sympathisch. Man bekommt einiges aus dem Privatleben der beiden mit. Das gefiel mir sehr gut.
Die Wendungen in diesem Krimi waren oftmals nicht vorhersehbar. Was hat z.B. die zweite Leiche mit Louisa zu tun? Immer wenn ich dachte...jetzt weiß ich, wer der Mörder ist...hat mich die Autorin wieder auf eine falsche Fährte gelockt.
Der Krimi bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Ich hoffe sehr, daß die beiden bald wieder einen kniffligen Fall klären müssen. Darüber würde ich mich sehr freuen.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Poetisch, dramatisch und mörderisch

Still - Chronik eines Mörders
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Schon als Kind ist Karl anders. Er erträgt keinen Lärm um sich herum. Als sein Vater dies bemerkt, ist er sehr bemüht, seinem Sohn zu helfen. In dem kleinen Dorf wird das sehr argwöhnisch beobachtet. Als ...

Schon als Kind ist Karl anders. Er erträgt keinen Lärm um sich herum. Als sein Vater dies bemerkt, ist er sehr bemüht, seinem Sohn zu helfen. In dem kleinen Dorf wird das sehr argwöhnisch beobachtet. Als Karl älter wird, spitzt ich die Lage immer mehr zu. Auf der Suche nach Stille und Liebe hinterlässt er Angst und Tod im Dorf. Eines Tages verschwindet er einfach.
Ehrlich gesagt wollte ich dieses Buch gar nicht zu Ende lesen. Der Schreibstil des Autors lag mir zuerst gar nicht. Doch ich blieb dran und wurde mit einer aussergewöhnlichen Geschichte belohnt.
Karl's Suche wird sehr anschaulich beschrieben. Seine Sichtweise ist sehr ungewöhnlich und doch irgendwie zu verstehen. Im Verlaufe der Jahre findet er einen Ort, der ihm auch eine innere Ruhe bringt. Diese währt jedoch nicht ewig und seine Suche beginnt wieder. Wird er sie finden? Diese eine Liebe, die er einmal durch einen einzigartigen Menschen geglaubt hat, gefunden zu haben?
Im Verlauf der Geschichte habe ich oft Mitleid mit Karl gehabt; wenn er auch grausame Dinge tat. Aber kann man wirklich Mitleid mit einem Mörder haben? In diesem Buch hatte ich es auf jeden Fall.

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