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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2025

Was hat es wohl mit den Stracciatellaküssen auf sich?

Das kleine Café am Gardasee: Stracciatellaküsse
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„Das kleine Cafe am Gardasee – Stracciatellaküsse“ von Sara Pepe ist der vierte Teil der Liebesküsse am Gardasee-Reihe. Die Protagonistin der Geschichte ist Gina. Nach der Trennung von ihrer langjährigen ...

„Das kleine Cafe am Gardasee – Stracciatellaküsse“ von Sara Pepe ist der vierte Teil der Liebesküsse am Gardasee-Reihe. Die Protagonistin der Geschichte ist Gina. Nach der Trennung von ihrer langjährigen Freundin findet sie sich in der WG ihrer Freunde Luna und Diego wieder, als sie ein Dach über dem Kopf braucht.

Bei der Geburtstagsfeier von Diego lernt sie dann auch dessen Freund Lorenzo kennen, der ein eigenes Restaurant führt. Irgendwie merkt man von Anfang an, dass die Funken zwischen den beiden sprühen. Doch scheint noch etwas anderes zwischen den beiden zu stehen. Als Lorenzo Gina einen Job bei ihm als Aushilfe anbietet, sagt sie nach etwas Zögern doch zu. Damit könnte sie sich das nötige Geld für eine eigene Bleibe verdienen.

Die Autorin schafft es, ein schönes und glaubhaftes Ambiente für die Geschichte am Gardasee zu schaffen. Doch erzählt sie nicht nur eine blumige Liebesgeschichte, sondern es wird auch das ernste Thema Drogenmissbrauch behandelt. Und so finden auch die Geheimnisse der beiden Protagonisten ihren Weg in die Geschichte.

Grundsätzlich sind die Geschichten der Liebesküsse am Gardasee-Reihe in sich geschlossene Geschichten, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können, doch manchmal hätte ich mir vielleicht doch etwas mehr Informationen zu den anderen Figuren gewünscht. In der Geschichte spielen doch ziemlich viele Figuren mit, so dass ich das ein oder andere Mal schon etwas den Überblick verloren habe.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Das Geheimnis der Vergangenheit

Das Orangenblütenversprechen
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Der Roman „Das Orangenblütenversprechen“ von Eva-Maria Bast lädt schon mit dem Cover zu Träumen ein.

Eigentlich hat Magdalena scheinbar alles. Sie führt ein glückliches Leben mit ihrem eigenen Cafe „Little ...

Der Roman „Das Orangenblütenversprechen“ von Eva-Maria Bast lädt schon mit dem Cover zu Träumen ein.

Eigentlich hat Magdalena scheinbar alles. Sie führt ein glückliches Leben mit ihrem eigenen Cafe „Little Mallorca“ in London. Auf seltsame Weise fühlt sie sich von der spanischen Insel Mallorca angezogen. Und plötzlich bekommt sie ein überraschendes Schreiben, dass sie sich auf der Insel bei einem Notar melden soll, sie hat geerbt. Doch wer und was steckt hinter diesem mysteriösen Erbe? Die Neugier kann Magdalena nicht halten und so bricht sie nach Mallorca auf. Also nähert sie sich Schritt für Schritt einem lang gehüteten Familiengeheimnis. Was hat das Schicksal der jungen Maria Lourdes Fuentes, die vor hundert Jahren auf der Plantage gelebt hat, mit Magdalena zu tun?

Der Schreibstil der Autorin ist gelungen, leicht, flüssig und bildhaft. So genießt man es, die Figuren und auch die Insel kennenzulernen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, so begegnet man Maria Anfang des 20. Jahrhunderts und Magdalena lernt man in der Gegenwart um 1978 kennen.

Maria lernt man als selbstbewusste Frau kennen, die weit vor ihrer Zeit war. So kämpfte sie für den Bau der Eisenbahn in ihrer Region, um das Überleben der Orangenplantage ihres Vaters und der anderen Orangenbauern in der Umgebung zu sichern.

Angekommen auf Mallorca stellt sich Magdalena immer noch die Frage, wie sie zu einem Erbe auf der spanischen Insel kommt. Ein Herrenhaus, eine Orangenplantage und ein Marmeladenrezept. Mit Hilfe des Anwaltes Javier und Elena, einer alten Freundin von Maria, geht sie dem Geheimnis ihrer Familie auf den Grund. Und bald auch stößt ihre Großmutter zu ihren.

Die Geschichte ist spannend, fesselnd und doch gefühlvoll beschrieben. Eine Geschichte um ein Familiengeheimnis, was ich so definitiv nicht erwartet hätte. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Die dunklen Seiten von Wien

Dunkles Wien - Die Morde von Lainz
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Der Debütroman von Lisa Jeglitsch zeigt uns die dunklen Seiten von Wien. Eine Joggerin findet im Lainzer Tiergarten eine männliche Leiche. Ein Mord der irgendwie an einem Mord gleicht, der bereits vor ...

Der Debütroman von Lisa Jeglitsch zeigt uns die dunklen Seiten von Wien. Eine Joggerin findet im Lainzer Tiergarten eine männliche Leiche. Ein Mord der irgendwie an einem Mord gleicht, der bereits vor ein paar Jahren passiert ist. Und das ist es, was Kommissarin Laura Sturm zusehends beunruhigt. Außerdem ist da auch noch ihr Kollege Karl, der mehr für Laura empfindet, doch irgendwie scheint es nicht so recht zu funken.

Was den Fall so mysteriös erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass dem Toten Buchstaben in den Haut geritzt wurden. Wie sich herausstellt, ist der Tote der Sohn eines reichen Wiener Unternehmers. Auch wenn die Spuren einem alten Fall zu gleichen scheinen, wurde durch der damalige Täter bereits inhaftiert. Und so ist der Fall verzwickter, als es scheint...

Der Krimi „Dunkles Wien – Die Morde von Lainz“ ist spannend erzählt. Der Autorin ist es gelungen, das Geheimnis um den Täter beständig aufrechtzuerhalten. Das Miträtseln hat echt Spaß gemacht. Die Schreibweise der Autorin fesselt einen und die Protagonisten sind authentisch beschrieben und glaubhaft dargestellt. Auch Bo, der kleine Hund von Laura, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit den Geschichten um Laura und Karl weitergeht. Das Buch ist definitiv für alle geeignet, die gern spannende Geschichten mit Wiener Flair lesen!

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Wenn man Gefühle sehen kann

Alle Farben meines Lebens
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In „Alle Farben meines Lebens“ von Cecelia Ahern geht es um das Leben von Alice, die die Gefühle von Menschen anhand von Farben sehen kann.

Der Einstieg war zunächst doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aufgewachsen ...

In „Alle Farben meines Lebens“ von Cecelia Ahern geht es um das Leben von Alice, die die Gefühle von Menschen anhand von Farben sehen kann.

Der Einstieg war zunächst doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aufgewachsen mit einer psychisch kranken Mutter und ihren beiden Brüdern wird Alice regelmäßig mit den schlechten Farben ihrer Mutter konfrontiert. Ihr einziger Lichtblick scheint hier ihr Bruder Hugh zu sein. Mir ist es doch etwas schwer gefallen, dieses Geschehen so auf Anhieb einzuordnen. Und mit der Zeit wird die Geschichte immer zäher. Alice versucht mit aller Macht den Farben der anderen Menschen aus dem Weg zu gehen. Doch plötzlich trifft sie eines Tages in der Bahn auf den „Mann ohne Farben“. Ein Zustand, der sie zusehends verwirrt.

Doch als sich Alice dieser Begegnung mit Andy öffnet, scheint sich auch ihr Leben zu verändern...

Wie immer schafft es Cecelia Ahern der Geschichte ein besonderes Herz zu verleihen. Die Geschichte ist spürbar für die Figuren eine Herausforderungen. Doch warum soll man auch als Autorin immer nur vom „heilen Sonnenschein“ schreiben? Die Themen, die dieser Roman beschreibt, sind nicht alltäglich, doch schafft es die Autorin auch damit zu berühren. Sie beschreibt die Höhen und Tiefen authentisch und doch hoffnungsvoll.

Das Buch ist mehr als nur ein Roman, man durchlebt mit der Protagonistin die Herausforderungen des Lebens auf eine besondere Art, die zum Nachdenken anregt und doch zu Herzen geht. Auch wenn ich keine Farben sehen kann, habe ich doch einiges von Alice in meinem Leben wiedergefunden. Schön ist es auch zu sehen, dass Alice eine eigene Familie gründen kann, wenn doch auch ihr eigenes Familienleben nicht einfach gewesen ist. Und so lernt sie auch daran zu wachsen und man bekommt das Gefühl, dass es sie erdet.

Alle Fans von Cecelia Ahern sollten sich diese besondere Geschichte nicht entgehen lassen!




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Veröffentlicht am 16.11.2025

Geschichten eines Lebemanns

Der Frauenausborger
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Rainer Caofal ist tot. Er glaubt, sofort, dass ihn jemand ermordet hat. Doch wer? Und so blickt er auf Szenen seines Lebens als „Frauenausborger“ zurück.

Rainer finde ich als Protagonist und Erzähler ...

Rainer Caofal ist tot. Er glaubt, sofort, dass ihn jemand ermordet hat. Doch wer? Und so blickt er auf Szenen seines Lebens als „Frauenausborger“ zurück.

Rainer finde ich als Protagonist und Erzähler seines eigenen Lebens doch etwas gewöhnungsbedürftig. Er definiert sich ausschließlich über sein Dasein als Frauenausborger, und so liebt er es sich an vergebene Frau heranzumachen, und so die dazugehörenden Männer mit denen er bekannt ist, zu hintergehen. Doch mehr als ein einziges Mal, will er von den Frauen nicht; keine Affäre, keine Beziehung. Und so endet sein Leben in der Seniorenresidenz Juventus...

Rainer erzählt zum einen seine Erinnerungen an einzelne „Ausborgungen“, aber auch aktuelle Geschichten aus der Seniorenresidenz. Doch irgendwie habe ich nicht wirklich Zugang zu ihm gefunden. Auch entsteht in den Geschichten keine emotionale Tiefe. Und ob die Geschichte den Namen Krimi verdiehnt, bleibt mal dahin gestellt.

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