Platzhalter für Profilbild

Cleopatra0103

Lesejury Star
offline

Cleopatra0103 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Cleopatra0103 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2019

Eine berührende Geschichte

Die Ballade von Max und Amelie
0

Die Leseprobe hat mich bereits fasziniert. Zwei Hunde, die sich auf einer Müllhalde begegnen. Nichts romantisches, nichts märchenhaftes. Ein eher rüder Ton, eine kumpelhafte Atmosphäre. Doch Max und Narbe ...

Die Leseprobe hat mich bereits fasziniert. Zwei Hunde, die sich auf einer Müllhalde begegnen. Nichts romantisches, nichts märchenhaftes. Ein eher rüder Ton, eine kumpelhafte Atmosphäre. Doch Max und Narbe werden die nächste Zeit miteinander verbringen. Max berichtet von einem Zuhause und einer harmonischen Familie, eine Umgebung die Narbe völlig fremd ist. Doch warum wurde Max von seiner Familie auagesetzt? Warum träumt er so schlecht und blutrünstig? Und was hat der Mann aus seinen Träumen mit der Realität zu tun? Max und Narbe nahmen mich mit auf eine phantasievoll erzählte Reise, die spannend, traurig und sehr berührend war. Ich fand es erst sonderbar aus der Sicht eines Hundes zu lesen, aber die Handlung fängt einen ein. Für mich wieder sehr überraschend, genau wie die ersten Bücher von David Safier und berührend wie „28 Tage lang“.

Veröffentlicht am 16.08.2019

Hin- und hergerissen

Allee unserer Träume
0

Ich bin zwiegespalten. Einerseits gefällt mir die Geschichte um Ilse, die den Mut hat ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und Architektin zu werden. Andererseits packt mich die Geschichte nicht wirklich. ...

Ich bin zwiegespalten. Einerseits gefällt mir die Geschichte um Ilse, die den Mut hat ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und Architektin zu werden. Andererseits packt mich die Geschichte nicht wirklich. Die Architekten wirken hölzern. Die Geschichte um Ilses Schwester Marga seltsam unvollendet erzählt. Auch die Dreiecksbeziehung mit Helmut und dem eigentlich homosexuellen Hans passt nicht so richtig. Am spannendsten fand ich das letzte Kapitel, das nach Ilses Flucht in den Westen spielt und den Epilog. Besonders gestört haben mich die kleinen Einleitungen, die jegliche Spannung auf das folgende Kapitel nehmen. Nach der Lektüre bin ich hin- und hergerissen. Schade. Ich hatte irgendwie mehr erwartet.

Veröffentlicht am 15.08.2019

Nicht 100% überzeugt

Was uns erinnern lässt
0

Ich muss sagen, dass ich bis zur Hälfte des Buches Probleme hatte, mich einzulesen. Die Hauptfigur der Gegenwartsperspektive Milla ist mir einfach nicht sympathisch. Ihre Suche nach verlorenen Plätzen, ...

Ich muss sagen, dass ich bis zur Hälfte des Buches Probleme hatte, mich einzulesen. Die Hauptfigur der Gegenwartsperspektive Milla ist mir einfach nicht sympathisch. Ihre Suche nach verlorenen Plätzen, der Drang sich in die Familienangelegenheiten der Dressels einzumischen, das alles fand ich etwas anstrengend. Dafür fesselten mich die Teile aus der Vergangenheit um so mehr. Die Geschichte um Johanna und Elvira, das Festhalten an Träumen in schier ausweglosen Situationen, der starke Zusammenhalt der Familie in diese abgeschlossenen Welt beinahe wie in einem Kokon. Umso tragischer ist, wieder Geschichte sich entwickelt, die Vertreibung und Enteignung der Familie. Nichts wird so wie es davor war. Das Leben der Dressels ist geteilt in ein davor und ein danach. Die Schreibweise gefällt mir sehr gut, nicht zu kitschig, historische Details aber schön verpackt.

Veröffentlicht am 15.08.2019

Faszinierendes Paris

An den Ufern der Seine
0

Paris, eine meiner Lieblingsstädte. Geschichte, Kunst, Kultur, Savoir Vivre und ganz viel Charme. Wir wandern durch die Jahre zwischen 1940 und 1950. Zweiter Weltkrieg, deutsche Besetzung, Elend und Not ...

Paris, eine meiner Lieblingsstädte. Geschichte, Kunst, Kultur, Savoir Vivre und ganz viel Charme. Wir wandern durch die Jahre zwischen 1940 und 1950. Zweiter Weltkrieg, deutsche Besetzung, Elend und Not und doch dieser Hunger nach Leben. Wir wandeln auf den Spuren Picassos und Becketts, sehen die Schöne an der Seine durch die Augen von Sartre und Beauvoir. Beinahe glaubt man neben Ihnen im Café Flore zu sitzen und gemeinsam über die großen Fragen des Lebens zu diskutieren. Der Schreibstil ist niemals langweilig, Bilder entstehen im Kopf und Gedanken, Fragen, Denkansätze sprudeln. Am Ende bleibt ein gestillter Wissensdurst aber eine unbändige Lust mal wieder nach Paris zu reisen und die Schauplätze zu entdecken.

Veröffentlicht am 15.08.2019

Hochspannung im heißen Sommer 1947

Der Hunger der Lebenden (Friederike Matthée ermittelt 2)
0

Das Buch hat mich von der ersten Seite überzeugt. Friederike Matthee ist eine sympathische Ermittlern, die sich in den schwierigen Nachkriegsjahren behaupten muss, um sich und ihre Mutter durchzubringen. ...

Das Buch hat mich von der ersten Seite überzeugt. Friederike Matthee ist eine sympathische Ermittlern, die sich in den schwierigen Nachkriegsjahren behaupten muss, um sich und ihre Mutter durchzubringen. Der Bruder ist verschollen. Friederike ermittelt gemeinsam mit dem britischen Offizier David in einem mordfall an drei britischen Soldaten. Außerdem wurde eine ehemalige Polizistin ermordet. Wie hängen beide Fälle zusammen? Und wer ist der Mann mit dem geteilten Gesicht? Immer tiefer wird Friederike in die Fänge des Falls gezogen und muss erkennen, dass ihr geliebter Bruder Hans nicht frei von Schuld ist. Ich bin gespannt ob es für seine Geschichte eine Fortsetzung gibt. Und ein bisschen Liebe schwingt auch mit. Wirklich ein gelungener Krimi vor historischer Kulisse.