Cover-Bild Die Ballade von Max und Amelie

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Kindler
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Magischer Realismus
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 27.11.2018
  • ISBN: 9783463407098
David Safier

Die Ballade von Max und Amelie

Das große Abenteuer Liebe

Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise.

Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Es gibt keine Zufälle …

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… alles passiert aus einem bestimmten Grund, sage ich mir immer.

Passt zu diesem Buch. Zufall, dass die Streunerin Narbe (später Amelie) und Max sich auf der Müllkippe begegnen? All, das sie ihm das ...

… alles passiert aus einem bestimmten Grund, sage ich mir immer.

Passt zu diesem Buch. Zufall, dass die Streunerin Narbe (später Amelie) und Max sich auf der Müllkippe begegnen? All, das sie ihm das Leben rettet und beschließt ihm nach Hause zu helfen? Narbe entkommt damit ihrem ungeliebten Leben, ihrer Schikane durch den Bruder. Und Max bekommt Hoffnung.
Beide lernen auf ihrer gemeinsamen Reise voneinander, was ihre Leben bereichert. Selbstvertrauen, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verzeihen. Jeder der beiden hat sein Paket.

Die Geschichte zeigt nicht nur schöne Seiten. Es geht auch hart und brutal zu. Und um das Thema Reinkarnation geht es ebenfalls. Wer nichts damit anfangen kann sollte die Finger vom Buch lassen, da es mit zur Geschichte gehört.

Und trotzdem ist das Buch sehr liebevoll, berührend, emotional, aber auch schockierend.

Fazit:
Eine wunderbare Liebesgeschichte bei der das Thema Reinkarnation eine große Rolle spielt. Mit Spannung, viel Gefühl, Höhen und Tiefen umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2019

Rührende Geschichte, wird mit der Zeit leider eintönig

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Die Ballade von Max und Amelie

Darum geht es :
Die junge Hündin Narbe lebt mit ihrem Rudel auf einer Müllkippe und kennt nichts anderes, als Kampf und Überleben. Der Hund Max lebt bei Menschen zuhause ...

Die Ballade von Max und Amelie

Darum geht es :
Die junge Hündin Narbe lebt mit ihrem Rudel auf einer Müllkippe und kennt nichts anderes, als Kampf und Überleben. Der Hund Max lebt bei Menschen zuhause und kennt nichts anderes, als Zuneigung und Unterordnung an die Menschen.
Beide Hunde lernen sich kennen, weil sich Max verirrt hat & den Weg zurück zu sich nach Hause sucht. Narbe möchte ihm helfen und so nehmen die beiden gemeinsam den unbekannten Weg auf sich, Max‘ Zuhause zu finden.
Nebenbei plagen ihn Alpträume, in denen zwei Hunde von einer Person mit Maske verfolgt werden. Und auch Narbe bekommt Träume, die den beiden mit der Zeit immer bekannter vorkommen und die plötzlich Realität werden...

Cover / Optik :
Das Cover ist recht schlicht gehalten, in Orange-Tönen, die den Himmel darstellen und und in einem schwarzen Ton, welcher einen Berg zeigt. Zwei Hunde sind dort ebenfalls in schwarz abgebildet, die auf dem Berg Richtung Himmel blicken.
Weil es in der Geschichte um zwei Hunde geht, passt das Cover sehr gut und hat mich direkt angesprochen.

Schreibstil :
Es war das erste Mal, dass ich eine Ballade gelesen habe. Außerdem das erste Mal, dass ich ein Buch von David Safier gelesen habe. Für mich war also der Autor, sowie die Textsorte komplett neu.
Mit dem Schreibstil kam ich sehr gut klar, David Safier schreibt verständlich und sehr bildlich. Ich konnte mir immer sehr gut die Situation vorstellen und hatte keinerlei Schwierigkeiten mich in die Hunde hinein zu versetzen.
Die Handlung wird einerseits aus Sicht des Hundes Narbe geschrieben, andererseits aus Sicht eines Menschen. Wer das ist, das erfährt man, wenn man das Buch liest. Ich finde diese Abwechslung sehr gelungen, im Laufe der Handlung wurde mir immer mehr die Verbindung zwischen Mensch und Hund bewusst.
Außerdem macht der Schreibstil die verschiedenen Sichten aus unterschiedlichen Perspektiven erst so richtig plausibel.

So hat es mir gefallen :
Der Anfang hat die Geschichte super eingeleitet. Ich konnte mich direkt in Narbe hineinversetzen, was ich sehr schön fand, denn ich konnte hautnah spüren, wie sie sich gefühlt haben muss. Das finde ich klasse und das würde sicherlich auch die Menschen sensibilisieren, die der Meinung sind, dass Hunde keine Gefühle haben. Davon gibt es ja leider zu viele Menschen.
Es war schön, einfach mal die Sicht eines Hundes zu erfahren, die zudem überhaupt nicht überspitzt erzählt wurde, sondern sehr glaubwürdig. Da ich generell ein Hundefreund bin, fiel es mir sehr leicht, die Geschichte zu verstehen und zu fühlen.
Ich denke, nur wer versteht, dass Tiere auch Gefühle haben, wird dieses Buch nachvollziehen können.
Ich finde die Idee der Geschichte sehr schön, einerseits die Spannung und andererseits die Liebesgeschichte dahinter.
Bis Seite 250 fiel es mir leicht, zu lesen, weil die Geschichte sehr flüssig verlief und ich mit den Hunden total mitgefiebert habe. Leider wurde es mit der Zeit immer eintöniger, die Handlung ging nicht mehr wirklich weiter und somit verging irgendwann leider auch meine Lust am Lesen. Einige Seiten habe ich übersprungen, am Ende habe ich nur noch die letzten 5 Seiten gelesen und musste festgestellten, dass es leider nicht wirklich spannender geworden ist.
Es hätte mir im Nachhinein betrachtet besser gefallen, wenn das Buch vielleicht nur 260-300 Seiten gehabt hätte, in denen es von vorne bis hinten flott voran gegangen wäre. Die letzten 100 Seiten waren mir zu anstrengend und zu langweilig, weshalb ich leider nur 4 Sterne vergeben möchte.
Die langweilige Handlung im Laufe der Zeit ist allerdings der einzige negative Aspekt, den ich anmerken kann. Daher bin ich sonst rundum zufrieden und das Buch wird auf jeden Fall in meinem Regal bleiben und später sicher nochmal gelesen werden.

Veröffentlicht am 16.08.2019

Eine berührende Geschichte

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Die Leseprobe hat mich bereits fasziniert. Zwei Hunde, die sich auf einer Müllhalde begegnen. Nichts romantisches, nichts märchenhaftes. Ein eher rüder Ton, eine kumpelhafte Atmosphäre. Doch Max und Narbe ...

Die Leseprobe hat mich bereits fasziniert. Zwei Hunde, die sich auf einer Müllhalde begegnen. Nichts romantisches, nichts märchenhaftes. Ein eher rüder Ton, eine kumpelhafte Atmosphäre. Doch Max und Narbe werden die nächste Zeit miteinander verbringen. Max berichtet von einem Zuhause und einer harmonischen Familie, eine Umgebung die Narbe völlig fremd ist. Doch warum wurde Max von seiner Familie auagesetzt? Warum träumt er so schlecht und blutrünstig? Und was hat der Mann aus seinen Träumen mit der Realität zu tun? Max und Narbe nahmen mich mit auf eine phantasievoll erzählte Reise, die spannend, traurig und sehr berührend war. Ich fand es erst sonderbar aus der Sicht eines Hundes zu lesen, aber die Handlung fängt einen ein. Für mich wieder sehr überraschend, genau wie die ersten Bücher von David Safier und berührend wie „28 Tage lang“.

Veröffentlicht am 26.02.2019

Liebesgeschichte unter Vierbeinern

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Die einäugige Hündin Narbe lebt mit ihren Geschwistern auf einer Müllkippe. Als sich ein fremder Hund, Max, dorthin verirrt und den Weg nach Hause nicht kennt, brechen die beiden gemeinsam auf, um Max ...

Die einäugige Hündin Narbe lebt mit ihren Geschwistern auf einer Müllkippe. Als sich ein fremder Hund, Max, dorthin verirrt und den Weg nach Hause nicht kennt, brechen die beiden gemeinsam auf, um Max zu seiner Familie zu bringen. Max wird von Alpträumen geplagt, und bald erkennen die beiden, dass sie sich schon in früheren Leben geliebt haben müssen. Doch aus ihren früheren Leben taucht auch eine Gefahr auf, ein Mensch, der auf Rache aus ist. Was wird aus den beiden Hunden?

Dem Autor David Safier ist mit diesem Buch eine bewegende Geschichte über ein Hundepärchen aus der Feder geflossen. Die Liebesgeschichte der beiden vermischt er mit der Idee der Wiedergeburt, der Liebe über alle Zeiten hinaus. Nach und nach ergibt sich eine mehrschichtige Erzählung in vielen Facetten mit zwei Protagonisten, die im Verlauf der Geschichte ihr wahres Selbst finden. Es ist eine berührende Erzählung über Freundschaft und Liebe sowie über das Vertrauen zueinander. Dabei bleibt es ein bisschen abseits der Bücher, die ich bisher von Safier kenne, es behält seine Ernsthaftigkeit bis zum Schluss. Die leisen Töne der Geschichte gehen unter die Haut und bringen den Leser zum Nachdenken.

Dieses Buch war für mich eine solch unerwartete Überraschung, dass ich es gerne weiter empfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Zwei Hunde auf einer gefährlichen Reise

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Die Hündin Narbe lebt auf einer Müllkippe und schlägt sich dort durch, nachdem ihr Bruder ihr in einem Kampf ein Auge herausgerissen hat. Sie hat viel von ihrem Lebensmut verloren, als plötzlich der Hund ...

Die Hündin Narbe lebt auf einer Müllkippe und schlägt sich dort durch, nachdem ihr Bruder ihr in einem Kampf ein Auge herausgerissen hat. Sie hat viel von ihrem Lebensmut verloren, als plötzlich der Hund Max bei der Müllkippe aufgetaucht. Sie bewahrt ihn davor, von Menschenkindern erschlagen zu werden. Er wiederum überzeugt sie, ihn auf der Suche nach seiner Menschenfamilie zu begleiten. Zusammen begeben sich die beiden auf eine gefährliche Reise…

„Die Ballade von Max und Amelie“ ist ein fantasievoller Roman von David Safier.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 72 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Hündin Narbe, die später Amelie heißt. Der Aufbau funktioniert gut.

Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich. Sprachlich ist der Roman an eine Ausdrucksweise angepasst, die auch von Hunden verwendet werden könnte, falls sie tatsächlich ähnlich wie Menschen denken würden. Das gefällt mir gut, obgleich dieser Versuch nicht immer ganz konsequent durchgehalten wird. Als etwas störend habe ich empfunden, dass es mehrere Vorausdeutungen gibt, die gewisse Aspekte vorwegnehmen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht.

Die Idee, einen Erwachsenenroman zu schreiben, bei dem Hunde die Protagonisten sind, finde ich schön. Als Hauptcharaktere sind mir Narbe und Max schnell sympathisch gewesen. Beide sind recht unterschiedlich, haben aber positive Eigenschaften: Bei Narbe sind es Mut und Kampfgeist, bei Max ist es seine sanfte, liebevolle Art. Wie in einer Fabel sprechen die Hunde nicht nur innerhalb ihrer Art, sondern auch mit anderen Tieren.

Von Beginn an verspricht die Geschichte Abwechslung und Spannung. Sie nimmt gleich Fahrt auf und bleibt trotz eines eher ruhigen Mittelteils kurzweilig.

Ein Pluspunkt des Romans ist es auch, dass er sowohl traurige als auch lustige Passagen beinhaltet. Mehrfach konnte mich die Geschichte bewegen. Das liegt auch daran, dass es um universelle Themen wie Liebe, Freundschaft, Krankheit und Leid geht. Somit regt das Buch durchaus zum Nachdenken und Mitfühlen an. Leider spielt der Reinkarnationsaspekt eine zu große Rolle. Während der Autor das Thema in „Mieses Karma“ noch eher augenzwinkernd und sehr humorvoll behandelt, driftet „Die Ballade von Max und Amelie“ stark ins Spirituelle und zum Teil auch ins Kitschige ab. Vor allem gegen Ende wirkt die Geschichte damit übertrieben.

Das Cover ist stimmig. Die hübsche Gestaltung wird im Inneren des Hardcovers aufgegriffen, denn zu Beginn der Kapitel ist jeweils eine Hundesilhouette abgebildet ist. Der Titel ist durchaus passend.

Mein Fazit:
Mit „Die Ballade von Max und Amelie“ konnte mich David Safier nicht restlos begeistern. Eine kurzweilige, unterhaltsame Geschichte ist es dennoch – vor allem für Tierfreunde.