Cover-Bild Die Ballade von Max und Amelie

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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.11.2018
  • ISBN: 9783839816714
David Safier

Die Ballade von Max und Amelie

Jodie Ahlborn (Sprecher), Vanida Karun (Sprecher)

Das große Abenteuer Liebe
Die einäugige Hündin Narbe kann sich nicht vorstellen, dass eine wie sie jemals geliebt werden könnte. Doch dann verirrt sich der sanfte Hund Max zu der Müllkippe, auf der Narbe lebt. Er erzählt ihr von seinem wunderschönen Zuhause bei den Menschen und in der Hoffnung auf ein besseres Leben begleitet Narbe den Fremden auf die gefährliche Heimreise. Unterwegs wird Max von Alpträumen geplagt, in denen die beiden ein Liebespaar sind, aber
von einem Menschen getötet werden. Aber sind es wirklich Alpträume oder vielmehr Erinnerungen? Narbe wehrt sich anfangs dagegen, dass es ihr Schicksal sein soll, Max zu lieben. Doch kaum beginnt sie zaghaft an das Gute zu glauben, taucht der Mensch aus den Träumen auf...

Jodie Ahlborn ist Film-, Fernseh- und Theaterschauspielerin und wurde für ihre Hörbuchlesungen bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie liest mit Nachdenklichkeit, Herz und Energie.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2019

Eintönige Kampfmusik anstelle einer Ballade

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Eine Müllkippe. Ein Rudel Hunde. Eine einäugige Hündin. Narbe. Eine schicksalhafte Begegnung. Max.

Bei diesem Hörbuch handelt es sich um die 2018 bei Argon erschienene, gekürzte Ausgabe des Rowohlt Originals ...

Eine Müllkippe. Ein Rudel Hunde. Eine einäugige Hündin. Narbe. Eine schicksalhafte Begegnung. Max.

Bei diesem Hörbuch handelt es sich um die 2018 bei Argon erschienene, gekürzte Ausgabe des Rowohlt Originals "Die Ballade von Max und Amelie" von David Safier.

Im Kreise ihres Rudels und doch allein lebt Narbe ein tristes Leben auf der Müllkippe, bis sie Max begegnet, einem Hund aus der Stadt. Max erzählt ihr von seinem Zuhause bei den Menschen und gemeinsam machen sie sich auf die gefährliche Heimreise. Dabei lernen sich beide immer besser kennen und entdecken in ihren Träumen, dass ihre Verbindung tiefer reicht, als in einem Leben möglich scheint.



Zu Beginn kurz zur Gestaltung des Hörbuches. Gelesen wird hier von zwei Sprecherinnen. Eine spricht aus der Perspektive von Narbe, die andere übernimmt ihre Gegenspielerin. Beide haben angenehme, ruhige Stimmen, die es leicht machen, dem Geschehen zu folgen. Das Cover und der Titel gefallen mir grundsätzlich gut, passen jedoch nicht zum Inhalt.

Insgesamt lässt sich dieser in drei Stränge unterteilen:

1. Die Reise

Hier geht es vor allem um Max und Narbe und darum, wie sich beide kennenlernen, annähern und lieben lernen. Insgesamt eine schöne Idee, hier versteckt sich das Potential für eine sehr süße und unschuldige Geschichte über Liebe und Freundschaft, wie man sie erwarten würde. Leider werden die wenigen romantischen Szenen überschattet von den durch Schmerz und Leid dominierten Ereignissen während der Reise. So müssen nicht nur beide Hunde mit Angriffen auf sich selbst umgehen, sondern auch ansehen, wie Freunde und andere Tiere leiden oder ganz und gar sterben. Die vielen gewalttätigen Momente sind meiner Meinung nach nicht förderlich, um eine emotionale Geschichte zu erzählen. Mich verwirrt dieser "Mischmasch" eher, als dass ich ihn interessant finde. Außerdem hat es Safier nicht geschafft, dass man als Leser eine Beziehung zu den Figuren aufbauen kann, was lachhaft ist, weil es sich um Hunde handelt und ganz sicher nur Hundefreunde so etwas hören werden.

2. Die Träume

Sehr schnell kommt es zuerst bei Max, dann bei Narbe zu Träumen, in denen sich beide Hunde immer wieder kennenlernen um dann getötet zu werden. Mir erscheint es fragwürdig, dass es jemandem gefallen könnte immer wieder zu hören, wie Tiere gequält, verstümmelt oder getötet werden. Nicht nur die Tatsache, dass ich das von einer "Ballade" nicht erwartet habe ist enttäuschend, sondern auch dass diese Aspekte der Geschichte für mich keinen Beitrag dafür liefern. Sie erhöhen weder die Spannung, noch helfen sie Charaktere aufzubauen.

3. Die Gegenspielerin

Der Ansatz die Antagonistin aus den Träumen in eigenen Passagen aus ihrer Sicht sprechen zu lassen, gefällt mir. Allerdings sind mir diese Szenen viel zu kurz und als Hörer bleibt so kaum Zeit, sich auf die neue Perspektive einzustellen.


Insgesamt bleiben nicht viele positive Dinge zu sagen. Die letzte CD entspricht als einzige dem, was ich ausgehend von Cover und Titel erwartet hätte, jedoch ist sie so vorhersehbar, dass sie ebenfalls kaum Spaß macht.

Leider ist das Hörbuch von meiner Seite aus nicht empfehlenswert.

Veröffentlicht am 29.01.2019

Rezension zum Hörbuch

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In der Balade von Max und Amelie geht es um ein Abenteuer zweier Hunde verschiedener Herkunft. Narbe, eine wilde Hündin von der Strasse und Max, ein ausgesetztes "Haustier". Ihre Wege kreuzen sich und ...

In der Balade von Max und Amelie geht es um ein Abenteuer zweier Hunde verschiedener Herkunft. Narbe, eine wilde Hündin von der Strasse und Max, ein ausgesetztes "Haustier". Ihre Wege kreuzen sich und schnell wird ihnen bewusst, dass das Schicksal sie nicht das erste mal zusammengebracht hat. Denn ihre Seelen kennen sich aus vergangenen Leben...

Die Geschichte wird in verschiedenen Erzählsträngen und meist aus der Sicht der beiden Hunde erzählt. In vielen Scenen werden brutale Ereignisse geschildert, welche bei mir das Lesevergnügen oft leider etwas abgeschwächt haben. Da ich vorher bereits ein Buch von David Safier gelesen habe, hatte ich mir erhofft ein fröhliches Buch mit Witz und Charme zu lesen. Ich war jedoch bereits nach wenigen Kapiteln schockiert, in welch brutalem Stil die Geschichte erzählt wird. Die Idee für die Geschichte finde ich zwar gut jedoch ist das (Hör)buch nichts für Menschen mit schwachen Nerven oder gar für Tierliebhaber...

Veröffentlicht am 02.01.2019

Traurig und grausam

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Dies war mein erstes Buch von Safier und es hat mich leider gleich enttäuscht. Ich habe an der Lovelybooks Hör Runde teilgenommen und somit das Hörbuch kostenlos erhalten. Leider kann ein kostenloses Buch ...

Dies war mein erstes Buch von Safier und es hat mich leider gleich enttäuscht. Ich habe an der Lovelybooks Hör Runde teilgenommen und somit das Hörbuch kostenlos erhalten. Leider kann ein kostenloses Buch bzw. Hörbuch meine Meinung nicht positiv beeinflussen.


Zum Cover :
Das Cover sieht sehr schön und liebevoll aus. Für mich war es ein Eyecatcher und ein Grund, weshalb ich mir die Hörprobe heruntergeladen habe. Selbst im Laden hätte mich das Buch für sich begeistert, allein des Covers wegen.

Meinung zur Story/Geschichte:
Zu allererst möchte ich die zwei Damen loben, die ihre Stimmen für dieses Hörbuch geliehen haben. Man hat es flüssig hören können und die Stimmen haben mir sehr gut gefallen. Sie haben für mich sehr gut in das Hörbuch gepasst.

Dann komme ich mal zur Story. In der ersten CD war ich noch freudiger gestimmt und habe mich einfach berieseln lassen. Dachte mir "Wie schlimm kanns schon werden?" Doch dann wurde es für mich immer grausamer und unerträglicher. Jedem Tierbesitzer sollte klar sein, dass es in diesem Buch Gewalt und Leid gibt. Man hört sich durch Misshandlungen durch und besonders unschönem Material. Hätte ich das Buch nicht für diese Hörrunde geschenkt bekommen, wäre das spätestens der Moment gewesen in dem ich es in den Müll geworfen hätte. Ich kann sowas als Tierliebhaber überhaupt nicht ab und deshalb hat mich das Hörbuch leider verloren.. Ab diesem Punkt habe ich nur noch halbherzig zugehört. Der Autor hat versucht.eine traurige und tiefgründige Story zu erzählen, die meiner Meinung nach zu überzogen dargestellt worden ist.

Das Ende war mir persönlich zu kitschig hat aber zum verdrehten Buch gepasst.

Jeder sollte selbst entscheiden, ob er oder sie das Hörbuch oder das Buch in die Finger nimmt.

Veröffentlicht am 29.12.2018

Eine sehr spezielle Geschichte

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In David Safirs Hörbuch "Die Ballade von Max und Amelie" geht es um die Liebe zweier grundunterschiedlicher Hunde.
Narbe ist eine wilde Hündin, die gezeichnet vom Leben mit nur noch ein Auge, ihrem Heimatort, ...

In David Safirs Hörbuch "Die Ballade von Max und Amelie" geht es um die Liebe zweier grundunterschiedlicher Hunde.
Narbe ist eine wilde Hündin, die gezeichnet vom Leben mit nur noch ein Auge, ihrem Heimatort, der Müllkippe, auf den Hund Max trifft.Sie rettet dem Haushund das Leben und begibt sich mit ihm auf die abenteuerliche Reise, sein Zuhause und seine Familie wiederzufinden.

"Die Ballade von Max und Amelie" ist das erste Werk, welches ich von David Safir
gehört habe. Meine Erwartungen gingen in die Richtung einer abenteuerlichen Hunderomance, jedoch ist die Geschichte etwas ganz anderes, was ich vielleicht hätte wissen können, wenn ich von dem Autor schon etwas anderes gelesen hätte.

Der Start, als das Abenteuer begann, war genau so, wie ich es haben wollte. Narbe, als wilde Hündin rettet dem Haushund das Leben. Doch als während deren Reise wirre Träume von vergangenen Leben und Personen aus der aus dieser Zeit eine immer wichtigere Rolle spielen, war ich erst nur verwirrt.
Irgendwann begriff ich, dass das Thema Reinkarnation für den Inhalt sehr wichtig wurde.
Ich gestehe, das war überhaupt nicht mein Ding.


Begleitet wurde die Geschichte von wirklich schlimmen und teilweise auch sehr brutalen
Schilderungen, die mir beim Lesen das Herz sehr erschwerten.Das habe ich einfach für mich nicht erwartet und es hat mich sehr bedrückt.

Auch wenn das Ende alles besänftigen sollte, kam es für mich nicht glaubwürdig rüber.
Vielleicht war es einfach was viel des Guten.

Die Leserinnen des Hörbuches waren für mich die eigentlichen Stars der Geschichte. Jodie
Ahlborn und Vanida Korun haben eine Gabe den Hunden ein Gesicht zu geben und die Story
mit Gefühl und Emotionen zu füllen.Besser als diese beiden, hätte keiner das Buch vortragen können.


Mein Fazit
"Die Ballade von Max und Amelie" erfüllte leider nicht das, was ich mir von der Geschichte
erhofft habe. Es ist keine leichte Kost , was jeder wissen sollte, der sich mit Narbe und Max
auf die große Reise begeben will.

Veröffentlicht am 22.12.2018

Teilweise erschütternd, aber ehrlich und dennoch schön

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Das Buch ist aus der Sicht von Narbe geschrieben, einer einäugigen Hündin, die auf einer Mülldeponie lebt. Sie wird Zeugin des Angriffs auf den Hund Max, bei dem Kinder ihn verfolgen und auf ihn einschlagen. ...

Das Buch ist aus der Sicht von Narbe geschrieben, einer einäugigen Hündin, die auf einer Mülldeponie lebt. Sie wird Zeugin des Angriffs auf den Hund Max, bei dem Kinder ihn verfolgen und auf ihn einschlagen. Narbe hat mich mit ihrer Erzählung direkt in ihren Bann gezogen. Max hat sich verlaufen und sucht sein zuhause und so beschließt Narbe ihm zu helfen. Nicht nur die künftigen Ereignisse schweißen das ungleiche Paar zusammen, Max hat außerdem Träume, in denen die beiden ein Liebespaar sind. Doch handelt es sich wirklich nur um eine Phantasie oder vielleicht viel mehr um Erinnerungen?

Ich konnte mich in beide Charaktere hineinversetzen, finde es toll, dass sie aus zwei völlig unterschiedlichen Welten kommen, unterschiedliche Denkweisen und Auffassungen haben. Auf der einen Seite Max, der treue Menschenfreund, fühlt sich als gleichwertiges Mitglied der Familie, liebt vor allem das Mädchen Lilly. Auf der anderen Seite die Kämpferin Narbe, deren Leben bisher hart war, die niemandem vertrauen konnte, ständig ausgegrenzt gelebt hat. Sie kann nicht verstehen, dass Max sich von den Menschen bevormunden lässt und deren Sklave ist, schließlich hat sie bisher nur negatives durch sie erfahren. Narbe kennt viele Dinge, Orte und Verhaltensweisen der Menschen (auch im Zusammenleben mit Hunden) nicht. Ich fand es amüsant, wie entsetzt sie reagiert hat als sie gehört hat, dass Max bei den Menschen in ihren Häusern lebt, sich von ihnen durchfüttern lässt, mit ihnen Gassi gehen muss und sogar bei ihnen im Bett schläft. Auf der anderen Seite ist Max nicht vertraut mit der rauen Art eines Streunerlebens und wurde offensichtlich noch nie mit Gewalt konfrontiert.

In der Leserunde zum Buch wurde mehrfach das vermehrte Leid, dem die Tiere ausgesetzt werden, kritisiert. Ich finde das Buch auch oft brutal und grausam. Gegen die Tiere richtet sich einiges an Gewalt ob untereinander oder eben durch die Menschen. Aber so ist das Leben. Oft ist es nicht gerecht. Es handelt sich hier um Tiere, die zwar vermenschlicht dargestellt werden, die aber dennoch nach Instinkt handeln, die in freier Wildbahn unterwegs sind und nun mal fressen müssen. Es gibt Hierarchien in Rudeln, Narbe hat gegen ihren Bruder aufbegehrt, er musste seine Stellung deutlich machen. Es kommt zum verheerenden Kampf. Menschen sind ebenfalls oft grausam, tun sich nicht nur gegenseitig, sondern auch leider hilflosen und unschuldigen Tieren schlimme Dinge an. Das entspricht eben der Realität. Und das stellt der Autor gut und plastisch dar, macht es zum Thema, knallt einen mit der Nase drauf. Der Unterschied ist, dass Menschen es besser wissen müssten. Sie handeln eben nicht nur nach Instinkt. Sie müssten Verantwortung für ihre Taten tragen und mit ihren Mitmenschen, Tieren und der Welt achtsam umgehen. Vielleicht ist genau das die Message? Achtsamkeit und Respekt gegenüber jedem Leben? Den Umgang mit Tieren zu überdenken?

Wie in jedem David Safier Buch, in dem Tiere eine Rolle spielen, werden sie auch hier stark vermenschlicht. Kein Tier wird so überlegt und durchdacht handeln. Aber grade das mag ich an den Geschichten. Sie zeigen eine andere Sichtweise auf, wenn vielleicht auch überspitzt.

Das Buch war allerdings anders als erwartet. Ich hatte mir eine süße und nette Liebesgeschichte zwischen Narbe und Max erhofft, die zusammen Abenteuer erleben. Im Großen und Ganzen wurde dies erfüllt. Aber es war eben auch oft erschreckend, aufrüttelnd, brutal. Außerdem war es auch ein wenig übernatürlich, geheimnisvoll und spirituell angehaucht. Denn ähnlich wie in "Mieses Karma" wird auch hier Reinkarnation thematisiert. Es gibt noch einen zweiten Handelsstrang, bei dem man lange nicht weiß, was es damit auf sich hat und was er eigentlich genau mit den beiden Hunden zu tun haben soll. Nach und nach schlüsselt sich dies natürlich auf und eröffnet eine ganz neue und spannende Perspektive.

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten. Es war einfach alles dabei. Jede Menge Spannung, ein Kaleidoskop an Gefühlen: Trauer, Leid, Angst, aber auch Hoffnung, Freundschaft, Familie, Liebe und sogar Wunder. Mir hat auch das Ende sehr gut gefallen, es war herzerwärmend, emotional und hat mich letztendlich mit einem guten Gefühl und einer kleinen Rührungsträne im Auge zurück gelassen.