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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2019

La vie est belle

Und jetzt lass uns tanzen
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Eine neue Liebe im Alter. Marguerite und Marcel haben beide ihre Ehepartner verloren und treffen durch Zufall aufeinander. Es ist schön zu lesen, welche Gedanken man sich als ältere Menschen bei einem ...

Eine neue Liebe im Alter. Marguerite und Marcel haben beide ihre Ehepartner verloren und treffen durch Zufall aufeinander. Es ist schön zu lesen, welche Gedanken man sich als ältere Menschen bei einem neuen Verlieben macht. Das es genauso zögerlich und schwer sein kann wie in der Jugend. Aber auch so bereichernd. Warum soll ein Mensch alleine bleiben? Das Alter darf kein Hinderungsgrund sein. Wunderbar wie Marguerite und Marcel ihre Leben bereichern. Marguerite ist nicht mehr nur ein „Beiwerk“, was sich an Regeln halten muss, sondern darf sich ausleben. Und Marcel wird aus seinem Tief geholt.

Das Verhalten der Kinder kann ich mir so auch im wahren Leben vorstellen. Die Bevormundung, das Entsetzen darüber, das sich etwas ändert. Ich finde es grässlich. Natürlich sollte man ein Auge darauf haben, das seinen Lieben nichts passiert, aber ohne in deren Freiheit und Persönlichkeit einzugreifen.

Das Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und unterhaltsam. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen. Eine klare Empfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Ergreifend

Listen to my heart.
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Ich würde mich nicht als richtigen Roxette –Fan beschreiben. Mir gefällt die Musik und Roxette war mir immer sehr sympathisch. Ich habe Per und Marie immer abgenommen, dass sie Spaß an ihrer Arbeit und ...

Ich würde mich nicht als richtigen Roxette –Fan beschreiben. Mir gefällt die Musik und Roxette war mir immer sehr sympathisch. Ich habe Per und Marie immer abgenommen, dass sie Spaß an ihrer Arbeit und mit ihren Fans haben. An einem Konzert nach Maries Krankheit habe ich teilgenommen. Man hat ihr die Krankheit angesehen und auch angehört, trotzdem war das Konzert super.

Welche Auswirkung ihre Krankheit hat und wie sich Marie und ihr Leben dadurch verändert hat erfährt man aus dem Buch. Ich hatte keine Vorstellung, welche Einbußen sie genau durch ihre Krankheit hat. Ich finde dies nicht nur für Roxette-Fans interessant, sondern auch zum Thema Hirntumor. Allergrößten Respekt für Marie, wie sie sich zurück kämpft und immer weiterkämpft. Was sie alles erreicht hat. Sie hatte schon immer eine starke Ausstrahlung und diese Stärke hat ihr mit Sicherheit sehr geholfen. Im Buch erzählt sie offen und ehrlich wie es ihr mit ihrer Krankheit ergeht

Aber es geht natürlich nicht nur um die Krankheit. Sondern auch um ihren Werdegang. Ich wusste nicht, dass sie schon vor Roxette eine erfolgreiche Sängerin gewesen ist. Man erfährt, wie man sich in der Musikbranche durchboxen muss und das man es als Frau dort nicht so einfach hat. Was mich en wenig gestört hat, dass die Titel aus ihrer Heimatsprache nicht übersetzt wurden. Ich hätte gerne gewusst, wie sie übersetzt heißen. Das ist nur ein kleiner Wehrmutstropfen in einem ergreifenden und berührenden Buch. Ich kann verstehen, dass sie nicht mehr auftritt. Ich gönne ihr alles Glück der Erde und dass sie trotz eingeschränkter Gesundheit ihr Leben noch genießen kann.

Fazit:
Maries ungeschönte Biografie, berührend, ergreifend und stark.

  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 01.12.2019

Inspiriert

Für immer zuckerfrei
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Da ich Diabetiker bin und natürlich immer wieder mit dem Thema Zucker konfrontiert werde interessiert mich das Thema.

Das Buch beinhaltet außer dem Weg von Anastasia Zampounidis weg vom Zucker auch einiges ...

Da ich Diabetiker bin und natürlich immer wieder mit dem Thema Zucker konfrontiert werde interessiert mich das Thema.

Das Buch beinhaltet außer dem Weg von Anastasia Zampounidis weg vom Zucker auch einiges autobiografisches. Dies hätte für mich etwas weniger sein könne, dafür mehr Infos zu zuckerfreien Alternativen.

Einiges über die Auswirkungen des Zuckers war mir schon klar. Oder wo sich Zucker überall versteckt. Aber das kann man gar nicht oft genug lesen, um daran erinnert zu werden. Vor allem auch die Erfahrungen, was sich durch da Weglassen des Zuckers alles verändert hat. Wobei ich es manchmal ein Ticken zu viel fand. Alle Verbesserungen wirklich auf den Zucker zurück zu führen. Dass man keine grauen Haare bekommt? Nichtsdestotrotz habe ich viele Veränderungen, die hier aufgeführt werden schon öfter gelesen.

Was mir gefällt, das Buch ist lehrhaft aber nicht belehrend. Keine Bekehrer-Buch, kein erhobener Zeigefinger und auch das Widdersetzen oder sich besonderen Ernährungswellen zu entziehen. Ich bin auch jemand, der sich für ein Thema interessiert und das für mich machbare daraus nehme. Mit dem ich gut kann ohne mich überwinden zu müssen. Mit den Gemüse-Smoothies kann ich zum Beispiel nichts anfangen. Auf Dinge verzichten um mir etwas Gutes zu tun: Ja. Aber es darf nicht in Zwang oder Ekel übergehen und man den Spaß verlieren. Dann hat man auch keine Motivation etwas zu tun.

Ich bewundere Anastasia auf jeden Fall, ich stelle es mir wahnsinnig schwer vor Zucker ständig zu vermeiden

Fazit: Das Buch ist kein Plan, sondern möchte Inspirieren. Hinweisen. Unterstützen. Es ist ein Anfang.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein Geschenk

Mario Adorf. Zugabe!
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Mario Adorf ist für mich ein faszinierender Mensch. Seine Ausstrahlung, Ruhe, Präsenz, Erhabenheit beeindruckend. Mit dem großen Bellheim habe ich ihn kennen gelernt.

Tim Pröse hat Mario Adorf eine Zeitlang ...

Mario Adorf ist für mich ein faszinierender Mensch. Seine Ausstrahlung, Ruhe, Präsenz, Erhabenheit beeindruckend. Mit dem großen Bellheim habe ich ihn kennen gelernt.

Tim Pröse hat Mario Adorf eine Zeitlang begleitet zur Erstellung des Buches. Die Kapitel sind abwechselnd in Interview- und Erzähl-Form geschrieben. Viele Themen werden angesprochen. Kindheit, Karriere, Familie, Liebe, Nationalsozialismus und Krieg, Freunde. Das Buch enthält unglaublich viele Informationen. Adorf lässt uns an seinem Leben teilhaben, teilt vieles mit uns. Auch beim Lesen fühlt man Adorfs Präsenz.

Man kann dem Buch anfühlen, welchen Respekt Tim Pröse Adorf gegenüber hat. Man fühlt seine Bewunderung für ihn. Die feine Beobachtungen, die er macht. Er hat mich gefesselt mit seinen Worten. Ich hatte fast das Gefühl bei den Gesprächen dabei zu sein.

Fazit: Das Buch ist ein Geschenk. Ein Teil von Mario Adorf sensibel, berührend und wunderbar verpackt niedergeschrieben.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Guter Krimi, etwas Spannung fehlt

Engelsgrube
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Ich habe die Korittki-Krimis nicht in der erschienenen Reihenfolge gehört. So kam der 2. Teil nach ein paar neueren Folgen. Ich finde den 2. Teil weniger gut als andere Folgen, aber trotzdem kurzweilig, ...

Ich habe die Korittki-Krimis nicht in der erschienenen Reihenfolge gehört. So kam der 2. Teil nach ein paar neueren Folgen. Ich finde den 2. Teil weniger gut als andere Folgen, aber trotzdem kurzweilig, spannend und überraschend. Pia Korittki ist mir sehr sympathisch. Bei den Kollegen muss man schauen, wie es sich entwickelt. Ein wenig Lübeck erlebt man in dem Krimi auch. Das mag ich an deutschen Krimis, dass man noch etwas aus seiner Heimat hört.

Fazit: Der Krimi lässt sich gut hören, ist zum Entspannen geeignet. Ich habe nicht fiebernd gelauscht, was nun passiert, aber war trotzdem in spannender Erwartung, da es nicht vorhersehbar war.