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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2020

Macht nachdenklich

Das stille Gift
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Wie immer locker und flüssig zu lesen. Aber diesmal fand ich das Buch doch tiefgründiger. Ob alles so stimmt, wie es im Buch beschrieben wurde. Mi den Biogasanlagen und dem Drumherum kann ich nicht beurteilen., ...

Wie immer locker und flüssig zu lesen. Aber diesmal fand ich das Buch doch tiefgründiger. Ob alles so stimmt, wie es im Buch beschrieben wurde. Mi den Biogasanlagen und dem Drumherum kann ich nicht beurteilen., Es hört sich auf jeden Fall schlüssig an. Und das Bio nicht unbedingt gut heißt weiß ich schon länger. Wenn z. B. der Biobauernhof direkt neben der BASF liegt kann man davon ausgehen, dass doch irgendwelche Schadstoffe auf dem Hof ankommen.

Der ganze Mais und Raps, diese Monokultur fand ich schon immer sehr nervend. Kaum noch Wiesen, alles wird zugepflastert damit. Jetzt weiß ich auch wofür.

Aber natürlich ist der Mordfall auch spannend. Also insgesamt wieder ein gelungenes Buch. Es war nur wieder zu schnell vorbei

Fazit: Lesenswert und lehrreich für eine gute Unterhaltung

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Hätte etwas mehr sein dürfen

Jan Fedder – Unsterblich
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Da ich Jan Feder bewundere musste natürlich auch die Biografie her. Ich finde es etwas dünn für 22 Euro. 256 Seiten. Von diesen kann man bestimmt 20 abziehen, da Seiten zwischen den Kapiteln leer sind ...

Da ich Jan Feder bewundere musste natürlich auch die Biografie her. Ich finde es etwas dünn für 22 Euro. 256 Seiten. Von diesen kann man bestimmt 20 abziehen, da Seiten zwischen den Kapiteln leer sind oder nur zu 1/3 oder halb gefüllt.

Von Tim Pröse habe schon die Biografie über Adorf gelesen und war begeistert.

Leider habe ich nichts erfahren. Aus den Dokumentationen im Fernsehen war mir schon alles bekannt. Es wurden Dinge wiederholt, es wurde über Jan geschrieben aber wenig von Jan. Wundervoll beschrieben wurde zu Anfang sein schelmisches Lächeln, dass er so wunderbar draufhatte. Und auch die Beerdigung und die Worte seiner Frau fand ich sehr berührend.

Der Schreibstil war angenehm und einfach zu lesen.
Wie erwähnt, ich hätte mehr gewollt. Aber wenn sie von ihm so autorisiert wurde dann sollte es so sein.

Fazit: Nicht zu viel erwarten. Nichts Neues für wirkliche Jan Fedder Fans.

  • Erzählstil
Veröffentlicht am 24.07.2020

Kurzweilige Story brillant gelesen

Bullenbrüder – Tote haben keine Ferien (DAISY Edition)
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Einfach klasse. Auch Teil 3 hat mich wieder begeistert. Mir gefällt dieser schräge Humor die Ironie. Und dafür wurde wieder Herr Herbst als Vorleser gewonnen, der es einfach draufhat, diese Ironie rüber ...

Einfach klasse. Auch Teil 3 hat mich wieder begeistert. Mir gefällt dieser schräge Humor die Ironie. Und dafür wurde wieder Herr Herbst als Vorleser gewonnen, der es einfach draufhat, diese Ironie rüber zu bringen. Er ist einfach genial.

Die Assistentin Frau Böck, ich könnte mich wegschmeißen wenn Herr Herbst sie mit dem Kaugummi kauen vorliest. Aber auch die Nebengeschichte mit der Mutter, herrlich. Charlie und Kutschi, zwei herrlich bekloppte. Ehemaliger Bodyguard von Bruce Willis.

Und dann noch ein interessanter Mordfall dabei. Für mich hat alles gepasst. Und würde mich freuen, wenn noch weitere Teile kommen.

Fazit: Kurzweilige lustig, ironische Unterhaltung. Perfekt vorgelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2020

Es gibt keine Zufälle …

Die Ballade von Max und Amelie
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… alles passiert aus einem bestimmten Grund, sage ich mir immer.

Passt zu diesem Buch. Zufall, dass die Streunerin Narbe (später Amelie) und Max sich auf der Müllkippe begegnen? All, das sie ihm das ...

… alles passiert aus einem bestimmten Grund, sage ich mir immer.

Passt zu diesem Buch. Zufall, dass die Streunerin Narbe (später Amelie) und Max sich auf der Müllkippe begegnen? All, das sie ihm das Leben rettet und beschließt ihm nach Hause zu helfen? Narbe entkommt damit ihrem ungeliebten Leben, ihrer Schikane durch den Bruder. Und Max bekommt Hoffnung.
Beide lernen auf ihrer gemeinsamen Reise voneinander, was ihre Leben bereichert. Selbstvertrauen, Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verzeihen. Jeder der beiden hat sein Paket.

Die Geschichte zeigt nicht nur schöne Seiten. Es geht auch hart und brutal zu. Und um das Thema Reinkarnation geht es ebenfalls. Wer nichts damit anfangen kann sollte die Finger vom Buch lassen, da es mit zur Geschichte gehört.

Und trotzdem ist das Buch sehr liebevoll, berührend, emotional, aber auch schockierend.

Fazit:
Eine wunderbare Liebesgeschichte bei der das Thema Reinkarnation eine große Rolle spielt. Mit Spannung, viel Gefühl, Höhen und Tiefen umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2020

Eine Lüge?

Vier.Zwei.Eins.
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Eine Lüge? Wie sich herausstellt gibt es noch mehr Lügen im Verlauf.
Auf einem Sonnenfestival 1999 wir Laura Zeuge einer Vergewaltigung. Als diese vor Gericht landet werden von der Gegenseite geschickt ...

Eine Lüge? Wie sich herausstellt gibt es noch mehr Lügen im Verlauf.
Auf einem Sonnenfestival 1999 wir Laura Zeuge einer Vergewaltigung. Als diese vor Gericht landet werden von der Gegenseite geschickt Zweifel gesät. Laura fügt ihrer Aussage eine Kleinigkeit hinzu, um dem Opfer Beth zu helfen. Jamie, der Täter, wird urteilt und kommt in Haft.
Darauf baut die Geschichte auf. Es wird zwischen Vergangenheit, Gegenwart und der Sichten der einzelnen Protagonisten hin und her gesprungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Stimmung ist drückend.
Warum haben Laura und Kit ein neues Leben begonnen. Wer oder was verfolgt sie? Vor wem haben sie Angst? Beth schient die Gefahr zu sein, aber warum?

Es gibt so viele Wendungen im Buch, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, wem ich trauen darf. Immer wieder wurde ich überrascht. Je weiter es auf das Ende zuging desto spannender wurde die Geschichte.,

Fazit: eine zuerst verwirrende Geschichte, die immer spannender wird. Deren Wahrheit sich erst zum Ende erschließt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere