Cover-Bild Böse Wetter
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 18.03.2021
  • ISBN: 9783740811310
Gesa Knolle

Böse Wetter

Erzgebirge Krimi
Ein Kriminalroman voll packender Charaktere, großartiger Schauplätze und tiefer Abgründe.

Auf der tschechischen Seite des Erzgebirges wird die abgetrennte Hand eines vermissten deutschen Polizisten gefunden. Ein Fall für BKA-Sonderermittlerin Hannah Stein. Doch nicht nur die allgemeine Unkenntnis über das Doppelleben des Verschwundenen und seine Kontakte zur tschechischen Mafia erschweren ihr die Arbeit. Als ein stillgelegter Bergstollen explodiert, droht die Lage zu eskalieren.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2021

Klug, humorvoll und spannend

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Böse Wetter. Ich schlage das Buch zu und fühle mich wie nach einer Berg- und Talfahrt. Dieser Krimi vereint alles, was mir an einem Krimi Freude bereitet. - Wenn man einmal vom Tod einer oder mehrerer ...

Böse Wetter. Ich schlage das Buch zu und fühle mich wie nach einer Berg- und Talfahrt. Dieser Krimi vereint alles, was mir an einem Krimi Freude bereitet. - Wenn man einmal vom Tod einer oder mehrerer Charaktere absieht.

Dabei gibt es zu Beginn der Geschichte nicht einmal eine Leiche. Lediglich die Hand eines Polizisten wird gefunden - und dank charakteristischer Merkmale kann sie schnell und sicher Dennis Uhlig zugeordnet werden. Dieser bleibt allerdings verschwunden, so dass das Vor-Ort-Ermittlerteam in Aue unter anderem durch Kriminalhauptkommissarin Hannah Stein vom BKA unterstützt wird.



Die Charaktere sind - jeder für sich genommen - schon spannend und vielschichtig. Ich sehe ihnen quasi ins Gesicht, doch was hinter der Stirn vorgeht, das bleibt verborgen. - Auch für mich als Leser. So bleibt es bis zum Ende spannend und es ist wie im realen Leben: sicher sein, kann man sich nie.

Unsere Protagonistin ist Hannah Stein. Sie lässt sich nicht gleich in die Karten gucken und hat eine etwas spröde, abweisende Art. Und auch, wenn ich nicht weiß, was dafür der Anlass ist, kann ich aus dem Kontext heraus nachvollziehen, dass sie für sich entscheidet und aus der Situation heraus auch mal die Hand verweigert. Das gefällt mir. Und mir gefällt ihr Fahrstil.



"Pauers Skoda kroch in vorschriftsmäßigem Tempo vor ihnen die Auffahrt zur Autobahn hinauf. Sobald Hannah konnte, trat sie das Gaspedal durch und zog links an ihm vorbei. Haltsuchend griff Ziegler nach dem Türgriff." - Seite 19



Genau so, wie Hannah Fahrt aufnimmt, nimmt auch die Geschichte Fahrt auf. Einmal mit dem Buch begonnen, möchte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Das Geschehen ist sehr komplex und wir bekommen es mit den verschiedensten Straftatbeständen zu tun. Ermittelt wird grenzübergreifend, da die Hand des deutschen Polizisten im Wald in Tschechien gefunden wurde. Und schon nach kurzer Zeit arbeitet Hannah mit dem tschechischen Kollegen Jakub Novak zusammen. Während ich bei Jakub Novak von Anfang an ein Bild vor Augen habe - nämlich das von Clark Gable - dauert es bei Hannah, bis ich so ungefähr weiß, wie sie für mich ausschauen könnte. Vor allen Dingen - und lacht jetzt bitte nicht - fragte ich mich, was sie wohl für Schuhe tragen wird. Das Gelände im Erzgebirge ist für Schuhe mit Absätzen eher wenig geeignet. Jedenfalls der Teil des Erzgebirges, den ich im Buch vorgestellt bekomme. Von Clark Gable kenne ich die Schuhe und die Farbe seiner Socken. Daher auch die unbändige Neugier.

Böse Wetter ist nicht nur spannend, sondern auch kurzweilig erzählt. Der Erzählstil ist an den richtigen Stellen humorvoll und kitzelt mich förmlich, weiterzulesen. Wer glaubt, in dem kleinen Ort Aue läuft alles ruhig und gewöhnlich ab, wird überrascht und gut unterhalten. Die Unterschiede der Charaktere ob der Herkunft und Erfahrungen wird deutlich widergespiegelt und macht das Geschehen zusätzlich spannend.



"Was?" Diesmal klang Hannah ehrlich überrascht. "Da hoffe ich ja, dass er überlebt, wäre zu schade, wenn er nicht beim Prozess dabei sein könnte." - Seite 214



Die Auflösung war für mich überraschend und nachvollziehbar und dennoch bleiben Fragen offen. Keine vordergründig drängenden Fragen, aber Fragen, die beantwortet werden wollen. Vielleicht im nächsten Band. Denn, wie ich hörte, wird es einen Folgeband mit Hannah Stein geben, auf den ich mich jetzt schon sehr freue.

Gesa Knolle schafft es mit ihrer humorvollen und klugen Erzählweise mich mit Böse Wetter spannend zu unterhalten. Gern lese ich wieder ein Buch von ihr.

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Guter Regio-Krimi

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Die BKA-Sonderermittlerin Hannah Stein wird an die tschechische Grenze des Erzgebirges gerufen, da der mysteriöse Fund einer abgetrennten Hand für viel Aufregung sorgt. Die Hand stammt von einem vermissten ...

Die BKA-Sonderermittlerin Hannah Stein wird an die tschechische Grenze des Erzgebirges gerufen, da der mysteriöse Fund einer abgetrennten Hand für viel Aufregung sorgt. Die Hand stammt von einem vermissten Polizisten und sie wurde nicht nur abgetrennt, sondern auf eigentümliche Art und Weise ablentiert. Es ergeben sich zunächst viele offene Fragen und vom vermeintlichen Opfer fehlt jede Spur. Hannahs Ermittlungen führen sie in die dortige Drogenszene. Es scheint ein Kampf um die Vorherrschaft im Handel mit Crystal Meth zu gehen, in den auch eine ansässige Motorrad-Gang verwickelt ist. Es entwickelt sich ein komplexer Fall für die eigenbrötlerische Ermittlerin...

"Böse Wetter" ist der Auftaktband zu einer Kriminalroman-Reihe aus dem Erzgebirge um die BKA-Ermittlerin Hannah Stein. Die Autorin Gesa Knolle erzählt die Geschichte in einem temporeichen und gut zu lesenden Schreibstil, mit dem sie die etwas düstere Atmosphäre um die tiefen Wälder an der tschechischen Grenze gut einfängt. Der Spannungsbogen wird mit dem Fund der abgetrennten Hand direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die Ermittlungsarbeiten auf einem hohen Niveau gehalten. Im Verlauf ergeben sich immer mehr Fragezeichen und der raffiniert aufgebaute Fall entwickelt sich für die Ermittlerin zu einer immer größeren Herausforderung. Manchmal überschlagen sich ein wenig die Ereignisse und die Vielzahl der Protagonisten sorgten an der einen oder anderen stelle mal dafür, dass ich ein wenig die Übersicht verlor. Zum Ende hin führt Gesa Knolle aber alle Handlungsstränge wieder zusammen und sorgt mit einer überraschenden und gut nachvollziehbaren Auflösung für einen gelungenen Abschluss.

Insgesamt ist "Böse Wetter" aus meiner Sicht ein gelungener Auftakt einer Krimi-Reihe um eine interessant charakterisierten Hauptprotagonistin, die immer wieder aneckt, aber auf mich einen sympathischen Eindruck gemacht hat. Ich würde mich freuen noch mehr von ihr zu lesen, so dass ich "Böse Wetter" gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.

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Veröffentlicht am 10.04.2021

Tief im Erzgebirge

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Tief im Erzgebirge finden Geocacher zwar nicht den versteckten Cache, sondern eine menschliche Hand. Da sie von einem jungen Polizeibeamten stammt, der nach einem unerklärlichen, gewalttätigen Ausraster ...

Tief im Erzgebirge finden Geocacher zwar nicht den versteckten Cache, sondern eine menschliche Hand. Da sie von einem jungen Polizeibeamten stammt, der nach einem unerklärlichen, gewalttätigen Ausraster im Wald verschwand und seitdem vermisst wird, kommt die BKA Sonderermittlerin Hannah Stein ins erzgebirgische Aue. Was war der Auslöser für diesen Vorfall des sonst so als schüchtern und zurückhaltend bekannten Dennis? Aber nicht nur das findet Hannah Stein seltsam, auch das Verhalten der Auer Kollegen ist eigen und die düsteren Geschichten, die sie übers Erzgebirge und die verborgenen Stollen hört, sind doch sicher nur Sagen?

Das Erzgebirge für einen Crime Noir? Gesa Knolle hat jedenfalls sehr gekonnt für die entsprechend düstere und geheimnisvolle Atmosphäre gesorgt. Da kommt der Leser sofort in die richtige Stimmung und hält Tiere, die sich plötzlich sehr seltsam verhalten, für dunkle Omen. Diese mystische Stimmung wird auch von einigen Personen, mit denen es Hannah Stein zu tun bekommt, verstärkt. Aber davon lässt sich Hannah nicht beirren, die Vorkommnisse haben einen sehr realen und gefährlichen Hintergrund, denn der Drogenhandel ist im Grenzgebiet immer präsent.

Die Charaktere hat sich die Autorin auch sehr vielschichtig ausgedacht, sie sind sehr lebensecht gezeichnet, egal ob Beamte, deutschnationale Motorrad-Rocker oder eingefleischte Aue-Fans, für die Fussball Lebensanschauung ist. Oft führen die Ermittlungen auch über die nahe tschechische Grenze, gut dass Hannah Stein sich auf den tschechischen Beamten Novak verlassen kann, vielleicht mehr als auf die eigenen Kollegen? Hannah Stein hat mir als Ermittlerin sehr gut gefallen, sie ist eine typische Einzelgängerin, die sich nicht anbiedert und Strukturen in der Dienststelle, die von langjährigen Freund- oder eher Seilschaften geprägt ist, kritisch sieht. Das macht die Zusammenarbeit natürlich nicht unbedingt einfach.

Wenn ich bisher das Erzgebirge eher mit hübschen Holzspielzeug und weihnachtlichen Bräuchen in Verbindung gebracht habe, wird mir mit diesem spannenden Krimi auch eine andere Seite gezeigt.

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Veröffentlicht am 05.04.2021

Ein Krimi aus dem Erzgebirge – hat mir gut gefallen

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Blöd gelaufen. Bei ihrer Erkundungstour im Erzgebirge in der Nähe von Aue stoßen 3 Berliner Geocacher auf einen Wolf, der eine menschliche Hand im Maul trägt. Es stellt sich heraus, dass diese Hand zu ...

Blöd gelaufen. Bei ihrer Erkundungstour im Erzgebirge in der Nähe von Aue stoßen 3 Berliner Geocacher auf einen Wolf, der eine menschliche Hand im Maul trägt. Es stellt sich heraus, dass diese Hand zu dem seit ein paar Tagen auf der Dienststelle Aue vermissten Polizeimeister Dennis Uhlig gehört. Was hat den eher schüchternen jungen Polizeimeister dazu gebracht in Aue zu randalieren, sogar Kollegen anzugreifen und dann Richtung Wald zu verschwinden? Und stimmt es, dass er mit der Drogenmafia in Verbindung steht?
Sonderermittlerin Kriminalhauptkommissarin Hannah Stein, 38, vom BKA Wiesbaden wird von ihrem Chef gebeten, sich dieses Falles anzunehmen. In Aue angekommen steht sie vor einer Wand voll Fragen...

Für mich war es die erste Ermittlung, die mich in die schöne Region des Erzgebirges an die tschechische Grenze und nach Tschechien selbst geführt hat. Die bildhaften Beschreibungen der Umgebung von Aue und der Tatorte haben bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Gesa Knolle schafft es, mir die Gegend schmackhaft zu machen, auch wenn das ganze Drumherum, was hier gerade so geschieht, nicht gerade einen guten Eindruck hinterlässt.

Mit ihrem eingängigen und flüssigen Schreibstil schafft die Autorin eine düstere, gefährliche Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch hindurch zieht. Genauso wie der ziemlich hoch angesetzte Spannungsbogen. Ich hatte immer das Gefühl hinter jedem Baum, hinter jedem Haus sitzt „ein Feind“.
Von den meisten Menschen, die ich hier kennenlerne, hatte ich leider bis zum Schluss kein klares Bild vor Augen, was mich aber hier nicht gestört hat. Hannah Stein, die mir im Laufe des Lesens immer sympathischer geworden ist, hat auf alle Fälle viele verschiedene Seiten. Ich finde es immer schön, wenn ich auch einen kleinen Einblick ins Private der Ermittler bekomme, wie hier die häuslichen Probleme mit ihrem Vater. Bei ihr würde ich mich freuen, wenn ich sie bei weiteren Fällen noch näher kennenlernen dürfte. Leutnant Jakub Novák vom nationalen Zentrum gegen die organisierte Kriminalität aus Prag hatte ich sofort im Kopf, nachdem ich mir ein Foto von Clark Gable angeschaut habe. Auch er hat sich meine Sympathien schnell gesichert. Bis auf den Streifenpartner von Dennis Uhlig komme ich mit der Besetzung der Polizeidienststelle Aue, OK Pauer, Revierleiter Ziegler und einigen mehr gar nicht zurecht. Sie kommen allesamt sehr negativ und grob rüber. Auch die Mitglieder des MC Aue sind nicht mein Fall. Hier finde ich, werden sehr viele Klischees bedient, was mir nicht so gefallen hat.

Die total verworrene Geschichte an sich habe ich gerne gelesen. Der Streit um die Handelshoheit mit Crystal Met im Erzgebirge, der dann so ausgeartet ist, und eine für mich überraschende Wende, gefällt mir sehr gut. Am Ende werden alle losen Fäden verknüpft, der Fall löst sich für mich nachvollziehbar auf. Was ich allerdings bis zum Schluss nicht verstanden habe: Warum rasten Mensch und Tier hier immer wieder aus?

Ein bis auf einige Kleinigkeiten sehr gut konstruierter und spannender Fall mit einer sympathischen Ermittlerin, von der ich gerne mehr lesen würde.

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Veröffentlicht am 02.04.2021

Kurz vor der Eskalation

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Im Kriminalroman „Böse Wetter“ der Erzgebirge Reihe begibt sich der Leser in die tiefsten Abgründe der Menschen. Eine abgetrennte Hand eines vermissten deutschen Polizeimeisters wird auf der tschechischen ...

Im Kriminalroman „Böse Wetter“ der Erzgebirge Reihe begibt sich der Leser in die tiefsten Abgründe der Menschen. Eine abgetrennte Hand eines vermissten deutschen Polizeimeisters wird auf der tschechischen Seite des Erzgebirges aufgefunden. Die BKA-Ermittlerin Hannah Stein wird für den Fall ins Erzgebirge hingezogen. Was auf den ersten Blick nach einem leichten Fall erscheinen mag, wird jedoch viel komplexer. Angeblich hat der Polizeimeister ein Doppelleben geführt, da er Kontakte zur tschechischen Mafia gepflegt hat. Als dann noch eine gewaltige Explosion das Erzgebirge erschüttert, geht Hannah davon aus, dass die Lage zu eskalieren droht.
Das Buch „Böse Wetter“ stellte für mich den ersten Kriminalroman dar, im welchem die Handlung im Erzgebirge stattfindet. Aus diesem Grund begegnete ich dem Krimi mit viel Neugier.
Der Kriminalroman lockt den Leser auf dem Klappentext mit packenden Charakteren, großartigen Schauplätzen sowie tiefen Abgründen. Dabei werde ich auf die Punkte im Folgenden eingehen.
Die „packenden“ Charaktere wurden für mich leider nicht erfüllt. Obwohl Hannah im Buch von zwei Seiten – Privatleben und Arbeitsleben – beleuchtet wird, fiel es mir schwer, ein ausführliches Bild von Hannah zu bekommen. Dies ist auch damit zu begründen, dass 220 Seiten recht wenig sind, um eine Figur von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Zudem wirken die weiteren Figuren aus dem Kriminalroman eintönig gestaltet.
Positiv zu bewerten wäre die Atmosphäre, die aus dem Buch hervorgeht. Der Autorin gelingt es durch bildhafte Beschreibungen des Schauplatzes sowie einem flüssigen Schreibstil, eine tolle sowie teils düstere Atmosphäre zu kreieren. Auch wenn man hier bei einigen Sachen auch von Klischees sprechen kann, empfand ich diese in diesem Buch als nicht störend. Außerdem gelingt es der Autorin gut, auch wenn kurz, die Abgründe der Menschen zu beleuchten. Das Buch wird mit einem sinnvollen und schlüssigen Ende beendet, was natürlich positiv zu bewerten wäre.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Kriminalroman „Böse Wetter“ mit einer tollen Atmosphäre sowie einem interessanten Plot überzeugen kann. Schwächen sehe ich in diesem Buch auf jeden Fall in der Charaktergestaltung. Hier ist Luft nach oben!

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