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Veröffentlicht am 28.02.2021

Kann man das Schicksal umändern?

Timeless Chance (Timeless, Band 1)
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Was macht man, wenn die eigene Familie und Freunde tot sind, die Welt zerstört ist und man kein eigenes Heim hat? Dieses Schicksal widerfährt Caylor, einer Engelsfrau. Doch mit ihrer besonderen Gabe besitzt ...

Was macht man, wenn die eigene Familie und Freunde tot sind, die Welt zerstört ist und man kein eigenes Heim hat? Dieses Schicksal widerfährt Caylor, einer Engelsfrau. Doch mit ihrer besonderen Gabe besitzt sie die Macht in die Vergangenheit zu reisen. Dies tut sie und möchte die schlimmen Ereignisse, welche in der Zukunft passieren werden, verhindern. Doch diese Entscheidung ist riskant. Was ist sie bereit aufzuopfern und wie hoch ist der Preis etwas großes wie das Schicksal zu verändern? Und wie gelingt es ihr, die anderen davon zu überzeugen, dass die Welt bald in Schutt und Asche liegen wird?

Bevor ich mit diesem Buch angefangen habe, habe ich gemerkt, dass dies mein erstes Buch war, in dem Engeln und Engelsfrauen im Fokus stehen. So war ich gespannt, was mich erwarten wird.

Ins Buch bin ich gut eingestiegen, fand jedoch es an manchen Stellen sehr langatmig. Dennoch legte sich die Langatmigkeit sehr schnell und es wurde spannend. Caylor als Protagonistin hat mir ganz gut gefallen, da sie einen starken Charakter aufweist und zielstrebig ist. Man fiebert als Leser mit ihr mit und hofft nebenbei, dass es ihr gelingt, das Schicksal zu ändern. Ihre Entwicklung im Roman war nachvollziehbar und in einem guten Tempo. Neben Caylor gefiel mir Elium und Iman in seiner Gestaltung. Beide hinterließen einen sehr positiven und sympathischen Eindruck.

Die Autorin entwirft im Großen und Ganzen eine sehr gelungene Fantasywelt. Ich fand es cool, dass neben der ganzen Engelwesen, auch Vampire und weitere Wesen im Buch auftauchen. Dadurch erscheint die Welt sehr vielschichtig und komplex. So gelang es mir aufs erste ganz gut in die Welt einzutauchen, da es der flüssige Schreibstil der Autorin zusätzlich ermöglicht hat.

Zum Ende ging mit die Handlung zu rasant. Ich hatte das Gefühl, dass zu viele Ereignisse auf einmal passieren, wodurch ich ein bisschen den Überblick verloren habe.

Insgesamt kann ich sagen, dass mich die Autorin mit einer detaillierten Fantasywelt, einer starken Protagonistin sowie weiteren guten Nebencharakteren und einem ausführlichen Schreibstil beeindruckt hat. Dennoch fand ich den Anfang sehr zäh und das Ende zu rasant. Der miese Cliffhanger am Ende des Buches macht Lust auf Band 2

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

Verrat und Intrigen.

Flieh, so weit du kannst
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Ava durchlebt eine harte Zeit mit ihrem Freund Charlie. Sie kommt zum Entschluss, dass sie sich von Charlie trennen möchte. Zur Hilfe hat sie ihren Chef David, welcher ihr kurz darauf vorschlägt, für eine ...

Ava durchlebt eine harte Zeit mit ihrem Freund Charlie. Sie kommt zum Entschluss, dass sie sich von Charlie trennen möchte. Zur Hilfe hat sie ihren Chef David, welcher ihr kurz darauf vorschlägt, für eine unbestimmte Zeit in der Wohnung seiner verstorbenen Tochter Olivia unterzukommen. Sie erhofft sich ein neues Leben zu beginnen. Daraus wird aber nichts, da sie innerhalb kurzer Zeit erschreckende SMS und Drohbriefe bekommt. Wer steckt hinter diesen Stalkingangriffen? Ist es ihr Ex-Freund Charlie oder doch jemand anderes aus dem Umfeld? Ava ist am durchdrehen und begibt sich an den Rand zwischen Leben und Tod.

Dieser Thriller befasst sich hauptsächlich mit den Themen: Verrat, Intrigen und Hinterhältigkeit. Jeder der Figuren weist Geheimnisse auf, die nach und nach im Buch entlarvt werden. Dabei kommt die Spannung besonders im ersten Teil des Buches in keiner Weise zu kurz.
Das Buch wird bis zum Schluss aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits verfolgen wir die Geschichte aus der Sicht von Ava, die große Probleme mit dem Stalker hat. Anderseits wird die Geschichte aus der Sicht von Jane erzählt. Jane ist eine von Avas Arbeitskollegin. Dieser Wechsel der Perspektiven ist gelungen, da man den beiden Figuren durch die Ich-Perspektive sehr nahe ist. Besonders die Nähe zu Ava kommt gut zur Geltung, da dadurch ihre Ängste intensiver zu spüren sind. Im weiteren Verlauf des Buches kommen zwei bis drei weitere Perspektiven von anderen Figuren dazu, die relevant für das Buch sind. Grob gesagt, fand ich dies gelungen, da dadurch eine Multiperspektivtät auf das Geschehen ermöglicht wird.

Zudem war die Anzahl an relevanten Figuren recht klein, wodurch diese überschaubar waren und man den Übeltäter im engeren Kreise aufspüren konnte. Dennoch finde ich, dass trotz der verschiedenen Perspektiven und Überschaubarkeit, nur Ava als Charakter greifbar war. Außerdem muss ich ehrlich sagen, dass mich jede der Figuren irgendwie genervt hat. Ihre Denk- und Handlungsweisen waren nur auf das eigene Wohl bestimmt und von Sympathie gab es keine Spur. Diese Figuren würden sogar langjährige Freundschaften aufs Spiel setzen, um an das persönliche Ziel zu kommen. Deswegen entwickelte ich auch beim Lesen gegenüber den Figuren eine recht negative Haltung. Irgendwie wollte ich, dass jeder von den Figuren, das bekommt was er verdient.

Die Handlung wies so bis zur Hälfte eine gute Spannung auf. Irgendwann dann ab der Mitte war für mich die Handlung im Ganzen irgendwie vorhersehbar, da die Motive und die wahre Identität einzelner Personen zu vermuten war. So lag ich auch mit der Auflösung richtig. Nur ein gut eingebauter Twist am Ende des Buches sorgte nochmal für einen guten „Wow-Moment“.

Zusammenfassend kann ich sagen: Wenn jemand Lust auf einen Thriller mit Intrigen und Verrat Lust hat, der wird mit diesem Buch voll auf seine Kosten kommen. Persönlich störten mich an diesem Thriller die Vorhersehbarkeit und der Entwurf der Charaktere.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2021

Guter psychologischer Thriller

Mr Nobody – Er will sich erinnern. Sie muss vergessen.
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Im psychologischen Thriller „Mr. Nobody“ steht ein Mann im Vordergrund, der seine Identität nicht kennt. Er wird an einem kalten Januartag am Strand eines Örtchens namens Norfolk gefunden. Mit der Polizei ...

Im psychologischen Thriller „Mr. Nobody“ steht ein Mann im Vordergrund, der seine Identität nicht kennt. Er wird an einem kalten Januartag am Strand eines Örtchens namens Norfolk gefunden. Mit der Polizei sowie mit der Presse spricht der unbekannte Mann nicht. Für die Untersuchung dieses Mannes wird die junge Neuropsychiaterin Dr. Emma Lewis hingezogen. Vielleicht gelingt es ihr endlich ihren Durchbruch zu erlangen. Denn damals hat sie alle Spuren nach einem Skandal vor 14 Jahren verwischt. Nun steht sie Mr. Nobody gegenüber und Emma wird eines schnell klar. Dieser Mann weiß etwas über Emma, dass eigentlich keiner wissen sollte. Wer ist dieser Mann?

Mit der Idee des geheimnisvollen Mannes ohne Identität wirft die Autorin einen sehr interessanten Plot in den Raum. Dieser Thriller weist ein tiefgründiges Thema auf, das durch die Autorin gut im Buch eingebaut wird. Besonders interessant fand ich den theoretischen Input. Neben der Story versorgt uns die Autorin mit psychologischen Informationen, die sich als relevant für das Verständnis des Buches erweisen. Ich empfand dies als sehr gelungen und nicht zu langatmig.

Die Autorin gestaltet die Kapitel sehr spannend und mit Perspektivwechseln. Besonders der Wechsel zwischen Emma und Mr. Nobody erwiesen sich als sehr spannend. Durch die Ich-Perspektive war man als Leser näher am Geschehen drin, wodurch man die Spannung besser spüren konnte. Des Weiteren fand ich es gut konstruiert, dass die weiteren Figuren wie der Bruder von Emma, Chris (Polizist) etc. die Erzählung aus der dritten Perspektive vornahmen. Dies sorgte einerseits für eine gute Abgrenzung zu den Hauptfiguren, da dadurch der Fokus klar auf Emma und Mr. Nobody gefallen ist. Anderseits sorgte die Perspektive für eine gewisse Distanz zu den Nebencharakteren. Sie waren mir an manchen Stellen nicht greifbar. Außerdem waren sie für mich recht blass gezeichnet worden, wodurch man einzelne Aspekte ihres Lebens nicht ganz durchblicken konnte. Hier würde es sich empfehlen, die Nebenfiguren von einer weiteren Seite zu beleuchten.

Wie erwähnt, lag in diesem Thriller eine gute Spannung vor, die kontinuierlich durch Twists hochgehalten worden ist. Außerdem sorgte das Rätsel um den Skandal von Emma vor 14 Jahren für weitere Spannung, da man herausfinden wollte, was genau damals passiert ist. Deswegen fiel es mir auch schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Besonders durch den Schreibstil war ich bei diesem Buch in einem guten „Leseflow“. Schon lange habe ich einen derartigen flüssigen Schreibstil nicht gelesen. Kompliment an die Autorin!

Zu guter Letzt kann ich sagen, dass mir das Ende zu kurz kam. Auch wenn die Auflösung nachvollziehbar war, hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin das Ende mehr ausführen würde. So wirkte es leider sehr abgehackt.

Schlussendlich kann ich sagen, dass mir der psychologische Aspekt in diesem Thriller sehr gut gefallen hat. Würde das Ende ausführlicher sein und würden einzelne Figuren detaillierter dargestellt worden sein, würde das Buch von mir eine volle Punktzahl bezogen. So muss ich leider einen Stern abziehen. Nichtdestotrotz spreche ich hier eine Leseempfehlung aus.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.02.2021

Sie will sterben. Er will töten.

GRIMM - Suicide Love (Band 1)
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Lucia hat kein leichtes Leben. Ihre Familie wurde kaltblütig ermordet und zurzeit lebt sie mit Dario, einen rücksichtslosen und egoistischen Mann. Nun plant sie ihre Rache, indem sie den Mörder namens ...

Lucia hat kein leichtes Leben. Ihre Familie wurde kaltblütig ermordet und zurzeit lebt sie mit Dario, einen rücksichtslosen und egoistischen Mann. Nun plant sie ihre Rache, indem sie den Mörder namens Grimm aufsuchen und ermorden möchte. Seit Jahren plant sie diesen Tag durch, damit nichts schiefgeht. Die Rache ist ihr einziger Lebenssinn. Sie begibt sich in die Main-Stadt Frankfurt und steht ihm plötzlich gegenüber. Sie hält die Klinge an den Hals von Grimm und spürt was Komisches. So etwas wie Emotionen brechen über sie herein. Was kann dies geschehen?
Bevor ich meine Meinung zum Buch schreibe, spreche ich an dieser Stelle eine Triggerwarnung aus, da das Buch sensible Themen wie Vergewaltigung, Selbstmord etc. thematisiert.
In diesem Dark Romance Buch begeben wir uns in die Welt von Lucia und Grimm. Lucia, die eher immer recht positiv war, verändert sich nach dem brutalen Mord an ihrer Familie zum schlechten hin. Vom Lebenssinn keine Spur. Und als Leser fühlt man, wie Lucia innerlich zerstört ist. Die Rache ist der einzige Sinn an ihrem Leben. Doch zu Grimm, den Mörder ihrer Familie, fühlt sie sich hingezogen. Ist dies möglich? Zwei Charaktere treten in diesem Buch aufeinander, welche zwei sehr dunklen Seiten offenbaren. Sie will sterben, er liebt zu töten. Beide passen in irgendeiner Weise zusammen. Und so wird das Verhältnis der beiden Figuren beleuchtet. Dies gelingt den Autoren sehr lebendig und detailliert. Des Weiteren gefielen mir die Rückblicke in die Vergangenheit, da dadurch die Figuren eine gewisse Tiefe erhalten haben.
Außerdem kommt in diesem Buch die Spannung nicht zu kurz. Neben dem Fokus auf der Beziehung der beiden Figuren, verfolgen wir als Leser einen spannenden Plot mit wunderbaren Twists, einer düsteren Atmosphäre und weiteren tollen Charakteren. Ich freue mich auf jeden Fall auf den zweiten Band, da dieses Buch einen miesen Cliffhanger aufweist. Da will man als Leser einfach wissen, wie es weitergehen wird.
Zusammengefasst kann man sagen, dass mich dieses Buch sehr positiv überrascht hat. Es liegt ein sehr fesselnder und atmosphärischer Plot mit zwei tiefgründigen und gut gewählten Charakteren im Vordergrund vor. Ein großes Kompliment spreche ich hier aus!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2021

Es wird humorvoll, spannend und brutal!

Die Stimme der Rache
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Sehnsüchtig wartete ich auf den zweiten Band von Francis Ackermann Jr. und seiner Partnerin Nadia Shirazi, die beim FBI angestellt ist. Wer mich kennt, weiß, dass die Shepherd-Reihe von Ethan Cross einer ...

Sehnsüchtig wartete ich auf den zweiten Band von Francis Ackermann Jr. und seiner Partnerin Nadia Shirazi, die beim FBI angestellt ist. Wer mich kennt, weiß, dass die Shepherd-Reihe von Ethan Cross einer der Gründe war, weswegen ich angefangen habe, überhaupt Bücher zu lesen. Deswegen kann ich euch die Reihe ans Herz legen, um überhaupt auch den Werdegang des ehemaligen Killers Francis Ackermann Jr. und seinen Wechsel zum FBI zu verstehen. Aber jetzt mehr zu diesem Buch!

Im zweiten Band wird eine junge Frau namens November McAllister in einem abgelegenen Haus von der Polizei beschützt, da sie als einzige dem Black-Rose Killer entkommen ist. Während Francis Ackermann Jr. mit seiner Partnerin auf dem Weg zu dem Haus sind, erscheint der Black-Rose Killer viel früher vor Ort. Auf brutale Weise tötet der Black-Rose Killer die Polizisten und entführt November ein zweites Mal. Somit ist die Jagd wiedereröffnet. Doch diesmal ist etwas anders. Der Killer scheint die nächsten Züge von Francis Ackermann Jr. schon zu kennen.

Wie man es vom Autor kennt, entwirft der Autor von Grund auf, eine düstere Stimmung, die je weiter man liest, desto intensiver wird. Francis Ackermann Jr. ist für mich im Thrillergenre einer der besten Killer. Mit seinem schwarzen Humor und Sarkasmus sorgt er neben seiner dunklen brutalen Seite, für guten Momente. Mit seiner Partnerin Nadia bildet er zusammen ein gutes Team, da sie sich gut ergänzen. Im Vergleich zum ersten Band wurde das Team und besonders Nadia tiefgründiger ausgearbeitet. Dies fand ich gut, da ich der Meinung war, dass im ersten Teil Nadia zu oberflächlich gestalten worden ist.
Außerdem liegt im zweiten Band eine viel bessere Spannung vor. Das Prinzip des Jäger-Gejagten wurde hier gut umgesetzt. Als im letzten Drittel die Spannung teilweise abschwächte, ist dem Autor gelungen durch „Den Wurm“ die Spannung wieder auf hohes Niveau zu bringen. Einfach grandios! Was der Wurm genau ist, das musst ihr leider selbst herausfinden. Es wird aber sehr brutal und ist nichts für schwache Nerven.

Was mir gar nicht zugesagt hat, war die Entwicklung von Francis Ackermann Jr. Für mich ist Francis eine brutale, humorvolle und psychopathische Todesmaschine. Die psychische Entwicklung, die besonders in diesem Band offenbart wird, wirkte für mich sehr unrealistisch. Ich empfand es als sehr unpassend, da ich dadurch ein anderes Bild über den Killer entwickelt habe.

Nun kommen wir zum Fazit: Der zweite Band um Francis und Nadia weist einen hochspannenden Plot mit brutalen, humorvollen und spannenden Szenen auf. Wir lernen Nadia viel intensiver und Francis von einer anderen Seite kennen. Fans von Ethan Cross und von Francis ist dieser Band einfach ein Must-Read. Ich bin gespannt, wie die Meinungen zu der Entwicklung von Francis sein werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere