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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2021

Ein herrliches Leseabenteuer!🌟

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Inhalt:
Im Roman "Das unsichtbare Leben der Addie Larue" geht es, wie man es aus dem Titel entnehmen kann, um ein Mädchen namens Addie Larue. Im Jahre 1714 hat Addie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. ...

Inhalt:
Im Roman "Das unsichtbare Leben der Addie Larue" geht es, wie man es aus dem Titel entnehmen kann, um ein Mädchen namens Addie Larue. Im Jahre 1714 hat Addie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Sie will ein unbestimmtes Leben führen und wünscht sich totale Freiheit und ewige Jugend. Doch der Preis dafür ist hoch. Niemand, den sie trifft, wird sich an sie erinnern. Und so begeben wir uns auf eine Reise über Jahrhunderte zu historischen europäischen Orten. Und dann im Jahre 2014 lernt sie einen Mann kennen, der sie nicht mehr vergessen kann.

Meinung:
Eins kann ich Euch vorab sagen: Es ist ein Lesehighlight aus diesem Jahr!

Das Buch beginnt recht ruhig. Wir lernen die Protagonistin im kalten düsteren Frankreich kennen. Schön von Beginn an, benutzt die Autorin einen enorm bildhaften Schreibstil, wodurch ein sehr starkes Kopfkino angeregt wird. Man kann sich als Leser einfach alles vorstellen!

Die Handlung wird jeweils in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt - Gegenwart und Vergangenheit. Dieses Erzählprinzip hat die Autorin super umgesetzt. Während wir in der Gegenwart die Geschichte um das Liebesleben zwischen Addie und einem Mann verfolgen, begeben wir uns im zweiten Erzählsträng durch die Geschichte Europas. An Addie's Seite stürzen wir uns in besondere Ereignisse wie die französische Revolution oder den zweiten Weltkrieg. Und ich kann nur sagen: Es war ein heftiges und rasantes Leseabenteuer!

Zudem gelingt es der Autorin jede der Figuren lebendig zu gestalten. Alle Personen wirken total sympathisch und ich konnte sie von Anfang an, ins Herz schliessen. Teilweise fand ich es auch irgendwie am Ende des Buches schade, dass die Geschichte zu Ende geht, weil ich sie so enorm gut fand.

Fazit: Für mich ist dieses Buch ein weiteres Highlight aus diesem Jahr. Der Autorin gelingt es mit viel Liebe zum Detail und mit sympathischen Figuren eine atemberaubende Geschichte zu entwerfen, welche dem Leser*in lange im Kopf verweilen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.05.2021

Ein hollywoodreifer Science Fiction Roman

Behemoth
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Nachdem ich letztes Jahr von Peterson Roman „Vakkum“ total überzeugt war, stand für mich jetzt der neue Science-Fiction Roman mit dem Titel „Behemoth“ vom Autorenduo T.S.Orgel an. In dem neuen Buch geht ...

Nachdem ich letztes Jahr von Peterson Roman „Vakkum“ total überzeugt war, stand für mich jetzt der neue Science-Fiction Roman mit dem Titel „Behemoth“ vom Autorenduo T.S.Orgel an. In dem neuen Buch geht es um drei mächtige Generationsschiffe, die sich im Weltall befinden. Da die Erde nicht mehr bewohnbar ist, sind die Schiffe auf der Suche nach einem wohnbaren Planeten. Plötzlich treffen sie auf ihrer Reise auf ein Raumschiffwrack. Es beginnt ein Kampf zwischen den Fraktionen um das Schiffswrack und die darin enthaltenen Ressourcen. Doch niemand ahnt, was in diesem Schiff eigentlich lauert.

Trotz zahlreicher Figuren und Handlungsorte bin ich aufgrund eines Glossars am Ende des Buches problemlos in diesem Roman eingestiegen. Zudem begegnen dem Leser viele Neulogismen, die zum Glück auch erklärt werden.

Die Geschichte ist von den beiden Autoren grandios gestaltet worden. Man wird als Leser in eine recht fremde Welten geschmissen. Verschiedene Machtzustände, unterschiedliche Gesellschaftsstrukturen und ein Leben, das man sich als Leser*in nicht vorstellen kann. Den Autoren gelingt es in diesem Buch detailliert das Setting zu entwerfen. Besonders durch einen flüssigen und bildhaften Schreibstil konnte ich mir die Figuren und die Handlungsorte richtig gut vorstellen. Kopfkino war angesagt!

Außerdem sind die einzelnen Charaktere mit viel Liebe zum Detail entworfen worden. Manche wird man lieben, manche wird man eher hassen. Es herrscht ein ausgewogenes Verhältnis und ich finde toll, dass jede der Figuren eine besondere Charaktereigenschaft aufweist. Spannungstechnisch ist das Buch richtig gut konzipiert worden. Auch wenn es an manchen Stellen zu ruhigen Momente gekommen ist, fand ich, dass sonst eine hohe Spannung vorlag, die fast einem hollywoodreifen Film ähnelt. Die Kapitel wurden zudem meist mit einem miesen Cliffhanger beendet, wodurch es mir des Öfteren schwergefallen ist, das Buch aus der Hand zu legen. Ich wollte immer mehr erfahren, was es wirklich mit diesem Schiff auf sich hat.

Fazit: Mit ihrem neuem Buch „Behemoth“ entwickelt das Autorenduo einen rasanten und hochspannenden Science-Fiction Roman, den man schlecht aus der Hand legen kann. Durch bildhafte Beschreibungen und einen flüssigen Schreibstil kann man nur durch das Buch durchfliegen. Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Solider Auftakt einer neuen Reihe

Der Kryptologe
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In Elias Haller neuer Thrillerreihe um den Kryptologen Arne Stiller geht es um einen Fall, in welchem Zahlen von erheblicher Bedeutung sind. In Dresden wird neben einer Oper die Frau eines bekannten Reporters ...

In Elias Haller neuer Thrillerreihe um den Kryptologen Arne Stiller geht es um einen Fall, in welchem Zahlen von erheblicher Bedeutung sind. In Dresden wird neben einer Oper die Frau eines bekannten Reporters in einem tollen Kleid aufgefunden und weist zudem eingeritzte Zahlenkombinationen in den Händen sowie Füßen auf. Von der gemeinsamen Tochter Liliana fehlt jede Spur. Für den Fall wird Arne Stiller von der Dresdner Mordkommission hingezogen. Stiller steht vor einem komplexen Fall und er hat wenig Zeit, die Zahlenkombinationen zu lösen.

Neben Ethan Cross gehört der Autor Elias Haller zu meinen Lieblingsautoren aus dem Thriller-Genre. Damals bin ich mit der Frost-Reihe eingestiegen und war positiv überzeugt. Nun steht eine neue Reihe an. Mit viel Hoffnung und Erwartungen stürzte ich mich in diesen Thriller.

In das Buch bin ich richtig gut eingestiegen. Direkt nach dem Mord liegt eine tolle Spannung vor. Arne Stiller als Protagonist gefällt mir in seiner Rolle sehr gut. Obwohl er sehr klischeebehaftet ist, besonders in Bezug auf seine Vergangenheit entworfen, mochte ich seine Ermittlungsart sehr. Besonders die Zusammenarbeit mit seiner Kollegin Inga sticht aus diesem Buch positiv heraus.

Wie man den Autor kennt, ist er bekannt für seine kurzen aber rasanten Kapitel mit Cliffhangern und Szenenwechsel. Dies mag ich sehr, da man durch das Buch durchfliegen kann. Bei diesem Buch musste ich mich viel konzentrieren, da der Autor viele kleine Details einbaut, die man am besten nicht überlesen sollte, damit man den ganzen Plot genau versteht. Außerdem fand ich in diesem Buch gelungen, dass der Autor dem Leserin einen gewissen Spielraum durch das Entschlüsseln der Zahlen zum Miträtseln gibt. Zum Schluss laufen die ganzen Handlungsstränge schlüssig ineinander, sodass dem Leser ein logisches Ende präsentiert wird. Zudem lässt sich sagen, dass besonders die „Rückblicke“ als eine der Stärken aus diesem Buch hervorgehen.

Fazit: Mit dem ersten Band zu seiner neuen Thrillerreihe um Arne Stiller entwirft Elias Haller einen soliden Auftakt. Es liegt in diesem Buch ein sehr spannender Fall mit einem logischen Bezug zu Zahlen vor, sodass man als Leser
in gut miträtseln kann. Ich freue mich schon auf Band 2!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2021

Spannender zweiter Teil

Nordseedunkel
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Im zweiten Band um Kriminalhauptkommissar Tobias Velten hat sich der Protagonist eine Pause genommen. Auf der Insel Norderney geht er seiner Leidenschaft dem Fotografieren nach, statt in Berlin Verbrecher ...

Im zweiten Band um Kriminalhauptkommissar Tobias Velten hat sich der Protagonist eine Pause genommen. Auf der Insel Norderney geht er seiner Leidenschaft dem Fotografieren nach, statt in Berlin Verbrecher zu jagen. Doch dann wird er beauftragt nach einer vermissten Person zu suchen. Die Tochter einer wohlhabenden Unternehmerfamilie sei entführt worden. Velten soll sie nun finden. Doch dabei stellt er sich die Frage, warum die Auftraggeberin der örtlichen Polizei nicht vertraut. Nach und nach erfährt Velten ein Geheimnis, welches vom grossem Masse ist.

Den ersten Band der Reihe "Nordseedämmerung" habe ich im letzten Jahr gelesen und war positiv überrascht. So freute ich mich auf das Wiedersehen mit Velten.

In das Buch bin ich problemlos eingestiegen, da der Autor einen guten Einstieg entwirft. Man ist als Leser unmittelbar im Geschehen und der Plot beginnt mit einer guten Spannung. Spannungstechnisch ist das Buch größtenteils auf einem guten Niveau, jedoch passieren an manchen Stellen zähe Momente.
Schön finde ich, dass der Autor die Insel Norderney lebendig gestaltet, sodass man sich als Leser den Handlungsort bildlich vorstellen kann. An der Seite von Velten begeben wir uns in einen verschachtelten Fall, welcher von dem Autor gut konstruiert ist. Die Geschichte habe ich somit interessiert verfolgt. Velten als Ermittler konnte man noch besser kennenlernen, was positiv zu bewerten wäre. Auch das Wechselspiel der Erzählperspektive zwischen Ermittler und Täter waren gut konstruiert.

Fazit: Mit "Nordseedunkel" entwirft der Autor einen interessanten Kriminalroman mit einem verschachtelten Fall. Wer also Lust hat, einen hochbrisanten Fall auf der schönen Insel Norderney zu verfolgen, der wird mit diesem Buch voll auf seine Kosten kommen! Ich freue mich auf Band 3!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2021

Spannend und einzigartig!

Stone Man. Die Ankunft
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Eines Tages taucht wie aus dem Nichts ein riesiger Mann aus Stein in einer Einkaufspassage einer englischen Stadt auf. Viele der Besucher gehen von einem Gag aus und werden von der bitteren Realität enttäuscht. ...

Eines Tages taucht wie aus dem Nichts ein riesiger Mann aus Stein in einer Einkaufspassage einer englischen Stadt auf. Viele der Besucher gehen von einem Gag aus und werden von der bitteren Realität enttäuscht. Das Wesen beginnt sich an zu bewegen und zerstört alles, was sich auf seinem Weg befindet. Menschen werden getötet, Gebäude stürzen ein. Es gibt keine Möglichkeit die Kreatur zu stoppen. Andy, ein Reporter, merkt jedoch, dass er zu diesem Wesen eine mentale Bindung aufbauen kann. Er nimmt die Verfolgung auf, da Andy wahrscheinlich weißt, wen der Stone Man sich als Ziel ausgewählt hat. Kann der Stone Man aufgehalten werden, bevor er noch mehr in Schutt und Asche legt?
Persönlich war ich sehr auf dieses Buch gespannt und freute mich auf die Mischung aus Science-Fiction, Horrorroman und Thriller. So muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Nur mit dem Schreibstil hatte ich meine einzelnen Schwierigkeiten. Aber dazu jetzt mehr.
An der Seite von Andy stürzen wir uns in die Verfolgung des Stone Mans. Dieser erzählt die Geschehnisse aus seiner Perspektive – teils in einer erlebten Rede/Monolog und teils liegen Konversationen mit anderen Figuren vor. Dabei fand ich, dass sich das Buch enorm schwer gelesen hat. Ich kam irgendwie nicht in meinen “Leseflow“. Zudem weisen einzelne Kapitel über 40 Seiten auf, wodurch die Spannung darunter leidet. In diesem Fall ist dies eine persönliche Meinung und ich denke, dass andere Leser*in eigentlich damit keine Probleme haben sollten.
Zu der Handlung kann ich sagen, dass diese mir total gefallen hat. Die Idee eines mystischen Wesens in Form des Stone Mans ist richtig gut in Szene gesetzt worden. Dadurch kommen an manchen Stellen “Stephen King Vibes“ auf. Wie erwähnt, wird die Geschichte aus Andys Perspektive geschildert. Andy als Protagonist ähnelt in seiner Konstruktion eher einem Antihelden als Superhelden. Schön fand ich, dass dieser eher mehr schlechte als gute Eigenschaften aufweist und viel mit seinen eigenen Ängsten sowie seiner Psyche zu kämpfen hat. Dadurch ist Andy nicht der typische Held eines Buches, was das Buch hinsichtlich der Charakterdarstellung außergewöhnlich macht. Zu der Spannung kann ich sagen, dass diese vorzufinden ist und sich zum Ende hin steigert. Jedoch gebe ich mich nicht so mit dem Ende zufrieden, da ich eigentlich was komplett Anderes erwartet hätte. Dennoch kann man zusammenfassend zu der Story sagen, dass diese wirklich einzigartig ist.

Fazit: Mit „Stone Man“ entwirft der Autor einen außergewöhnlichen Roman mit leichten Horror-, Thriller- sowie Science-Fiction-Elementen. Auch wenn ich mich mit dem gesamten Schreibstil nicht anfreunden konnte, empfehle ich dieses Buch trotzdem. Ich kann versprechen, dass Sie mit diesem Roman einzigartige Lesestunden voller Spannung und Emotionen verbringen werdet. Außerdem erscheint im September der zweite Band. Ich freue mich schon darauf!

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  • Erzählstil
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