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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2024

Tolle Grundlagen

Süßes backen
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Christina Bauer nimmt uns wieder mit in die Welt des Backens. Dieses Mal wird es süß, wie man bereits auf dem Cover so schön erkennen kann. Anhand verschiedener Grundteige kann man trockene, saftige und ...

Christina Bauer nimmt uns wieder mit in die Welt des Backens. Dieses Mal wird es süß, wie man bereits auf dem Cover so schön erkennen kann. Anhand verschiedener Grundteige kann man trockene, saftige und sahnige Köstlichkeiten nachbacken oder sie entsprechend abwandeln. Denn es werden alle Grundteige ausführlich zu Beginn des Buches erklärt. Was ich besonders nett finde, ist die kleine Übersicht, die sich an jeden Grundteig anschließt, welche der nachfolgenden Schlemmereinen aus dieser Art Teig gemacht sind. Auch ist für jede Jahreszeit etwas dabei. Aber wie gesagt, man kann hier die Rezepte auch so toll abwandeln, da einem einfach die Grundlagen dazu an die Hand gegeben werden.

Bei der Auswahl bleiben meines Erachtens keine Wünsche offen. Es gibt Torten, Kleingebäck, aber auch Muffins und Anleitungen zur Resteverwertung. Durch die vermittelten Grundlagen kann man alles auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Die Rezepte sind durchwegs verständlich geschrieben. Mir persönlich hat in diesem tollen Backbuch nichts gefehlt.

Fazit: Eine tolle Mischung an verschiedenen Gebäcken, bei dem nicht nur das Backen an sich im Vordergrund steht, sondern ebenso die Grundlagenvermittlung. Auch ein tolles Geschenk! Absolut zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Spannende Geschichte

Klippo
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Klippo flieht in einer Nacht und Nebel Aktion mit seinen Eltern. Warum? Das wollen sie ihm nicht sagen, nur dass er in Gefahr ist. Schon auf der Flucht stellt Klippo bald fest, dass es wohl mehr gibt, ...

Klippo flieht in einer Nacht und Nebel Aktion mit seinen Eltern. Warum? Das wollen sie ihm nicht sagen, nur dass er in Gefahr ist. Schon auf der Flucht stellt Klippo bald fest, dass es wohl mehr gibt, als seine Eltern ihm bisher erzählt haben - und das es ihn wohl nie hätte geben dürfen...

Tobias Goldfarb hat mit "Klippo - Der Junge, den es nicht geben durfte" einen spannenden Jugendroman für junge Leser ab ca. 10 Jahren geschrieben. Sein Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Was aber noch wichtiger ist: der Protagonist ist schön dargestellt. Man kann sich gut in Klippo hineinversetzen und seine Handlungen nachvollziehen. Die Geschichte um Klippo selbst ist grundsätzlich nichts Neues, aber die Mischung aus Spionagehintergrund mit etwas Steampunk ist eine schöne Kulisse. Persönlich fand ich die Eltern in der Geschichte etwas blass, da diese aber nicht viel zum Geschehen selbst beitragen, ist dies aber nicht weiter schlimm. Das Ende finde ich sehr gelungen, da es einerseits abgeschlossen ist, andererseits aber auch problemlos einen weiteren Band erlaubt.

Fazit: Eine spannende Mischung aus Steampunk und Spionage mit einem tollen Hauptcharakter. Sehr lesenswert!

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Veröffentlicht am 31.08.2024

KI mal anders

Ada und die Künstliche Blödheit – Ein Roboter auf der Flucht
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Jeder kennt die KI, die alles weiß. So sollte auch Adas neue Lernfreunddroidin sein. Aber als dann plötzlich ein ganz anderer Droide vor ihrer Türe steht, lernt Ada bald, dass Wissen nicht alles ist - ...

Jeder kennt die KI, die alles weiß. So sollte auch Adas neue Lernfreunddroidin sein. Aber als dann plötzlich ein ganz anderer Droide vor ihrer Türe steht, lernt Ada bald, dass Wissen nicht alles ist - Freundschaft dafür aber umso mehr.

Franziska Gehm lässt uns in ihrem ersten Band der Trilogie um Ada und KB (Künstliche Blödheit) "Ein Roboter auf der Flucht" in die nahe Zukunft reisen. Illustrationen für diesen Jugendroman hat Stefanie Jeschke beigesteuert.

Grundsätzlich lässt sich das Buch sehr gut lesen, sobald man erst einmal in die futuristische Umgebung und ihre Begrifflichkeiten eingetaucht ist. Es gibt einige skurrile Charaktere, wie beispielsweise Opa, den ich persönlich keiner Epoche wirklich zuordnen kann. Bei Adas Charakter kann man gut die Wandlung miterleben, da sie die Protagonistin ist, die im Fokus steht. Was mich persönlich sehr gestört hat, Adas Eltern kümmern sich nur um ihre kleine Tochter und Ada selbst bleibt hier irgendwie auf der Strecke. Ja, Ada ist zwar zwölf und vielleicht nicht mehr ganz so scharf darauf mit ihrer Familie etwas zu unternehmen,  aber das war mir dann doch etwas viel. Vor allem weil es so auffällig war, nicht einfach nur ab und an, sondern eben ständig. Abgesehen davon war die Geschichte schln zu lesen und gut verständlich. Ich hoffe nur, dass unsere Zukunft nicht wirklich so aussieht und wir nur noch mit Robotern interagieren und sich das Leben während der Schulzeit um möglichst großes Wissen geht.

Fazit: Ein an sich lustiges Jugendbuch, das in der Zukunft spielt. Die Randbedingiäungen weißen ein paar Schwächen auf, stören aber nicht in so großem Maße,  dass der Roman nicht doch unterhaltsam ist.

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Veröffentlicht am 19.08.2024

Spannende Geschichte mit tollen Charakteren

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
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Was wenn das bisherige Leben eine einzige Lüge ist? Die Zwillinge Scott und Scarlett werden eines Tages damit konfrontiert, dass ihre Eltern auf einer ihrer Handelsreisen gestorben sind. Doch es stellt ...

Was wenn das bisherige Leben eine einzige Lüge ist? Die Zwillinge Scott und Scarlett werden eines Tages damit konfrontiert, dass ihre Eltern auf einer ihrer Handelsreisen gestorben sind. Doch es stellt sich heraus, dass sie keine einfachen Handelsteisenden waren, sondern Werwolfjäger und ihre Familie ein dunkles Geheimnis überschattet.

André Leinkenjost hat mit "Die Oaknight-Chroniken" einen spannenden Jugendroman erschaffen. Bereits das eindrucksvolle Cover, welches die Oaknight-Zwillinge Scott und Scarlett zeigt, wie auch die stimmungsvollen Werwolfillustrationen im Buch stammen aus der Feder von Helge Vogt. Der Schreibstil ist sowohl fesselnd, als auch spannend, und durch die kapitelweisen Perspektivenwechsel ist es sehr gut möglich sich in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Die Charaktere selbst sind gut aufgebaut und entwickeln sich auch während der Geschichte, was ich persönlich sehr gut finde. Die Geschichte selbst ist nun an sich nichts Neues, allerdings ist es einfach toll in diese neu erschaffene Welt mit all ihren Figuren einzutauchen.

Fazit: Ein fesselnder und spannender Jugendroman mit tollen Charakteren. Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Finden sie den Weg hinaus?

The House Trap
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Deliah, Sam, Claude und dessen jüngere Schwester finden sich in einer alten mysteriösen Villa wieder. Allerdings stellen die vier bald fest, dass sie im Haus eingesperrt sind und nur entkommen können, ...

Deliah, Sam, Claude und dessen jüngere Schwester finden sich in einer alten mysteriösen Villa wieder. Allerdings stellen die vier bald fest, dass sie im Haus eingesperrt sind und nur entkommen können, wenn sie die verschiedenen Rätsel lösen können. Doch irgend etwas stimmt überhaupt nicht und dann sind da noch immer diese komischen Geräusche...

"The House Trap" von Emma Read ist ein spannender Jugendroman, der offiziell zwar dem Escape-Room Genre zugeteilt ist, aber durchaus auch gut und gerne im Grusekabteil stehen kann. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, weshalb man förmlich durch die Seiten fliegt. Gleich zu Beginn wird man von den Charakteren abgeholt und taucht ins Abenteuer ein. Gerade aus Deliahs Sicht kann man sich gut in sie hineinversetzen und lernt die anderen Charaktere kennen. Diese werden im Laufe der Geschichte auch gut vorgestellt. 

Der ganze Roman ist unheimlich spannend  geschrieben und die Handlung ist absolut fesselnd. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, wobei man das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen will. Ich war tatsächlich überrascht,  wie gruselig das Buch dann tatsächlich wurde. Es war jedenfalls nie langweilig und man hat ständig mitgefiebert, wie es weitergeht.

Fazit: Ein spannender und gleichzeitig gruseliger Jugendroman, der total fesselnd ist. Eine absolute Leseempfehlung!

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