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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2025

leider zu flach

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Gefühlt hat sich für mich in diesem Buch alles nur um das Eine gedreht - und wenn sie wenigsten ständig Sex gehabt hätten, wäre as auch noch o.k. gewesen, aber die tatsächlichen expliziten Szenen halten ...

Gefühlt hat sich für mich in diesem Buch alles nur um das Eine gedreht - und wenn sie wenigsten ständig Sex gehabt hätten, wäre as auch noch o.k. gewesen, aber die tatsächlichen expliziten Szenen halten sich in Grenzen (und sind gekennzeichnet). Nein, ständig drehen sich die Gedanken von Vel und auch Kash nur um Sex. Fast jede Person, die auftaucht, wird als Sexobjekt gesehen und ist natürlich unheimlich heiß. Genauso wie Vel, die ist die attraktivste Frau ever und jeder will sie nur ins Bett bekommen. Das hat mich mit zunehmender Seitenzahl immer mehr genervt. Die Ideen und v.a. die Charaktere hätten einen breiteren Fokus verdient, für mich blieben sie dadurch total blass und oberflächlich. Die Idee mit den Hexen, Dämonen und Göttern fand ich unheimlich faszinierend und hätte besser ausgebaut werden können. So sind sie irgendwie auf dem Weg verhungert. Dazu kommt noch, dass Kash für mich nicht wirklich ein toller Charakter ist; seine Qualität beschränkt sich auf sein Aussehen und sein Verhalten ist zum Teil sehr übergriffig. Die Anziehung der Beiden fand ich auch auf das sexuelle reduziert, für mich gehört dann doch etwas mehr dazu. Der Schreibstil ist gewohnt gut zu lesen (die anderen Bücher der Autorin haben mich thematisch aber mehr abgeholt) und durch ein paar Sidekicks und den schlagfertigen Wortgefechten ist das Buch unterhaltsam was mich bis zum Ende durchhalten ließ , aber dieser absolut einseitige Fokus war für mich schon fast grenzwertig. Die Altersempfehlung ab 16 sollte hier unbedingt eingehalten.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Mit Tinte und Papier

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Liv nimmt an einem Autorenwettbewerb teil, der so ganz anders verläuft als sie es sich vorgestellt hat. Gerade Liv hat mir sehr gut gefallen, ich mochte ihre schlagfertige Art und ihren Humor. Er bringt ...

Liv nimmt an einem Autorenwettbewerb teil, der so ganz anders verläuft als sie es sich vorgestellt hat. Gerade Liv hat mir sehr gut gefallen, ich mochte ihre schlagfertige Art und ihren Humor. Er bringt Lebendigkeit und Würze in die Geschichte, die mich bis kurz vor Schluss begeistert hat. Der Schreibstil ist super zu lesen und das Geplänkel zwischen Liv und Flame fand ich sehr unterhaltsam. Die fantastischen Elemente sind kreativ und das Thema "Schreiben" zieht sich durch das Buch durch. Flame blieb leider etwas blass, seinen Charakter konnte ich nicht so richtig greifen, aber ich denke im zweiten Band wird das besser. Am interessantesten fand ich noch Shelly und Sawyer. Die ersten zwei Drittel haben mich sehr gefesselt und unterhalten, danach hat mich das Buch leider leicht verloren. Die Intrigen wurden mir etwas zu komplex und undurchschaubar, zudem hätte ich mir von den Teilnehmern hier mehr kritische Töne erwartet (Livs Notizen am Ende des Buches haben mir zum Glück einen besseren Überblick über die Figuren verschafft, beim Durchblick allerdings nur wenig geholfen;). Der Spicefaktor nimmt am Ende zu, was mir nicht ganz so gefallen hat, lag vermutlich auch an der Oberflächlichkeit der Protas. Mir kam die Anziehung der Figuren untereinander zu plötzlich und ich habe es teilweise einfach nicht gespürt. In einer Szene zum Ende hin mit Erato habe ich ziemlich gestutzt, da ist meine Logik nicht mitgekommen. Trotz all diesen Punkten mochte ich das Buch sehr gerne, da es mich dank des flotten Schreibstils und des etwas anderen fantastischen Themas gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Bella donnas?

Belladonnas
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Die Idee, dass eine Zwillingsschwester das Leben der Anderen übernimmt fand ich unheimlich reizvoll und auch der Schreibstil hat mich abgeholt - er ist flott, etwas rotzig und ließ sich wirklich gut lesen. ...

Die Idee, dass eine Zwillingsschwester das Leben der Anderen übernimmt fand ich unheimlich reizvoll und auch der Schreibstil hat mich abgeholt - er ist flott, etwas rotzig und ließ sich wirklich gut lesen. Gerade die Art der Ich-Erzählerin Julie hat mir gefallen und mal ehrlich, die Chance ein Luxus Leben zu übernehmen, einfach so - wer würde sich das nicht entgehen lassen. Julie bekommt das auch gut hin und verliert sich dann aber in dieser Welt (wie mich dieses Buch verloren hat). Die anfängliche Begeisterung hat sich leider schnell gelegt, mir war es zu viel Drumherum um die Influencer Welt und ich war nicht mehr richtig gefesselt. Auch mir war klar, dass hier der Schein mehr zählt, aber für einen Thriller wurde es mir zu breit getreten. Der Plottwist hat mir den Rest gegeben, nicht mein Thema, leider und es wurde etwas abgefahren, ziemlich abgedreht und sehr unrealistisch. Das Ende war irgendwie seltsam und unschön und hat mich leider gar nicht zufrieden gestellt. Insgesamt gute Unterhaltung und wer auf Themen wie Influencer und religiöse Kulte steht kann sich bestimmt dafür begeistern, mir hat der Thriller gefehlt.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

irrer Ritt

Don't Let The Forest In
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Da ich von dem Buch schon Einiges gehört hatte, wollte ich es unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist einmalig und geht in die poetische Richtung, wirkte auf mich aber nicht zu ...

Da ich von dem Buch schon Einiges gehört hatte, wollte ich es unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist einmalig und geht in die poetische Richtung, wirkte auf mich aber nicht zu überladen und ist gut verständlich. Für mich sehr passend zur Thematik der Handlung, mir hat der Stil enorm gut gefallen. Trotz vielen blutigen Szenen liegt der wahre Horror hier auf einer ganz anderen Ebene und auch das hat mir zugesagt. Gerade am Anfang dachte ich mir: was ist das denn und mit zunehmender Seitenzahl verschwommen immer mehr die Grenze zwischen Realität und Fantasie - ich war irgendwann etwas verwirrt. Gerade im Mittelteil fand ich es ziemlich wirr und ich hatte kurz Schwierigkeiten zu folgen, aufgefallen ist mir das besonders weil ich bis dahin extrem gefesselt war. Hier ging mir auch der Hauptcharakter Andrew kurz auf die Nerven. Zwischendrin hatte ich immer mal wieder die Ahnung einer Richtung, in die die Handlung gehen könnte und obwohl ich damit gar nicht so weit ab vom Schuss lag wurde ich im Finale überrascht. Die Figuren waren gut ausgearbeitet, nur so manche Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da fehlte es mir noch an bisschen an Charaktertiefe und hätte etwas mehr ausgearbeitet sein können, was aber vermutlich dann zu Lasten der Handlung gegangen wäre. Insgesamt ein Buch, dass aus dem Rahmen fällt und entweder man mag den Schreibstil und die Handlung oder nicht. Als Tipp: durchhalten lohnt sich. Mir hat dieser irre Ritt jedenfalls bis auf die kleine wirre Durststrecke in der Mitte sehr gut gefallen und ich würde mir mehr Bücher in diese Richtung wünschen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

leider nicht meins

The Blackgate Invitation
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Sehr schade, die Idee hinter dem Locker-In Mystery Roman zum Miträtseln hat mir sehr gut gefallen, aber ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Bereits der erste Abschnitt hat mich mehr frustriert, als ...

Sehr schade, die Idee hinter dem Locker-In Mystery Roman zum Miträtseln hat mir sehr gut gefallen, aber ich musste mich regelrecht durchkämpfen. Bereits der erste Abschnitt hat mich mehr frustriert, als unterhalten. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich manche Sätze lesen musste um zumindest annähernd den Sinn dahinter zu verstehen. Der Schreibstil war hier extrem sperrig, ziemlich wirr und leider gar nicht mein Ding. Dazu kamen noch unzählige Personen, die zu schnell eingeführt und kaum beschrieben wurden, so dass ich irgendwann den Überblick verloren habe (warum gibt es bei so einem Buch zumindest nicht mal eine Übersicht?). Eine Person wird mit alternativen Pronomen angeredet, dass kommt aber so aus dem Blauen heraus, dass ich erst mal an einen Übersetzungsfehler dachte zumal die Person als "Enkelin, die weiß trägt" beschrieben wird (sie ist aber nonbinär). Im zweiten Abschnitt wird der Schreibstil etwas besser, zumindest habe ich die Zusammenhänge besser verstanden, leider hat mir hier dann die durchgehende Spannung gefehlt. Immer wenn ich dachte, jetzt reißt die Handlung es rum, wurde leider doch nichts daraus. Für mich hat es hier zu lange zum ersten Rätsel hin gedauert. Diese empfand ich auch eher als Hinweis, denn richtig Miträtseln konnte ich nicht, dafür fehlten zu viele Informationen und Hintergründe - schade, denn darauf hatte ich mich am Meisten gefreut. Zum Ende hin flackerte etwas Spannung auf, wurde aber total wirr und da ich bis dahin bereits die Lust an dem Buch verloren hatte, konnte ich auch nicht mehr so ganz folgen. Leider. Bestimmt wird die Blackgate Invitation begeisterte "Gäste" finden, ich gehöre leider nicht dazu, aber lest es einfach selbst.

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