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Veröffentlicht am 31.08.2025

Kampf gegen das Schicksal

How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)
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Kianas Seelengefährte, ihre vom Schicksal vorbestimmte Liebe, stirbt kurz nachdem sie ihn gefunden hat, war es das nun? Saskia Louis erzählt auf humorvolle Weise Kianas Kampf um Selbstbestimmung und während ...

Kianas Seelengefährte, ihre vom Schicksal vorbestimmte Liebe, stirbt kurz nachdem sie ihn gefunden hat, war es das nun? Saskia Louis erzählt auf humorvolle Weise Kianas Kampf um Selbstbestimmung und während des Lesens habe ich immer wieder überlegt, was mir den eigentlich lieber wäre. Sicher zu sein und sich der Vorbestimmung hinzugeben oder selbst sein Leben in die Hand nehmen zu können? In Kianas Welt stellt sich die Frage meist gar nicht, hier ist es ganz normal, dass man seine große Liebe vorgesetzt bekommt oder in den Krieg zieht. Zum Glück für mich als Leser gibt sich Kiana nicht damit zufrieden und hadert mit ihrer Vorbestimmung. Dieses Hadern hat die Autorin großartig umgesetzt und ich konnte mich so gut in Kiana hineinversetzten und auch das World Building ist sehr gut. Auf ihrem Weg findet sie unerwartet nicht nur die eine Form der Liebe, sondern auch gute Freunde. Gerade die Szenen mit dem nunmehr Trio habe ich gefeiert, sie sprühen vor Wortwitz und ließen in mir ein warmes Gefühl von wahrer Freundschaft aufkommen. Besonders Nevin hat es mir angetan, durch ihn kommt Pep und Schwung in die Geschichte, auch wenn er etwas mysteriös bleibt. Für mich war es nicht das erste Romantasy Buch der Autorin, sprich meine Erwartungen waren recht hoch und wurden nicht enttäuscht. Okay, der Cliffhanger am Ende ist etwas fies, aber es ist eine Dilogie und der Erscheinungstermin für Band 2 ist jetzt nicht in allzu weiter Ferne (Januar 2026). Mir hat dieses Plädoyer für die wahre Liebe - egal ob freundschaftlich oder romantisch - und Selbstbestimmung sehr gut gefallen und ich warte nun ungeduldig auf das Finale.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

witziges Werwolfmysterium

Bite Risk – Kein Entkommen
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Was für eine witzig skurrile Story - und dann auch noch so spannend und mit zahlreichen Wendungen am Ende. Ich bin begeistert. Zugegeben dauert das Buch anfangs kurz bis es in Fahrt kommt und die direkte ...

Was für eine witzig skurrile Story - und dann auch noch so spannend und mit zahlreichen Wendungen am Ende. Ich bin begeistert. Zugegeben dauert das Buch anfangs kurz bis es in Fahrt kommt und die direkte Ansprache des Lesers erinnerte mich etwas an diese "Hier entscheidest du" Bücher, aber danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. In Tremorglade sind bei Vollmond die Rollen vertauscht und die Teenager für ihre Eltern verantwortlich. Natürlich funktioniert das nicht immer wie es soll und Sel als kleiner Tollpatsch ist da desöfteren ursächlich daran beteiligt. Er kommentier die seine Lage mit so viel Selbstironie und Witz, dass ich öfters schmunzeln musste. Er findet unerwartete Verbündete und natürlich auch Gegner. Ehrlich gesagt habe ich mir von dieser Story nicht so viel Spannung und vor allem nicht so viele Plottwists erwartet. Einige sind zwar vorhersehbar und haben mich etwas an aktuelle Fime/Serien erinnert, dennoch wurde ich unheimlich gut unterhalten. Das Ende war sehr rasant und spannend, das Geheimnis wird aufgeklärt und man könnte es auch bei diesem einem Band belassen - tut man zum Glück nicht und Band 2 werde ich nach Erscheinungstermin mit Sicherheit lesen. Mich hat diese außergewöhnliche Handlung total begeistert gerade weil die sie so schräg ist und Erwachsene hier nicht die Hauptfiguren spielen, sondern die Teenager mehr oder weniger ihre Rollen übernehmen (zumindest zeitweise).

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Zwischen Leben und Tod

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
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Willkommen an der Blackwood Academy, in einer Welt zwischen Leben und Tod, in der Jugendliche um eine Chance kämpfen in die Elite aufzusteigen. Früher hat diese Chance eine Person bekommen und was würde ...

Willkommen an der Blackwood Academy, in einer Welt zwischen Leben und Tod, in der Jugendliche um eine Chance kämpfen in die Elite aufzusteigen. Früher hat diese Chance eine Person bekommen und was würde man nicht alles für diese Chance tun? Doch dieses Jahr ist alles anders. Die größte Angst der Jugendlichen ist nämlich das Vergessen, dass ihnen droht sollten sie nicht aufsteigen - wer bin ich denn dann eigentlich noch? wie man sieht ist ewiges Leben nicht immer alles. Dieses Debüt ließ sich unheimlich schnell weglesen, der Schreibstil ist gut verständlich und die Welt an sich hat mir sehr gut gefallen - mal was Anderes. Die Autorin ist das World Building gut angegangen und ich konnte mir alles gut vorstellen. Allerdings habe ich etwas gebraucht um anzukommen. Das lag vor allem an den vielen Figuren - neben den 6 Protas tauchen noch jede Menge Nebenfiguren zumindest kurz auf und ich war anfangs etwas verwirrt. Zwar steht an jedem Kapitelanfang aus welcher Sicht gerade erzählt wird, ich hatte aber Probleme mir die Charaktereigenschaften und Eigenheiten der jeweiligen Person wieder abzurufen und richtig zuzuordnen. Folgedessen habe ich mich auch keiner der Figuren so richtig nah gefühlt. Anfangs kamen auch die Enemy Vibes zwischen Wren und August nicht ganz bei mir an, ich empfand das Ganze eher als keckes, flottes Geflirte. Das allerdings und die Wortgefechte habe ich sehr genossen, auch Irene steht da z.B. in nichts nach und so musste ich mehrmals in mich reingrinsen. Das Prickeln konnte ich regelrecht fühlen, das Tauziehen zwischen den Beiden war enorm. Eine andere Beziehung war ebenfalls sehr schön zu lesen und die Zwei fand ich fast ein bisschen interessanter - insgesamt ist die Dynamik der Charaktere untereinander schön zu lesen. Auch die Wettkämpfe waren spannend und haben meinen schwierigen Einstieg wieder wett gemacht. Ein gut gelungenes Debüt, dass mich auch dank des Cliffhangers auf den Folgeband warten lässt, den werde ich mit Sicherheit lesen.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

originell, aber sehr grausam

The Book Eaters
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Die Idee hinter dieser Geschichte fand ich sehr originell und hat mich am Anfang auch fasziniert, die Umsetzung hat mir allerdings zum Ende hin immer weniger zugesagt. Devons Geschichte wird auf zwei Zeitebenen ...

Die Idee hinter dieser Geschichte fand ich sehr originell und hat mich am Anfang auch fasziniert, die Umsetzung hat mir allerdings zum Ende hin immer weniger zugesagt. Devons Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt - aus ihrer Vergangenheit und der Gegenwart. Hier hat mich ihr Aufwachsen in einer absolut patriarchalischen Gesellschaft deutlich mehr fasziniert, als die Gegenwart. In letzterer war ich aufgrund mancher Erzählsprünge oder Begriffe eher verwirrt und habe ziemlich lange gebraucht um die komplexen Zusammenhänge zu verstehen. Insgesamt sollte sich der Leser bewusst sein, dass die Geschichte unheimlich brutal ist; wer also mit Blut, sonstige Körperflüssigkeiten, Gedärmen und Menschenopfer so seine Probleme hat, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit und habe schon einiges an Horror etc gelesen, aber das hier ging auch mir an die Nieren. Diese ganzen Dinge werden mit einer solchen Selbstverständlichkeit und Neutralität erzählt, dass es für mich zunehmend schwerer zu verdauen war. Zum Ende hin hatte ich auch das Gefühl, dass es immer noch brutaler zuging und die Handlung dadurch zu schnell abgehandelt wurde. Zum Glück ließ mich diese Erzählweise auch eine gewisse Distanz zu den Figuren halten, denn die brauchte ich auch. Das märchenhafte Ende hat mich auch nicht ganz überzeugt, es war mich nicht rund genug (oder auch zu rund?) und mir haben noch ein paar Auflösungen der angesprochenen Probleme gefehlt.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

stellenweise etwas langatmig

Himmelerdenblau
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Der neue Thriller von Romy Hausmann hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Einersteits ist er richtig gut gemacht und wartet mit einem überraschenden Ende auf, andererseits ist er mir an vielen ...

Der neue Thriller von Romy Hausmann hat mich etwas zwiegespalten zurück gelassen. Einersteits ist er richtig gut gemacht und wartet mit einem überraschenden Ende auf, andererseits ist er mir an vielen Stellen zu langatmig gewesen um als nervenaufreibender Thriller zu gelten. Da ich bereits die anderen Thriller der Autorin gelesen habe, waren meine Erwartungen aber auch hoch. Der Schreibstil ist gewohnt gut, gerade die Kapitel aus Theos dementer Sicht sind sehr berührend und ich finde es sehr mutig, dieses Thema auf diese Art anzugehen. Allerdings waren gerade diese Kapitel auch unheimlich schwer zu lesen für mich, seine Wortverwechslungen und v.a. seine Gedankensprünge haben es mir oft schwer gemacht Theo zu folgen und den Inhalt zu erfassen. In dem Thriller "Liebes Kind" ist mir das bei der kindlichen Erzählperspektive deutlich einfacher gefallen. Durch die vielen Nebenhandlungen und Erzählstränge sind mir die Figuren leider etwas fremd geblieben und einzig Liv fand ich sympathisch. Leider fand ich das Buch gerade im Mittelteil sehr lang und ordne es daher eher als spanenden Roman ein. Im letzten Drittel überzeugt die Autorin mich dann wieder, gekonnt hat sie mit dem Leser gespielt, mich in eine Richtung blicken lassen und die Handlung dabei in eine ganz Andere laufen lassen. Das Ende hat mich in weiten Teilen überrascht und der Twist ist gut gelungen. Sie greift auch das Thema True Crime sehr realistisch auf und hat zumindest meine Sichtweise auf diese Podcast verändert. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen reicht für mich allerdings nicht ganz an ihre vorherigen Thriller ran.

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