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Veröffentlicht am 30.12.2025

So zauberhaft!

Kleine Hexe Nebel 3: Die Quelle der Geheimnisse
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Nebel ist immer noch auf der Suche nach der einstigen Dorfhexe Naia, von der sie sich Antworten über das Rätsel ihrer Herkunft erhofft. Doch Naia ist wie vom Erdboden verschluckt und hat kaum Spuren hinterlassen. ...

Nebel ist immer noch auf der Suche nach der einstigen Dorfhexe Naia, von der sie sich Antworten über das Rätsel ihrer Herkunft erhofft. Doch Naia ist wie vom Erdboden verschluckt und hat kaum Spuren hinterlassen. Aufgeben kommt für Nebel aber auf keinen Fall infrage. Als sie schließlich den entscheidenden Hinweis findet, macht sie sich sofort auf den Weg in den verbotenen Wald, begleitet von ihrem besten Freund Hugo und ihrem kleinen cleveren Schweinchen Hubert. Eine abenteuerliche und gefährliche Reise beginnt. Die Drei treffen auf hinterhältige Feen, bekommen es mit eisigen Temperaturen zu tun und müssen sich am Ende einer uralten Macht stellen. Ob sie Naia wohl finden und das Geheimnis um die kleine Hexe Nebel lüften werden?

Hierbei handelt es sich um den dritten Teil von „Kleine Hexe Nebel“, der direkt an die vorangegangenen Ereignisse anknüpft. Es empfiehlt sich daher, die zwei Vorgänger zu kennen.
Nachdem mir die ersten beiden Bände so viel Freude bereitet haben, konnte ich das nächste Abenteuer kaum erwarten und hach, was soll ich sagen, ich bin mal wieder ganz hin und weg! Schon das Cover ist wieder zum Verlieben und genauso ist auch die Geschichte dahinter.

Jérôme Pélissier und Carine Hinder haben hier einen weiteren entzückenden Hexencomic geschaffen, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Mit viel Liebe zum Detail entführt uns das Duo zurück in die magische Welt der kleinen Hexe Nebel. Bereits die ersten Seiten ziehen einen in den Bann und zaubern garantiert jedem ein Lächeln ins Gesicht. Nebel ist und bleibt eine bezaubernde Protagonistin, die man mit ihrer wunderbar kecken und dickköpfigen Art und ihrem unerschütterlichen Selbstbewusstsein einfach gernhaben muss. Mutig und entschlossen geht sie ihren Weg und zeigt uns, dass es sich lohnt, an sich selbst und seine Träume zu glauben und es nichts Wertvolleres im Leben gibt, als gute Freund*innen, auf die man sich immer verlassen kann. Es ist einfach wieder ein großer Spaß, diese kleine Möchtegernhexe und ihre zwei besten Freunde Hugo und Hubert auf ihrer Mission zu begleiten. Dass ihr treues kluges Schweinchen ihr dabei erneut ziemlich oft heimlich aus der Patsche hilft, merken sie und Hugo mal wieder gar nicht, was einen ständig zum Schmunzeln bringt. Langweilig wird auch diesmal zu keiner Zeit. Die Handlung sprüht nur so vor Situationskomik, Humor und Charme und hält einige Überraschungen bereit. Vor allem die Auflösung kommt ziemlich unerwartet daher, ich zumindest habe sie nicht vorhersehen können. Mehr dazu wird an dieser Stelle aber natürlich nicht verraten – was Nebels großes Geheimnis ist, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Auch optisch ist dieser Band ein echtes Highlight. Die bunten und atmosphärischen Illustrationen des französischen Künstlerpaars sind einfach wieder herrlich anzusehen und so ausdrucksstark gezeichnet, dass Worte oft gar nicht vonnöten sind. Insgesamt ist der Text recht gering gehalten, sodass diese Reihe ideal zum Selberlesen für Kinder ab 8 Jahren geeignet ist.

Hinten im Buch gibt es dann noch ein paar interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Nebel, die einem diese Reihe nur noch sympathischer machen. Wie gut, dass mit diesem Band noch nicht Schluss ist. Eigentlich war ich ja davon ausgegangen, dass es sich bei dieser Reihe um eine Trilogie handelt, allerdings habe ich vorhin zu meiner großen Begeisterung entdeckt, dass es im Französischen bereits einen vierten Teil gibt. Hoffentlich wird auch dieser noch ins Deutsche übersetzt!

Fazit: Einen wundervollen dritten Band haben uns Jérôme Pélissier und Carine Hinder hier gezaubert. Auch „Kleine Hexe Nebel – Quelle der Geheimnisse“ ist ein zuckersüßer Wohlfühlcomic ab 8 Jahren mit lustigen Dialogen und liebenswerten Charakteren, die das Leserherz im Sturm eroberen. Spannend, überraschend, so schön illustriert und voller Fantasie und Herz. Ich habe auch diesen Band mit dem größten Vergnügen gelesen, ich liebe diese Reihe einfach. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Ein weiterer schöner Folgeband!

Kikis kleiner Lieferservice 5
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Sechs Jahre sind vergangen, seit sich Kiki mit ihrem Kater Jiji in der Hafenstadt Koriko niedergelassen hat. Inzwischen ist sie 19 Jahre alt und um viele neue Freundschaften und Erkenntnisse reicher. Mit ...

Sechs Jahre sind vergangen, seit sich Kiki mit ihrem Kater Jiji in der Hafenstadt Koriko niedergelassen hat. Inzwischen ist sie 19 Jahre alt und um viele neue Freundschaften und Erkenntnisse reicher. Mit ihrem Lieferservice hat sie schon eine Menge Erfahrungen gesammelt und in dem Jungen Tombo ihre erste große Liebe gefunden. Doch auch für eine Hexe ist das Erwachsenwerden kein Kinderspiel. Während es in Jijis Liebesleben gerade wunderbar zu laufen scheint, fällt es Kiki schwer, Tombo – der immer noch in einer anderen Stadt lebt – ihre Gefühle richtig mitzuteilen. Als ihr Kater dann auch noch fortan nur noch in Katzensprache reden möchte und Kikis magische Kräfte immer schwächer werden, beginnt die junge Hexe immer mehr an sich zu zweifeln. Wie soll sie eine gute Lieferhexe sein, wenn sie noch nicht einmal mehr vernünftig fliegen kann? Ob Kiki ihre Magie und ihr Selbstvertrauen wohl zurückgewinnen wird?

Hierbei handelt es sich um den fünften Teil von „Kikis kleiner Lieferservice“, der dank kleiner Rückblicke auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Da die Bücher aber aufeinander aufbauen, empfiehlt es sich, die chronologische Reihenfolge einzuhalten oder zumindest den ersten Band zu kennen.
Ich mag die Geschichten rund um die junge Lieferhexe Kiki unheimlich gerne und konnte das Weiterlesen dementsprechend kaum erwarten. Schon das Cover mit seinen herbstlichen Wohlfühl-Vibes ist wieder ein echter Blickfang und auch die liebevollen schwarz-weiß Illustrationen von Yuta Onoda, die sich im Inneren befinden, sind wie gewohnt zauberhaft anzusehen (von denen dürfte es liebend gerne noch ein paar mehr geben). Die Geschichte konnte mich diesmal leider nicht komplett überzeugen, hat mir aber dennoch sehr viel Freude bereitet.

Ein weiteres Mal entführt uns Eiko Kadono zurück in die Welt ihrer jungen Halbhexe und präsentiert eine Fortsetzung, die den warmherzig-nostalgischen Zauber des Klassikers bewahrt, gleichzeitig aber auch ernster und erwachsener wirkt als die Vorgänger. Kikis Innenleben und ihre persönliche Entwicklung stehen erneut sehr im Vordergrund der Handlung. Ihre kleinen episodenhaften Alltagsabenteuer als Kurierhexe bleiben dabei ein wenig auf der Strecke, was zwar etwas schade ist, den Unterhaltungswert dieser Reihe aber kaum schmälert. Die Charaktere sind so liebreizend wie man sie kennt. Ob Kiki, Jiji, alte Bekannte oder neue Gesichter – man muss sie einfach alle gernhaben. Der Spannungsfaktor und magische Aspekt sind wie gewohnt recht dezent gehalten, genauso wie der romantische Part. Kiki und Tombo treffen am Ende zwar aufeinander, allerdings fällt ihr Wiedersehen recht kindlich aus – Romantiker kommen hier eher weniger auf ihre Kosten. Da es sich hierbei aber um eine Reihe für eine jüngere Leserschaft handelt, hat mich dieser Punkt nicht groß gestört. Etwas genervt hat mich jedoch, dass Kiki erneut ständig sich selbst und ihre magischen Fähigkeiten infrage stellt. Da ihre großen Selbstzweifel bereits in den vorherigen Bänden ständig thematisiert wurden, finde ich es mittlerweile ein bisschen ermüdend zu lesen, dass sich das Ganze immer wiederholt. Nichtsdestotrotz war es einfach wieder richtig schön, Kiki auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten. Auf den sechsten (und letzten) Band freue ich mich schon sehr, wobei es mich auch ziemlich wehmütig stimmt, dass es mit diesem dann leider Abschiednehmen heißt.

Fazit: Nachdenklich, emotional und ein bisschen magisch geht es mit Lieferhexe Kiki in die fünfte Runde. „Kiki und der ruhende Zauber“ ist eine kurzweilige und warmherzige Coming-of-Age-Geschichte über Selbstfindung, die erste Liebe und die Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Zuckersüße cozy Fantasy für Jung und Alt mit charmanten Charakteren zum Verlieben. Trotz meiner Kritikpunkte hat mir auch dieser Band sehr viel Spaß gemacht. Dem Finale blicke ich nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 25.12.2025

Ein gelungener Folgeband!

Time Travellers - Pizza, Pasta und Probleme
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Eigentlich wollten die Schülerinnen der 6G, ihr Lehrer Herr Rosenkranz und ihre Busfahrerin Frau Krachleder nach Hause reisen. Doch statt in Mainz zu landen, verschlägt es die Truppe mit ihrem silbernen ...

Eigentlich wollten die Schülerinnen der 6G, ihr Lehrer Herr Rosenkranz und ihre Busfahrerin Frau Krachleder nach Hause reisen. Doch statt in Mainz zu landen, verschlägt es die Truppe mit ihrem silbernen Kometen nach Italien. Alle sind sich schnell einig, dass ihr verpatzter Rücksprung eigentlich gar nicht so übel ist – auf Sizilien gibt es schließlich eine Menge Spannendes zu erleben. Gemeinsam besuchen sie das Amphitheater in Taormina, wo sie ein Gesangskonzert geben, sie bekommen einen neuen süßen, tierischen Begleiter und dann reisen sie auch noch versehentlich in die Vergangenheit, wo sie auf eine berühmte Persönlichkeit treffen. Die gefährlichen Chrononauts sind der Klasse jedoch immer noch dicht auf den Fersen sind und schrecken vor nichts zurück um hinter das Geheimnis ihrer Zeitreisen zu kommen.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der „Time Travellers“ – Reihe, der direkt an den Vorgänger anknüpft. Vorkenntnisse sind daher durchaus von Vorteil.
Ich lese die Bücher von Stephanie Gessner immer unheimlich gerne und nachdem mir auch das erste Abenteuer der Time Travellers total viel Spaß gemacht hat, konnte ich Fortsetzung kaum erwarten. Schon das Cover, das uns die Simona Ceccarelli gezaubert hat, sieht wieder richtig toll aus und steigert die Vorfreude auf die Geschichte dahinter.

Nach Australien verschlägt es uns diesmal gemeinsam mit der 6G in das nicht minder sonnige Italien, genauer gesagt Sizilien. Bereits die ersten Seiten sorgen für Urlaubsfeeling und gute Laune und geben einem das Gefühl, selbst dabei zu sein. Man hat den Strand und das Amphitheater regelrecht vor Augen, spürt die warme Italiensonne auf der Haut und möchte mit dem Lesen am liebsten nicht mehr aufhören. Stephanie Gessner schreibt gewohnt locker-leicht und jugendlich, ohne übertrieben zu wirken. Die kurzen Kapitel lesen sich wie von sonst selbst und kommen nicht nur ziemlich abenteuerlich und witzig daher, sondern auch tiefgründig und lehrreich – und natürlich auch ein bisschen magisch. Man erfährt erneut einiges über das Land (Rom, zum Beispiel, die Antike oder Archimedes) und lernt die verschiedenen Charaktere im Verlauf noch besser kennen. Ob Giovanni, der nicht schwimmen kann; Mattis mit seiner Hochsensibilität; die Busfahrerin Frau Krachleder, die einen schweren Verlust zu verarbeiten hat – jeder von ihnen hat Tiefe, Ecken und Kanten. Die persönliche Entwicklung dieser bunt gemischten Truppe und das Klassengefüge ist wieder äußerst interessant mitzuverfolgen. Wie im echten Leben zicken sich die Schüler
innen immer mal wieder an oder wischen sich eins aus, doch wenn es drauf ankommt, halten sie fest zusammen und ergeben ein unschlagbares Team. Einziges kleines Manko ist wieder die Fülle an Personen, bei der man schnell mal die Übersicht verlieren kann. Das Gruppenbild auf den Vorsatzpapieren, welches die gesamte Klasse 6G mit Namen zeigt, kann da erneut sehr hilfreich sein.

Zwischendurch gibt es auch wieder ein paar Chatproktolle zu lesen, aus denen hervorgeht, dass der geheime Zirkel der Chrononauts der Klasse immer noch auf der Spur ist. Es wird wirklich zu keiner Zeit langweilig, aber irgendwie konnte mich dieser Band trotz allem nicht ganz so fesseln wie der erste. Irgendwie hat mir diesmal das gewisse Etwas gefehlt. Dem dritten Band fiebere ich aber dennoch schon ganz vorfreudig entgegen, der Cliffhanger am Ende macht definitiv Lust auf mehr! Zum Glück müssen wir uns gar nicht allzu lange darauf gedulden: Bereits im Januar wird es mit den Time Travellers in die dritte Runde gehen und zwar nach Südafrika. Was sie dort wohl erleben werden?

Fazit: Die Time Travellers sind zurück und auch ihr zweiter Trip mit dem silbernen Kometen ist ein großer Spaß für alle ab 10 Jahren! Ein spannendes, unterhaltsames und magisches Raum-Zeitreise-Abenteuer mit Fernweh-Garantie und Tiefgang. Auch wenn ich diesen Band ein kleines bisschen schwächer finde als den vorherigen, bin ich wieder begeistert und schon sehr gespannt auf die nächste Fortsetzung. Von mir gibt es sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Ein magisches Abenteuer voller Fantasie, Humor und Herz!

Winona und der Ruf der Wiccas
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Für Winona bricht eine Welt zusammen, als ihre beste Freundin Lucy nach Hongkong zieht. Sie fühlt sich traurig und allein und ist sich sicher, dass sie niemals eine neue Freundin finden wird. In ihrer ...

Für Winona bricht eine Welt zusammen, als ihre beste Freundin Lucy nach Hongkong zieht. Sie fühlt sich traurig und allein und ist sich sicher, dass sie niemals eine neue Freundin finden wird. In ihrer Klasse ist sie eher eine Außenseiterin und muss sich ständig gehässige Bemerkungen über ihren ausgefallenen Kleidungsstil anhören. Und als wäre das nicht schon genug, muss sie die nächste Projektarbeit zusammen mit Grace, Lilly und Ophelia machen – drei Mädchen aus ihrer Klasse, mit denen sie sonst nie spricht. Doch kurz nach ihrem zwölften Geburtstag ändert sich ihr Leben schlagartig. Zuerst taucht ein sprechender schwarzer Vogel namens Ups auf und dann bekommt sie von einer merkwürdigen Frau ein geheimnisvolles Geschenk. Ehe sie es sich versieht, landet sie gemeinsam mit Grace, Lilly und Ophelia in Turmalin – einer fremden Welt, in der es ziemlich verrückt zugeht. Hier gibt es sprechende Tiere, flüsternde Blumen, düstere Wälder und fliegende Waschbären. Die Mädchen sind ganz fasziniert, erkennen aber auch sehr schnell, dass Turmalin ein unheimlicher und gefährlicher Ort ist. Was hat es mit den verlorenen Wiccas auf sich? Welche Ziele verfolgt die Herrscherin der Spiegelstadt? Und wie können die Vier nach Hause zurückkehren? Ein unglaubliches Abenteuer beginnt...

Ich liebe die Bücher von Mina Teichert, vor allem ihre Kinderromane lese ich immer unheimlich gerne. An ihrem neuen Buch „Winona und der Ruf der Wiccas“ konnte ich daher natürlich nicht vorbeigehen, schon allein das Cover (gestaltet von Marie Beschorner) hat mich direkt in den Bann gezogen - sieht es nicht toll aus? Die Story dahinter konnte mich leider nicht ganz so verzaubern wie erhofft, hat mir trotz allem aber viel Spaß gemacht.

Fans von „Alice im Wunderland“, „Der Zauberer von Oz“ oder „Coraline“ werden hier garantiert ganz auf ihre Kosten kommen. Die Welt, in die uns dieses Buch entführt, enthält einige Anspielungen auf große Klassiker und erinnert oft sehr an Alices kurioses Wunderland: Ziemlich verrückt, wunderbar magisch und voller Geheimnisse und Überraschungen. Ob riesige Pilze, ein sprechender schwarzer Vogel namens Ups (einer meiner persönlichen Highlights) oder eine übergroße Henne, die ihre Eier in einem Kinderwagen spazieren fährt – Mina Teichert feuert hier eine fantasievolle Idee nach der nächsten ab. Die Geschichte, die dabei herausgekommen ist, ist typisch Mina Teichert herrlich witzig-frech aber auch nachdenklich; wirkt zeitlos und modern zugleich und kommt trotz klassischer Elemente erfrischend anders daher. Mir persönlich war die Handlung bisweilen schon etwas zu überdreht und mit ein paar wenigen Charakteren bin ich nicht komplett warm geworden. Dies hat mein Lesevergnügen aber nur geringfügig geschmälert. Es macht einfach Spaß, Ich-Erzählerin Winona und ihre drei Klassenkameraden Lilly, Grace und Ophelia auf ihrer Reise nach Turmalin zu begleiten. Gemeinsam wachsen die Vier mutig über sich hinaus und zeigen uns, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen und dass es nichts Wertvolleres im Leben gibt als gute Freunde, die zu einem halten und einen so akzeptieren wie man ist.

Das Ende ist recht abgeschlossen, lässt aber genügend Spielraum für eine Fortsetzung. Soweit ich weiß, ist bisher noch kein zweiter Band angekündigt – lassen wir uns also überraschen!

Fazit:„Winona und der Ruf der Wiccas“ ist eine mitreißende und märchenhafte Geschichte ab 10 Jahren über die Macht der Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Vertrauen. Ein magisches Abenteuer voller Fantasie, Humor und Herz. Auch wenn ich mir ein bisschen mehr erhofft habe, kann ich Mina Teicherts neuen Kinderroman wärmstens empfehlen, vor allem Fans von „Alice im Wunderland“. Wer gerne in fantastische Welten eintaucht und starke Heldinnen mag, sollte sich dieses Buch unbedingt mal genauer anschauen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 23.12.2025

Unterhaltsam, charmant und so schön illustriert!

Greenwood. Band 3
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Die Freunde des Samstagsclubs sind immer noch dabei, das große Geheimnis des vergifteten Kuchens zu lösen. Eigentlich möchte Honey, der Fuchs, lieber für die Schule lernen, aber der Rabe Fog und Basel, ...

Die Freunde des Samstagsclubs sind immer noch dabei, das große Geheimnis des vergifteten Kuchens zu lösen. Eigentlich möchte Honey, der Fuchs, lieber für die Schule lernen, aber der Rabe Fog und Basel, die Grille, können ihn schließlich dazu überreden, ihn in den Wald zu begleiten. Das Ziel: Die Brei-Apfelbäume, die mitten im Sumpf liegen. Denn dies ist der einzige Ort, wo man in Greenwood Kaugummi finden kann. Ihre Mission ist aber streng geheim! Die anderen Clubmitglieder dürfen davon nichts wissen, denn wenn zu viele mitmachen, gefährdet das die Ermittlungen. Dieser Meinung ist zumindest Fog. Dank ihrer Entdeckung können sie einige Verdächtige von ihrer Liste streichen, aber die Sache leibt weiter ziemlich verzwickt. Die Drei kommen ohne die Hilfe ihrer Freunde nicht weiter. Ob sie den Fall wohl gemeinsam lösen werden?

Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der Greenwood-Serie, der nahtlos an die vorangegangenen Ereignisse anknüpft. Zum besseren Verständnis empfiehlt es sich daher, mit dem ersten Band zu starten.
Nachdem mir die zwei vorherigen Bände so gut gefallen haben, war ich voller Vorfreude auf das nächste Abenteuer. Schon das Cover ist wieder der reinste Blickfang und passt perfekt zu seinen Vorgängern, obwohl auch dieses Mal ein anderer Zeichner am Werk war. Denn das ist das Besondere an dieser Reihe: In jedem Band erweckt ein anderer Künstler oder eine andere Künstlerin das Greenwood-Universum zum Leben und bringt seine oder ihre eigene Note ein. Nur die Enzyklopädie-Seiten, mit denen jeder Band gespickt ist, stammen von ein und demselben Illustrator: Giovanni Rigano, dem dieses Mal auch die Gestaltung der Geschichte anvertraut wurde. Und wie nicht anders zu erwarten war, überzeugt er auf ganzer Linie.

Optisch ist auch dieser Band ein echtes Highlight! Giovanni Riganos Illustrationen ähneln auf den ersten Blick sehr denen seiner beiden Vorgänger, besitzen gleichzeitig aber auch ihren ganz eigenen Charakter. Sein verspielter und atmosphärischer Stil ist einfach die ideale Wahl für diese Reihe. Sämtliche Panels strotzen nur so vor Detailliebe und schaffen durch die gedeckte, warme Kolorierung eine märchenhaft-magische Waldatmosphäre.

Auch inhaltlich weiß dieser Band zu begeistern. Mit seinen gut 48 Seiten mag er zwar ebenfalls recht kurz daherkommen, doch es steckt weitaus mehr darin als gedacht. Erneut entführt uns das französische Autorinnen-Duo Barbara Canepa und Anaïs Halard nach Greenwood - eine anthropomorphe Tierwelt, die vor allem für Fans von „Winnie Puuh“ oder „Der Wind in den Weiden“ ein wahrer Leckerbissen ist. Im Mittelpunkt stehen wieder die sechs Tierkinder des Samstagsclubs, die man bereits im ersten Band ins Herz geschlossen hat. Die weiteren Figuren werden jedoch nicht minder liebevoll beschrieben und sorgen mit ihren verschiedenen Eigenheiten für ein herrliches Lesevergnügen. Auch als erwachsener Leserin erfreut man sich an dem Humor, der niemals platt daherkommt, sondern unterhaltsam, charmant und mit viel Herz. Es macht einfach wieder Spaß, die Mitglieder des Samstagsclubs zu begleiten und mit ihnen mitzufiebern. Gemeinsam setzen sie weiter alles daran, das Rätsel um den vergifteten Kuchen zu lösen und zeigen uns dabei einmal mehr, dass Zusammenhalt stark macht und es nichts Wertvolleres im Leben gibt als gute Freunde, mit denen man durch dick und dünn gehen kann.
Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte auch noch wundersames Wissen über die Natur. So erfährt man unter anderem mehr über die Tierspuren des Waldes oder welche Kräfte der Honig besitzt.

Die Geschichte endet recht abgeschlossen, lässt am Ende aber genügend Spielraum für eine weitere Fortsetzung. Auf Französisch ist gibt es sogar schon einen vierten Band, diesmal illustriert von Kerascoët. Die deutsche Übersetzt folgt voraussichtlich im Juni 2026 und ich freue mich schon sehr darauf!

Fazit: Mit viel Witz, Charme und einer Prise Spannung geht es mit dem Samstagclub in die nächste Runde. Auch der dritte Greenwood-Band besticht durch sein wunderschönes Artwork, seine liebenswerten Charaktere und lehrreichen Botschaften und zieht nicht nur Kinder in den Bann. Ein wunderbarer Wohlfühlcomic für alle ab 8 Jahren, die gerne in fantasievolle Welten eintauchen und die Natur und Abenteuer lieben. Ich bin nach wie vor begeistert von dieser süßen Graphic-Novel-Reihe und kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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