Profilbild von CorniHolmes

CorniHolmes

Lesejury Star
offline

CorniHolmes ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit CorniHolmes über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2019

Für Krimi-Fans ein großes Muss!

Eine Leiche zum Tee
0

Krimigeschichten für Kinder und Jugendliche lese ich immer unheimlich gerne. Meine Neugier war daher sofort geweckt, als ich in der Programmvorschau des Ueberreuter Verlags auf „Eine Leiche zum Tee“ gestoßen ...

Krimigeschichten für Kinder und Jugendliche lese ich immer unheimlich gerne. Meine Neugier war daher sofort geweckt, als ich in der Programmvorschau des Ueberreuter Verlags auf „Eine Leiche zum Tee“ gestoßen bin. Der Titel hatte es mir ja sofort angetan und auch das Cover gefiel mir auf Anhieb richtig gut. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, stand für mich sofort fest: Bei der Aufklärung dieses rätselhaftes Mords in Ashford-on-Sea wollte ich unbedingt dabei sein! Ich ließ das Buch daher sehr gerne bei mir einziehen.

Amy steht eigentlich überhaupt nicht auf Krimigeschichten. Sie macht es sich viel lieber mit so richtig schön romantischen Liebesromanen gemütlich. Diese können ihr gar nicht schnulzig genug sein. Ihre Großtante Clarissa, bei der sie wohnt, ist da ganz anders. Sie liebt es zu ermitteln und knifflige Rätsel zu lösen. Zusammen mit ihren Freundinnen trifft sie sich regelmäßig in ihrer Teestube Little Treasures, wo sie sich über die neuesten Krimis austauschen. Für Amy ist dieser Klatsch und Tratsch nichts. Sie kann gerade an nichts anderes denken als an Finn. Finn ist zwei Jahre älter als sie und verdammt gutaussehend. Talentiert im Klavierspielen ist er auch und nett. Und süß. Ja, richtig geraten, Amy hat sich total in Finn verguckt. Was gäbe Amy darum, wenn er ihre Gefühle erwidern würde.
Neben dem Finn-Anschmachten hat Amy noch eine weitere große Leidenschaft: Das Backen. Amy ist eine erstklassige Bäckerin. Für das große Dorffest von Ashford-on-Sea hat sie sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und eine herrlich leckere Schokomousse-Erdbeer-Torte gebacken. Niemals hätte sie gedacht, dass ausgerechnet ihre Torte in einem Mordfall in Verdacht geraten wird! Während des Dorffests wird eine Leiche aufgefunden und vieles deutet darauf hin, dass Amys Torte den Tod verursacht hat. Wie kann das sein? Und warum verhält sich Finn plötzlich so merkwürdig? Hat er etwas mit dem Mord zu tun?
In Amy ist plötzlich die Ermittler-Lust erwacht. Sie möchte diesen rätselhaften Mord unbedingt aufklären. Zusammen mit ihrer Tante Clarissa und ihrem Hund Percy begibt sie sich auf die Suche des Mörders…

Meine Erwartungen konnten hier komplett erfüllt werden, ich bin so begeistert von dem Buch! Einmal angefangen, habe ich es quasi in einem Rutsch durchgelesen. Es liest sich echt toll. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und locker-leicht. Dank diesem und der schön kurzen Kapitel sind die Seiten bei mir wirklich nur so geflogen.

Was natürlich ebenfalls zu meinem flotten Lesetempo beigetragen hat, ist die Handlung. Detektiv-Freunde werden hier ganz auf ihre Kosten kommen! Mitfiebern und Miträtseln ist hier Programm. Ich habe hier beim Lesen eine Theorie nach der nächsten aufgestellt und bin eine lange Zeit im Dunklen getappt. Die Auflösung kam für mich dann sehr überraschend; ich hatte hier am Ende also meinen geliebten Aha-Moment. :D

Richtig begeistert bin ich von dem Setting. Das Städtchen Ashford-on-Sea wird so klasse beschrieben. Pures Kopfkino, sag ich euch. Die Atmosphäre, die durch die bildhaften Beschreibungen entsteht, hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie ist absolut perfekt für so einen schönen englischen Jugendkrimi. Es wirkt einfach alles so wunderbar britisch. Allerdings auf eine moderne Art. Das Buch spielt in unserer Zeit; das Internet, Handys und WhatsApp werden hier zum Beispiel sehr oft verwendet. Mir hat dieser krasser Gegensatz total gut gefallen: Das doch recht old-fashioned wirkende Städtchen Ashford-on-Sea und dazu dann so moderne Dinge wie die Kommunikation über WhatsApp oder Internetrecherche.

Neben dem Setting konnte mich die Autorin auch mit den Charakteren komplett überzeugen. Manche sind so herrlich schräg drauf. Besonders gut gefallen hat mir Tante Clarissa. Sie ist eine Ermittlerin durch und durch und sofort Feuer und Flamme, als es heißt, diesen mehr als rätselhaften Mord aufzuklären, der sich beim großen Dorffest ereignen wird.
Mein Lieblingscharakter war allerdings Amy, die Protagonistin. Aus ihrer Sicht erfahren wir alles in der Ich-Perspektive. Amy war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist ein total liebes, cleveres und mutiges junges Mädchen, welches man einfach sofort ins Herz schließen muss. Besonders amüsant fand ich ihre Schwärmereien für Finn, da bin ich beim Lesen ziemlich oft sehr in Schmunzeln geraten.
Dieser Mix aus Krimi- und Liebesgeschichte hat mir echt gut gefallen. Ich denke, besonders die Zielgruppe wird davon begeistert sein.

Wen ich ja gar nicht mochte, was aber natürlich von der Autorin beabsichtigt war, ist die Musiklehrerin Rubinia Redcliff. Sie wird in dieser Geschichte eine sehr große Rolle spielen, aber wie genau, werde ich hier nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Ich warne euch aber schon mal vor: Rubinia Redcliff ist eine extrem unsympathische Frau. Fand ich aber überhaupt nicht schlimm, ich liebe solche Charaktere, über die kann man sich beim Lesen immer so schön aufregen. ;)

Viel mehr möchte ich dann auch gar nicht verraten. Detektiv-Freunden kann ich das Buch wirklich nur ans Herz legen. Nicht nur Jugendlichen – in meinen Augen ist „Eine Leiche zum Tee“ auch für deutlich ältere Leser absolut lesenswert. Vor allem Miss Marple-Fans werden hier ganz bestimmt die reinste Freude beim Lesen haben. Die Miss Marple-Geschichten sind natürlich schon anders, allein schon dadurch, dass sie zu einer ganz anderen Zeit spielen. Mich hat die Handlung hier aber irgendwie dennoch ein bisschen an Miss Marple erinnert. :D

Habe ich etwas vergessen? Oh ja, natürlich! Das darf auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben: Seid ihr Buchkartenliebhaber? Ja? Nun, dann dürft ihr euch sehr freuen, denn in „Eine Leiche zum Tee“ gibt es sowohl vorne, als auch hinten im Buch eine Karte, die das Städtchen Ashford-on-Sea zeigt. Die Karte ist echt cool, ich habe mich sofort in sie verliebt.

Alexandra Fischer-Hunold ist mit „Eine Leiche zum Tee“ ein wundervoller Krimi-Roman gelungen. Ich liebe die Charaktere, ich liebe das Setting, den Humor und die gesamte Story. Und die Karte nicht zu vergessen. Und das Cover liebe ich natürlich auch. Ja, ihr merkt vermutlich gerade, ich bin wirklich begeistert. Da hoffe ich auch sehr, dass es noch eine Fortsetzung geben wird. Über einen weiteren spannenden, witzigen Fall mit Amy und ihrer Tante würde ich mich richtig freuen.

Fazit: Für alle Krimi-Liebhaber ist „Eine Leichte zum Tee“ ein großes Muss! Mich konnte das Buch richtig begeistern. Es ist spannend, humorvoll, es lädt zum Miträtseln ein, es steckt voller überraschender Wendungen und jeder Menge liebenswerter und zum Teil äußerst schräger Charaktere. Besonders gut gefallen hat mir das Setting, dieses wird erstklassig von der Autorin beschrieben. Hier vergebe ich gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 26.02.2019

Eine für alle, alle für dich!

Schwesterherzen 1: Eine für alle, alle für DICH!
0

Das neue Buch von Lucy Astner hatte mich sofort angelacht. Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist so herrlich bunt und sieht einfach so schön fröhlich aus. Der Klappentext machte mich auch extrem neugierig ...

Das neue Buch von Lucy Astner hatte mich sofort angelacht. Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist so herrlich bunt und sieht einfach so schön fröhlich aus. Der Klappentext machte mich auch extrem neugierig auf „Schwesterherzen“. Zuerst wollte ich das Buch bei mir einziehen lassen, als ich dann aber entdeckte, dass es dazu auch eine Lesung mit Cathlen Gawlich gibt (ihr lausche ich immer unheimlich gerne!), entschied ich mich hier kurzerhand doch für das Hörbuch.

Was Bonnie sich am sehnlichsten wünscht? Nein, kein eigenes Pferd. Okay, natürlich träumt Bonnie davon, wie viele andere Mädchen in ihrem Alter auch, ein eigenes Pferd zu besitzen, oh ja, sehr sogar! Und auch ein Smartphone, seufz, das wäre auch echt cool. Was Bonnie aber noch viel, viel lieber hätte, ist eine Schwester! Leider hat sie nur drei Brüder und zwar von der nervigsten Sorte. Und ach ja: Voll fiese Lehrer und Eltern, die einfach nichts kapieren, hat Bonnie auch noch, leider. Das Leben kann schon echt verdammt ungerecht sein. Bei so viel Ungerechtigkeit muss einfach eine Schwester her! Bonnie ruft daher einen Mädchengruppe ins Leben, bestehend aus ihr und vier anderen Mädels: Smilla, Nuca, Monti und Jo. Die Mädchen könnten unterschiedlicher wohl nicht sein und sie sind vielleicht auch nicht die allerbesten Freundinnen. Was sie aber sind: Die Sicret Sistahz, die total geheimen Schwesterherzen!

Mir haben hier Cover und Klappentext eindeutig nicht zu viel versprochen! Ich bin richtig begeistert von „Schwesterherzen“. Das Buch werde ich mir auf jeden Fall auch noch zulegen. Ich habe beim Stöbern in der Buchhandlung nämlich gesehen, dass es ganz besonders im Innenteil aufgemacht ist und dies geht beim Hörbuch natürlich leider verloren. Was einem das Hörbuch aber dafür beschert, ist eine richtig tolle Lesung mit Stimmwunder Cathlen Gawlich. Da staune ich ja immer wieder aufs Neue, wie gekonnt sie ihre Stimme verstellen kann.

Mir hat das Hörbuch wundervolle Hörstunden beschert. Cathlen Gawlich ist für diese witzige und total schöne Geschichte in meinen Augen der reinste Glücksgriff. Es macht jede Menge Spaß ihr hier zu lauschen. Da hoffe ich wirklich sehr, dass es noch ein Wiedersehen mit den „Sicret Sistahz“ geben wird und dass die Fortsetzung ebenfalls als Lesung mit Cathlen Gawlich umgesetzt werden wird.

Erzählt wird alles aus der Sicht von Bonnie im Tagebuchstil. Den Tagebuchstil bekommt man leider über das Hören nicht so richtig mit, das kommt im Buch, mit dieser besonderen Aufmachung, natürlich besser rüber. Hat mich aber überhaupt nicht gestört, die tolle Vortragsweise von Cathlen Gawlich macht die fehlende Tagebuchgestaltung allemal wett.

Die Charaktere sind der Autorin wunderbar gelungen. Mein Lieblingscharakter war auf jeden Fall Bonnie. Mit ihrer lustigen, liebenswerten und aufgeweckten Art hat sie sich sofort in mein Herz geschlichen.

Ebenfalls sehr gerne mochte ich Smilla, Bonnies beste Freundin. Sie mag eine kleine Besserwisserin sein, sie ist aber dennoch ein richtig liebes Mädchen. Jeder hat eben so seine Macken, niemand ist perfekt. Ich persönlich habe mich über ihre neunmalkluge Art bestens amüsiert. Smilla ist wirklich die reinste Intelligenzbestie.

Auch die anderen Schwesterherzen haben so ihre Eigenarten und Probleme. Nicht alle mochte ich auf Anhieb, aber zum Ende hin habe ich sie doch noch alle sehr lieb gewonnen.

Die fünf Mädchen waren sich anfangs auch nicht alle sympathisch und alles andere als ein Herz und eine Seele. Es kommt im Verlaufe der Geschichte immer wieder zu Auseinandersetzungen und kleinen Zankereien. Wäre aber auch komisch, wenn es anders wäre, schließlich sind die Mädchen „Schwestern“, zumindest im Herzen und mal ehrlich: Gar kein Streit unter Geschwistern? Irgendwie doch ein Ding der Unmöglichkeit, oder? ;)

Besonders gut gefallen hat mir, wie sehr die Freundschaft und der Zusammenhalt hier im Vordergrund der Handlung stehen. Immer wieder fällt das Motto „Eine für alle, alle für dich!“, was diesen tollen Kameradschaftsgeist der fünf Mädchen nur noch mehr verdeutlicht.

Zusammen mit den „Sicret Sistahz“ erleben wir Zuhörer hier ein spannendes, lustiges und wunderschönes Abenteuer, welches vor allem die Zielgruppe begeistern wird. Meiner Meinung nach ist „Schwesterherzen“ aber auch für deutlich ältere Leser bzw. Zuhörer absolut lesens- und hörenswert. Ich war in meiner Kindheit ein absoluter Fan von „Die wilden Hühner“. Die Mädchenbande von Lucy Astner ist natürlich anders als die von Cornelia Funke, aber ich habe mich hier dennoch sehr an die „Die wilden Hühner“ erinnert gefühlt. Da kamen beim Zuhören tolle Kindheitserinnerungen hoch. :)

Richtig gut gefallen hat mir, dass viele ernste Probleme angesprochen werden, die die Mädchen nur noch authentischer machen und mit denen sich vor allem die Zielgruppe sehr gut identifizieren wird. Die Handlung erhält dadurch Tiefe, aber keine Sorge, sie wird dadurch nicht zu ernsthaft. Nein, die Geschichte ist richtig witzig und liefert einem jede Menge Gründe zum Schmunzeln.

Fazit: Was für ein wundervoller Hörspaß! Mir hat „Schwesterherzen“ tolle Hörstunden beschert! Die Geschichte ist witzig, sie ist liebenswert, authentisch, herrlich fröhlich und macht richtig gute Laune. Cathlen Gawlich glänzt hier in ihrer Rolle und liest einfach nur perfekt! Ich habe die „Sicret Sistahz“ beim Hören richtig lieb gewonnen und ich hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen. Für Mädchen ab 10 Jahren ist „Schwesterherzen“ absolut zu empfehlen, allerdings kann ich das Hörbuch auch deutlich älteren Zuhörern – oder Lesern, wenn man sich für das Buch entscheidet – sehr ans Herz legen. Ganz besonders empfehlen kann ich „Schwesterherzen“ „Wilde Hühner“-Fans und generell all denjenigen, die Bandengeschichten mögen. Ich hatte hier sehr viel Spaß beim Zuhören und vergebe 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 25.02.2019

Für Pferdefans ein großes Muss!

Bulli & Lina (Band 3) - Ein Pony springt ein
0

Auf den dritten Band der „Bulli & Lina“- Reihe habe ich mich richtig gefreut. Nachdem mich das Autorinnen-Duo mit den ersten beiden Bänden hellauf begeistern konnte, konnte ich es wirklich kaum noch abwarten, ...

Auf den dritten Band der „Bulli & Lina“- Reihe habe ich mich richtig gefreut. Nachdem mich das Autorinnen-Duo mit den ersten beiden Bänden hellauf begeistern konnte, konnte ich es wirklich kaum noch abwarten, mich endlich mit der 11-jährigen Lina und ihrem schlauen Pony Bulli in ein neues aufregendes Abenteuer zu stürzen.

Endlich ist Onkel Hape wieder da! Und mit ihm auch seine Hündin Cleo. Sie ist auch der Grund, warum Onkel Hape seine Weltreise früher abbrechen musste als geplant: Cleo erwartet Welpen. Lina ist ganz aufgeregt. Die Kleinen kommen dann ausgerechnet in Bullis Stall zur Welt und einer Welpen sieht Bulli sogar ein bisschen ähnlich. Lina hat von da an nur noch Augen für die süßen Racker und vernachlässigt ihren Bulli sehr. Ihn und das Training. Lucas möchte unbedingt, dass Lina und Bulli an der großen Fuchsjagd teilnehmen, die demnächst stattfinden wird. Von der Idee sind sowohl Lina als auch Bulli allerdings wenig begeistert. Diese blöde Fuchsjagd gerät dann auch vorerst in den Hintergrund, als ein sehr schmieriger Typ auf dem Hof auftaucht und die Welpen kaufen möchte. Der und ein Hundezüchter? Nie im Leben, mit dem stimmt etwas eindeutig nicht! Fuchsjagd, Welpen, ein angeblicher Hundezüchter – Langeweile mit Bulli und Lina? Ein Ding der Unmöglichkeit.

Habt ihr schon die Bekanntschaft mit Bulli und Lina gemacht? Wenn nicht, rate ich euch, lieber zuerst die vorherigen beiden Bände zu lesen und dann erst zu Band 3 zu greifen. Für das Verständnis wird es wohl nicht zwingend notwendig sein – allerdings halte ich es hier schon für sinnvoller, die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da diese doch sehr aufeinander aufbauen. Was man dabei auch sehr schön mitverfolgen kann, ist die Weiterentwicklung der Freundschaft zwischen Bulli und Lina. In Band 1 war Lina ja noch richtig stolz darauf gewesen, keines dieser typischen Pferdemädchen zu sein. Mittlerweile aber sind sie und Bulli richtig dicke Freunde geworden und Lina liebt das Reiten immer mehr.

Diese innige und wunderschöne Freundschaft zwischen Bulli und Lina hat mir auch in diesem Band wieder ganz besonders gut gefallen. Allerdings wird sie hier ein kleines bisschen auf die Probe gestellt. Grund dafür sind die süßen Welpen, in die sich Lina total verguckt hat. Hundewelpen sind ja aber auch süß, wer kann diesen schon widerstehen?

Bulli jedenfalls ist natürlich alles andere als begeistert davon, dass seine geliebte Lina plötzlich weniger Zeit für ihn hat. Das Buch spricht also das Thema Eifersucht an, was mir sehr gut gefallen hat. Aber keine Sorge: Zwischen Bulli und Lina wird es nicht zum Streit kommen, dafür haben sich die beiden viel zu lieb. :)

Mir hat der dritte „Bulli & Lina“- Band richtig schöne Lesestunden beschert. Die Geschichte ist spannend, sie ist witzig, mitreißend und wunderbar liebenswert. Wer hier ganz auf seine Kosten kommen wird, sind Pferdemädchen. Pferdebegeisterten Mädchen – und durchaus auch Jungen – ab 8 Jahren kann ich diese tolle Kinderbuchreihe daher ganz besonders ans Herz legen. Und wer sich sehr für Hunde interessiert, der wird hier ebenfalls die reinste Freude beim Lesen haben, denn die niedlichen Hundewelpen spielen im dritten „Bulli & Lina“- Band eine sehr große Rolle.

Für Kinder ab 8 Jahren bietet sich die Reihe prima zum Selberlesen an. Die Schrift ist angenehm groß, der Schreibstil sehr einfach und flüssig und die Kapitel schön kurz. Zum Vorlesen eignen sich die Bücher aber auch wunderbar.

Die Handlung lädt durchweg zum Mitfiebern ein und lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Witzige Szenen gibt es natürlich auch wieder eine Menge. Besonders unterhaltsam finde ich immer die Kapitel, die wir aus Bullis Sicht erfahren dürfen. Ja, natürlich wird auch dieser Band wieder im Wechsel aus Linas und Bullis Perspektive erzählt. Antje Szillat hat erneut Linas Part übernommen und Frauke Scheunemann den von Pony Bulli. Die beiden Autorinnen sind ein echtes Dream-Team und haben auch hier wieder großartige Arbeit geleistet.

Was mir in diesem Band ganz besonders gut gefallen hat, ist die kleine Liste mit Fachbegriffen aus der Reiterwelt hinten im Buch. Die habe ich, wenn ich ehrlich bin, im zweiten Band etwas vermisst, da bereits in Band 2 so einige Wörter gefallen sind, die vielleicht nicht jedem so geläufig sind, wenn man sich mit dem Reiten nicht so gut auskennt. Daher finde ich es echt super, dass es in diesem Band endlich so eine Liste gibt. :D

Ebenfalls ganz begeistert bin ich wieder von den vielen Illustrationen von Susanne Göhlich. Ich mag ihre Zeichnungen unheimlich gerne und finde, dass sie zur „Bulli & Lina“- Reihe einfach nur perfekt passen.

Allzu viel mehr möchte ich dann auch gar nicht erzählen. Was es nun mit diesem komischen Mann auf sich hat, der angeblich ein Hundezüchter ist, werde ich hier nicht verraten. Auch über die Fuchsjagd werde ich schweigen. Und über eine große Neuigkeit, die es in diesem Band gleich zu Beginn der Geschichte geben wird und die mir persönlich richtig gut gefallen hat, werde ich euch ebenfalls nichts erzählen. Wenn ihr gerne die Antworten auf all das haben möchtet, müsst ihr euch schon selber in das dritte „Bulli & Lina“- Abenteuer stürzen. ;)

Fazit: Auch Band 3 der „Bulli & Lina“- Reihe beschert Jung und Alt ein spannendes, witziges und zum Wiehern schönes Ponyabenteuer! Mir hat „Ein Pony springt ein“ wundervolle, kurzweilige Lesestunden beschert. Besonders gut gefallen hat mir wieder diese tolle Freundschaft zwischen Bulli und Lina. Von so einer träumt wohl jedes Pferdemädchen. Pferdefans werden hier ganz auf ihre Kosten kommen, genauso wie Hundeliebhaber. Ich habe die 11-jähirge Lina und ihr pfiffiges Pony Bulli mit dem charmantesten Ponylächeln der Welt schon längst ganz fest in mein Herz geschlossen und freue mich schon sehr auf ein erneutes Wiedersehen. Dieses wird zum Glück geben: Band 4 wird bereits hinten im Buch für den kommenden Herbst angekündigt. Wieher-Hurra! :D
Das dritte „Bulli & Lina“- Abenteuer erhält von mir 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 24.02.2019

War leider nicht so mein Ding...

Ein wirklich erstaunliches Ding
0

Als ein großer John Green-Fan wurde ich natürlich sofort hellhörig, als ich erfuhr, dass sein jüngerer Bruder sich nun am Schreiben versucht und sein erstes Buch herausgebracht hat. Da mich der Klappentext ...

Als ein großer John Green-Fan wurde ich natürlich sofort hellhörig, als ich erfuhr, dass sein jüngerer Bruder sich nun am Schreiben versucht und sein erstes Buch herausgebracht hat. Da mich der Klappentext sofort ansprach, stand für mich sehr schnell fest, dass ich „Ein wirklich erstaunliches Ding“ unbedingt lesen möchte. Ich war schon sehr gespannt, ob mich Hank Green mit seinem ersten Buch wohl genauso begeistern würde, wie es die Werke seines Bruders bisher getan haben.

Aprils Leben soll sich auf einen Schlag ändern, als sie eines Nachts auf eine merkwürdige Roboter-Skulptur mitten in Manhattan stößt. Zusammen mit ihrem Freund Andy dreht sie ein spontanes Video über die Figur, welche sie aus Spaß auf den Namen CARL getauft hat, und stellt es ins Netz. Das Video ist eigentlich überhaupt nichts besonderes, aber dennoch wird es dazu führen, dass April über Nacht zu einer Berühmtheit wird. Sie steht fortan im Zentrum der internationalen Öffentlichkeit, erhält jede Menge Likes für ihre Videos und wird zur Carl-Expertin ernannt. Überall auf der Welt sind mittlerweile Carls aufgetaucht. Warum und woher sie kommen, weiß niemand. Was hat es nur mit diesen mysteriösen, roboterähnlichen Skulpturen auf sich? Sind sie Außerirdische? Sind sie vielleicht sogar gefährlich?

Vorweg: Nein, Hank Green konnte mich mit seinem ersten Buch leider nicht so begeistern wie es John Green mit seinen Büchern gelungen ist. Eindeutig nicht. Meine Erwartungen an dieses Buch waren leider zu groß. Ich bin enttäuscht von „Ein wirklich erstaunliches Ding“. Der Anfang hatte mir noch sehr gut gefallen, nur flachte die Story dann zunehmend für mich ab. Stellenweise habe ich mich fast schon etwas durch die Seiten gequält, da sich einige Kapitel für mich sehr gezogen haben.

Ich komme einfach mal zuerst zu meinen negativen Kritikpunkten. Zum einen bin ich mit der Protagonistin April nicht so richtig warm geworden. Ich habe sie meistens als ziemlich anstrengend empfunden. Wirklich unsympathisch war sie mir nicht, nur war sie mir einfach zu selbstverliebt, zu naiv und in vielen Situationen konnte ich ihr Handeln nicht nachvollziehen. Nein, April und ich sind leider nicht die allerbesten Freunde geworden.

Deutlich sympathischer war mir ihr bester Freund Andy. Den habe ich sogar richtig liebgewonnen. Ebenfalls sehr gerne mochte ich Aprils Mitbewohnerin Maya. Von ihr erfahren wir zwar leider nicht allzu viel, aber schon die wenigen Beschreibungen haben dazu geführt, dass ich Maya sehr gerne mochte.
Die Ausarbeitung der anderen Nebencharaktere konnte mich leider nicht überzeugen. Diese waren mir zu blass und oberflächlich.

Zur Handlung habe ich ja bereits erwähnt, dass ich diese stellenweise als ziemlich langatmig empfunden habe. Mir ist hier einfach viel zu wenig passiert, gefühlt ging es größtenteils immer nur um dasselbe: April ist im Fernsehen aufgetreten, hat Interviews gegeben, Videos gedreht, getwittert und sich generell sehr viel mit dem Internet und den Social Medien beschäftigt. Mir hat es hier einfach an Spannung gefehlt.
Hinzu kam dann noch, dass ich die Geschichte als immer absurder und verrückter empfunden habe. Wirklich authentisch war sie für mich leider nicht.

Was ein großer Pluspunkt für mich war, ist der Schreibstil. Dieser ist sehr einfach und jugendlich gehalten und liest sich richtig angenehm. Talent zum Schreiben besitzt Hank Green definitiv. Der Schreibstil hat dann auch sehr dazu beigetragen, dass ich das Buch doch recht schnell beenden konnte. Da muss ich auch anmerken, dass mir der Humor richtig gut gefallen hat. Ich bin beim Lesen des öfteren doch sehr ins Schmunzeln geraten.

Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir die Themen, die Hank Green anspricht. Es geht um das Internet, um die Social Medien, um die Gier nach jeder Menge Klicks und Likes, um Followerzahlen, Berühmtheit und noch so manches mehr. Worauf sehr eingegangen wird, ist, was eigentlich hinter dem Stars - und Sternchenleben steckt: Lügen, Intrigen, Oberflächlichkeit. Da hätte ich mir persönlich aber doch etwas mehr Realität gewünscht. Ich spreche hier natürlich nur für mich, ganz bestimmt werden sehr viele das ganz anders empfinden. Mir jedenfalls war vieles dann doch zu abstrus und abgedreht.

Da ich aber natürlich unbedingt wissen wollte, was es denn nun mit diesen Carls auf sich hat, die plötzlich überall auf der Welt auftauchen, habe ich an keiner Stelle ans Abbrechen gedacht. So schlecht fand ich das Buch dann doch nicht. Wie gesagt, die ca ersten 100 Seiten fand ich noch richtig gut und zum Ende hin ist die Handlung dann auch endlich etwas spannender geworden.

Zu dem Ende muss ich allerdings sagen, dass ich mit diesem nicht ganz so glücklich bin. Irgendwie ist es schon cool und echt krass. Und brutal. Aber zufriedenstellend? Hm, na ja, ich weiß nicht. Das Ende passt zur Geschichte, würde ich sagen, aber ich hätte es mir dennoch anders gewünscht.

Wie man meiner Rezension vermutlich entnehmen kann, hat mich das Buch sehr zwiegespalten zurückgelassen. Ich war nun etwas länger am hin und her überlegen, wie viele Sterne ich nun vergeben soll. Ich bin ja so jemand, der doch immer recht positiv und nett bewertet. Eigentlich wollte ich zuerst 3 Sterne geben. Da ich mich beim Lesen allerdings öfters dabei ertappt habe, dass ich dachte: Bald geschafft, bald bist du endlich mit dem Buch durch!, zeigt mir, dass sich mein Lesespaß doch etwas in Grenzen hielt. Es fällt mir zwar irgendwie fast schon schwer, aber ich werde dem Buch nur 2 Sterne geben. „Ein wirklich erstaunliches Ding“ hat mich dann insgesamt doch wirklich erstaunlich enttäuscht.

Fazit: Mich konnte Hank Green mit seinem ersten Buch leider nicht überzeugen. Für mich hat sich „Ein wirklich erstaunliches Ding“ als eine ziemliche Enttäuschung herausgestellt. Mit der Protagonistin bin ich einfach nicht warm geworden, die Story war mir teilweise zu langatmig und absurd und das Ende hat mich irgendwie auch etwas unzufrieden zurückgelassen. Gut gefallen hat mir aber der Schreibstil, der ist echt super, genauso wie der Humor. Auch gut fand ich, dass in dem Buch so einige wichtige Botschaften stecken. Das Buch kann auf jeden Fall mit einer richtig tollen Idee aufwarten, nur hat‘s mir hier an der Umsetzung gehapert. Mein Fall war „Ein wirklich erstaunliches Ding“ leider nicht so. Für mich reicht es hier leider nur für 2 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 23.02.2019

Eine tolle Abenteuergeschichte, die durchweg zum Mitfiebern einlädt!

Rebecca
0

Bei einem Blick in die Programmvorschau des Carlsen Verlags hatte mich „Rebecca - Verflucht, ausgerechnet England!“ sofort angelacht. Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist so schön rot und steckt voller ...

Bei einem Blick in die Programmvorschau des Carlsen Verlags hatte mich „Rebecca - Verflucht, ausgerechnet England!“ sofort angelacht. Das Cover gefällt mir richtig gut, es ist so schön rot und steckt voller süßer Details. Der Klappentext überzeugte mich ebenfalls auf Anhieb. Für mich stand daher sehr schnell fest: Rebecca möchte ich unbedingt kennenlernen.

Die 12-jährige Rebecca soll alleine nach England auf eine Sprachreise fahren. Klingt ja so erst mal ganz nett, nur wenn man diese Reise nicht ganz freiwillig unternimmt, ist das Ganze irgendwie doch nicht so super. Ein Trost wäre vielleicht noch London gewesen. Leider verschlägt es Rebecca und die anderen Kinder aber nicht in Englands coole, hippe Hauptstadt, sondern in das kleine, langweilige Küstenstädtchen Seacliff. Als wäre das nicht schon übel genug, landet Rebecca nicht in einer netten Gastfamilie, sondern bei der ziemlich unsympathischen Mrs Lydia. Schlimmer kann es doch eigentlich nicht mehr kommen, oder? Doch, kann es. Mrs Lydia ist die Besitzerin von Blackhill Castle, einem alten Schloss, welches seine besten Tage eindeutig schon längst hinter sich hat. Das Schloss ist schon echt spooky, findet Rebecca. Noch unheimlicher wird es ihr, als sie erfährt, dass Blackhill Castle verflucht sein soll! Und sie, Rebecca, sieht den Mädchen, die dem Fluch zum Opfer gefallen sind, erstaunlich ähnlich. Was hat das nur zu bedeuten? Rebecca versucht mit ihren neuen Freunden Carlo und Sander der Sache auf den Grund zu gehen und hinter die Geheimnisse von Blackhill Castle zu kommen.

Bücher, die in England spielen, habe ich schon immer wahnsinnig gerne gelesen. Das „Rebecca - Verflucht, ausgerechnet England!“ an diesem Ort spielt, war für mich daher einer der Hauptgründe, warum das Buch auf meiner Wunschliste ganz weit nach oben gewandert ist. Bezüglich des Schauplatzes wurde ich hier dann auch nicht enttäuscht: Das Küstenörtchen Seacliff wird klasse von der Autorin beschrieben. Durch die anschaulichen Beschreibungen hatte ich richtig tolle Bilder im Kopf, vor allem von Blackhill Castle hatte ich pures Kopfkino. Alte, düstere Schlösser, die voller Geheimnisse stecken, oh ja, solche Settings liebe ich über alles! Ihr auch? Nun, dann kann ich euch das neue Kinderbuch von Barbara Laban sehr ans Herz legen. :)

Erzählt wird alles aus der Sicht der 12-jährigen Rebecca in der Ich-Perspektive. Mir war Rebecca auf Anhieb sympathisch. Sie ist ein total liebes, neugieriges und mutiges junges Mädchen, welches man einfach sofort gern haben muss. Die Zielgruppe wird sich prima mit ihr identifizieren können, aber auch mir, als Erwachsene, ist es wunderbar gelungen, mich in sie hineinzuversetzen.
Mit Rebecca ist Barbara Laban auf jeden Fall eine wundervolle Protagonistin gelungen, die man nur zu gerne auf diese aufregende Reise nach England begleitet.

Auch mit der Ausarbeitung der Nebencharaktere konnte mich die Autorin komplett überzeugen. Die anderen Kinder, mit denen Rebecca die Sprachreise unternehmen wird, waren mir ebenfalls sehr sympathisch, zumindest die meisten. Ganz besonders gerne mochte ich Carlo und Sander, mit denen sich Rebecca anfreunden und mit denen zusammen sie die Geheimnisse Blackhill Castles zu lüften versuchen wird. Ob den drei Freunden das gelingen wird, werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet, ich kann es wirklich nur empfehlen! Nicht nur Mädchen – und durchaus auch Jungen – ab 10 Jahren. Auch für deutlich ältere Leser ist „Rebecca“ in meinen Augen absolut lesenswert, ganz besonders für all diejenigen, die mit den Geschichten von Enid Blyton groß geworden sind, allen voran mit den Fünf Freunden. Ich bin ja ein großer Fünf Freunde-Fan und obwohl „Rebecca“ natürlich schon anders ist als Enid Blytons Detektivreihe, habe ich mich hier beim Lesen dennoch ein bisschen daran erinnert gefühlt.

Neben den Kindern haben mir auch die Erwachsenen sehr gut gefallen. Nett sind sie zwar nicht alle, aber unsympathische Charaktere müssen doch auch irgendwie sein, oder? Sonst wäre die Story ja langweilig. ;)

Die Gastmutter von Rebecca zum Beispiel, Mrs Lydia, ist schon etwas speziell. Da habe ich ziemlich mit Rebecca mitgefühlt, weil sie bei dieser Frau gelandet ist. Allerdings wird sich noch herausstellen, dass Mrs Lydia doch gar nicht so schrecklich ist. Ich zumindest habe sie zum Ende hin doch noch recht lieb gewonnen.

Was hier definitiv nicht zu kurz kommt, ist die Spannung. Mich konnte die Handlung von den ersten Seiten an ihren Bann ziehen und mich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchlesen lassen. Da die Kapitel schön kurz sind und sich der Schreibstil richtig angenehm lesen lässt, bin ich hier wirklich nur so durch die Seiten geflogen.

Besonders gut gefallen hat mir dieser Mix aus Abenteuer, Geheimnissen, Freundschaft, Familie und Liebe. Die Freundschaft und der Zusammenhalt stehen sehr im Vordergrund der Handlung, aber auch das Verliebtsein spielt hier eine kleine Rolle. Da Rebecca und die anderen Kinder in dem Alter sind, in dem es mit dem Verlieben so langsam losgeht, habe ich es hier als sehr authentisch empfunden, dass es zwischen Rebecca und einem Jungen zu ein bisschen Bauchkribbeln kommen wird. Um welchen Jungen es handelt, werde ich hier allerdings nicht verraten. ;)

Auch gut fand ich, dass Rebeccas Probleme angesprochen werden. Es hat seine Gründe, warum sie alleine auf diese Sprachreise fährt. Keine schönen, aber da das Buch so etwas an Tiefe gewinnt, hat es mir sehr gefallen, dass die Autorin auch ernstere Themen anspricht.

Ich hoffe nun sehr, dass es noch ein Wiedersehen mit Rebecca geben wird. Mir hat das Buch richtig schöne Lesestunden beschert, über ein weiteres Abenteuer mit Rebecca würde ich mich riesig freuen.

Fazit: Für alle, die das Setting England lieben und gerne Abenteuerbücher lesen, ist „Rebecca – Verflucht, ausgerechnet England!“ absolut zu empfehlen! In mir hat das Buch ein bisschen Kindheitserinnerungen hervorgerufen, da mich die Geschichte etwas an die Fünf Freunde von Enid Blyton hat denken lassen. Die Story hier ist natürlich schon anders, dennoch kann ich Enid Blyton-Fans dieses Buch sehr ans Herz legen. „Rebecca“ ist also definitiv nicht nur für Kids ab 10 Jahren lesenswert - in meinen Augen bietet diese spannende, unterhaltsame und zum Mitfiebern einladende Abenteuergeschichte Jung und Alt ein tolles Lesevergnügen. Ich bin richtig begeistert von dem Buch und vergebe volle 5 von 5 Sternen!