Cover-Bild Eine Leiche zum Tee

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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 15.02.2019
  • ISBN: 9783764170820
Alexandra Fischer-Hunold

Eine Leiche zum Tee

Miss Marple war gestern, hier kommt ihre Nichte!
Wenn die Bewohner von Ashford-on-Sea ein Verbrechen wittern, wenden sie sich an Amys Großtante Clarissa. In ihrer Teestube ermittelt diese nämlich, gewitzt wie Miss Marple, im Handumdrehen des Rätsels Lösung. Und reicht dazu noch Scones und Gurkensandwiches. Amy selbst hat allerdings Wichtigeres im Kopf als Tratsch und Klatsch: backen, ihren Terrier Percy und den talentierten Finn ...
Als jedoch beim großen Dorffest jemand tot aufgefunden wird, Amys selbst gebackene Torte in Verdacht gerät und ausgerechnet Finn ein sehr unerklärliches Verhalten an den Tag legt, ist für Amy die Stunde gekommen, Augen und Ohren weit aufzusperren, in die Fußstapfen von Tante Clarissa zu treten und einen Mörder zu suchen ...
Diese Großtante und ihre Nichte sind ein bezauberndes Ermittlerduo!

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2019

Genervt

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Ashfort-on-sea. Ein beschaulicher Ort irgendwo in England in dem jeder jeden kennt und nichts aufregendes passiert. Dann stirbt jemand unter unglückseligen Umständen. Oder war es Mord?

Die Idee hinter ...

Ashfort-on-sea. Ein beschaulicher Ort irgendwo in England in dem jeder jeden kennt und nichts aufregendes passiert. Dann stirbt jemand unter unglückseligen Umständen. Oder war es Mord?

Die Idee hinter der Geschichte ist nicht neu und es gibt sie in mannigfaltiger Ausführung, eben typische Cosy-Crime. Ich erwartete jetzt also keine hochtrabenden detektivischen Fähigkeiten oder fesselnde Action, sondern einfach nur eine gemütliche Lektüre für zwischendurch.
Und zu beginn war das Buch und seine Bewohner auch noch durchaus unterhaltsam. Wäre da nicht Amy gewesen, die Ich-Erzählerin dieser Geschichte.

Amy ist der typische Teenager, zwar schüchtern, aber das hält sie nicht davon ab, die Geschehnisse um sich herum in ein dramatisches Gewandt zu hüllen. Sie schäumt fast über vor Enthusiasmus und Tatendrang, ist leicht überdreht und leider von Seite zu Seite nerviger. Dementsprechend hatte ich auch von Seite zu Seite weniger Lust Amy bei ihren Ermittlungen zu folgen und habe mich eher durch die Geschichte gequält als sie mit Genuss gelesen. Deswegen habe ich bei der Mitte des Buches letztendlich aufgegeben.

Vielleicht hätte ich mich mit Amy arrangiert wenn die sie umgebende Geschichte und ihre Charaktere zudem etwas ansprechender gewesen wären. Letztere waren recht stereotyp und hinterließen auch meist keinerlei bleibenden Eindruck. Und auch wenn ich eher seichte Unterhaltung erwartete habe so muss auch diese es schaffen sich interessant für den Leser zu machen. Dies ist hier leider nicht passiert und das ganze Buch war für mich leider ein Flop.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Cosy Crime für (weibliche) Jugendliche

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Die 500-Jahrfeier von Ashford-on-Sea sollte ein unvergessliches Ereignis werden – allerdings nicht deshalb, weil jemand zu Tode kam. Rubinia Redcliff war nicht sehr beliebt, aber zunächst sieht alles nach ...

Die 500-Jahrfeier von Ashford-on-Sea sollte ein unvergessliches Ereignis werden – allerdings nicht deshalb, weil jemand zu Tode kam. Rubinia Redcliff war nicht sehr beliebt, aber zunächst sieht alles nach einem Unfall aus. Clarissa Fern, ehemalige Grundschullehrerin, jetzt Betreiberin eines Tearooms und Hobbydetektivin geht jedoch von Mord aus, und schließlich hat auch ihre dreizehnjährige Nichte Amy einen Grund, Ermittlungen aufzunehmen.

Der Roman ist ganz klar ein Krimi für Jugendliche, nicht nur, aber auch, weil eine Jugendliche in Ich-Form erzählt. Als erwachsener Leser hat man wahrscheinlich schnell seine eigenen Theorien, aber auch für diese ist nicht alles vorhersehbar. Neben der Krimihandlung steht, fast noch mehr im Vordergrund als diese, eine Liebesgeschichte. Amy ist verliebt und muss alle möglichen Höhen und Tiefen durchleben. Aber auch wir Erwachsene waren ja einmal jung und können das schon auf gewisse Weise nachempfinden.

Die Charaktere bleiben relativ oberflächlich, und man erlebt sie natürlich weitestgehend aus Sicht der Protagonistin. Dass Amy erst 13 Jahre alt ist, hat mich erstaunt, bis es erwähnt wurde hatte ich sie für 15 oder 16 Jahre alt gehalten. Auch ihr Wortschatz und ihre Ausdrucksweise scheint mir nicht immer zu ihrem Alter zu passen.

Der Schauplatz ist ein kleines Städtchen in Cornwall, wer Amys Wege nachverfolgen möchte, kann dies mit der hübsch gestalteten Karte im inneren Buchdeckel tun. Notwendig ist das nicht, aber die Karte ist auf jeden Fall ein nettes Goodie.

Der Roman ist ein typischer britischer Cosy Crime, nicht sehr spannend, aber kurzweilig zu lesen. Erst gegen Ende, wenn ausführlichst aufgelöst wird, machte sich bei mir Langeweile breit. Ansonsten hat mich der Roman recht gut unterhalten.

Cosy Crime für Jugendliche, mit einer jugendlichen Protagonistin, mit der sich sicher viele weibliche Jugendliche identifizieren können. Auch auf Grund der Liebesgeschichte empfehle ich den Roman vor allem dieser Zielgruppe. Für Erwachsene ist die Geschichte oft etwas vorhersehbar, am Ende dürften aber auch diese überrascht werden. Ich vergebe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.03.2019

Teatime im Tearoom

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Ein wirklich netter Häkelkrimi aus der Sicht einer unsterblich verliebten 13 Jährigen erzählt.
Was gibt es Schöneres als im März - Sonnenschein bei einer Tasse warmen Tee dieses nette Buch zu lesen? Ich ...


Ein wirklich netter Häkelkrimi aus der Sicht einer unsterblich verliebten 13 Jährigen erzählt.
Was gibt es Schöneres als im März - Sonnenschein bei einer Tasse warmen Tee dieses nette Buch zu lesen? Ich fühlte mich richtig in dieses Dorf in Cornwall am Meer versetzt mit ihren schrulligen Einwohnern und genieße die leckeren Torten von Amy und ihrer Tante. Alle ohne Nüsse gebacken, weil die schwierige Klavierleherin Rubinia Redcliff an Nussallergie leidet. Aber am späten Nachmittag findet man sie tot am Strand mit einem Nussackerl! Ist sie an der Nussallergie gestorben oder wurde sie ermordet? Amy und ihre Tante Clarissa wollen dies genau wissen.

So viele Leute wollten mit Rubinia Redcliff etwas besprechen, obwohl sie solch eine Schreckschraube ist, um die man lieber einen großen Bogen machen sollte. Aber eine reiche einflussvolle Frau zieht halt doch alle möglichen Leute an, die sich von Rubinia Redcliff etwas erwarten, aber von ihr nur getäuscht werden. So sind diese alle verdächtig, sie ermordet zu haben!

Nett die Schilderungen von Amy mit ihrem süßen Hund Percy - verliebt, entliebt, nicht lieben und dann das Auftauchen einer attraktiven Freundin von Finn - woher kommt diese Dame plötzlich?

Erholsame, amüsante Lesestunden, leicht zu lesen, einfacher Stil, flott geschrieben mit einigen spannenden Wendungen! Mir hat das Buch gut gefallen, weil auch viel britisches Flair eingefangen wurde - sogar der Brexit fand eine Erwähnung!

Veröffentlicht am 23.03.2019

Ein Jugendbuch, bei dem auch Erwachsene ihren Spaß haben und mitfiebern können

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Bei " Eine Leiche zum Tee" von Alexandra Fischer-Hunold handelt es sich um ein Jugendbuch ( für Leser ab 12 Jahre).


Dem große Dorffest von Ashford-on Sea fiebert Amy schon seit Wochen entgegen. Am Kuchenstand ...

Bei " Eine Leiche zum Tee" von Alexandra Fischer-Hunold handelt es sich um ein Jugendbuch ( für Leser ab 12 Jahre).


Dem große Dorffest von Ashford-on Sea fiebert Amy schon seit Wochen entgegen. Am Kuchenstand ihrer Tante soll ihre neueste Tortenkreation Premiere feiern und sie möchte endlich Finn ansprechen. Auf ihn hat sie schon seit längerer Zeit ein Auge geworfen.
Doch als Amys verhasste Klavierlehrerin beim Nachmittagstee tot umkippt und das ausgerechnet nachdem sie von Amys Torte gegessen hat und Finn ein äußert verdächtiges Verhalten an den Tag legt ist für Amy der Tag gelaufen......

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und der Satzbau ist hervorragend.

Die Mischung aus Jugendschwärmerei und Kriminalfall passt.

Der Kriminalteil kann es mit einem Krimi für Erwachsenen aufnehmen. So viele Verdächtige, falsche Fährten und ein sehr überraschendes Ende- ich hatte sehr viel Spass beim Miträtseln wer der Mörder sein könnte.

Amys Ermittlungen haben mir sehr gefallen. Sie befragt die verdächtigen Personen sehr geschickt, kombiniert sehr gut, schließt Stück für Stück Verdächtige aus und kommt so langsam auf die Spur des Mörders.

Die Geschichte verläuft komplett unblutig, ist sehr spannend und sehr gut aufgebaut. Ich als Erwachsene hatte meine Freude an dieser Geschichte. Hätte ich nicht gewusst, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, ich hätte es nicht bemerkt.

Das Setting wird sehr gut beschrieben. Durch die bildhafte Beschreibungen entsteht eine Atmosphäre, die mir sehr gut gefallen hat.

Die Protagonisten werden ebenfalls sehr gut beschrieben. Ich konnte mir jeden Einzelnen sehr gut vorstellen und sie verstehen. Wie in jedem Ort sind auch hier die Menschen sehr verschieden. Es sind liebe, skurrile, berechenbare, herzliche usw. Menschen vertreten.

Sehr gut hat mir die Ashford-on Sea Karte am Anfang und am Ende des Buches gefallen. Alle Örtlichkeiten, die während der Geschichte vorkommen sind hier eingetragen.

Ich empfehle diese Buch weiter. Für Alle, die eine spannende Geschichte, die zum Miträtseln einlädt lesen möchten.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Toller Kinderkrimi aus Cornwall

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Englische Cosy Krimis haben ein ganz besonderes Flair. Sie bieten neben Spannung auch meistens sehr interessante Charaktere und als Leser ist man immer zum Mitraten inspiriert.
Alexandra Fischer-Hunold ...

Englische Cosy Krimis haben ein ganz besonderes Flair. Sie bieten neben Spannung auch meistens sehr interessante Charaktere und als Leser ist man immer zum Mitraten inspiriert.
Alexandra Fischer-Hunold hat nun mit "Eine Leiche zum Tee" solch einen Roman für junge Leser geschrieben. Das Cover ist sehr schön gestaltet und die Teekanne findet sich in jedem Kapitelanfang wieder.
Amy ist die Hauptperson dieses Krimis. Gerade mal 14 Jahre alt, durchlebt sie alle Höhen und Tiefen der ersten Verliebtheit. Der Mord an einer allseits verhassten Pianistin bringt sie ihrem Schwarm Finn näher. Zusammen mit Amys Tante Clarissa wollen sie unbedingt den Täter zur Strecke bringen.
Als Leser findet man sich sehr schön in einem typisch englischen Setting wieder. Als Schauplatz dient ein malerischer Küstenort in Cornwall, man erlebt Tea-Time in einem zauberhaften Tea-Room, und ein stattliches Herrenhaus vervollkommnet die Szenerie. Das Mordmotiv kann es durchaus mit einem Erwachsenenkrimi aufnehmen, aber das Erzähltempo bleibt gleichbleibend unaufgeregt und bietet immer noch genug Raum für Amys Jungmädchenschwärmerei, in der sich junge Leserinnen wieder erkennen können.
Mir hat das Lesen grossen Spass gemacht und ich kann dieses Jugendbuch wirklich empfehlen.