Profilbild von Buecherkueken

Buecherkueken

Lesejury Profi
online

Buecherkueken ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buecherkueken über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2017

Verliebt in Iowa

Chasing Home - Mit dir allein
3 0

Lincoln Hall hat seit 20 Jahren keinen Kontakt zu seinem Vater gehabt. Jetzt erfährt er, daß er verstorben ist. Er macht sich auf den Weg nach Iowa und findet dort überraschend eine Stiefbruder vor, der ...

Lincoln Hall hat seit 20 Jahren keinen Kontakt zu seinem Vater gehabt. Jetzt erfährt er, daß er verstorben ist. Er macht sich auf den Weg nach Iowa und findet dort überraschend eine Stiefbruder vor, der ihn nicht kalt lässt.

Das Cover macht gleich deutlich, daß es sich hierbei um eine Gay-Romance Geschichte handelt. Es ist schlicht aber ansprechend gestaltet.

Erzählt wird die Geschichte durch den Ich-Erzähler Lincoln. Ich-Erzähler typisch erfährt man viel über seine Gedanken, Probleme, Gefühle. Sieht die Welt durch seine Augen. Er gibt sich nach außen hin vielleicht als harte Kerl, hat aber einen weichen Kern und ist nicht so selbstsicher wie er gerne wäre.
Lincoln als Charakter war mir von Anfang an sympathhisch, wohingegen ich mit Chase erst Startschwierigkeiten hatte. Die haben sich aber schnell gelegt, auch wenn Chase mir manchmal etwas aufbrausend vorgekommen ist. Er hat aber auch ein Faible für Sakasmus, wo ich nichts gegen sagen kann.
Das Zusammenspiel der beiden Charaktere passt gut und lies mich beim Lesen auch mal schmunzeln.

Der Schreibstil selbst ist locker und angenehm zu lesen. Man kann schnell in die Geschichte eintauchen und erst am Ende wieder auftauchen.

Für Gay-Romance Fans und die, die es werden wollen ist diese kleine Geschichte genau das Richtige für einen gemütlichen Nachmittag.

Veröffentlicht am 15.05.2017

Landleben

True North - Wo auch immer du bist
2 0

Griffin versucht seine Familie und seine Farm über Wasser zu halten. Da taucht plötzlich Audrey bei ihm auf. Sie kenne sich noch vom College.

Das Cover spricht mich auf den ersten Blick nicht so an. Die ...

Griffin versucht seine Familie und seine Farm über Wasser zu halten. Da taucht plötzlich Audrey bei ihm auf. Sie kenne sich noch vom College.

Das Cover spricht mich auf den ersten Blick nicht so an. Die Farbgebung ist mir zu düster und passt nicht richtig zur Geschichte, die sich dahinter verbirgt.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt. Die Ich-Erzähler Griffin und Audrey nehmen einen abwechselnd mit in ihr Leben.
Griffin ist der typische grummelige Farmer, der versucht Familienbetrieb am Laufen zu halten.
Audrey ist ein Pechvogel, die versucht es ihren Bossen recht zu machen ohne sich allzusehr verbiegen zu müssen. Und sie kann durchaus schalgfertig sein.
Beide Haupcharaktere und auch die Nebencharaktere sind durchaus gut und ansprechend gezeichnet.

Das Buch lässt sich gut lesen und weiß zu unterhalten, trotzdem konnte es mich nicht vollends überzeugen.
Einzelne Abschnitte sind mir zu flach, die Emotionen kommen nicht gut genug rüber. Es ist einfach nicht mitreißend genug.
Auch im Gesamten ist mir der ganze Ablauf teilweise zu glatt und es fehlt dem Buch etwas an Ecken und Kanten.

Das Buch war nicht schlecht, aber es fehlt so das gewisse etwas.

Veröffentlicht am 08.01.2017

Jenna

Sweetgirl
1 0

Percy sucht ihre Mutter. Statt Ihr findet sie ein vernachlässigtes Baby und beschließt der kleinen zu helfen. Doch plötzlich suchen mehrere Leute nach der kleinen Jenna.

Das Cover ist recht schlicht gehalten ...

Percy sucht ihre Mutter. Statt Ihr findet sie ein vernachlässigtes Baby und beschließt der kleinen zu helfen. Doch plötzlich suchen mehrere Leute nach der kleinen Jenna.

Das Cover ist recht schlicht gehalten in weiß und schwarz. Es passt perfekt zum Settung des Buches und gefällt mir gut.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven.
Zum Einen aus der der Ich-Erzählerin Percy, die nur versucht das Richtige zu tun. Percy ist durchaus schlagfertig und begegnet ihrem Umfeld auch schon mal mit Ironie und Sakasmus.
Zum Anderen gibt es die Sicht von Sheldon, die durch einen übergeordneten Erzähler vermittelt wird. Sheldon versucht auf seine Art herauszufinden wer die kleine Jenna hat. Sheldon ist nicht gerade der Hellste und läst sich auch schnellmal ablenken.

Die Charaktere sind durchweg gut gezeichnet und haben alle ihre ganz individuellen Eigenschaften und Macken, die sie mir, je nach dem, mal mehr und mal weniger Sympathisch machten.
Der Erzählton ist völlig unaufgeregt und heischt nicht um Aufmerksamkeit. Ist dabei aber sehr einnehmend und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Habe das Buch angefangen und erst wieder weggelegt als es zuende war.
Kann nur sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und ich es nur empfehlen kann. Top.

Veröffentlicht am 17.07.2017

Schattenseite

Dunkels Gesetz
0 0

Richard Dunkel soll eine verlassene Grube bewachen, doch scheint hier nicht alles mit rechten Dingen zu zu gehen.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Die Creme und Rottöne in Kombination mit dem herruntergekommenden ...

Richard Dunkel soll eine verlassene Grube bewachen, doch scheint hier nicht alles mit rechten Dingen zu zu gehen.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Die Creme und Rottöne in Kombination mit dem herruntergekommenden Gebäude und dem Auto lassen einen gleich erahnen, das wir hier wohl eher nicht mit Großstadtchic zu rechnen haben.

Der Krimi wird durch einen übergeordneten Erzähler aus den verschiedenen Perspektiven der beteiligten Charaktere. Die Sprache der des Erzählers ist klar und teilweise recht bildhaft. Die der Personen hingegen ist derb und direkt. Der ganze Umgangston ist eher grob und unfreundlich. Gewalt ist an der Tagesordnung und warum sollte man auf Andere Rücksicht nehmen. Eigentlich wollen alle nur eins - ein bessers Leben. Ob dies jetzt durch legale oder nicht ganz so legale Mittel passiert, tut dabei nichts zur Sache.

Der Erzählstil hat mich nicht wirklich überzeugt. Das ganze Buch kam mir etwas schwerfällig vor, die Dialoge erschienen mir trocken und ohne Emotionen. Das Buch war trostlos, genau wie die Umgebung in der es spielt.
Auch mit de Bezeichnung Krimi kann ich mich nicht anfreunden. Dafür fehlt einfach der ermittlerische Aspekt. Zwar wirft das Buch einen Blick in die Schattenseite der Legalität mit ihren Zwielichten Gestalten, aber Spannung war für mich Fehlanzeige.

Man kann das Buch durchaus gut lesen, aber mich hat es nicht überzeugen können.

Veröffentlicht am 13.07.2017

Die Magische Welt in Gefahr

Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Roman
0 0

Simon Snow soll der Auserwählte sein, der die magische Welt vor einer großen Gefahr retten soll - so ist es prophezeit. Aber was wenn der Auserwählte seine Magie nicht unter Kontrolle hat?

Das Cover zeigt ...

Simon Snow soll der Auserwählte sein, der die magische Welt vor einer großen Gefahr retten soll - so ist es prophezeit. Aber was wenn der Auserwählte seine Magie nicht unter Kontrolle hat?

Das Cover zeigt Simon, wie er auf einen Thron sitz und auf alle anderen scheinbar hinuntersieht. Über ihm die Sterne. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt sieht man, daß das Sternenmuster auch hier zu finden ist. Die Gestaltung gefällt mit richtig gut und hat mich auch gleich angesprochen.

Zu beginn des Buches wurde ich erst an Harry Potter erinnert, aber das hat sich schnell gelegt und Simons Welt mit all seinen Problemen breitete sich vor mir aus und nahm mich gefangen. Habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, so hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen.
Durch die verschiedenen Ich-Erzähler kann man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und wird von den gedanklichen Geständnissen mancher Charaktere auch mal überrascht.
Simon stürzt sich gerne ohne Plan in gefährliche Situationen und macht sich sorgen um seine Freunde.
Penelope hingegen macht sich immer sorgen im Simon.
Baz wirft gerne mit bissigen Kommentaren um sich und macht Simon das Leben schwer.

Simons Geschichte ist eigentlich nur ein Nebenprodukt von Rowells anderen Roman "Fangirl", in dem Simon und seine Freunde eine kleine Rolle spielen. Aber die Entscheidung daraus eine eigenständige Geschichte zu machen war vollkommen richtig. Die Geschichte hat alles was sie braucht. Eine magische Welt, einen ominösen Feind, Freunde, Famile, Liebe, einen unerschrockenen Helden, eine packende Handlung und Witz.

Das Buch nur anfangen, wenn man nichts anderes mehr vorhat, denn man legt es nicht so leicht wieder aus der Hand. Abolut empfehlenswert. Top.