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Veröffentlicht am 08.11.2021

toller zusatz

Redwood Lights – Es beginnt mit dem Duft nach Schnee
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Als ich hörte das es eine Kurzgeschichte zur Redwood Reihe geben wird konnte ich es kaum erwarten sie zu lesen. Kaum hatte ich es in der Hand habe ich diese zuckersüße Geschichte innerhalb kürzester Zeit ...

Als ich hörte das es eine Kurzgeschichte zur Redwood Reihe geben wird konnte ich es kaum erwarten sie zu lesen. Kaum hatte ich es in der Hand habe ich diese zuckersüße Geschichte innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Durch den wunderbaren flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich mich auch während des Lesen wieder einmal pudelwohl gefühlt. Ich glaube jeder der diese Reihe kennt weiß ganz genau was ich meine oder? Jedes einzelne Buch ist etwas ganz besonderes und sorgt dafür das man immer das Gefühl hat nach Hause zu kommen.

Das Drachentrio ist ja dafür bekannt, für so manche Beziehung in Redwood verantwortlich zu sein, doch dieses mal steht selbst eine Kuppelschwester im Fokus und zwar die Bürgermeisterin Marie. Es gibt so einige Bewohner die etwas über diese gute Dame und ihre Vergangenheit heraus gefunden haben und zwar das sie vor Jahren mal mit Preston Masterson verlobt war, es aber nie zu einer Heirat kam. Nun ist dieser wieder nach Redwood zurückkehrt, um dort eine Pension zu eröffnen und will Marie zurück. Es ist sehr lustig mitzuerleben wie alte Bekannte sich zusammen tun und den Spieß hier einfach umdrehen und Marie verkuppeln. Die Frage bleibt ob diese Versuche auch fruchten und diese Liebe nach 25 Jahren eine zweite Chance bekommt. Hier ist also Gefühlschaos vorprogrammiert wie ihr euch denken könnt.

Auch wenn diese zuckersüße Geschichte nur 144 Seiten hat, empfand ich diese als absoluten Lesegenuss ohne großes Drama, dafür aber mit ganz viel Herz und Liebe. Ich konnte hier beim lesen wunderbar abschalten, genauso wie mich bestimmte Stellen immer wieder Schmunzeln ließen. Ich kann es nicht anders sagen als das mich die Autorin immer wieder schafft aufs neue mit ihren Geschichten zu verzaubern.



“Redwood Lights” ist eine wirklich süße Geschichte die ein gewisses winterliches Flair versprüht. Ich war wieder etwas traurig als ich die letzte Seite erreichte, den das Setting von Redwood ist einfach traumhaft. Aber auch die Charaktere, die man hier begleiten kann man nur fest ins sein Herz schließen. Dieses Buch passt nun perfekt in die herbstlichen Tage um sich mit Tee und einer warmen Decke einzukuscheln. Es ist eine schöne und gefühlvolle Geschichte über die Liebe und zweite Chancen im Leben. Ich kann sie euch nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 08.11.2021

toller emotionaler Auftakt

Regenglanz
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin und war sofort verliebt in dieses Cover. Die Aufmachung und die Farbe von innen wie außen sowie der Farbschnitt sind ein absoluter Traum. Ich war schon sehr gespannt ...

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und war sofort verliebt in dieses Cover. Die Aufmachung und die Farbe von innen wie außen sowie der Farbschnitt sind ein absoluter Traum. Ich war schon sehr gespannt auf diesen Auftakt da der Klappentext ziemlich vielversprechend klang. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig, emotional und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Alissa und Simon erzählt, dadurch bekam man einen besseren Einblick in ihre Gefühle und Handlungen und konnte diese besser nachvollziehen.

Zu den Charakteren, Alissa Meyer wirkte auf mich wie eine sehr taffe, selbstbewusste und offene Frau, die dabei noch ziemlich schlagfertig ist. Doch man merkt recht schnell das sich hinter ihrer selbstbewussten Fassade eine verletzliche Seite verbirgt. Alissa leidet sehr unter Selbstzweifel und großen Schuldgefühlen die sie immer mehr zu zerfressen drohen. Ihre Vergangenheit ist ziemlich tragisch und beeinflusst immer noch ihr Leben. Ich konnte ehrlich gesagt nicht verstehen, warum ihre Familie sich so gegen sie stellt und warum sie sich so ausnutzen lässt von ihrer Schwester. Nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe, die dazu geführt haben dennoch konnte ich gerade ihren Vater so gar nicht verstehen.

Simon hatte es in seinem Leben alles andere als leicht, auch er hat mit einem grausamen Schicksalsschlag zu kämpfen der ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Er besitzt aber eine unglaubliche Stärke und hat sein Leben wieder in die Hand genommen. Ich fand dies sehr beeindruckend wenn man die Hintergründe besser kennt. Simon ist jemand mit dem man Pferde stehen kann. Er ist bodenständig, aufmerksam, zuvorkommend sowie loyal sodass man ihn einfach nur in sein Herz schließen kann. Ich fand es toll wie er Alissa auch in schweren Zeiten zur Seite stand.

Auch die Nebencharaktere konnten sich hier sehen lassen, bis auf wenige Ausnahmen waren alle durchweg sympathisch. Ich bin natürlich sehr gespannt auf die Folgebände um mehr von ihnen zu lesen. Besonders haben mir die Gespräche bzw Nachrichten zwischen den Mädels gefallen oder die ernsten Unterhalten die Alissa und Simon geführt haben.

Ich muss aber sagen das mir die Schuldgefühle von Lissa weniger gefallen haben, diese waren ständig präsent da ihre Familie sie alles andere als gut behandelt. Besonders das Verhalten von ihrer kleinen Schwester Becka ist mir sauer aufgestoßen, da diese sich wie ein richtiges Biest benimmt. Ich konnte es wirklich nicht verstehen warum sie, ihre Schwester und ihren Vater immer wieder in Schutz nimmt. Beide benehmen sich absolut daneben sodass ich zeitweise das Buch gern an die Wand gefeuert hätte. Jeder kennt das Gefühl es anderen Recht zu machen, aber hier wurde ein Punkt erreicht wo man echt Grenzen ziehen muss. Natürlich verstehe ich, dass sie es ihrer Familie recht machen möchte und sich für das, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, verantwortlich fühlt, aber irgendwann ist einfach ein Punkt erreicht, wo man eine Grenze für sich selbst ziehen muss. Das Ende hat mir gut gefallen hier war mal nicht alles eitel Sonnenschein. Natürlich bleiben hier ein paar Fragen offen aber vielleicht bekommt man in den nächsten Bänden ja das ein oder andere noch dazu mit. Ansonsten ist das ein authentisches Ende was hier gut zur Geschichte passt.



“Regenglanz” ist ein sehr emotionaler, mitreißender und aufwühlender Reihenauftakt. Diese Liebesgeschichte war authentisch und ziemlich süß. Es gab sanfte Annährungen und viele ernste Gespräche, bei denen sich die beiden Charaktere nach und nach dem anderen öffnen. Trotz wichtiger Themen, konnte mich diese gefühlvolle Liebesgeschichte nicht 100% überzeugen. Irgendwas bestimmtes fehlte mir, zudem ging mir irgendwann das Verhalten von Lissas Schwester und ihrem Vater ziemlich auf den Geist. Trotz allem fühlte ich mich wunderbar unterhalten und freue mich auf die nächsten Bände.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

tolles Buch!

Das neunte Haus
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Dies ist der Auftakt einer Dilogie und wird aus wechselnden Erzählperpektiven erzählt, dabei wird die Geschichte selbst auf drei Zeitebenen erzählt. Der Prolog spielt in der Gegenwart wo sich Alex in einer ...

Dies ist der Auftakt einer Dilogie und wird aus wechselnden Erzählperpektiven erzählt, dabei wird die Geschichte selbst auf drei Zeitebenen erzählt. Der Prolog spielt in der Gegenwart wo sich Alex in einer ungewöhnlichen Situation befindet. Dies macht gerade am Anfang sehr neugierig denn danach springt man zurück wo man Alex begleitet und nach und nach erfährt wie es zu den Ereignissen gekommen ist von denen sie sich erholen muss. Aber wir bekommen hier nicht nur ihre Sichtweise sondern auch die von Darlington und ihre erste Begegnung. Ich mochte diese Sichtweisen sehr gerne und auch die wechselnden Zeitebenen, da man so sich im laufe der Geschichte ein gutes Bild machen konnte.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir zu Anfang etwas schwer. Warum? Es gab zu Anfang viele fremde Begriffe mit den man sich erstmal anfreunden musste, aber auch die Zeitebenen selbst. Aber nach kurzer Zeit konnte ich mich schnell in der Geschichte zurechtfinden. Kaum war ich im Lesefluss konnte ich auch schon gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es war wie eine Sucht der ich nicht entkommen konnte. Die Geschichte hier ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Geschichte ist düster, geheimnisvoll und voller Magie, aber auch viele skurrile Rituale sorgen hier für ne richtig gelungene Mischung.

Alex Stern ist ein Erstsemester und besucht die Elite-Universität Yale und hat eine menge um die Ohren um nicht den Anschluss in ihren Kursen zu verlieren. Doch als Mitglied von Haus Lethe muss sie sich nach ihren Kursen, noch die okkulten Aktivitäten der Acht Häuser überwachsen. Wäre das nicht schon arbeitet genug wird auch noch eine Leiche einer jungen Frau auf dem Campus gefunden. Für Alex ist schnell klar das dieser hinter dem brutalen Mord mehr steckt als es den Anschein hat und beginnt mit ihren Ermittlungen.

Alex ist alles andere als eine normale Protagonistin. Sie ist alles andere als gewöhnlich. Sie kann nämlich Graue sehen, gestorbene Menschen, die andere nur sehen können wenn sie ein ganz spezielles Elixier einnehmen. Es ist eine Fähigkeit die für Lethe von großer Bedeutung ist, doch Alex sieht das nicht als Gabe sondern mehr als Fluch. Denn diese Fähigkeit hat sie des öfteren schon in Schwierigkeiten gebracht. Alex ist wirklich eine mutige Protagonistin die kein bisschen auf den Mund gefallen ist. Sie musste schon so einiges in ihrem Leben ertragen was sie stärker gemacht hat.
Darlington ist ein wahrer Gentleman, so wird er auch von Lethe gern genannt. Er ist einfach toll, ich könnte stundenlang von ihm schwärmen. Manchmal hatte ich das Gefühl das er aus einer ganz anderen Zeit entsprungen ist. Er ist so kultiviert, hat Manieren und ist sehr gebildet und sieht Verbindungen die anderen verborgen bleiben. Er nimmt demnach den Job bei Lethe sehr ernst. Beide Charaktere waren einfach toll und haben sich nicht unterkriegen lassen auf ihre Art und Weise.

Aber auch die Nebencharaktere waren hier sehr interessant gestaltet. Der Detective Abel Turner oder aber die zurückhaltende Pamela lernt man hier unter anderem kennen. Abel Turner war zu Anfang kein großer Fan von Alex aber da die beiden wegen der Ermittlungen zusammen arbeiten müssen werden sie langsam aber sicher zu Verbündeten.

Was ich richtig gut gemacht fand war das man bis zum Ende nicht weiß wer hinter all dem steckt, da es einfach viel zu viele potenzielle Mörder gibt. Auch ist hier nichts wie es scheint besonders wenn Magie eine Rolle dabei spielt. Hier passiert ordentlich was, denn nicht nur ein Verbrechen gilt es hier aufzuklären sondern auch viele Mysterien. Eigentlich dachte ich manchmal ich hätte etwas durchschaut doch dann überraschte mich die Autorin immer wieder aufs neue. So etwas finde ich immer wieder großartig. Es wurde nie langweilig und konnte mich bis zur letzten Seite fesseln.



“Das neunte Haus” ist ein großartiger Auftakt, der sich trotz des schwierigen Starts zu einer einnehmenden und fesselnden Geschichte entwickelte. Die Charaktere waren wunderbar gezeichnet und auch die Ideen mit den alten Verbindungen, die Magie die hier praktiziert wird und vom Haus Lethe überwacht wird wurde hier sehr gut umgesetzt. Mich konnte diese Geschichte bis zur letzten Seite packen und ich muss sagen es es nicht wie es scheint. Ein echter Pageturner und freue mich schon auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 05.11.2020

tolles Buch!

New Dreams
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Nachdem ich die ersten beiden Bände verschlungen habe musste nach etwas warten der dritte her. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch in diesem Band wieder sehr gut. Dieser war sehr locker, mitreißend ...

Nachdem ich die ersten beiden Bände verschlungen habe musste nach etwas warten der dritte her. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch in diesem Band wieder sehr gut. Dieser war sehr locker, mitreißend und angenehm zu lesen.Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Elara erzählt, so konnte man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen.

Zur Geschichte, nach einem gewaltigen Streit mit ihrer Mutter flüchtet Elara zu ihrer Großmutter nach Green Valley. Auf dem Weg dorthin hat sie aber mit ihrem Auto einen Unfall und ist am Rande der Verzweiflung. Mit der falschen Kleidung, kalten Wetter und einem kaputten Auto hat sich Elara das etwas anders vorgestellt. Zu ihrem Glück eilt Noah ihr zur Hilfe, doch leider kann sie sich die hohen Reparaturkosten für ihr Auto gerade nicht leisten. So wird aus einer kurzen Verschnaufpause ein etwas längerer Aufenthalt. Doch bald erliegt Elara Green Valleys Charme und kann sich dem nicht und Noah nicht entziehen.

Dies ist das dritte mal das ich nach Green Valley zurückkehre und ich tue es immer wieder gerne. Green Valley ist einfach ein sehr idyllische Örtchen, mit einer Traumhaften Umgebung und sehr herzlichen Menschen in der man sich sehr gerne wohlfühlt. Hier lernen wir auch gleich zwei neue Charaktere kennen und zwar Noah und Elara. Ich war sehr gespannt auf diese beiden und wie sich die Großstadtprinzessin Elara wohl in Green Valley zurechtfinden wird. Ich muss gleich vorweg gestehen das die Geschichte in den ersten Kapiteln erstmal so vor sich hin plätschert bevor sie richtig in Fahrt kommt. Dies fand ich keinesfalls schlimm da, ja Elara erstmal in Green Valley ankommen muss. In dieser Geschichte geht es darum das Elara für sich langsam aber sicher erkennt das sie stark genug ist eigene Entscheidungen zu treffen und für diese einsteht. Manchmal kommt sie einen wie ein kleines trotziges Kind vor aber nach und nach entwickelt sie sich weiter. Aber hier geht es auch um Noah der große Träume und Astronaut werden will dies aber hintenangestellt hat da seine Ex-Freundin einen schweren Autounfall hatte. Er versucht für sie und ihren Vater da sein. Man fragt sich aber die ganze Zeit lang ob Elara eine Chance bei Noah hat und sein Herz erobern kann. Wacht Amy auf und wird sie sich erinnern können? Bleibt Elara in Green Valley oder ist dies nur ein kurzer Zwischenstopp. Fragen über Fragen die sehr gut in die Handlungstränge eingewoben werden. Man erlebt hier einige schöne kitschige Momente, bekommt interessante Einblicke und ein wenig Herzschmerz. Es gibt hier aber nicht viele Überraschungen oder unerwarteten Wendungen, was leider dazu führt das viele Themen sehr schnell abgehandelt werden. So hätte ich zum Beispiel gerne mehr über den Streit von Elara und ihrer Mutter erfahren.

Zu den Charakteren, beide Charaktere waren ganz nett aber konnten mich nicht ganz von sich überzeugen. Besonders mit Elara bin ich zu Anfang nicht wirklich warm geworden. Sie ist jemand der sich kaum Gedanken macht und mehr aus dem Bauch heraus entscheidet. Somit gab es immer mal wieder Situationen wo man nur die Augen verdrehen konnte. Man merkt einfach das die eine Großstadtpflanze ist.
Noah hingegen ist ein sehr charmanter, süßer und liebevoller Typ der immer hilfsbereit und stets drauf bedacht ist das es allen gut geht. Was ich sehr schade finde das man hier nicht seine Sicht der Dinge bekommt, dadurch wirkt er leider ziemlich eindimensional. Er ist hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen zu Elara und Amy. Hier hätte ich sehr gerne seine Gedanken zu gehabt. Ansonsten gibt es hier noch einige Nebencharaktere die bestimmte Rollen einnehmen und sich wunderbar in die Geschichte einfügen. Es gibt hier und da auch ein Wiedersehen mit den Charakteren aus den Vorgänger Bänden, was mich natürlich sehr freute da mein ein wenig erfährt wie es für sie weitergegangen ist.

Wie man aus den anderen Büchern der Reihe kennt weiß man das nach einem entspannten und idyllischen Teil am Ende des Buches ein wenig Dramatik wartet. Im Vergleich zu Band 1 & 2 ist dieses hier aber rech beschränkt und wirkte nicht überladen. Dennoch hatte ich ein wenig das Gefühl das hier etwas leider unstimmig war, mir ging das einfach zu fix. Klar hat es mich berührt dennoch hätte ich mir hier für manches einfach mehr Raum gewünscht. Ich werde hier nichts genaueres preisgeben weil ich vielleicht aus versehen Spoilern könnte. Mir war das hier einfach zu schnell abgehandelt sodass ich mir mehr Seiten gewünscht hätte.



“New Dreams” ist ein wirklich schönes Buch das mir tolle Lesestunden beschert hat. Ich habe mich sehr gefreut wieder in dieses idyllische Örtchen zurückzukehren und alte Bekannte wiederzusehen. Die Charaktere haben sich toll weiterentwickelt auch wenn ich zu Anfang mit Elara nicht richtig warm geworden bin. Leider wurde mir hier manches viel zu schnell abgehandelt sodass es mich nicht ganz überzeugen konnte. Dennoch bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 05.11.2020

Potenzial nicht ausgeschöpft

Beat it up
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Ich war so sehr auf dieses Buch gespannt da ich bereits Kiss me Once von der Autorin gelesen hatte. Ich liebe Geschichten über Musik daher war ich anhand des Klappentextes auch sehr neugierig geworden. ...

Ich war so sehr auf dieses Buch gespannt da ich bereits Kiss me Once von der Autorin gelesen hatte. Ich liebe Geschichten über Musik daher war ich anhand des Klappentextes auch sehr neugierig geworden. Ich muss aber ehrlich gestehen das ich ziemlich große Erwartungen an das Buch hatte, doch leider konnte die Geschichte dieser nicht gerecht werden. Die Geschichte wird aus der Sicht von Summer erzählt, sodass man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen konnte. Der Schreibstil der Autorin war locker, flüssig und ist sehr jugendlich gehalten. Keine Frage das Buch lässt sich echt gut lesen doch leider fehlte mir das gewisse etwas.

Zur Geschichte, Summer Price ist ein musikalisches Wunderkind. Sie hat ein sehr gutes Ohr für Disharmonien und kann deswegen Melodien perfektionieren. Ihr größter Traum ist es als Pianistin im New York Orchestra zu spielen. Da ihre Mutter ihr gerade wieder das Leben etwas schwer macht, entschließt sich Summer vorzeitig nach New York fliegen. Ihr Zwillingsbruder Xander lebt dort, mit dem sie gemeinsam Lieder schreibt, damit ihr Bruder als DJ diese Musik in die Welt hinaus trägt. Keiner weiß davon. Summer begleitet ihren Bruder auf Tour des legendären Beat it up Festivals und lernt dort eine ganz andere von sich kennen. Aber nicht nur das, dort gibt es auch jemanden der ihr Herz ganz schön auf den Kopf stellt. Der größte Konkurrent ihres Bruders, Gabriel Blazon, der ebenfalls Musiker ist und ein sehr großer Herzensbrecher.

Ich muss ehrlich gestehen das es mir unfassbar schwer fällt diese Geschichte zu bewerten. Allen voran lag es an meinen sehr großen Erwartungen hier. Ich habe hier eine etwas ernstere Geschichte erwartet, da gerade manche Sachen mit Summers Gehör schon etwas schwierig sind. Da hätte ich mir schon etwas mehr Hintergrund gewünscht, denn die Geschichte entwickelte sich wie die üblichen Geschichten. Klar war es spritzig und turbulent aber für mich passte es hier irgendwie nicht richtig zusammen. Der Anfang gefiel mir eigentlich ganz gut aber im laufe der Geschichte verlor es sich immer mehr. Ich hatte das Gefühl das es hier nur noch eine Aneinanderreihung von humorvollen Szenen war die sich immer mehr steigerten. Gerade wegen Summers Gehört und dessen Thematik war ich auf das Buch neugierig aber dieses wurde nur ab und an mal angesprochen, besonders dann wenn es hier zuviel wird oder durch andere Umstände zusammenbricht. Sie wird ärztlich versorgt bekommt ein paar Schmerzmittel und das war es. Das ist ja keine dauer Lösung daher gefiel mir das nicht so gut. Dazu kommt noch das ewige Hin und Her mit Gabriel, die vielen Streitereien mit ihrem Zwilling und jede menge impulsive Entscheidungen die mir manchmal etwas die Nerven raubten.

Was mir hier besonders fehlte waren vor allem die Tiefe und viele Erklärungen. Ich konnte vieles an Summers Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Gerade am Anfang wird erklärt das sie sehr von lauten Geräuschen beeinträchtigt wird und dann reist sie mit ihren Bruder zusammen zu einem Festival? Da ist es ja alles andere als leise und verliert dabei so dermaßen oft ihren Gehörschutz, was mich nur den Kopf schütteln ließ. Ich habe hier einfach sehr stark erwartet das dieses Thema mehr im Vordergrund steht aber so wirklich thematisiert wurde es nicht. Was ich sehr schade fand. Ich konnte sehr gut nachvollziehen das Summer über sich hinaus gehen will und sich weiter entwickelt. Sie bemerkt wie sie in ihrem Leben eingeengt wird besonders von zu Hause aus und das es doch ganz schön sein kann selbst bestimmend zu leben. Ich mag diese Botschaft aber diese wurde leider nicht gut verpackt, denn Freiheit und sich selbst zu finden hat nichts mit besaufen sowie Grenzüberschreitungen zu tun.

Vieles in der Geschichte war sehr vorhersehbar und gerade wenn man Richtung Schluss kommt, konnte ich nicht anders als die Augen zu verdrehen. Es war einfach wie erwartet, man weiß das die Charaktere selbst Schuld an dem Chaos sind und das dies ihnen um die Ohren fliegt war ja nur noch eine Frage der Zeit. Als es dann zum Bruch kam und Summer tief verletzt war und ihr Leben beeinflusste, hätte ich mehr Tiefe erwartet. Es wurde einfach mit einen wisch vom Teppich gefegt. Da gab es doch so einiges an Erklärungsbedarf was hier fehlte. Daher ließ es mich leider sehr unbefriedigt zurück, mir fehlten hier einfach zu viele Warum.



“Beat it up” ist eine nette Geschichte für zwischendurch konnte mich aber leider nicht ganz so von sich überzeugen. Es ist durchaus Humorvoll doch leider waren die Charaktere mir alles andere als sympatisch da sie sich teilweise echt kindisch verhalten. Gerade das Thema des sensiblen Gehörs fand ich wirklich interessant doch leider wurde es hier kaum thematisiert. Viele Klischees, keine Tiefe und eine ziemlich platte Handlung hinterließen bei mir eher einen faden Beigeschmack. Was ich sehr schade fand, da hier durchaus Potential war.

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