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Veröffentlicht am 05.11.2020

tolles Buch!

Das neunte Haus
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Dies ist der Auftakt einer Dilogie und wird aus wechselnden Erzählperpektiven erzählt, dabei wird die Geschichte selbst auf drei Zeitebenen erzählt. Der Prolog spielt in der Gegenwart wo sich Alex in einer ...

Dies ist der Auftakt einer Dilogie und wird aus wechselnden Erzählperpektiven erzählt, dabei wird die Geschichte selbst auf drei Zeitebenen erzählt. Der Prolog spielt in der Gegenwart wo sich Alex in einer ungewöhnlichen Situation befindet. Dies macht gerade am Anfang sehr neugierig denn danach springt man zurück wo man Alex begleitet und nach und nach erfährt wie es zu den Ereignissen gekommen ist von denen sie sich erholen muss. Aber wir bekommen hier nicht nur ihre Sichtweise sondern auch die von Darlington und ihre erste Begegnung. Ich mochte diese Sichtweisen sehr gerne und auch die wechselnden Zeitebenen, da man so sich im laufe der Geschichte ein gutes Bild machen konnte.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir zu Anfang etwas schwer. Warum? Es gab zu Anfang viele fremde Begriffe mit den man sich erstmal anfreunden musste, aber auch die Zeitebenen selbst. Aber nach kurzer Zeit konnte ich mich schnell in der Geschichte zurechtfinden. Kaum war ich im Lesefluss konnte ich auch schon gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es war wie eine Sucht der ich nicht entkommen konnte. Die Geschichte hier ist wahrlich nichts für schwache Nerven. Die Geschichte ist düster, geheimnisvoll und voller Magie, aber auch viele skurrile Rituale sorgen hier für ne richtig gelungene Mischung.

Alex Stern ist ein Erstsemester und besucht die Elite-Universität Yale und hat eine menge um die Ohren um nicht den Anschluss in ihren Kursen zu verlieren. Doch als Mitglied von Haus Lethe muss sie sich nach ihren Kursen, noch die okkulten Aktivitäten der Acht Häuser überwachsen. Wäre das nicht schon arbeitet genug wird auch noch eine Leiche einer jungen Frau auf dem Campus gefunden. Für Alex ist schnell klar das dieser hinter dem brutalen Mord mehr steckt als es den Anschein hat und beginnt mit ihren Ermittlungen.

Alex ist alles andere als eine normale Protagonistin. Sie ist alles andere als gewöhnlich. Sie kann nämlich Graue sehen, gestorbene Menschen, die andere nur sehen können wenn sie ein ganz spezielles Elixier einnehmen. Es ist eine Fähigkeit die für Lethe von großer Bedeutung ist, doch Alex sieht das nicht als Gabe sondern mehr als Fluch. Denn diese Fähigkeit hat sie des öfteren schon in Schwierigkeiten gebracht. Alex ist wirklich eine mutige Protagonistin die kein bisschen auf den Mund gefallen ist. Sie musste schon so einiges in ihrem Leben ertragen was sie stärker gemacht hat.
Darlington ist ein wahrer Gentleman, so wird er auch von Lethe gern genannt. Er ist einfach toll, ich könnte stundenlang von ihm schwärmen. Manchmal hatte ich das Gefühl das er aus einer ganz anderen Zeit entsprungen ist. Er ist so kultiviert, hat Manieren und ist sehr gebildet und sieht Verbindungen die anderen verborgen bleiben. Er nimmt demnach den Job bei Lethe sehr ernst. Beide Charaktere waren einfach toll und haben sich nicht unterkriegen lassen auf ihre Art und Weise.

Aber auch die Nebencharaktere waren hier sehr interessant gestaltet. Der Detective Abel Turner oder aber die zurückhaltende Pamela lernt man hier unter anderem kennen. Abel Turner war zu Anfang kein großer Fan von Alex aber da die beiden wegen der Ermittlungen zusammen arbeiten müssen werden sie langsam aber sicher zu Verbündeten.

Was ich richtig gut gemacht fand war das man bis zum Ende nicht weiß wer hinter all dem steckt, da es einfach viel zu viele potenzielle Mörder gibt. Auch ist hier nichts wie es scheint besonders wenn Magie eine Rolle dabei spielt. Hier passiert ordentlich was, denn nicht nur ein Verbrechen gilt es hier aufzuklären sondern auch viele Mysterien. Eigentlich dachte ich manchmal ich hätte etwas durchschaut doch dann überraschte mich die Autorin immer wieder aufs neue. So etwas finde ich immer wieder großartig. Es wurde nie langweilig und konnte mich bis zur letzten Seite fesseln.



“Das neunte Haus” ist ein großartiger Auftakt, der sich trotz des schwierigen Starts zu einer einnehmenden und fesselnden Geschichte entwickelte. Die Charaktere waren wunderbar gezeichnet und auch die Ideen mit den alten Verbindungen, die Magie die hier praktiziert wird und vom Haus Lethe überwacht wird wurde hier sehr gut umgesetzt. Mich konnte diese Geschichte bis zur letzten Seite packen und ich muss sagen es es nicht wie es scheint. Ein echter Pageturner und freue mich schon auf den nächsten Teil!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2020

tolles Buch!

New Dreams
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Nachdem ich die ersten beiden Bände verschlungen habe musste nach etwas warten der dritte her. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch in diesem Band wieder sehr gut. Dieser war sehr locker, mitreißend ...

Nachdem ich die ersten beiden Bände verschlungen habe musste nach etwas warten der dritte her. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch in diesem Band wieder sehr gut. Dieser war sehr locker, mitreißend und angenehm zu lesen.Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Elara erzählt, so konnte man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen.

Zur Geschichte, nach einem gewaltigen Streit mit ihrer Mutter flüchtet Elara zu ihrer Großmutter nach Green Valley. Auf dem Weg dorthin hat sie aber mit ihrem Auto einen Unfall und ist am Rande der Verzweiflung. Mit der falschen Kleidung, kalten Wetter und einem kaputten Auto hat sich Elara das etwas anders vorgestellt. Zu ihrem Glück eilt Noah ihr zur Hilfe, doch leider kann sie sich die hohen Reparaturkosten für ihr Auto gerade nicht leisten. So wird aus einer kurzen Verschnaufpause ein etwas längerer Aufenthalt. Doch bald erliegt Elara Green Valleys Charme und kann sich dem nicht und Noah nicht entziehen.

Dies ist das dritte mal das ich nach Green Valley zurückkehre und ich tue es immer wieder gerne. Green Valley ist einfach ein sehr idyllische Örtchen, mit einer Traumhaften Umgebung und sehr herzlichen Menschen in der man sich sehr gerne wohlfühlt. Hier lernen wir auch gleich zwei neue Charaktere kennen und zwar Noah und Elara. Ich war sehr gespannt auf diese beiden und wie sich die Großstadtprinzessin Elara wohl in Green Valley zurechtfinden wird. Ich muss gleich vorweg gestehen das die Geschichte in den ersten Kapiteln erstmal so vor sich hin plätschert bevor sie richtig in Fahrt kommt. Dies fand ich keinesfalls schlimm da, ja Elara erstmal in Green Valley ankommen muss. In dieser Geschichte geht es darum das Elara für sich langsam aber sicher erkennt das sie stark genug ist eigene Entscheidungen zu treffen und für diese einsteht. Manchmal kommt sie einen wie ein kleines trotziges Kind vor aber nach und nach entwickelt sie sich weiter. Aber hier geht es auch um Noah der große Träume und Astronaut werden will dies aber hintenangestellt hat da seine Ex-Freundin einen schweren Autounfall hatte. Er versucht für sie und ihren Vater da sein. Man fragt sich aber die ganze Zeit lang ob Elara eine Chance bei Noah hat und sein Herz erobern kann. Wacht Amy auf und wird sie sich erinnern können? Bleibt Elara in Green Valley oder ist dies nur ein kurzer Zwischenstopp. Fragen über Fragen die sehr gut in die Handlungstränge eingewoben werden. Man erlebt hier einige schöne kitschige Momente, bekommt interessante Einblicke und ein wenig Herzschmerz. Es gibt hier aber nicht viele Überraschungen oder unerwarteten Wendungen, was leider dazu führt das viele Themen sehr schnell abgehandelt werden. So hätte ich zum Beispiel gerne mehr über den Streit von Elara und ihrer Mutter erfahren.

Zu den Charakteren, beide Charaktere waren ganz nett aber konnten mich nicht ganz von sich überzeugen. Besonders mit Elara bin ich zu Anfang nicht wirklich warm geworden. Sie ist jemand der sich kaum Gedanken macht und mehr aus dem Bauch heraus entscheidet. Somit gab es immer mal wieder Situationen wo man nur die Augen verdrehen konnte. Man merkt einfach das die eine Großstadtpflanze ist.
Noah hingegen ist ein sehr charmanter, süßer und liebevoller Typ der immer hilfsbereit und stets drauf bedacht ist das es allen gut geht. Was ich sehr schade finde das man hier nicht seine Sicht der Dinge bekommt, dadurch wirkt er leider ziemlich eindimensional. Er ist hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen zu Elara und Amy. Hier hätte ich sehr gerne seine Gedanken zu gehabt. Ansonsten gibt es hier noch einige Nebencharaktere die bestimmte Rollen einnehmen und sich wunderbar in die Geschichte einfügen. Es gibt hier und da auch ein Wiedersehen mit den Charakteren aus den Vorgänger Bänden, was mich natürlich sehr freute da mein ein wenig erfährt wie es für sie weitergegangen ist.

Wie man aus den anderen Büchern der Reihe kennt weiß man das nach einem entspannten und idyllischen Teil am Ende des Buches ein wenig Dramatik wartet. Im Vergleich zu Band 1 & 2 ist dieses hier aber rech beschränkt und wirkte nicht überladen. Dennoch hatte ich ein wenig das Gefühl das hier etwas leider unstimmig war, mir ging das einfach zu fix. Klar hat es mich berührt dennoch hätte ich mir hier für manches einfach mehr Raum gewünscht. Ich werde hier nichts genaueres preisgeben weil ich vielleicht aus versehen Spoilern könnte. Mir war das hier einfach zu schnell abgehandelt sodass ich mir mehr Seiten gewünscht hätte.



“New Dreams” ist ein wirklich schönes Buch das mir tolle Lesestunden beschert hat. Ich habe mich sehr gefreut wieder in dieses idyllische Örtchen zurückzukehren und alte Bekannte wiederzusehen. Die Charaktere haben sich toll weiterentwickelt auch wenn ich zu Anfang mit Elara nicht richtig warm geworden bin. Leider wurde mir hier manches viel zu schnell abgehandelt sodass es mich nicht ganz überzeugen konnte. Dennoch bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2020

Potenzial nicht ausgeschöpft

Beat it up
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Ich war so sehr auf dieses Buch gespannt da ich bereits Kiss me Once von der Autorin gelesen hatte. Ich liebe Geschichten über Musik daher war ich anhand des Klappentextes auch sehr neugierig geworden. ...

Ich war so sehr auf dieses Buch gespannt da ich bereits Kiss me Once von der Autorin gelesen hatte. Ich liebe Geschichten über Musik daher war ich anhand des Klappentextes auch sehr neugierig geworden. Ich muss aber ehrlich gestehen das ich ziemlich große Erwartungen an das Buch hatte, doch leider konnte die Geschichte dieser nicht gerecht werden. Die Geschichte wird aus der Sicht von Summer erzählt, sodass man sich sehr gut in sie und ihre Gefühle hineinversetzen konnte. Der Schreibstil der Autorin war locker, flüssig und ist sehr jugendlich gehalten. Keine Frage das Buch lässt sich echt gut lesen doch leider fehlte mir das gewisse etwas.

Zur Geschichte, Summer Price ist ein musikalisches Wunderkind. Sie hat ein sehr gutes Ohr für Disharmonien und kann deswegen Melodien perfektionieren. Ihr größter Traum ist es als Pianistin im New York Orchestra zu spielen. Da ihre Mutter ihr gerade wieder das Leben etwas schwer macht, entschließt sich Summer vorzeitig nach New York fliegen. Ihr Zwillingsbruder Xander lebt dort, mit dem sie gemeinsam Lieder schreibt, damit ihr Bruder als DJ diese Musik in die Welt hinaus trägt. Keiner weiß davon. Summer begleitet ihren Bruder auf Tour des legendären Beat it up Festivals und lernt dort eine ganz andere von sich kennen. Aber nicht nur das, dort gibt es auch jemanden der ihr Herz ganz schön auf den Kopf stellt. Der größte Konkurrent ihres Bruders, Gabriel Blazon, der ebenfalls Musiker ist und ein sehr großer Herzensbrecher.

Ich muss ehrlich gestehen das es mir unfassbar schwer fällt diese Geschichte zu bewerten. Allen voran lag es an meinen sehr großen Erwartungen hier. Ich habe hier eine etwas ernstere Geschichte erwartet, da gerade manche Sachen mit Summers Gehör schon etwas schwierig sind. Da hätte ich mir schon etwas mehr Hintergrund gewünscht, denn die Geschichte entwickelte sich wie die üblichen Geschichten. Klar war es spritzig und turbulent aber für mich passte es hier irgendwie nicht richtig zusammen. Der Anfang gefiel mir eigentlich ganz gut aber im laufe der Geschichte verlor es sich immer mehr. Ich hatte das Gefühl das es hier nur noch eine Aneinanderreihung von humorvollen Szenen war die sich immer mehr steigerten. Gerade wegen Summers Gehört und dessen Thematik war ich auf das Buch neugierig aber dieses wurde nur ab und an mal angesprochen, besonders dann wenn es hier zuviel wird oder durch andere Umstände zusammenbricht. Sie wird ärztlich versorgt bekommt ein paar Schmerzmittel und das war es. Das ist ja keine dauer Lösung daher gefiel mir das nicht so gut. Dazu kommt noch das ewige Hin und Her mit Gabriel, die vielen Streitereien mit ihrem Zwilling und jede menge impulsive Entscheidungen die mir manchmal etwas die Nerven raubten.

Was mir hier besonders fehlte waren vor allem die Tiefe und viele Erklärungen. Ich konnte vieles an Summers Verhalten einfach nicht nachvollziehen. Gerade am Anfang wird erklärt das sie sehr von lauten Geräuschen beeinträchtigt wird und dann reist sie mit ihren Bruder zusammen zu einem Festival? Da ist es ja alles andere als leise und verliert dabei so dermaßen oft ihren Gehörschutz, was mich nur den Kopf schütteln ließ. Ich habe hier einfach sehr stark erwartet das dieses Thema mehr im Vordergrund steht aber so wirklich thematisiert wurde es nicht. Was ich sehr schade fand. Ich konnte sehr gut nachvollziehen das Summer über sich hinaus gehen will und sich weiter entwickelt. Sie bemerkt wie sie in ihrem Leben eingeengt wird besonders von zu Hause aus und das es doch ganz schön sein kann selbst bestimmend zu leben. Ich mag diese Botschaft aber diese wurde leider nicht gut verpackt, denn Freiheit und sich selbst zu finden hat nichts mit besaufen sowie Grenzüberschreitungen zu tun.

Vieles in der Geschichte war sehr vorhersehbar und gerade wenn man Richtung Schluss kommt, konnte ich nicht anders als die Augen zu verdrehen. Es war einfach wie erwartet, man weiß das die Charaktere selbst Schuld an dem Chaos sind und das dies ihnen um die Ohren fliegt war ja nur noch eine Frage der Zeit. Als es dann zum Bruch kam und Summer tief verletzt war und ihr Leben beeinflusste, hätte ich mehr Tiefe erwartet. Es wurde einfach mit einen wisch vom Teppich gefegt. Da gab es doch so einiges an Erklärungsbedarf was hier fehlte. Daher ließ es mich leider sehr unbefriedigt zurück, mir fehlten hier einfach zu viele Warum.



“Beat it up” ist eine nette Geschichte für zwischendurch konnte mich aber leider nicht ganz so von sich überzeugen. Es ist durchaus Humorvoll doch leider waren die Charaktere mir alles andere als sympatisch da sie sich teilweise echt kindisch verhalten. Gerade das Thema des sensiblen Gehörs fand ich wirklich interessant doch leider wurde es hier kaum thematisiert. Viele Klischees, keine Tiefe und eine ziemlich platte Handlung hinterließen bei mir eher einen faden Beigeschmack. Was ich sehr schade fand, da hier durchaus Potential war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2020

tolles Buch!

Hiding Hurricanes
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Nachdem ich den zweiten Teil “Sinking Ships” gelesen habe dachte wirklich nicht das es noch besser werden könnte, aber Lenny und Creed haben mich vom genauen Gegenteil überzeugt. Diese beiden sind einfach ...

Nachdem ich den zweiten Teil “Sinking Ships” gelesen habe dachte wirklich nicht das es noch besser werden könnte, aber Lenny und Creed haben mich vom genauen Gegenteil überzeugt. Diese beiden sind einfach großartig zusammen. Für mich ist das wirklich der beste Band der Reihe! Ich könnte es immer wieder lesen. Ich gehe ja nicht oft auf das Cover eines Buches ein aber dieses hier, bzw alle dieser Reihe, sind wirklich ein Blickfang. Das Cover sowie der Titel passen einfach perfekt zu den Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin war auch hier wieder locker, mitreißend, emotional und mitreißend. Die Sichtweisen wurden in Lenny, Daisy und Creed eingeteilt. Besonders die Idee Kapitel aus Daisys Sicht zu schildern gefiel mir hier sehr gut. Dadurch konnte man sich sehr gut in Lenny und Creed hineinversetzen.

Lenny durfte man ja bereits in den vorherigen Büchern kennen lernen dort wirkte sie immer sehr abweisend und abwertend. Aber genau diese Art mochte ich so unheimlich gerne an ihr, ich habe mich sogar selbst ein wenig in ihr erkannt, daher habe ich sie ganz fest in mein Herz geschlossen. Lenny ist eine wirklich starke Person, wie sie alles managet und es ihr anscheinend ganz egal ist was die anderen von ihr denken. Neben ihrem Studium jobbt sie als Stripperin. Ich habe mir ja schon gedacht das sie ein interessanter Charakter ist und hatte recht damit.
Aber auch Creed konnte hier mein Herz im Sturm erobern. Ich mochte ihn schon vorher aber hier war er einfach.. Hach! Ich liebe ihn sehr, er hat einen tollen Humor und mit seiner Offenheit konnte er mich einfach nur von sich begeistern. Er ist einer dieser Book Boyfriends den man einfach lieben muss egal was passiert. Er ist immer für seine beste Freundin Lenny und seine Freunde da. Manchmal hat er bei einigen Dingen eine lange Leitung um zu sehen was genau vor ihm ist. Als er seinen Berufsauswahl mitteilt konnte ich mich nur für ihn freuen denn etwas anderes hätte ich bei ihm auch nicht erwartet.

Lenny und Creed treiben einen wirklich in den Wahnsinn. Es ist ein ständiges Auf und Ab mit diesen beiden gewesen, ständig schleichen sie umeinander herum sodass man nur noch darauf wartet das die Spannung zwischen ihnen explodiert. Man merkt von Anfang an das diese beiden einfach füreinander Bestimmt sind. Besonders die Idee mit dem Doppelleben fand ich neu und erfrischend. Diese Trennung zwischen diesen beiden “Leben” hat die Autorin echt gut hinbekommen und dann diese Auflösung gefiel mir. Der Handlungsverlauf war hier sehr abwechslungsreich sodass ich das Buch kaum zur Seite legen wollte. Einfach toll!

Es war wirklich wieder schön nach Fletscher zurückzukehren um dort auf alte Bekannte zu treffen, besonders habe ich mich auf Ella und Chase sowie Mitchell und Carla gefreut. Aber es gibt natürlich auch noch den ein oder anderen Charakter der mich hier wunderbar unterhalten hat zum Beispiel Brigham war mir echt sympathisch. Man lernt sogar endlich Ches Bruder Maxx kennen den ich gleich auf Anhieb mochte. Es wird hier Richtung Schluss auch noch der ein oder andere Hinweis auf kommende Geschichten eingebaut. Ich bin schon total gespannt darauf!



“Hiding Hurricans” ist eine großartige Fortsetzung die mich absolut begeistern konnte. Die Charaktere Lenny und Creed sind etwas ganz besonderes und ich mochte sie unheimlich gerne. Beide sind Protagonisten die mein Herz im Sturm erobert haben mit ihrer Art und Weise. Es ist eine spannende, mitreißende sowie romantische Geschichte die sich zu einem wirklich guten Pageturner entwickelte. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Geschichte die hier angedeutet wurde. Ich kann euch diese Geschichte nur ans Herz legen, für mich ist es ein echtes Highlight!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2020

toller Auftakt

Ein Kleid aus Seide und Sternen (Ein Kleid aus Seide und Sternen 1)
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Als ich dieses Buch in der Programmvorschau sah musste ich es unbedingt haben, aber nicht nur vom Cover sondern auch vom Klappentext. Denn ” Ein Kleid aus Seide und Sternen” ist ein Auftakt einer Reihe ...

Als ich dieses Buch in der Programmvorschau sah musste ich es unbedingt haben, aber nicht nur vom Cover sondern auch vom Klappentext. Denn ” Ein Kleid aus Seide und Sternen” ist ein Auftakt einer Reihe voller Magie, Götter, Dämonen und mit einer guten Prise Romantik. Doch leider konnte es mir nicht ganz überzeugen, aber dazu später mehr. Die Autorin hat es geschafft mich in eine tolle inspirierte asiatische Welt zu entführen. Der Weltenaufbau gefiel mir ganz gut nur irgendwie war mir das die Magie hier betrifft etwas zu wenig. Da hätte an schon etwas mehr aus diesem Magiesystem machen können, mir fehlte hier dieser gewisse Funke.

Zur Geschichte, die 18-jährige Maia Tamarin träumt seid sie klein ist die beste Schneiderin des Reiches zu werden, doch dies ist leider den Mädchen des Landes nicht gestattet. Als eines Tages der kaiserliche Berater ihren kränklichen Vater in den Palast ruft, sieht Maia darin ihre Chance und fasst einen gewagten Plan. Sie verkleidet sich als ihr Bruder und nimmt als Vertretung den Platz ihres Vaters ein um die Ehre ihrer Familie zu retten. Was sie dabei aber nicht ahnt ist das sie nicht alleine um den Job des Hofschneiders konkurriert. Zudem wartet auf Maia noch eine sehr gefährliche Reise, wo sie zu Sonne, dem Mond und den Sternen um drei mythische Kleider zu nähen. Ihr zur Seite steht ihr Edan, der rätselhafte Hofmeister, der nur ihr dabei helfen kann.

Zu den Protagonisten, Maia ist eine sehr sympatische Protagonistin die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sie hat mich schon in gewisser weise an Mulan erinnert. Sie ist mutig und würde alles dafür tun um ihre Familie zu retten und dessen Ehre wieder herzustellen. Aber statt ein Schwert zu führen, hat sie Nadel und Faden und erschafft dabei tolle Kreationen. Maias Aufgaben klangen teilweise unüberwindbar, dass man selbst manchmal die Hoffnung verlor. Ich muss aber ehrlich gestehen das ich gerade zum Ende hin manch ihrer Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte.
Edan, ist jemand der sich Stück für Stück in Maias und mein Herz geschlichen hat. Edan ist mit vielen seiner altertümlichen Gebräuche ziemlich süß. Er wirkt ziemlich jungenhaft obwohl er schon viele hundert Jahre alt ist. Er wirkt auf den ersten Blick ziemlich arrogant und geheimnisvoll und dabei ist Maia die erste die sein Herz berührt. Ich mochte beide ziemlich gerne, alleine wenn ich an ihre verbalen Schlagabtäusche denke muss ich im nachhinein noch sehr schmunzeln. Als sich dann aber die Romanze entwickelt haben die beiden mich als Paar aber leider nicht berührt. Es dauert bis beide Charaktere sich annähern dennoch fehlte mir irgendwas. Mir wurde gerade in der zweiten Hälfte diese zu sehr in den Vordergrund gerückt.

Jetzt komme ich zu meinen kleinen Kritikpunkten, der erste Teil der Geschichte hat mich sehr an Mulan erinnert, was mir sehr gefallen hat. Der Zweite Teil erinnert eher ein wenig an das Märchen Allerleirauh. Ich liebte diese Geschichte als Kind und das hat sich bis heute nicht geändert. Drei wunderschöne Kleider, wovon eins „so silbern wie der Mond“, eins „so golden wie die Sonne“ und eins „so glänzend wie die Sterne“ sein soll. Wer träumt nicht davon? Um diese legendären Kleider zu nähen muss sie sich drei Prüfungen stellen. Diese Prüfungen testen den Körper, den Geist und die Seele, diese unmöglichen Aufgaben wurden hier aber doch recht schnell und einfach gelöst. Die dritte Prüfung war natürlich etwas spannender gemacht als die anderen beiden, dennoch fand ich den zweiten die zweite Hälfte des Buch schon etwas schwächer als den ersten Teil. Trotzdem habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt.


” Ein Kleid aus Seide und Sternen” ist eine wundervolle Geschichte die voller Magie ist. Sie hat mich trotz kleiner Schwächen dran glauben lassen, das Träume sowie Mythen wahr werden können und immer ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Gerade wenn ich an das Ende des Bandes denke will ich unbedingt den nächsten Teil haben, da mich dieser in tausend Stücke zerlegt hat und ich doch sehr hoffe das jedes einzelne wieder seinen Platz findet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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