Profilbild von xxxSunniyxxx

xxxSunniyxxx

Lesejury Star
offline

xxxSunniyxxx ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit xxxSunniyxxx über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2019

Potenzial nicht ausgeschöpft

Wild Hearts - Kein Blick zurück
0

Ich habe das Buch kürzlich beendet und weiß immer noch nicht wie ich all meine Gefühle dazu in Worte fassen soll. Ich bin immer noch Sprachlos. Dieses Buch ist ganz anders als ihre “King” Reihe. Diese ...

Ich habe das Buch kürzlich beendet und weiß immer noch nicht wie ich all meine Gefühle dazu in Worte fassen soll. Ich bin immer noch Sprachlos. Dieses Buch ist ganz anders als ihre “King” Reihe. Diese Geschichte ist Sanft, voller tiefer Trauer und Emotionen. Beide Protagonisten haben hier etwas zu verarbeiten und zwar den Tod einer nahe stehenden Person. An sich war die Story genauso wie seine Charaktere echt gut und eigentlich gibt es nichts zu meckern darüber dennoch habe ich etwas gefunden was mich störte. Dazu aber später mehr. Der Schreibstil der Autorin war locker-flüssig aber trotzdem sehr einnehmend und gefühlvoll. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Gerade da es viele Wendungen gibt die einen sehr überraschen.

Zur Geschichte, Sawyer hat in ihren jungen Jahren schon so einiges durch gemacht. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihren gewalttätiger Vater in einer fanatischen und frauenfeindlichen Kirchengemeinde auf. Erst der Selbstmord ihrer Mutter rüttelt etwas in Sawyer wach und bringt sie dazu ihren Vater und die Kirchengemeinde hinter sich zu lassen. Ihr Mutter vererbt ihr ein Stück Land in einem Sumpfgebiet namens Outkirts sowie ein Wohnwagen. Sie ergreift diese Chance sich dort ein neues Leben aufzubauen. Finn seine Liebe des Lebens verloren und kämpft sehr mit sich. Selbst den Lebenswillen hat er gänzlich verloren. Eigentlich möchte er auch lieber sterben aber er bringt es nicht über sich diesen letzten Schritt zu gehen. So lebt der beliebte Goldjunge nun als Einsiedler in den Sümpfen und meidet jeden Kontakt zur Außenwelt. Doch dann trifft er auf Sawyer und überfährt sie beinahe auf dem Highway. Und so nimmt das Schicksal seinen lauf…

Zu den Protagonisten, Finn Hollis trauert um seine große Liebe doch im Gegensatz zu Sawyer stellt er sich nicht der Realität sondern versteckt sich in den Sümpfen um bemitleidet sich selbst. Er war der beliebte Goldjunge der ganzen Stadt. Er war überall gesehen, von Mädchen umschwärmt und alle anderen Jungs respektierten ihn. Doch nach dem Verlust brach er jeden Kontakt zu seinen Freunden ab. Er lebt nur noch für Whiskey und Gras und von den lieben, netten jungen von damals ist nichts mehr zu erkennen. Doch so sehr er seine Ruhe vor anderen Menschen haben möchte macht es ihm Sawyer nicht gerade leicht. Denn Finn ist von ihr und ihrer Unschuld fasziniert und fühlt sich zu Sawyer hingezogen. Gerade zu Anfang ist Finn ein bisschen eigenartig aber sobald man ihn besser kennen lernt und erfährt merkt man eigentlich was für ein netter Kerl er doch ist.

Sawyer Dixon verlässt ihre Heimat und macht sich auf den Weg in ihr neues Leben. Sie möchte alles einmal ausprobieren da sie durch ihren gewalttätiger Vater und der fanatischen und frauenfeindlichen Kirchengemeinde sozusagen hinter Schloss und Riegel gehalten wurde. Ihre Abenteuerlust und Wissendurst ist geweckt und will von an ihr Leben selbst bestimmen. Dabei ist Sawyer aber sehr wütend und zornig auf ihre Mutter das diese sie verlassen und vieles verheimlicht hat. Trotz allem was sie bis jetzt durch gemacht hat geht sie immer mutig voran und sieht zuversichtlich in ihre Zukunft. Klar ist sie dabei manchmal ziemlich naiv und unerfahren aber dies liegt daran das sie unterdrückt aufgewachsen ist.

Wie ich bereits erwähnte habe ich an der Story und an den Charakteren nichts auszusetzen. Auch wenn Finn mir ab und an mit seinem Verhalten ziemlich auf den Strich ging. Trotzdem hat mir das Zusammenspiel von Sawyer und Tom ganz gut gefallen, wie sie aufeinander zu gehen und sich gegenseitig aufbauen. Jeder ist für sich anders mit der Trauer und seinen Ängsten umgegangen, es war nicht ganz perfekt wie sie damit umgegangen sind dennoch war es okay. Was mir hier aber definitiv fehlte waren mehr Sichten von Finn. Ich hätte mir da gerne mehr gewünscht. Er lebt schon solange alleine und lässt so leicht aus diesem tristen Leben ziehen. Das ging mir einfach zu schnell und da hätte ich gerne mehr Gedanken oder Beweggründe gehabt. Auch störte mich ein wenig das gerade das Thema Trauer er später kaum noch präsent sind, da sie ja sein Leben vorher bestimmt hat. Auch ging mir die Liebesgeschichte an sich einfach viel zu schnell. Ich hätte mir da mehr schöne Szenen zwischen den Charakteren gewünscht. Einfach mehr zwischenmenschliches, etwas was die beiden näher zu einander bringt. Insgesamt hätte ich mir generell mehr Tiefe gewünscht damit diese Geschichte länger im Gedächtnis bleibt.

Was mich aber am meisten störte war Finns Ex Freundin, aus Spoiler Gründen werde ich nicht weiter darauf eingehen aber das war so ein Punkt wo ich dachte echt jetzt? Aber wer weiß vielleicht kommt da ja noch was. Dafür habe ich zwei andere Charaktere geliebt. Miller und Josh waren sehr erheiternd und bringen etwas Schwung in die Geschichte. Millers Versuche Josh rum zu bekommen und das so plumper Weise brachte mich sehr zum schmunzeln.



“Wild Hearts – Kein Blick zurück” konnte mich leider nicht komplett von sich überzeugen. Ich habe eine ergreifende und tiefgründige Geschichte die mich zum Tränen rührt erwartet und wurde leider etwas enttäuscht. Es ist eine schöne Geschichte keine Frage dennoch fehlte mir hier etwas. Mir ging die Liebesgeschichte zu schnell, auch hätte ich gerne mehr Sichten von Finn gehabt. Dieser verließ sehr schnell sein Schneckenhaus, ich konnte viele Beweggründe einfach nicht ganz nachvollziehen. Mir fehlte hier etwas das mich mitnahm und mein Herz berührte. Das Ende war aber sehr unerwartet und ist schon ein fieser Cliffhanger, deswegen bin ich trotz allem gespannt auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 16.10.2019

wundervoller Abschluss

Broken Darkness. So verlockend
0

Ich habe mich riesig auf diese Geschichte gefreut. Und ich muss sagen es ist ein wirklich grandioser Abschluss der “Broken Darkness” Reihe. Dieser Band wird wieder aus beiden Sichtweisen erzählt. So konnte ...

Ich habe mich riesig auf diese Geschichte gefreut. Und ich muss sagen es ist ein wirklich grandioser Abschluss der “Broken Darkness” Reihe. Dieser Band wird wieder aus beiden Sichtweisen erzählt. So konnte man sich wieder sehr gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen. Der Schreibstil ist wieder einmal wundervoll einnehmend und spannend. Es gab viele amüsante Dialoge zwischen diesen beiden sehr Stur köpfigen Charakteren die mich des öfteren zum Schmunzeln brachten. Ich bin schon etwas traurig das diese Reihe nun zu Ende ist. Ich fand sie alle ganz gut und jede einzelne hat mich für sich bewegt.

Jede Geschichte war für sich einzigartig und spannend gestaltet. Dennoch empfand ich das es mit jedem Buch besser wurde. Klar war die Geschichte um Dylan und Annie toll und etwas neues dennoch flachte es im zweiten Band etwas ab. Die Geschichte mit Max und Joan reizte mich da wieder mehr da diese beiden Charaktere einfach sehr hitzköpfig waren und sich immer wieder verbale Schlagabtäusche lieferten. Daher war ich schon sehr auf diese Romanze gespannt. Das die beiden keinen leicht Start hatten wissen wir ja bereits. Kaum hatte ich das Buch angefangen hatte ich es auch gefühlt schon wieder durch. Diese Geschichte hat mich besonders mitgenommen weil darin Kinder eine große Rolle spielen. Da ich selbst eins habe nimmt mich sowas immer besonders mit. In diesem Buch macht man wahrlich eine Achterbahn der Gefühle mit. Demnach gab es hier viele Höhen und Tiefen die die Charaktere durch machen mussten um ihr persönliches Glück zu finden. Teilweise gab es echt Momente wo mein Herz in die Hose sackte und ich gerne das Buch etwas geschüttelt hätte.



” Ich weiß, wie man den Willen eines Menschen bricht. Ich bin nicht stolz darauf, aber es ist eine Fähigkeit. Eine, die sich bei einem Kampf oder dem Aushandeln eines Geschäftes als äußerst nützlich erweist. “ (Im Buch S. 7)



Zu den Protagonisten, Tiffany Edwards mochte ich vom ersten Augenblick als sie in Erscheinung getreten ist. Sie musste schon so einiges in ihrem Leben durchmachen und hatte es mit ihrem Ehemann Phil nicht gerade leicht. Obwohl ihr schon soviel Leid angetan wurde ist sie daran nicht zerbrochen und das faszinierte mich auch so an ihr. Sie ist eine starke und wundervolle Frau die viel Sarkasmus an den Tag legt. Dazu kommt noch das sie ziemlich Stur und nimmt nicht gerne Hilfe von anderen an. Tiffany ist geradeheraus und sehr pragmatisch veranlagt.

Ihr Gegenstück ist Blake Edwards. Ein zorniger Masochist der immer wieder hinter seinen Bruder und deren Probleme hinterher räumt. Auf den ersten Blick wirkt er ziemlich eingebildet, arrogant und überheblich. Blake ist jemand der weiß was er will und es bekommt. Geld löst jedes Problem ist seine Devise. Tiffany hält ihm demnach auch für einen skrupellosen und herzlosen Arsch. Als man ihn in den ersten Bänden kennen lernt, dachte ich nur was fürn Arschloch. Auch in diesem Band kam er erstmal aus dieser Rolle nicht heraus, dafür hätte ich ihn zu gern geschüttelt damit er mal aufwacht. Aber im laufe der Geschichte lernt man Blake immer besser kennen und auch wie er aufgewachsen ist. Dadurch konnte man seine Handlungen und Gedanken besser nachvollziehen und warum er manchmal so ein herzloser Klotz ist. Ich mochte ihn zum Schluss sehr und fand es schade das es dann schon zu Ende war.

Beide Charaktere passten perfekt zueinander auch wenn der ein oder andere von ihnen etwas brauchte um es zu bemerken. Ich möchte euch auch gar nicht zuviel von der Geschichte verraten ihr solltet sie lieber selbst reden. Besonders zum Schluss machte diesen Abschluss der Reihe für mich perfekt.



“Broken Darkness – So verlockend” ist ein wundervoller Abschluss der Reihe der mich komplett begeistern konnte. Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen da sie beider maßen Stur sind und nicht nachgeben wollen. Zudem war ich besonders von Blakes Entwicklung, im laufe der Geschichte, sehr beeindruckt. Die Leidenschaft und das knistern zwischen den beiden war zur jeder Zeit spürbar. Spannend, mitreißend und mit der ein oder anderen überraschenden Wendung konnte die Geschichte wieder einmal bei mir trumpfen.

Veröffentlicht am 16.10.2019

tolles Buch!

Her mit dem schönen Leben
0

Als ich das Buch in der Programmvorschau sah war ich recht neugierig. Ein Buch in Hamburg? Hatte ich bis jetzt noch nicht gelesen. Als es dann endlich bei mir ankam habe ich mich auch gleich auf das Buch ...

Als ich das Buch in der Programmvorschau sah war ich recht neugierig. Ein Buch in Hamburg? Hatte ich bis jetzt noch nicht gelesen. Als es dann endlich bei mir ankam habe ich mich auch gleich auf das Buch gestürzt. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen dieser war locker-flüssig und sehr humorvoll. In kürzester Zeit hatte ich das Buch durch und kann nur bestätigen das dies wirklich die coolste WG aller Zeiten ist. Hier geht es um fünf Jugendliche, ein Hausboot und die große Freiheit weit weg von zu Hause. Und hier erlebt man so einiges kann ich euch sagen.

Am Anfang ist man mit Elisa und Nelly in den Abi-Vorbereitungen und bekommt mit das die beiden von zu Hause weg wollen um auf eigenen Beinen zu stehen. Damit hat gerade Nellys Mutter Henrietta ein großes Problem. Denn sie ist eine extrem übervorsorgliche Mutter und malt sich beim kleinsten schon das Schlimmste aus. Aber kaum ist diese Hürde genommen steht die Wohnungssuche in Hamburg auf den Plan. Was alles andere als leicht ist. Durch einen reinen Zufall gelangen sie durch Nelly zu einem Hausboot und nehmen das Angebot an dort zu wohnen mit drei anderen.

Die Geschichte wurde von der Autorin sehr gut wieder gegeben. Es wurde so lebhaft beschrieben das ich mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Die Gefühle, Empfindungen, Handlungen und den Ruf nach Freiheit konnte ich zu jeder Zeit gut nach empfinden und habe mich mit den Charakteren echt verbunden gefühlt.
Zudem hätten die Charaktere nicht unterschiedlicher sein können. Nelly die Flippige, Elisa die Bedachte, Felicitas die Stille, Phillip der Normale und dann gäbe es da noch seinen Cousin Julias der pausenlos quatscht. So eine Art Sheldon Cooper. Im laufe der Geschichte lernt man sie alle sehr gut kennen und merkt wie sie selbst über sich hinaus wachsen. Ihre Entwicklungen mochte ich sehr gerne und es machte mir wahnsinnigen Spaß es mit zu verfolgen. Auch sorgte es für den ein oder anderen Lachanfall in der Bahn.

Und dann gäbe es da noch das Hausboot “Erste Liebe” sowie seinen Besitzer Claas. All das ergibt am Ende einen sehr bunten Haufen, einige Schwierigkeiten mit einer Prise Liebe. Perfekt also findet ihr nicht? Da fällt mir das Lied ein “Hamburg meine Perle”. Dies passte hier einfach. Es war ein großartiges Abenteuer was ich hier mit erleben durfte und gerade Hamburg ist eine wirklich schöne Kulisse. Ich hatte auch bei dieser Geschichte nie das Gefühl das es langweilig wurde immer passierte etwas. Aber vor allem gefiel mir das das Thema Freundschaft hier so groß geschrieben wurde.



“Her mit dem schönen Leben” ist eine wunderschöne Geschichte über fünf Jugendliche die den Wunsch nach Freiheit haben. Dazu gesellt sich noch Chaos oder das ein oder andere Liebesdrama. Eine perfekte Mischung wenn ihr etwas zum Lachen und Schmunzeln sucht. Hier wird auch das Thema Freundschaft groß geschrieben, was mir sehr gut gefiel. Besonders die Charakter Entwicklungen und das schöne Setting sorgten für einen wahren Lesegenuss. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen!

Veröffentlicht am 16.10.2019

gelungene Fortsetzung!

The Offer
0

Nachdem ich Band eins regelrecht verschlungen habe wusste ich das der zweite unbedingt her musste. Zudem liebe ich auch Geschichten über schottische Männer, die haben einen gewissen Reiz. Der Schreibstil ...

Nachdem ich Band eins regelrecht verschlungen habe wusste ich das der zweite unbedingt her musste. Zudem liebe ich auch Geschichten über schottische Männer, die haben einen gewissen Reiz. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und mitreißend. Die Geschichte hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Und ich muss sagen diese Reihe hat wirklich Suchtpotenzial! Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt so konnte man sich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Zu den Protagonisten, Nicola Price ist eine wirklich starke und liebevolle Protagonistin die ich nur ins Herz schließen konnte. Sie hat in ihren jungen Jahren schon eiiges mitgemacht und kümmert sich bezaubernd um ihre kleine Tochter Ava. Sie ist allein erziehend und ich konnte gut verstehen warum sie den Männern aus dem Weg geht. Gerade dadurch das ein Kind im Spiel ist ist es nicht einfach. Was ist wenn das Kind den Partner mag du aber schnell feststellst das ist doch nichts oder andersherum? Die Thematik wurde hier sehr gut aufgegriffen. Nicola hat viele Sorgen die an ihr Nagen, sie ist aber niemand der etwas geschenkt haben möchte. So beißt sie sich durchs Leben doch dann wird sie auch noch gekündigt und bringt alles zum überlaufen.

Bram McGregor ist ein charmanter, schottischer Bad Boy der nichts anbrennen lässt. Ihm fallen die Frauenherzen nur so zu Füßen. Doch hinter dieser meist überheblichen Fassade steckt viel mehr als man auf den ersten Blicken denken mag. Hinter dieser Fassade die er um sich herum auf gebaut hat steckt mehr als er zeigt. Und genau das macht ihn so sympatisch. Er ist einfach WOW! Aber ihr müsst ihn einfach selber kennen lernen.

Die Kombination dieser beiden Charaktere hat mir ganz gut gefallen. Nicola braucht jemand starkes neben ihr der auch in Krisensituation nicht von ihrer Seite weicht. Aber das sie ihm das nicht so leicht machen würde war mir von vorne rein klar. Zwischen diesen sprüht es nur so vor Funken und da bin ich schon beeindruckt das sie so eine große Selbstbeherrschung aufbringt, wo er doch gleich neben an wohnt. Bram hat eine charmante und anziehende Art der man sich selbst als Leser nicht entziehen kann so verfällt auch Ava seinem Charme.

Mir gefiel die Liebesgeschichte hier sehr gut, da diese doch ein wenig unvorhersehbar war. Beide Charaktere haben ihr Päckchen zu tragen und müssen dafür kämpfen für das was sie Schluss endlich wollen. Gerade am Anfang des Buches dachte ich das es gradlinig durch gezogen wird ohne große Überraschungen. Aber weit gefehlt. Denn hier läuft es alles andere als glatt besonders wenn man Richtung Ende kommt. Dies hat mich doch sehr überrascht. Klar hätte ich es im Nachhinein schon ahnen können aber es war so geschickt verpackt das es mich überraschte. Für mich hätten Nicola und Bram nicht besser zusammenpassen können. Und der ein oder andere verbale Schlagabtausch sorgte dafür das ich Schmunzeln musste. Die Geschichte bietet viel Humor und Spannung und machte mich süchtig.

“The Offer” ist eine gelungene Fortsetzung die mich begeistern konnte. Es ist eine Liebesgeschichte mit der man mitfiebert, hofft und bangt und die wirkt als sei sie aus dem wirklichen Leben gegriffen. Die Charaktere sind wahnsinnig sympatisch und authentisch sodass man sich gut in sie hineinversetzen. Ich habe wirklich nichts an dieser Geschichte auszusetzen da sie mir einfach das Herz erwärmt hat und ich sie euch nur wärmstens empfehlen kann.

Veröffentlicht am 16.10.2019

gute Geschichte mit Schwächen

Clans of London
0

Als ich das Buch in der Programmvorschau mit dem dazugehörigen Klappentext sah wusste ich das ich lesen muss. Ich liebe Geschichten in der Magie eine wichtige Rolle spielt. Bei “Clans of London” beginnt ...

Als ich das Buch in der Programmvorschau mit dem dazugehörigen Klappentext sah wusste ich das ich lesen muss. Ich liebe Geschichten in der Magie eine wichtige Rolle spielt. Bei “Clans of London” beginnt es auch gleich mit der Prophezeiung des Merlins. Diese ist sehr rätselhaft und kryptisch gehalten sodass man sie gleich enträtseln möchte. Natürlich entwickelt man im laufe der Geschichte eine Idee was dahinter stecken könnte. Die hatte ich auch aber war mit meiner schon irgendwie auf dem Holzweg. Der Schreibstil der Autorin war ganz leicht und einfach. Ich hatte keinerlei Probleme mit. Was mich aber manchmal etwas störte war das manche Sätze extrem kurz waren.

Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht, es beginnt damit das Caroline mit ihrer Freundin Megan ungewollt eine Party besucht. Auf diese hat sie keine große Lust da sie an starken Kopfschmerzen leidet, aber ihrer Freundin zu liebe tut sie es. Zugleich machte ich mir Gedanken warum sie vermehrt daran leidet und ob das mit der unterdrückten Magie zusammenhängt. Im laufe der Geschichte werden diese auch immer wieder erwähnt und das sie stärker werden da die Magie ja irgendein Ventil sucht um sich bemerkbar zu machen. Dadurch das man am Anfang in die Geschichte hineingeworfen wurde wird es spannend. Und dort fängt es auch an das sich viele Geheimnisse auftun. Genau dieses weckte meine Neugierde und ließ mich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlingen. Ich hatte auch zum keinen Zeitpunkt das Gefühl das die Spannung auf der Strecke blieb. Immer mal wieder bekam man Brotkrumen zu geworfen damit die Reise der Protagonistin interessant blieb. Es tun sich viele Fragen auf die teilweise beantwortet werden oder einen in die Irre führen lassen. So kommt es auch das Caroline und Ash manchmal bei ihrer Suche bei Null wieder anfangen müssen. Das war wirklich gut gemacht, so fieberte ich immer wieder mit ihnen mit.

Da Caroline eine Hexe ist deren Kräfte nie aktiviert wurden muss sie schnellst möglich versuchen diese aktivieren, denn falls sie es nicht schaft wird es sie an ihrem 18. Geburtstag umbringen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit aber nicht nur das, denn noch jemand ist hinter ihr her und will vermeiden das sie ihre Kräfte voll erlangt. Und dafür würde er alles tun, koste es was es wolle. Nebenbei hat Caroline merkwürdige Träume bei dem sie diverse Personen belauscht, die davon reden jemanden zu beseitigen. Dieses wurde auch immer mit einer anderen Schriftart dargestellt. Mir gefiel dies sehr gut so bekam man noch einen ganz anderen Blickwinkel auf die Geschichte. Es war spannend, man wollte unbedingt wissen was es mit den Träumen auf sich hat und es zusammen passt. Caroline findet aber selbst schnell heraus was sie bedeuten.

Zu den Protagonisten, ich mochte Caroline eigentlich sehr gerne. Sie ist jemand der vieles hinterfragt. Durch diese Deadline ist sie auch ziemlich überfordert aber genau das macht sie so authentisch. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund, ist schlagfertig und ist dennoch misstrauisch. Das einzige was mich ein wenig an ihr störte war das sie was anderes denkt als sie dann tut. Dann gibt es noch ihren Gegenpart Ash Morgan. Dieser ehrliche, direkte Weiberheld bekommt immer was er will oder zumindest manchmal. Ich mochte seine hartnäckige und direkte Art sehr gerne und bin gespannt wie sich das noch alles weiter entwickeln wird. Denn beiden stehen Megan und Henri zur Seite. Megan mochte ich nicht wirklich, ich kann nicht mal erklären warum aber ihre Art empfand ich als anstregend. Henri kann ich bislang nicht richtig zu ordnen. Warum? Er ist ein lieber netter Kerl und weiß wie er Caroline helfen kann aber zu welchen Preis? Bei ihm bin ich schon etwas misstrauisch da ich ihn, wie schon gesagt, nicht richtig zuordnen kann.

Was darf in einer Geschichte nicht fehlen? Eine Liebesgeschichte. An sich keine schlechte Idee aber man hätte es doch irgendwie anders verpacken können. Zuerst mag sie ihn und seine Art nicht dann erzählt er ihr etwas über seine letzte Beziehung etc und schon knutschen sie rum. Okay…ich hätte es irgendwie anders verpackt gehabt. Und dann gibt es da noch die Sache mit Henri. Aber es gab noch andere Kleinigkeiten wo ich gerne mehr Hinterfragen gehabt hätte. Denn man weiß ja ein Gefallen erfordert immer einen anderen Gefallen oder? Ich möchte hier nicht zu arg Spoilern aber da hätte ich doch irgendwie mehr Konversation erwartet. Mir gefiel in diesem Buch aber die Art von Magie natürlich kann diese fast alles sowie jeder Magier. Auch wenn sie gewisse Tendenzen haben zu einer bestimmten Sache besser zu neigen. Diese Magie ist aber nicht wie in anderen Büchern endlos sondern kostet viel Kraft und macht den Körper müde. Zudem gibt es hier auch die Voodoomagie, die ich persönlich sehr interessant finde, und mal nicht als die reine böse Magie dargestellt wird. Denn Magie kann alles sein oder aber auch nichts. Es kommt nur drauf an wer sie benutzt und zu welchen Zweck.



“Clans of London – Hexentochter” ist eine gute Geschichte mit einigen Schwächen. Vieles ist etwas vorhersehbar, manches wird von Charakteren gar nicht erst hinterfragt und auch wirkten die Charaktere manchmal etwas blass. Ich fand dies auch gar nicht so schlimm. Es ist eine nette Geschichte die durch den interessanten Plot und Spannung gut zu lesen ist. Dennoch hätte man weit mehr herausholen können. Ich bin nach dem Ende natürlich gespannt wie es weiter gehen wird lasse mich überraschen.