Profilbild von CorniHolmes

CorniHolmes

Lesejury Star
offline

CorniHolmes ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit CorniHolmes über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2025

Ein spannender Auftakt!

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
0

Der 15-jährige Julian Sander führt ein ganz normales Leben in Berlin und hätte nie gedacht, dass ausgerechnet er ein Held sein soll. Doch als er eines Abends in den Besitz eines mysteriösen Anhängers ...

Der 15-jährige Julian Sander führt ein ganz normales Leben in Berlin und hätte nie gedacht, dass ausgerechnet er ein Held sein soll. Doch als er eines Abends in den Besitz eines mysteriösen Anhängers kommt, ändert sich sein Leben schlagartig. Durch ein magisches Portal in einer Berliner Litfaßsäule wird er auf eine einsame Insel gezogen, wo er gleich nach seiner Ankunft von einem bösartigen Wesen angegriffen wird. Zeitgleich hört er eine seltsame Stimme in seinem Kopf, mit deren Hilfe ihm die Flucht gelingt. Nur wenig später stellt sich ihm ein sprechender Husky namens Askan als sein Seelentier vor und als wäre das alles nicht schon verrückt genug, trifft er dann auch noch das Mädchen Aiko aus Japan und ihren gesprächigen Drachen Timur. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was es mit dieser seltsamen Insel auf sich hat. Von der Inselhüterin Aliera erfahren sie schließlich, dass sie und zwei weitere Jugendliche zu Weltenretter berufen sind. Nun gilt es nicht nur die restlichen zwei Teammitglieder zu finden, sondern auch gefährliche Aufgaben zu bestehen. Es ist der Beginn ein fantastisches Abenteuers...

Nachdem mich Andreas Suchanek bereits mit seinen Flüsterwald-Büchern begeistern konnte, war ich auf den Auftakt seiner neuen Jugendbuchreihe „Magic Island“ sehr gespannt. Schon allein das Cover ist ein echter Hingucker und macht direkt neugierig auf die Geschichte dahinter. An dieser Stelle ein großes Lob an den Illustrator Timo Grubing. Diese optische Illusion mit dem Huskykopf ist wirklich äußerst faszinierend gemacht – und verspricht auch nicht zu viel.

Andreas Suchanek greift erneut bekannte Elemente aus dem Fantasy-Genre auf und macht gekonnt etwas Neues daraus. Mit seinem gewohnt mitreißend-humorvollen und bildlichen Schreibstil gelingt es ihm einmal mehr, seine Leserschaft sofort in den Bann zu ziehen. Bereits der kurze Prolog verspricht packende Lesestunden und genau das bekommt man auch. Gemeinsam mit Hauptprotagonist Julian verschlägt es einen schon nach kurzer Zeit in die geheimnisvoll-magische Welt von Elenum, wo man von einer abenteuerlichen und gefährlichen Situation in die nächste schlittert. An Spannung und Action mangelt es hier wahrlich nicht. Für meinen Geschmack schreitet die Handlung bisweilen sogar etwas zu zügig voran, sodass manches recht oberflächlich bleibt. Dies schmälert das Lesevergnügen aber nur geringfügig. Es macht Spaß, die Charaktere auf ihrer Reise zu begleiten, bei der Freundschaft, Zusammenhalt, Mut und Selbstvertrauen großgeschrieben werden. Mit den vier unterschiedlichen Jugendlichen hat der Autor eine ziemlich bunte und interessante Figurentruppe erschaffen, die reichlich Identifikationspotential bietet und einem schnell ans Herz wächst. Vor allem Julien, den man von allen am besten kennenlernt, ist ein Sympathieträger, mit dem man richtig mitfühlen und mitfiebern kann. Aber auch die Seelentiere haben ihren eigenen Charme und sorgen immer wieder für Erheiterung. Die kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so dahinfliegen und die tolle Innengestaltung von Timo Grubing peppt das Leseerlebnis nochmals auf.
Das Ende hält einen ziemlich fiesen Cliffhanger bereit, sodass man die Fortsetzung kaum erwarten kann.

Fazit: „Magic Island – Ruf der Seelentiere“ ist ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe ab 11 Jahren, der Lust auf mehr macht. Ein magisches Abenteuer voller Geheimnisse und unvorhersehbarer Wendungen. Spannend, fesselnd, unterhaltsam! Auch wenn der Funke bei mir nicht komplett übergesprungen ist, hatte ich viel Spaß beim Lesen und werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen. Auf den zweiten Band, der voraussichtlich im Sommer 2025 erscheinen wird, freue ich mich schon sehr. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2025

Mal wieder ein Riesenspaß!

Indigo Wild – Das Riesen-Chaos
0

Die Eltern von Indio und Quick Wild sind mal wieder auf Forschungsreise und natürlich schicken sie ihren Schützlingen auch von dieser Expedition fantastische Monsterpost. Doch anders als sonst befindet ...

Die Eltern von Indio und Quick Wild sind mal wieder auf Forschungsreise und natürlich schicken sie ihren Schützlingen auch von dieser Expedition fantastische Monsterpost. Doch anders als sonst befindet diesmal kein magisches Wesen in dem Paket, sondern Samen von einer seltenen Pflanze, auf die sie aufpassen sollen. Endlich mal eine leichte Aufgabe, freut sich Indio, doch als kurz darauf ein Riese in ihrem Garten auftaucht, steckt sie auch schon wieder mittendrin im Abenteuer. Riese Orant und seine Schwester Osmunda benötigen dringend ihre Hilfe. Seit der Riese Wermut in ihrem Land aufgetaucht ist, verhalten sich die anderen Riesen ganz merkwürdig und richtig fies gegenüber Orant und Osmunda. Indigo ist sofort klar, dass sie dem Geschwisterpaar helfen muss und reist zusammen mit ihrem Bruder Quick ins Land der Riesen. Ob es ihnen wohl mit der Hilfe ihrer Freunde gelingen wird, dieses Riesenproblem zu lösen?

Dies ist der dritte (und leider auch letzte) Teil der „Indigo Wild“ – Reihe. Das Buch ist ohne Vorkenntnisse lesbar, allerdings macht es sicherlich mehr Freude, wenn man mit dem ersten Band startet.
Nachdem mich die ersten beiden Bände absolut begeistert zurückgelassen haben, konnte ich das nächste Abenteuer kaum erwarten. Schon das farbenfrohe Cover verspricht wieder fantasievolle Unterhaltung vom Feinsten und genau das bekommt man auch.

Die Geschichte startet wie gewohnt mit einem Zeitungsartikel und entführt uns anschließend zurück in den Geleebohnenweg 47, ins Haus der Familie Wild mit seinen vielen ungewöhnlichen Bewohner*innen. Lange halten wir uns dort aber auch dieses Mal nicht auf. Bereits nach kurzer Zeit verschlägt es einen mit Indigo Wild und ihrem gehörlosen Bruder Quick ins Land der Riesen, wo es neue Herausforderungen und riesenhafte Probleme zu meistern gilt. Wie man es von Pippa Curnick kennt, hat sie ihrer Fantasie mal wieder ihren freien Lauf gelassen und präsentiert eine ereignisreiche Handlung, die vor verrückten Ideen, spannenden Wendungen und liebenswert-skurrilen Figuren nur so strotzt. Langeweile kommt auch in diesem Band an keiner Stelle auf. Es macht einfach riesig viel Spaß, Indigo und ihre Freunde in die Welt der Riesen zu begleiten und bis zum Schluss mit ihnen mitzufiebern.

Ein echtes Highlight und wahrer Augenschmaus sind auch wieder die zahlreichen Illustrationen von Pippa Curnick. Mit viel Humor und Detailliebe und wundervoll knalligen Farben ergänzen die Bilder das Erzählte perfekt und machen das Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Fazit: Pippa Curnick hat uns mal wieder ein kunterbuntes Monsterabenteuer gezaubert, welches seinen Vorgängern in nichts nachsteht! Auch der dritte Teil von „Indigo Wild“ ist ein riesengroßer Lesespaß für alle 8 Jahren. Rasant, witzig, herrlich schräg, monströs gut illustriert und wunderbar von Karolin Viseneber übersetzt. Wirklich schade, dass es sich hierbei voraussichtlich um den letzten Band handelt, mir ist diese Reihe richtig ans Herz gewachsen. Von mir gibt es auch dieses Mal sehr gerne 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2025

Märchenhaft schön!

Als der Wald erwachte
0

Der kalte, lange Winter ist endlich vorbei und der Wald, von seinen Bewohnern auch Spinat genannt, erwacht zum neuen Leben. Alle freuen sich sehr auf den Frühling – alle, bis auf eine. Die garstige kleine ...

Der kalte, lange Winter ist endlich vorbei und der Wald, von seinen Bewohnern auch Spinat genannt, erwacht zum neuen Leben. Alle freuen sich sehr auf den Frühling – alle, bis auf eine. Die garstige kleine Spinatfrau verabscheut den Frühling. Und den Sommer und Herbst ebenso. In ihrem Herzen herrscht nur eine Jahreszeit: Der ewige Winter. Zornig, fluchend und unfreundlich stapft sie durch den Wald und verschreckt alle mit ihrer Boshaftigkeit. Bis zu dem Tag, als ein kleiner Menschenjunge mit seiner Mutter im Wald auftaucht, der genauso schlecht gelaunt und wütend ist wie die Spinatfrau und keinen Blick für all das Schöne um sich herum hat. Doch dann entdeckt er doch etwas Interessantes - und zwar niemand anderes als die Spinatfrau. Kurzerhand steckt er sie heimlich in seine Jackentasche und nimmt sie mit nach Hause. Von den Waldbewohnern trauert ihr zunächst keiner nach, im Gegenteil, vielmehr sind alle froh, die Spinatfrau los zu sein. Warum diese aber alles so sehr hasst, wissen sie nicht. Daraufhin beginnt die alte Eiche die Geschichte der Spinatfrau zu erzählen. Vor langer Zeit hat sie eine gute Freundin verloren und den Verlust bis heute nicht überwunden. Da merken die Waldbewohner, dass ihnen die Spinatfrau fehlt und sie zu ihnen dazugehört. Ob sie sie wohl retten können?

Die Bilderbücher des Erfolgsteams Martin Widmark und Emilia Dziubak sind immer ein Garant für besonderen Bilderbuchgenuss und aus meinem Regal längst nicht mehr wegzudenken. Auf das neue gemeinsame Werk der beiden, welches sie zusammen mit Emma Karinsdotter herausgebracht haben, habe ich mich dementsprechend sehr gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schon allein das Cover verzaubert auf den ersten Blick und die Geschichte dahinter steht dem in nichts nach.

In leicht verständlicher, aber dennoch sehr poetischer Sprache entführt uns das schwedische Autorinnen-Duo Martin Widmark und Emma Karinsdotter in einen magischen Wald, in dem es sprechende Bäume und Tiere gibt und außergewöhnliche Wesen wie die Spinatfrau ihr Unwesen treiben. Die Geschichte wird aus der Sicht der alten weisen Eiche geschildert, die uns Leserinnen gleich zu Beginn dazu einlädt, ihr zuzuhören. Einfühlsam und kindgerecht erzählt sie von Verlust, Trauer, Verbitterung und Einsamkeit, aber auch von Freundschaft, Gemeinschaft, Hoffnung und der Schönheit der Natur. Davon, dass hinter jedem Verhalten eine Geschichte steckt und man mit seinem Schmerz nicht alleine ist. Die Erzählung zeigt uns, wie wichtig es ist, anderen mit Liebe, Mitgefühl und Verständnis zu begegnen und macht Mut, nach vorne zu schauen. Denn nach schweren Zeiten kommen auch wieder bessere, so wie auf jeden dunklen Winter der Frühling folgt. So eine tolle und wertvolle Botschaft, die auch schon kleine Kinder verstehen. Die relativ langen Textpassagen könnten allerdings etwas zu herausfordernd für das empfohlene Lesealter sein. Ich persönlich würde das Buch daher eher ab 5 Jahren empfehlen.

Ein absoluter Traum sind auch wieder die farbigen Illustrationen von Emilia Dziubak, die auf jeder Doppelseite stets eine ganze Seite einnehmen und das Erzählte eindrucksvoll in Szene setzen. Gekonnt spielt die polnische Künstlerin mit Licht und Schatten und schafft dadurch eine ganz besondere, mystisch-waldige Wohlfühlatmosphäre. Liebevolle Details laden zum Staunen, Verweilen und Schmunzeln ein und ziehen Jung und Alt gleichermaßen in den Bann.

Fazit: „Als der Wald erwachte“ ist eine warmherzige, berührende und märchenhafte Geschichte, die Trost und Freude schenkt und dazu ermutigt, mit offenem Herzen durchs Leben zu gehen. Ein wundervolles Bilderbuch ab 5 Jahren, das durch seine liebevolle Erzählweise und traumschönen Illustrationen besticht. Ich kann dieses Schätzchen nur empfehlen, mich hat es vom ersten Moment an verzaubert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2025

Ein richtig tolles Vorleseabenteuer für Groß und Klein!

Die Krakeninsel 1. Piraten in Sicht!
0

Mitten im Meer liegt eine besondere Insel, deren außergewöhnliche Form an einen großen Oktopus erinnert: Die Krakeninsel. Es ist ein Ort voller Geheimnisse und Gefahren. Finstere Gestalten sollen im Westen ...

Mitten im Meer liegt eine besondere Insel, deren außergewöhnliche Form an einen großen Oktopus erinnert: Die Krakeninsel. Es ist ein Ort voller Geheimnisse und Gefahren. Finstere Gestalten sollen im Westen in Klippenstadt ihr Unwesen treiben, immer wieder legen im Hafen furchteinflößende Piraten an, um an Land zu gehen und in der Tintenbucht soll angeblich sogar ein Seeungeheuer leben. Ihr seht, das Leben auf dieser Insel ist nicht ganz ungefährlich, aber für Henry ist es der beste Platz auf Erden. Zusammen mit seinen Eltern lebt er über ihrem Gasthaus „Zum Rostigen Anker“ und mit seinem besten Freund Gecko erlebt er die tollsten Abenteuer. Ihre bisherigen Erlebnisse sind allerdings nichts gegen das, was sie erwartet, als eines Tages das Mädchen Emma auf der Insel auftaucht. Taff und vorwitzig reist sie in einer Kiste auf einem Piratenschiff an und bringt Henrys Leben ganz schön durcheinander. Wirklich begeistert ist er zunächst nicht von ihrem neuen Gast, doch das soll sich noch ändern. Als die Familie seiner Klassenkameradin Lou in Not gerät, setzen Henry, Gecko und Emma sofort alles daran, ihnen zu helfen. Gemeinsam mit Lou machen sie sich auf die Suche nach einem wertvollen Schatz, der hinter einem Wasserfall versteckt sein soll. Weit weg von allem, was sie kennen...

Auf das neue Buch von Carolin Jelden habe ich mich gefreut, seit es in der Verlagsvorschau angekündigt wurde. Ich liebe ihre Lichterland-Bücher und der Auftakt ihrer neuen Vorlese-Reihe versprach auch wieder richtig toll zu werden. Schon allein das Cover weckt die Vorfreude auf die Geschichte dahinter und so viel sei schon mal verraten: Es lohnt sich, darin einzutauchen!

Carolin Jelden entführt ihre Leserschaft einmal mehr in eine fantasievolle Welt, in der es vor liebenswerten Charakteren und aufregenden Abenteuern nur so wimmelt. Mit viel Herz und Humor erzählt die deutsche Autorin von einer geheimnisvollen Insel und gefährlichen Schatzsuche, von bösen Piraten, sprechenden Papageien und Gespenstern. Gleichzeitig erzählt sie aber auch von Zusammenhalt, Mut, Ängsten und Selbstvertrauen. Von Eifersucht, Unterdrückung, Zugehörigkeit und Freiheit. Henry, Gecko, Lou und Emma sind vier starke und sympathische Hauptfiguren, mit denen sich Kinder sehr gut identifizieren können. Die vier sind ziemlich verschieden und ihre Freundschaft startet ein wenig holprig. Doch ihr gemeinsames Abenteuer wird sie fest zusammenschweißen. Sie lernen einander zu vertrauen und zeigen uns, dass es nichts Wertvolleres gibt als wahre Freunde und man zusammen alles schaffen kann. Es macht richtig Spaß, die vier abenteuerlustigen Kinder zu begleiten, langweilig wird es dabei an keiner Stelle. Auf der Krakeninsel gibt es einfach so viel zu entdecken und zu erleben! Und in diesem Band hat man auch noch längst nicht alles kennengelernt. Die Erzählung endet zwar recht abgeschlossen, lässt aber genügend Spielraum für weitere Bände und macht definitiv Lust auf mehr.

Die liebevollen Illustrationen von Lisa Forsch sind das Sahnehäubchen obendrauf. Fröhlich-frech und farbenfroh erwecken ihre Bilder die Geschichte zum Leben und runden das (Vor-)Leseerlebnis perfekt ab.

Fazit: „Die Krakeninsel. Piraten in Sicht!“ ist eine spannende Abenteuergeschichte über die Kraft der Freundschaft und den Mut, an sich selbst zu glauben. Ein wunderbares, kunterbuntes Vorleseabenteuer für alle Piraten-Fans ab 5 Jahren. Unterhaltsam, lehrreich, ein bisschen magisch und voller Überraschungen. Ich bin richtig begeistert von Carolin Jeldens neuem Kinderbuch, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2025

Ein gelungener Abschluss einer tollen Reihe!

Kaya Silberflügel − Zwischen Himmel und Freundschaft
0

Nachdem es Kaya und Milan geschafft haben, die zwei weiteren Vogelwandler-Kinder zu finden, wartet schon die nächste schwere Aufgabe auf sie. Gemeinsam mit Fea und Nelio müssen sie sich auf die Suche nach ...

Nachdem es Kaya und Milan geschafft haben, die zwei weiteren Vogelwandler-Kinder zu finden, wartet schon die nächste schwere Aufgabe auf sie. Gemeinsam mit Fea und Nelio müssen sie sich auf die Suche nach mehreren magischen Gegenständen machen. Denn nur so können sie den unrechtmäßigen Herrscher Xaver Steinadler entmachten und verhindern, dass das Höllental zerstört wird. Zum Glück sind die vier Avanosti-Freunde nicht auf sich alleine gestellt, sondern bekommen Unterstützung von den Vögeln und auch Kayas beste Menschenfreundin Merle ist ihnen mal wieder eine große Hilfe. Eine gefährliche Mission beginnt, bei der die Kinder viel Teamgeist und Stärke beweisen müssen. Ob es ihnen wohl gelingen wird, die Avanosti zu retten?

Dies ist der dritte und letzte Band von „Kaya Silberflügel“ und es ist durchaus ratsam, die Vorgänger zu kennen, da die Bücher aufeinander aufbauen.
Nachdem mir die ersten beiden Bände so viel Freude bereitet haben, musste natürlich auch das Finale bei mir Einzug halten. Schon das Cover sieht wieder richtig toll aus und es verspricht auch nicht zu viel!

Die Handlung knüpft ziemlich direkt an den zweiten Teil an und man ist gleich wieder mittendrin im Geschehen. Mit ihrem gewohnt leichten und bildlichen Schreibstil entführt uns Autorin Nelly Möhle einmal mehr in die faszinierende Welt der Vogelwandler und begeistert mit starken Figuren, wunderbaren Freundschaftsmomenten und jeder Menge Spannung und Fantasie. Langweilig wird es auf den 305 Seiten zu keiner Zeit. Es macht auch dieses Mal großen Spaß, Ich-Erzählerin Kaya und ihre Freund*innen zu begleiten und mitzuerleben, wie sie gemeinsam über sich hinauswachsen und ein unschlagbares Team ergeben. Freundschaft, Zusammenhalt, Entschlossenheit und Vertrauen werden hier groß geschrieben, es wird wieder aufregend und emotional und wunderbar fedrig-magisch. Man kann erneut richtig schön mit den Charakteren mitfiebern und fliegt nur so durch die Seiten.
Die wunderhübschen, stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen von Alina Brost runden das Leseerlebnis wieder perfekt ab und da am Ende keine Fragen offenbleiben und alles zufriedenstellend geklärt wird, kann man das Buch mit einem glücklichen Gefühl zuklappen.

Fazit: Mit „Zwischen Himmel und Freundschaft“ präsentiert Nelly Möhle ein gelungenen Abschlussband ihrer Kaya Silberflügel-Trilogie. Ein spannendes und magisches Gestaltwandler-Abenteuer voller Mut und Freundschaft für alle Fantasy- und Vogel-Fans ab 10 Jahren. Ich bin mal wieder nur so durch die Seiten geflogen und habe auch diesen Band mit Begeisterung beendet. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere