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Veröffentlicht am 28.10.2024

Mal wieder einfach nur schön!

Ruby Fairygale (Band 7) - Das Lied der Meerjungfrau
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Weihnachten steht vor der Tür und Ruby freut sich riesig auf gemütliche Feiertage mit ihrer Familie und ihren Freunden. Sogar Noah wird den ganzen Dezember über da sein, da sein Vater ihm kurzfristig abgesagt ...

Weihnachten steht vor der Tür und Ruby freut sich riesig auf gemütliche Feiertage mit ihrer Familie und ihren Freunden. Sogar Noah wird den ganzen Dezember über da sein, da sein Vater ihm kurzfristig abgesagt hat. Von ruhig und friedlich kann allerdings keine Rede sein. Als das kleine Seeungeheuer Bobby entführt wird, bleibt Ruby nichts anderes übrig als ihre Angst vor dem Meer zu überwinden und in Gestalt eines Seehunds in die Tiefen des Ozeans hinabzutauchen. Zu den Meerjungfrauen, bei denen helle Aufregung herrscht. Viele Fabelwesen sind plötzlich krank geworden, weil Schmutz durch die magischen Portale zur Menschenwelt gelangt. Una, die Älteste der Meerjungfrauen, ist sich sicher, dass die Feen dahinterstecken. Aber ob das wirklich stimmt? Gemeinsam mit Noah versucht Ruby herauszufinden, ob wirklich das Feenvolk für die undichten Tore verantwortlich ist. Als es dann auch noch heftig zu schneien beginnt (was es auf Patch Island sonst nie tut), ist das Chaos perfekt. Ob es für alle am Ende wohl noch ein besinnliches Weihnachtsfest geben wird?

Dies ist das siebte Abenteuer rund um Ruby Fairygale und es ist zum besseren Verständnis von Vorteil, die vorherigen Bände gelesen zu haben.
Für mich ist diese Reihe schon längst eine richtige Herzensreihe. Ich habe bisher jeden Band verschlungen und geliebt und „Das Lied der Meerjungfrau“ bildet da keine Ausnahme.

Schon die ersten Seiten haben sich wie nach Hause kommen angefühlt. Es ist einfach jedes Mal aufs Neue die reinste Freude, nach Patch Island zurückzukehren und auf lauter liebgewonnene Gesichter zu treffen. In diesem Band dürfen wir die kleine irische Insel während der Adventszeit kennenlernen, mit ganz viel Schnee und Weihnachtszauber inklusive. Ein Besuch auf diesem idyllischen Eiland lädt an sich schon immer zum Träumen ein, aber in winterlich-weihnachtlicher Atmosphäre ist es erst recht ein Genuss. Die liebenswert-schrulligen Inselbewohner sind auch mal wieder ganz in ihrem Element und sorgen mit ihren Macken und Eigenheiten für ordentlich Erheiterung. Vor allem Miesepeter Fergus ist wie gewohnt ein Garant für gute Laune. Sehr amüsant sind aber auch die Kobolde, die nur in Reimen reden, oder das kleine Seeungeheuer Bobby mit seinem süßen Geblubber.
An magischen Wesen mangelt es auch diesmal wahrlich nicht. Gemeinsam mit Ich-Erzählerin Ruby reist man im Verlauf nicht nur in das Feenreich, sondern taucht auch hinab in die Tiefen des Ozeans, zu den Meerjungfrauen und Banshees.
Langeweile kommt beim Lesen garantiert nicht auf! Kira Gembri bietet einmal mehr eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor, Freundschaft und Magie plus einer Prise Romantik. Man fiebert und bibbert durchweg mit Ruby und ihren Freund*innen mit und hat dank der bildlichen Beschreibungen ständig das Gefühl, selbst dabei zu sein. Die altbekannten Charaktere wachsen einem dabei nur noch mehr ans Herz und ehe man es sich versieht, heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Zum Glück aber nicht für immer, denn das herzerwärmende Ende lässt hoffen, dass es mindestens noch ein weiteres Wiedersehen geben wird.

Neben dem Inhalt überzeugt das Buch auch optisch auf ganzer Linie. Verena Körting hat erneut ein traumhaftes Cover entworfen, das perfekt zu seinen Vorgängern passt, und auch ihre stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen, die die Handlung untermalen, sind mal wieder zauberhaft anzusehen und runden das Leseerlebnis perfekt ab.

Fazit: Kira Gembri hat uns mit „Das Lied der Meerjungfrau“ mal wieder ein wunderbar magisches Ruby-Fairygale-Abenteuer gezaubert, das einen bis zum Schluss in den Bann zieht und sogar ein bisschen in Weihnachtsstimmung versetzt. Auch der siebte Band überzeugt mit ganz viel Charme und Fantasie, lauter spannenden Wendungen sowie liebenswerten Charakteren zum Gernhaben. Ein absolutes Wohlfühlbuch, aus dem man nicht mehr auftauchen möchte. Ich habe mich beim Lesen nur noch mehr in diese wunderschöne Reihe verliebt und bin schon voller Vorfreude auf den nächsten Band. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Ein magisch schöner Auftakt!

Birds of Paris – Das magische Pendel
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Die 12-jährige Léa ist vor kurzem mit ihrer Mutter nach Paris gezogen. Mal wieder eine neue Stadt, in der alles fremd ist und sie niemanden kennt. Wie soll sie jemals Freunde finden und sich irgendwo zu ...

Die 12-jährige Léa ist vor kurzem mit ihrer Mutter nach Paris gezogen. Mal wieder eine neue Stadt, in der alles fremd ist und sie niemanden kennt. Wie soll sie jemals Freunde finden und sich irgendwo zu Hause fühlen können, wenn sie ständig umziehen muss? Um ihren neuen Wohnort zumindest ein bisschen besser kennenzulernen, beginnt sie, bewaffnet mit einer Findeliste ihrer Mutter, die Umgebung zu erkunden. Léa liebt es, Dinge zu beobachten und zu finden. Sie hat eine bemerkenswerte Beobachtungsgabe, ihr entgeht so schnell nichts. So fällt ihr an der Kathedrale Notre-Dame auch sofort das geheimnisvolle Mädchen auf, das mit einer Taube zu sprechen scheint. Als sie dem Mädchen namens Alex neugierig folgt, eröffnet sich ihr eine völlig neue, magische Welt. Sie lernt Alex’ Freunde kennen, eine Gruppe von Straßenkindern, die die Magie der Schimmervögel sehen können. Doch deren Existenz ist bedroht und als Alex entführt wird, beginnt für Léa und die Federsucherbande – ihre neuen (und ersten) Freunde – ein gefährliches Abenteuer...

Nachdem bisher alle Kinderbücher von Kathrin Tordasi Lesehighlights für mich waren, konnte ich an dem Auftakt ihrer neuen Kinderbuchreihe „Birds of Paris“ natürlich nicht vorbeigehen. Und was soll ich sagen, Kathrin Tordasi hat bei mir mal wieder voll ins Schwarze getroffen! Dieses Buch besticht nicht nur mit einem bezaubernden Cover (kreiert von Heiko Hentschel), auch die Geschichte dahinter ist ein Genuss und zieht einen sofort in den Bann.

Kathrin Tordasi versteht es, fantastische Welten zu erschaffen, aus denen man am liebsten gar nicht mehr auftauchen möchte. Dieses Mal entführt uns die deutsche Autorin nach Paris – eine Stadt, die an sich schon etwas Faszinierendes an sich hat, die aber, versehen mit einer ordentlichen Portion Magie, erst recht unwiderstehlich wird. Mit ihrem bildlich-stimmungsvollen Schreibstil gelingt es ihr mal wieder mühelos, einen direkt ins Geschehen hineinzuziehen und ein Kopfkino vom Feinsten entstehen zu lassen. Eine tolle Unterstützung sind dabei auch die wundervollen schwarz-weiß Vignetten von Heiko Hentschel, die die Kapitel einleiten und einen Vorgeschmack auf die kommenden Ereignisse geben.
Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus den Perspektiven von Léa und dem Federsucher Roux, wobei die Kapitel von Léa deutlich überwiegen. Mit Léa hat die Autorin eine sehr sympathische Heldin ins Leben gerufen, deren Erlebnisse und Entwicklung man mit Freude mitverfolgt. Anfangs noch unsicher, ängstlich und allein wird sie im Verlauf immer mutiger und selbstbewusster werden und in den Straßenkindern Ari, Coralie und Roux erstmals Freunde finden. Wahre Freunde, auf die sich verlassen kann und die sie so akzeptieren wie sie ist. Es ist richtig schön zu lesen, wie sich die vier Kinder näherkommen und lernen einander zu vertrauen. Wie sie füreinander einstehen und gemeinsam ein unschlagbares Team ergeben. „Birds of Paris“ ist nicht nur ein aufregendes Fantasy-Abenteuer – es ist auch ein Loblied auf die Freundschaft. Eine Geschichte über Zusammenhalt, Neuanfänge, die Suche nach der eigenen Identität und den Glauben an sich selbst.

Eins ist sicher: Langeweile kommt hier an keiner Stelle auf. Gemeinsam mit den vier Kindern und dem süßen Täuberich Piou (meinem heimlichen Star) taucht man in die geheimnisvolle Welt der Schimmervögel ein, streift durch verwinkelte Gassen, unterirdische Tunnel und über die Dächer von Paris und bekommt es mit lauter Rätseln und Gefahren zu tun (und mit leckerem französischen Backwaren). Die Seiten fliegen nur so dahin und der fiese Cliffhanger am Ende lässt die Wartezeit auf den zweiten Band fast unerträglich werden. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, mich in das nächste Abenteuer zu stürzen.

Fazit: Kathrin Tordasi hat uns mal wieder ein wunderbar magisches Kinderbuch gezaubert, das man nicht mehr aus der Hand legen mag und Jung und Alt gleichermaßen verzaubert. „Birds of Paris – Das magische Pendel“ ist ein atmosphärisches, berührendes und spannendes Abenteuer voller Freundschaft, Geheimnisse und Magie. Ein rundum gelungener Reihenauftakt ab 10 Jahren, der nach mehr verlangt. Ich habe auch dieses Buch aus der Feder von Kathrin Tordasi mit Begeisterung gelesen und fiebere dem zweiten Band schon jetzt voller Vorfreude entgegen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Ein weiteres bezauberndes Abenteuer rund um Dorfhexe Malverina!

Malverina (Band 4) – Der geheimnisvolle Wasserfall
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Als Dorfhexe von Düstertal trägt Malverina eine große Verantwortung und hat meist alle Hände voll zu tun. Seit ihrem letzten Abenteuer geht es im Dorf allerdings sehr entspannt und friedlich zu, fast ...

Als Dorfhexe von Düstertal trägt Malverina eine große Verantwortung und hat meist alle Hände voll zu tun. Seit ihrem letzten Abenteuer geht es im Dorf allerdings sehr entspannt und friedlich zu, fast schon langweilig. Damit ist jedoch Schluss, als eines Tages eine Alraune an Malverinas Tür klingelt und von drei Eiern berichtet, die schutzlos und allein am geheimnisvollen Wasserfall liegen und in großer Gefahr schweben. Malverina ist natürlich sofort bereit, die Eier zu retten und macht sich zusammen mit ihren drei Freunden Tristan, Lila und Maura auf den Weg zum geheimnisvollen Wasserfall. Leider müssen sie dafür nur den Verwunschenen Wald durchqueren, der alles andere als ungefährlich ist. Eine abenteuerliche Reise beginnt, bei der die vier Freunde unter anderem verfolgt, geschrumpft und kurzzeitig sogar gefressen werden. Ob ihre Rettungsmission wohl gelingen wird?

Hierbei handelt es sich bereits um den vierten Teil der Buchreihe rund um die kleine Dorfhexe Malverina, ins Deutsche übertragen von Karin Will. Da es zu Beginn einen kurzen Rückblick auf die vorangegangenen Ereignisse gibt, kann man dem Geschehen auch als Neueinsteiger folgen, mit Vorwissen macht es allerdings mehr Spaß.
Nachdem mir die drei Vorgängerbände unheimlich viel Freude bereitet haben, musste natürlich auch der vierte Band bei mir einziehen. Schon das farbenfrohe Cover verspricht wieder ein magisch schönes Abenteuer mit vergnüglichem Grusel und genau das bekommt man auch.

Es ist wieder Malverina selbst, die die Geschichte erzählt. Auf ihre gewohnt charmante Art berichtet sie von ihren Erlebnissen und spricht uns Leserinnen dabei immer wieder direkt an. Malverina ist und bleibt einfach eine wundervolle Protagonistin: Mutig, liebenswert, pfiffig und entschlossen und stets darum bemüht, anderen mit ihrer Magie zu helfen. Aufgeben kommt für die Junghexe zu keiner Zeit infrage. Gemeinsam mit ihren drei besten Freundinnen Tristan, Lila und Maura stellt sie sich einmal mehr sämtlichen Herausforderungen (von denen es wieder reichlich gibt) und zeigt uns, was wahre Freundschaft und Zusammenhalt ausmacht.
Langeweile kommt auch dieses Mal an keiner Stelle auf. Autorin Susanna Isern hat sich mal wieder lauter tolle Dinge einfallen lassen, sodass es durchweg spannend und unterhaltsam bleibt. Es wird erneut ordentlich gehext (und natürlich geht dabei manchmal auch ein bisschen was schief), man begegnet einigen alten Bekannten, trifft aber auch auf neue interessante Gesichter, die für frischen Wind sorgen. Viel zu schnell ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei, doch es wird zum Glück nicht das letzte gewesen sein. Denn am Ende verrät uns Malverina, dass es noch ein weiteres Wiedersehen mit ihr geben wird.

Ein echtes Highlight sind wieder zahlreichen Illustrationen von Laura Proietti, die das Lesen zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Witzig-fröhlich, herrlich-bunt und mit viel Liebe zum Detail setzen sie das Erzählte gekonnt in Szene und schaffen eine wunderbare herbstliche Atmosphäre.

Fazit: Susanna Isern und Laura Proietti haben uns mal wieder ein entzückendes Kinderbuch gezaubert, welches nicht nur kleinen Hexenfans großen Spaß macht. „Malverina – Der geheimnisvolle Wasserfall“ ist eine zuckersüße Hexengeschichte ab 5 Jahren mit bezaubernden Illustrationen und einer aufgeweckten Heldin zum Gernhaben. Lustig, herzlich, turbulent und voller Überraschungen. Die perfekte Lektüre für die schaurig-schöne Herbstzeit. Ich bin auch von diesem Band richtig begeistert und freue mich schon sehr auf das nächste Abenteuer. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.10.2024

Ein so schönes, wertvolles & berührendes Bilderbuch über die Kraft der Freundschaft!

Das Mädchen mit dem roten Buch
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In Adams Kindergartengruppe gibt es seit Kurzem ein neues Mädchen. Sie spricht nicht, möchte mit niemandem spielen und guckt immer ganz traurig. Sie malt immer nur in ihr rotes Buch, das sie jeden Tag ...

In Adams Kindergartengruppe gibt es seit Kurzem ein neues Mädchen. Sie spricht nicht, möchte mit niemandem spielen und guckt immer ganz traurig. Sie malt immer nur in ihr rotes Buch, das sie jeden Tag dabei hat - Dinge, die Adam noch nie gesehen hat wie zerfetzte Zelte und brennende Häuser. Er fragt daraufhin die klügsten Menschen, die er kennt, warum das Mädchen immer so traurige Bilder malt und kein Wort spricht. Als er schließlich versteht, dass Layla ein Flüchtlingskind ist, das ihre Heimat, ihre ganzen Freunde und Spielsachen und alles, was sie liebt, zurücklassen musste, möchte er ihre dunkle Welt unbedingt wieder schöner und bunter machen – er möchte ihr Freund sein. Aber was kann er tun, um sie wieder zum Lächeln zu bringen? Die ganze Nacht denkt er nach und dann hat er plötzlich eine tolle Idee. Direkt am nächsten Tag fängt er an zu zeichnen und zu basteln. Zögerlich nähert sich Layla seinem Maltisch und als sie schließlich sieht, was er da Wundervolles für sie erschaffen hat, beginnt ihr Gesicht endlich wieder zu strahlen.

Von Onjali Q. Raúf habe ich bereits drei Kinderbücher gelesen und absolut geliebt. Auf ihr erstes Bilderbuch „Das Mädchen mit den roten Buch“ (übersetzt von Katharina Naumann) habe ich mich daher sehr gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, ich bin mehr als begeistert!

Onjali Q. Raúf beweist abermals ihr Talent, schwierige und aktuelle Themen kindgerecht zu verpacken. Nachdem bereits ihr preisgekrönter Debütroman „Der Junge aus der letzten Reihe“ von Flucht und Migration gehandelt hat, zeigt die britische Autorin nun auch jungen Kindern ab 4 Jahren, wie schwer es Flüchtlingskinder haben und was sie tun können, um ihnen zu helfen. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und wird aus der Sicht von Adam erzählt. Ein unheimlich lieber, freundlicher und einfühlsamer Junge, den man sofort fest ins Herz schließt. Es ist großartig und herzerwärmend zu sehen, mit wie viel Verständnis, Geduld und Aufgeschlossenheit er dem neuen Mädchen in der Kitagruppe begegnet. Wie er sich darum bemüht, Vertrauen zu ihr aufzubauen und ihr wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wie es ihm schließlich gelingt, das Eis zu brechen und Layla seine Freundschaft zu schenken. So einen guten Freund wie Adam kann man jedem Flüchtlingskind wirklich nur wünschen.

Genauso warmherzig wie der Text sind auch die herrlich farbenfrohen Illustrationen von Pippa Curnick, die das Erzählte perfekt widerspiegeln. Ausdrucksstark und mit viel Liebe zum Detail fangen ihre Bilder die Gefühle der Kinder gekonnt ein und zeigen, wie bunt und vielfältig unsere Welt ist. Diversität wird hier völlig selbstverständlich abgebildet; es gibt in Adams Kindergartengruppe einen Jungen im Rollstuhl, Kinder mit Brillen und natürlich auch verschiedene Hautfarben.

Hinten im Buch gibt es dann noch eine Doppelseite mit fünf hilfreichen Ideen, wie man geflüchtete Kinder willkommen heißen kann und bei denen man sich einmal mehr wünscht, dass dieses Buch den Weg zu vielen Leser*innen finden wird.

Fazit: Onjali Q. Raúf und Pippa Curnick haben uns ein wunderschönes Bilderbuch gezaubert, das Hoffnung schenkt und das Herz erwärmt und in keinem Kinderbuchregal fehlen sollte. „Das Mädchen mit dem roten Buch“ ist eine berührende und wertvolle Geschichte über die Kraft der Freundschaft, Empathie und Neuanfänge. Ein kraftvolles Plädoyer für Offenheit, Freundlichkeit und Vielfalt. Von mir gibt es eine große Herzensempfehlung und sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Auch Band 3 überzeugt auf ganzer Linie! Ein herrlicher Lesespaß!

Freddy und Flo 3: Verliebt, verlobt, verhaftet
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Im Spukhaus in der Jüteborger Straße Nummer 13 ist mal wieder richtig was los: Vampir Vigor möchte seine große Liebe Elfe Bettina heiraten. Allerdings schmeckt das dem Vampirlord Draculus von Minckwitz ...

Im Spukhaus in der Jüteborger Straße Nummer 13 ist mal wieder richtig was los: Vampir Vigor möchte seine große Liebe Elfe Bettina heiraten. Allerdings schmeckt das dem Vampirlord Draculus von Minckwitz überhaupt nicht. Sein Name steht für die guten alten Traditionen und Werte, eine Heirat zwischen zwei unterschiedlichen magischen Wesen kommt unter seiner Herrschaft nicht infrage. Um dieses Vorhaben zu vereiteln, stellt sich Vigor als neues Ratsmitglied zur Wahl. Doch gerade als seine Siegchancen gar nicht so schlecht aussehen, wird er plötzlich verhaftet. Angeblich soll er ein mächtiges Amulett gestohlen haben, mit dem man Untote in Menschen verwandeln kann. Dahinter steckt doch ganz bestimmt der fiese Draculus von Minckwitz! Die Geschwister Freddy und Flo glauben fest daran, dass ihr Vampirfreund unschuldig ist. Auch wenn zwischen den beiden gerade mal wieder dicke Luft herrscht, setzen sie gemeinsam mit ihren magischen Mitbewohnerinnen sofort alles daran, den wahren Täter zu entlarven.

Hierbei handelt es sich um den dritten Teil der „Freddy und Flo“ - Serie. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, allerdings erhöht es den Lesegenuss, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest.
Da mir die ersten beiden Bände unheimlich viel Freude bereitet haben, konnte ich es kaum erwarten, mich gemeinsam mit Freddy, Flo und Co. in ihr drittes Abenteuer zu stürzen. Im Nu ist man wieder mittendrin im Geschehen und einmal mit dem Lesen begonnen, mag man nicht mehr damit aufhören.

Maria Kling beweist einmal mehr, dass sie sämtliche Zutaten kennt, die ein gelungenes Kinderbuch ausmachen. Mit seiner Mischung aus spannendem Kinderkrimi, vergnüglichem Grusel und einer ordentlichen Portion Humor begeistert auch dieser Band von den ersten Seiten an und ist nicht nur für die Halloweenzeit und Kinder ab 8 Jahren ein köstliches Vergnügen. Die Bewohner
innen aus der Jüteborger Straße Nummer 13 in Berlin Kreuzberg sind mal wieder ganz in ihrem Element und sorgen mit ihren unterschiedlichen Eigenarten für viele laute Lacher. Vor allem die magischen und untoten Hausbewohnerinnen sind höchst unterhaltsam wie die ziemlich verpeilte Blumenelfe Bettina (die Gute ist wahrlich nicht die hellste Kerze auf der Torte), der mürrische Werwolf Wolfgang Wütke oder die chaotische Hexe Poppy, deren Zaubereien gerne mal ein wenig schiefgehen. Doch auch die beiden titelgebenden Heldinnen dieser Reihe sind mal wieder großartig getroffen: Der pfiffige Freddy und seine pubertierende Schwester Flo, die immerzu am kabbeln sind (typisch Geschwister eben), die aber, wenn es drauf aufkommt, ein unschlagbares Team ergeben.

Langeweile kommt mit dieser bunten Hausgemeinschaft garantiert nicht auf. Überraschende Wendungen, amüsante Dialoge und aberwitzige Situationen (die teils wie aus dem Leben gegriffen scheinen) lassen die Lesezeit wie im Fluge vergehen. Und ganz nebenbei, altersgerecht verpackt, wirbt die Geschichte auch noch für mehr Toleranz in der Liebe und spricht weitere wichtige Themen an wie Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Patchwork und Pubertät.

Auch optisch überzeugt dieser Band auf ganzer Linie. Astrid Henn hat uns mal wieder ein richtig cooles Cover gezaubert, das perfekt zu den Vorgängern passt, und auch das Innenleben hat sie zusammen mit Tina Kraus wunderbar bebildert. Die vielen detailreichen schwarz-weiß Illustrationen sind sehr humorvoll gezeichnet und fangen die fröhliche Stimmung und Situationskomik der Erzählung gekonnt ein.

Fazit: Die Wartezeit von einem Jahr hat sich mal wieder gelohnt! Auch der dritte Freddy und Flo-Band „Verliebt, verlobt, verhaftet“ ist eine witzige und turbulente Grusel-Detektivgeschichte ab 8 Jahren mit liebenswert-skurrilen Charakteren und jeder Menge Gute-Laune-Garantie. Ein herrlich schräger Lesespaß zum Schmunzeln, Mitfiebern und ein kleines bisschen Gruseln. Ich habe auch diesen Band voller Begeisterung gelesen und hoffe sehr auf ein baldiges Wiedersehen mit Freddy, Flog und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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