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Veröffentlicht am 27.11.2022

Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Tiefgang und traumhaftem Setting

Im Schatten des Fuchsmondes
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Antje Babendererde gehört für mich schon seit langem zu den Autorinnen, von denen ich mir jedes neue Werk blind zulege. Ich liebe ihre Bücher einfach, mich hat es bisher noch kein Buch aus ihrer Feder ...

Antje Babendererde gehört für mich schon seit langem zu den Autorinnen, von denen ich mir jedes neue Werk blind zulege. Ich liebe ihre Bücher einfach, mich hat es bisher noch kein Buch aus ihrer Feder enttäuschen können. Auf ihren neuen Jugendschmöker „Im Schatten des Fuchsmondes“ habe ich mich daher tierisch gefreut!

Die 16-jährige Lia und ihre jüngere Schwester Kelsie verbringen ihre Ferien auf Badfearna, dem Landsitz ihrer Familie, welches inmitten der schottischen Highlands liegt. Während sich die Begeisterung von Kelsie ziemlich in Grenzen hält, freut sich Lia riesig auf den Sommer in Schottland. Sie liebt die raue Landschaft dieses Landes und die Tiere, die dort leben und verbringt immer so viel Zeit wie möglich draußen in der Natur. Auch auf ihr Wiedersehen mit Struan, dem Sohn des Verwalters und ihr langjähriger Schwarm, freut sie sich sehr. Doch dann begegnet sie dem mysteriösen Finn, der in der Nähe des Landguts herumstreift und einen zahmen Fuchs zum Freund hat. Wer ist dieser Junge? Und wieso fühlt sie sich nur so zu ihm hingezogen, obwohl er sich ihr gegenüber so unverschämt verhält? Ehe Lia es sich versieht, hat sie sich Hals über Kopf in Finn verliebt. Dieser trägt jedoch ein dunkles Geheimnis mit sich herum und es dauert nicht lange und die Schatten seiner Vergangenheit beginnen ihn einzuholen...

Nachdem uns Antje Babendererde bereits in „Der Sommer der blauen Wünsche“ nach Schottland entführt hat, lässt uns die preisgekrönte deutsche Autorin in „Im Schatten des Fuchsmondes“ nun also erneut in die schottischen Highlands eintauchen und beschert uns einen vielschichtigen Jugendroman mit atemberaubender Kulisse und einer gelungenen Mischung aus unterhaltsam, tiefgründig, lehrreich und romantisch. Mit ihrem ersten (unabhängig lesbaren) Schottland-Schmöker hat mir Antje Babendererde im vergangenen Jahr einen meiner schönsten buchigen Schottland-Aufenthalte geschenkt und wie ich es mir schon gedacht habe, hat sie es auch dieses Mal geschafft mir dieses Land so richtig schmackhaft zu machen und mich von der ersten bis zur letzten Seite zu verzaubern.

Ich hatte einen mühelosen Einstieg in die Geschichte. Bereits der geheimnisvolle Prolog hat mich völlig in seinen Bann ziehen können und da sich Antje Babenerderdes wundervoller Schreibstil wie sonst auch locker-leicht für mich hat lesen lassen, kam für mich von Anfang an ein angenehmer und fesselnder Lesefluss zustande.
Auch mit der Erzählweise hat das Buch bei mir punkten können. Der größte Teil wird aus der Sicht von Lia in der Ich-Perspektive geschildert, es gibt aber auch einige Passagen, in denen Finn als personaler Erzähler zu Wort kommt. In meinen Augen sind die Perspektivwechsel hier ideal gewählt, da sie eine tolle Abwechslung miteinbringen und wir von beiden Hauptfiguren ein gutes Bild erhalten.

Ich mochte sowohl Lia als auch Finn unheimlich gerne. Lia war mir mit ihrer freundlichen und naturverbundenen Art auf Anhieb sympathisch. Ihr Denken und Handeln habe ich zwar nicht immer so ganz nachvollziehen können, aber ich habe mich trotz allem gut in sie hineinversetzen können und im Verlauf des Buches fest in mein Herz geschlossen. Auch der Zugang zu Finn ist mir ohne Probleme geglückt. Tatsächlich habe ich mich ihm beim Lesen sogar etwas näher gefühlt als Lia, obwohl seine Erzählungen nicht in der Ich-Form geschrieben sind und er ein recht verschlossener Typ ist und sich zunächst ziemlich mysteriös gibt.
Die Liebesgeschichte der beiden hat mir ebenfalls überaus gut gefallen. Sie ist gefühlvoll und zart und entwickelt sich vollkommen glaubhaft, mich hat sie sehr berührt.

Was das Setting anbelangt, könnte ich hier nun endlos ins Schwärmen geraten. Antje Babendererde verwöhnt uns auch diesmal gleich zu Beginn mit herrlich atmosphärischen Beschreibungen von Schottlands malerischer Natur und Landschaft, sodass man alles bildlich vor Augen hat und sich spielend leicht in dieses faszinierende Land träumen kann. Also ich finde, man merkt wieder sehr, dass die Autorin selbst vor Ort war um eigene Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln. Wie ich es von ihr gewohnt bin, hat sie auch für diesen Roman umfangreich recherchiert und versorgt uns mit einer Menge Wissenswertem über geschichtliche Ereignisse, Sagen, Bräuche, Naturschutz und die Wildhüterei. Auch auf die aktuelle Lage geht Antje Babendererde ein wie auf die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona und dem Brexit. Ich könnte mir vorstellen, dass einige vielleicht nicht so begeistert davon sein werden, dass die Pandemie eine Rolle spielt. Wir haben schließlich schon im Alltag so viel damit zu tun, da brauchen manche vermutlich einfach Bücher, mit denen sie dem allen für eine Weile entfliehen können. Ich jedenfalls habe es als überhaupt nicht belastend empfunden.
Was mir dafür aber sehr nahegegangen ist, ist Finns Vergangenheit, die erst Richtung Schluss vollständig ans Licht kommt. Aus Spoilergründen werde ich nun nicht näher ins Detail gehen, nur so viel noch: Die Geschichte befasst sich mit einem ziemlich schwierigen und wichtigen Thema. Wer auf bestimmte Themen sensibel reagiert, sollte sich vielleicht besser die Triggerwarnung hinten im Buch durchlesen. Ich habe sie mir nicht vorher angeschaut und obwohl ich mir irgendwann meinen Teil gedacht habe, hat mich die ernste Wende zum Ende hin doch etwas unerwartet und heftig getroffen. Trotz allem war „Im Schatten des Fuchsmondes“ aber eine echte Wohlfühllektüre für mich. Antje Babendererde behandelt das Ganze mit viel Feingefühl, sodass die Stimmung an keiner Stelle zu bedrückend und schwer wird.

Auch sonst hat mich das Buch handlungstechnisch überzeugen können. Im Mittelteil hat es mir teilweise zwar ein klein wenig an Spannung gefehlt, aber gestört hat mich das nicht. Mich haben die Geschehnisse dennoch durchweg packen und fesseln können, sodass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte und es innerhalb kurzer Zeit verschlungen habe.

Fazit: Auf das neue Jugendbuch von Antje Babendererde habe ich eindeutig zurecht so sehr gefreut: Für mich war auch ihr zweiter Schottland-Roman ein richtiges Lesehighlight. „Im Schatten des Fuchsmondes“ ist eine wunderschöne emotionale Liebesgeschichte mit traumhaften Setting, authentischen Charakteren und Tiefgang, großartig erzählt und gewürzt mit vielen interessanten Informationen über die schottische Kultur, Wirtschaft, Tiere und Natur. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, sowohl Jugendlichen ab 14 Jahren als auch erwachsenen Leser
innen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 26.11.2022

Ein packender und außergewöhnlicher Abenteuerroman

Die dunkle Stunde des Jägers
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Da ich seit meinem ersten Werk von Davide Morosinotto ein großer Fan des italienischen Autors bin, war sein neues Jugendbuch ein absolutes Muss für mich. Auf „Die dunkle Stunde des Jägers“ war ich unheimlich ...

Da ich seit meinem ersten Werk von Davide Morosinotto ein großer Fan des italienischen Autors bin, war sein neues Jugendbuch ein absolutes Muss für mich. Auf „Die dunkle Stunde des Jägers“ war ich unheimlich gespannt!

Florida 12.000 vor Christus. Roqi, Ama, Cato, Ocho und Beri kommen aus demselben Stamm und wurden im selben Monat geboren, doch anders als seine Freunde Ama, Cato, Ocho und Beri hat Roqi seine Begabung bisher noch nicht gefunden. Er ist ganz begierig endlich sein Talent zu entdecken, damit er zusammen mit den anderen auf die Jagd nach dem Giganten gehen kann und endlich zum Mann wird. Ausgerechnet an dem Tag, an dem er merkt, dass er die Gabe zum Töten hat, wütet im Wald ein großes Feuer und löscht seinen gesamten Stamm aus. Roqi, seine vier Freunde und Amas jüngere Schwester Hona, die zu dem Zeitpunkt gerade auf der Suche nach dem Giganten waren, haben alles verloren und sind nun völlig auf sich alleine gestellt. Sie merken sehr schnell, dass sie zu wenige sind, um in der Wildnis zu überleben und einen neuen Stamm brauchen. Ein harter Kampf ums Überleben und eine alles verändernde Reise voller Abschiede beginnt...

Als ich mir damals den Klappentext durchlas, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Setting Steinzeit hat mich schon immer fasziniert und Geschichten, in denen junge Protagonistinnen alleine auf sich gestellt um das Überleben in der Wildnis kämpfen müssen, üben auf mich ebenfalls stets einen großen Reiz aus. Ich war daher ausgesprochen guter Dinge, dass mich Davide Morosinotto auch dieses Mal begeistern wird. Leider muss ich jedoch sagen, dass das Buch für mich nicht zu den besten Werken des Autors zählt. Ich fand es nicht schlecht, ich kann es auf jeden Fall empfehlen, aber das von mir erhoffte Lesehighlight wurde „Die dunkle Stunde des Jägers“ leider nicht.

In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der mitreißende und bildhafte Schreibstil von Davide Morosinotto sagte mir auch diesmal auf Anhieb zu und unser Hauptprotagonist Roqi, aus dessen Sicht alles in der Ich-Perspektive geschildert wird, war mir direkt sympathisch. Auch seine fünf Freunde, die wir ebenfalls gleich zu Beginn kennenlernen dürfen, haben mir sofort gefallen, vor allem die junge Hona habe ich sehr liebgewonnen. Im Vergleich zu unserem Ich-Erzähler bleiben die anderen jedoch etwas blass. Der Fokus liegt eindeutig auf Roqi und seiner Geschichte, sodass wir von ihm ein besonders genaues Bild erhalten und ganz dicht dran sind an seinen Empfindungen und Gedanken.

Mir hat es sehr gut gefallen, wie der Autor das Seelenleben und Handeln von Roqi und das Verhalten der anderen Charaktere beschreibt. Auf mich hat alles ziemlich authentisch gewirkt, sofern man das aus heutiger Sicht beurteilen kann, versteht sich. Niemand von uns weiß schließlich, wie die Menschen in der Steinzeit tatsächlich gedacht und sich benommen haben. Davide Morosinotto hat sich diesbezüglich natürlich viel an seiner eigenen Vorstellungskraft bedient und in meinen Augen hat er einen wirklich guten Job gemacht. Ich finde, man merkt sehr, dass er zu dem Thema umfangreich recherchiert und viele eigene Erfahrungen gesammelt hat. In einem Nachwort verrät er uns, dass er selbst ein paar Tage in der Wildnis verbracht, um nachempfinden zu können wie sich das Leben als Steinzeitmensch anfühlt.
Besonders gut gefallen haben mir die originellen Bezeichnungen für Flora und Fauna. So werden Elefanten „Giganten“ genannt und Riesenfaultiere heißen „Blattfresser“. Bei den meisten Tieren war mir recht schnell klar, um welche es sich handelt, bei manchen aber war ich etwas länger am herumrätseln. Zum Glück werden wir Leser
innen aber nicht im Unklaren gelassen: Hinten im Buch gibt es ein mehrseitiges Glossar, in welchem die Tiere und Pflanzen mit ihren korrekten Benennungen und Steinzeitnamen sowie kleiner Bildchen aufgelistet werden.
Was mich nicht so überzeugt hat, ist die Art und Weise wie Roqi und seine Freunde oft miteinander kommunizieren. Die Kinder können sich gedanklich Botschaften zusenden, was dem Ganzen einen leicht übersinnlichen Touch verleiht. Dieser mystische Anklang hatte irgendwie schon was, aber ich bin dennoch nicht damit warmgeworden, keine Ahnung, irgendwie hat es für mich nicht so ganz reingepasst.
Sehr gelungen fand ich aber, dass Gefühle wie Neid, Eifersucht, Liebe, Freundschaft und Trauer auch für unsere jungen Steinzeitjäger wichtige Rollen spielen und es aufgrund ihrer Ungleichheiten öfters zu Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten zwischen ihnen kommt. Roqi zum Beispiel ärgert es sehr, dass er von den anderen noch als Kind angesehen wird und bemüht sich darum, von ihnen als Erwachsener anerkannt und akzeptiert zu werden.

Was genau unsere Hauptfiguren alles erleben werden, werde ich euch hier nicht erzählen, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Ihr Überlebenskampf ist jedenfalls ein sehr harter und wird ihnen einiges abverlangen. Sie werden sich einer Menge Herausforderungen und Gefahren stellen und schmerzhafte Entscheidungen treffen müssen und so einige Verluste erleiden. Mich hat es ziemlich erstaunt zu sehen, wie heftig das Ganze für ein Jugendbuch ab 12 Jahren beschrieben wird. Der Altersangabe vonseiten des Verlags kann ich mich daher nur bedingt anschließen. Jünger als 12 sollte man in meinen Augen jedenfalls definitiv nicht sein. Davide Morosinitto geht mit seinen Charakteren nicht gerade zimperlich um, es sterben Kinder und der Kampf ums Überleben wird äußerst detailliert beschrieben. Zu brutal und grausam wird es zwar nicht, aber für meinen Geschmack gibt es insgesamt zu viele Tote und auch den Ausgang der Geschichte kann man als kein Happy End bezeichnen.

Trotz meiner Kritik habe ich unsere Heldinnen aber gerne auf ihrem Abenteuer begleitet. Ich bin beim Lesen ordentlich ins Mitfiebern geraten und konnte das Buch stellenweise kaum mehr aus der Hand legen. Packend schreiben kann Davide Morosinitto, das stellt er hier mal wieder nur zu gut unter Beweis.
Wofür der italienische Autor ebenfalls ein echtes Händchen hat: Schauplätze anschaulich und atmosphärisch beschreiben. Wie ich es von ihm gewohnt bin, beschert er uns Leser
innen auch dieses Mal das reinste Kopfkino, sodass man von Beginn an richtiggehend das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein.

Was die besondere Atmosphäre der Erzählung dann noch zusätzlich verstärkt, sind die doppelseitigen schwarz-weiß Illustrationen von Fabio Visintin, in deren Genuss wir im Verlauf des Buches kommen dürfen. Mir haben die Bilder überaus gut gefallen. Sie fangen das Steinzeit-Feeling einfach perfekt ein, sodass es einem noch besser gelingt, in diese völlig andere und lange vergangene Zeit einzutauchen.

Fazit: Davide Morosinotto hat mit „Die Stunde des letzten Jägers“ einen spannenden und fesselnden Abenteuerroman aufs Papier gebracht, in welchem er die wilde Steinzeit lebendig werden lässt und uns Leser*innen auf eine außergewöhnliche und unvergessliche Reise mitnimmt. Auch wenn ich mir insgesamt mehr von dem Buch erhofft habe, habe ich es gerne gelesen und ich bin mir sehr sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Kopf bleiben wird. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen. 

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Veröffentlicht am 24.11.2022

Eine bezaubernde und wunderschön illustrierte Weihnachtsgeschichte!

Ein magischer Weihnachtsabend
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Beim Durchstöbern des diesjährigen Herbstprogramms des Woow Books Verlags ist mir „Ein magischer Weihnachtsabend“ sofort ins Auge gesprungen. In das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick ...

Beim Durchstöbern des diesjährigen Herbstprogramms des Woow Books Verlags ist mir „Ein magischer Weihnachtsabend“ sofort ins Auge gesprungen. In das wunderhübsche Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt und der Klappentext klang nach einer ganz entzückenden Weihnachtsgeschichte. Für mich stand daher sehr schnell fest, dass ich das Buch bei mir einziehen lassen muss. 

Marie liebt Weihnachten über alles und träumt davon, eines Tages den Weihnachtsmann zu sehen. In der Schule wissen alle von ihrem Wunsch. Einige ihrer Mitschülerinnen machen sich daher über sie lustig und nennen sie Weihnachtsmarie. An Heiligabend aber denkt Marie schon gar nicht mehr an die Hänseleien. Sie ist sich sicher: Dieses Jahr ist es so weit, heute wird sie dem Weihnachtsmann endlich begegnen. Für die Geschenke möchte sie sich unbedingt bei ihm mit selbst gebackenen Plätzchen bedanken, doch oh Schreck, die Vorratsdose für das Mehl ist leer! Obwohl es draußen schon dunkel ist, will Marie unbedingt noch losziehen, um im Dorf schnell Mehl zu kaufen. Die Mutter möchte sie jedoch nicht alleine gehen lassen. Zum Glück kann Marie ihren Bruder Benedikt schließlich dazu überreden, sie zu begleiten. Bewaffnet mit einer Taschenlampe machen sich die beiden Kinder auf den Weg durch den finsteren Wald. Ob sie ihr Ziel wohl rechtzeitig erreichen werden, ehe die Läden schließen? Wird Maries großer Traum dieses Jahr endlich in Erfüllung gehen?

Die Illustratorin Marilyn Faucher war mir bisher vollkommen unbekannt. „Ein magischer Weihnachtsabend“ war demnach das erste Buch für mich, das von ihr bebildert wurde. Es wird auch bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Ich muss unbedingt noch mal schauen, was sie sonst noch illustriert hat. Marilyn Fauchers Zeichenstil trifft einfach absolut meinen Geschmack – das tolle winterliche Cover mit seinem leicht mystischen Touch hat mir da also eindeutig nicht zu viel versprochen. 

Von der Innengestaltung des Buches bin ich ganz hin und weg. Wir kommen in „Ein magischer Weihnachtsabend“ in den Genuss von vielen seitenübergreifenden ausdrucksstarken Illustrationen, die wie das Cover etwas Geheimnisvolles an sich haben und in satten kräftigen Farben gehalten sind. Sie fangen die Stimmung der Erzählung und die Gefühle der Figuren gelungen ein und schaffen eine einzigartige magische Winteratmosphäre. Also ich finde die Bilder wirklich wundervoll; dieser besondere Charme, den sie ausstrahlen, hat’s mir irgendwie richtig angetan.

Neben den Illustrationen hat mir auch die Geschichte unheimlich gut gefallen. Als Leser
in begibt man sich an Heiligabend gemeinsam mit den Geschwistern Marie und Benedikt auf eine spannende und wundersame Reise durch einen dunklen schaurigen Wald und macht eine ganz unglaubliche Entdeckung. Was genau die beiden Kinder alles erleben werden, werde ich euch hier jedoch nicht erzählen, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Euch erwartet jedenfalls ein zauberhaftes Abenteuer, bei dem eine leere Vorratsdose, ein weihnachtsverrücktes junges Mädchen, ein unheimliches Haus und ein Weihnachtsmann mit einer Vorliebe für Schokokekse wichtige Rollen spielen werden.

Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 4 Jahren und dem schließe ich mich an. Zum Vorlesen ist das Buch prima geeignet. Die Textmenge ist angemessen und auch der leichte Gruselaspekt bleibt jederzeit kindgerecht. Den jungen Zuhörer*innen wird es garantiert jede Menge Freude bereiten das sympathische und mutige Geschwisterpaar auf ihren aufregenden Erlebnissen zu begleiten und die vielen atmosphärischen Bilder zu betrachten. 

Fazit: Eine magische stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte voller winterlichem Zauber und Fantasie.
Der Illustratorin Marilyn Faucher ist in Zusammenarbeit mit Carole Tremblay ein hinreißendes Bilderbuch ab 4 Jahren gelungen, das mit seiner weihnachtlichen warmherzigen Erzählung der ideale Begleiter für die Adventszeit ist und Jung und Alt mit vielen wunderschönen Illustrationen verzaubert. Ich kann „Ein magischer Weihnachtsabend“ nur empfehlen, ich bin ganz begeistert von diesem Buch. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 22.11.2022

Ein zauberhafter weihnachtlicher Kurzausflug in das Heartstopper-Universum

This Winter (deutsche Ausgabe)
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Da ich die Bücher von Alice Oseman total gerne mag und vor allem ihre Heartstopper-Serie über alles liebe, war die Kurzgeschichte „This Winter“ ein absolutes Muss für mich. Auf Weihnachten mit Charlie, ...

Da ich die Bücher von Alice Oseman total gerne mag und vor allem ihre Heartstopper-Serie über alles liebe, war die Kurzgeschichte „This Winter“ ein absolutes Muss für mich. Auf Weihnachten mit Charlie, Nick und Co. habe ich mich tierisch gefreut!

Während für viele Menschen Weihnachten die schönste Zeit des Jahres ist, waren die Festtage für Tori Spring und ihren Bruder Charlie schon immer keine glücklichen und fröhlichen Tage. Dieses Jahr jedoch wird es noch schwieriger als sonst. Vor allem für Charlie, der an einer Essstörung leidet und gerade aus einer Klinik zurückgekommen ist, ist Weihnachten mit einer Menge Stress und Auseinandersetzungen verbunden: Es wird viel gegessen; mit den Spring-Eltern hat man noch nie gut über Gefühle und Probleme reden können; es kommen zahlreiche Verwandten zu Besuch, von denen einige nicht die einfühlsamsten Menschen sind...Charlie möchte dem Ganzen irgendwann einfach nur noch entkommen und flüchtet zu seinem Freund Nick. Ob es am Ende wohl doch noch ein einigermaßen schönes Weihnachten für die Spring-Geschwister werden wird?

Nachdem uns Alice Oseman bereits in ihrer Novelle „Nick & Charlie“ in das Heartstopper-Universum entführt hat, lässt sie uns in „This Winter“ nun also ein weiteres Mal in die Welt von Nick, Charlie und Co. eintauchen und gibt uns einen spannenden und herzbewegenden kleinen Einblick in das Leben der Familie Spring während der Weihnachtszeit. Ich habe bisher alles, was ich von Alice Oseman gelesen habe, mit großer Begeisterung verschlungen und „This Winter“ bildet da keine Ausnahme: Mich hat auch dieses Werk aus der Feder von Alice Oseman von Anfang bis Ende verzaubern können.

Zeitlich spielt die Story nach Heartstopper Volume 1-4. Man sollte die Reihe daher besser kennen, ehe man zu „This Winter“ greift. Das Buch lässt sich meinem Empfinden nach zwar auch für Neueinsteiger problemlos lesen, allerdings ist das Schmökererlebnis ohne Vorwissen natürlich längst nicht so ein schönes wie mit. Die Zusatzbände zu den Graphic-Novles der Heartstopper-Serie sind definitiv in erster Linie Lesestoff für Fans und all diejenigen, die einfach nicht genug von Nicks und Charlies Welt bekommen können.

Die Geschichte besteht aus drei Teilen und widmet sich den drei Spring-Geschwistern, also Charlie, Tori und Oliver. Aus ihren Perspektiven wird die Story geschildert, jeweils in der Ich-Form und größtenteils im Fließtext. Wie schon bei „Nick & Charlie“, so handelt es sich auch bei diesem Zusatzband um keine Graphic Novel, sondern um einen Roman in ausgeschriebener Form. Aber keine Sorge, auf Alice Osemans einzigartige Zeichenkunst müssen wir zum Glück auch hier nicht verzichten. Es gibt zwischendurch immer mal wieder ein paar Illustrationen, die die Emotionen der Figuren wie gewohnt bestens wiedergeben, und auch in den Genuss von einigen Textnachrichten kommen wir. Das Buch ist insgesamt wirklich toll und mit viel Liebe gestaltet, sodass das Lesen ein ganz besonderes Ereignis ist.

Den Anfang mit dem Erzählen macht Tori, die mir dank der Heartstopper-Bände natürlich schon längst bekannt war. Ihren Soloband „Solitaire“, welcher erstmalig im dtv Verlag auf Deutsch erschienen ist und der Anfang nächsten Jahres im Loewe Verlag neu aufgelegt wird, kenne ich bisher noch nicht, allerdings werde ich das auf jeden Fall noch ändern. Da ich Tori in „This Winter“ nur noch lieber gewonnen habe, möchte ich ihre Geschichte nun unbedingt noch kennenlernen. Wir erhalten allerdings schon hier, trotz der wenigen Seiten, einen guten Einblick in ihr Inneres und erfahren, dass sich hinter ihrer recht mürrischen und zurückhaltenden Fassade ein sehr empathischer und liebenswerter Mensch verbirgt. Mich hat es tief berührt und beeindruckt zu sehen, wie viel Verständnis Tori für ihren Bruder hat und wie großartig sie mit seinen psychischen Problemen umgeht. Als selbst Betroffene weiß ich nur zu gut, wie schwierig und belastend es sein kann, wenn ein Familienmitglied an einer Essstörung leidet. Vor allem in der Weihnachtszeit, in der Essen ein besonders großes Thema ist, kann es innerhalb der Familie zu enormen Konflikten kommen. In meinen Augen hat Alice Oseman das Ganze äußerst realistisch und glaubhaft dargestellt. Mir sind manche Szenen richtig nahe gegangen, da sie mich sehr an Geschehnisse aus meinem eignen Leben erinnert haben. Trotz allem habe ich das Buch aber in vollen Zügen genießen können. Alice Oseman besitzt einfach dieses Talent, sensible Themen auf eine leichte Weise zu verpacken, sodass ihre Bücher niemals zu drückend werden und von Beginn an zum Wohlfühlen einladen.

Den zweiten Part der Erzählung übernimmt Charlie. In ihn habe ich mich eindeutig am besten hineinversetzen können. Ich habe an vielen Stellen unheimlich mit ihm mitgelitten und seine Gefühle, Ängste und Hilfslosigkeit nur zu gut nachempfinden können. Mich hat es teils erschütternd zu sehen, wie unsensibel einige in seiner Familie mit seiner Krankheit umspringen. Dass Charlie irgendwann nur noch weg möchte, habe ich daher absolut verstehen können. Wie gut, dass er so einen verständnisvollen und einfühlsamen Freund wie Nick hat, der ihm, wie Tori, all das gibt, was er gerade braucht. Die gemeinsamen Momente der zwei haben mir erneut so richtig das Herz erwärmt, mit den beiden hat Alice Oseman einfach das süßeste und bezauberndste queere Liebespaar ever erschaffen.

Auch der letzte und deutlich kürzeste Abschnitt hat mich sowohl breit zum Lächeln gebracht, als auch mitfühlen lassen. Erzählt wird er aus der Sicht von Charlies kleinem siebenjährigen Bruder Oliver und meiner Ansicht nach ist es Alice Oseman hervorragend gelungen, aus dem Blickwinkel eines jungen Kindes zu schreiben. Mit seiner kindlichen Naivität und großen Vorfreude auf das Weihnachtsfest (und seiner Begeisterung für Mario Kart) hat das Nesthäkchen der Familie Spring mein Herz im Sturm erobert.

Also für mich hat hier alles gestimmt. Ich mochte die Mischung aus Ernst, Tiefgang, weihnachtlicher Leichtigkeit und romantischen Augenblicken total gerne und fand es einfach total schön endlich mal wieder Zeit mit meinen geliebten Charakteren aus dem Heartstopper-Kosmos zu verbringen.

Fazit: Mit ihrem Kurzroman „This Winter“ nimmt uns Alice Oseman auf einen weiteren kurzen Ausflug in das Heartstopper-Universum mit und beschert uns eine zauberhafte weihnachtliche Zusatzgeschichte voller herzergreifender, emotionaler und wundervoller Momente. Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich habe mich trotz der schweren Themen, mit denen sich die Geschichte befasst, von Beginn an rundum wohl zwischen den Seiten gefühlt und nur zu gerne Weihnachten mit der Familie Spring und mit Nick verbracht. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.11.2022

Ein wundervoller Folgeband voller Spannung, Geheimnisse und Magie!

Brombeerfuchs – Der Zauber von Sturmauge
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Da mir Kathrin Tordasi mit ihrem Debütroman „Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende“ ein echtes Lesehighlight geschenkt hat, habe ich mich tierisch gefreut als ich hörte, dass es mit Portia, Ben und ...

Da mir Kathrin Tordasi mit ihrem Debütroman „Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende“ ein echtes Lesehighlight geschenkt hat, habe ich mich tierisch gefreut als ich hörte, dass es mit Portia, Ben und Co. dieses Jahr weitergehen wird. Den zweiten Band musste ich natürlich unbedingt bei mir einziehen lassen.

Portia freut sich riesig auf die Ferien, die sie gemeinsam mit ihren beiden Großtanten Rose und Bramble in deren gemütlichen kleinen Cottage in Wales verbringen wird. Alles ist bereits für ihre Reise gepackt, doch dann steht auf einmal Ben vor ihrer Haustür, klitschnass und ohne jegliche Erinnerung daran, wie er nach London gekommen ist. Dafür befindet sich in seiner Hosentasche ein seltsamer Schlüssel und ein zusammengefaltetes Stück Papier, bei dem es sich um eine Landkarte handelt. Was hat es damit nur auf sich und wieso kann sich Ben nicht mehr daran erinnern, was geschehen ist? Den Freunden wird schnell klar, dass sie die Antworten auf ihre Fragen nur in der walisischen Anderswelt erhalten werden. Ein neues gefährliches Abenteuer beginnt...

Bei mir ist es nun mittlerweile schon etwas über zwei Jahre her, dass ich den Reihenauftakt gelesen habe. An die Handlung habe ich mich daher nicht mehr im Detail erinnern können, was ich beim Eintauchen in die Fortsetzung auch schnell gemerkt habe. Da es nur wenige Rückblicke zu den Ereignissen aus Band 1 gibt, hatte ich anfangs leider leichte Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Laut Verlag sind die Bände der Brombeerfuchs-Serie unabhängig voneinander lesbar, was meinem Empfinden nach auch durchaus zutrifft, allerdings würde ich persönlich dennoch raten, ihre korrekte chronologische Reihenfolge einzuhalten und sie am besten kurz nacheinander zu lesen.

Meine Einstiegshürde war zum Glück dann doch recht schnell überwunden, sodass ich das Buch in vollen Zügen genießen konnte.
Mir hat auch der zweite Teil unheimlich gut gefallen. Den ersten mag ich zwar ein kleines bisschen lieber, aber auch von Band 2 bin ich wirklich begeistert. Ich habe mich – trotz meiner kurzen Startschwierigkeiten – sofort rundum wohl zwischen den Buchdeckeln gefühlt und da ich von Beginn an völlig gebannt von den Geschehnissen war, wollte ich aus den Seiten am liebsten gar nicht mehr auftauchen.

Geschildert wird alles abwechselnd aus den Perspektiven von Ben und Portia, jeweils in der dritten Person, und auch ein paar wenige Kapitel aus dem Blickwinkel von Gestaltwandler Robin Goodfellow gibt es zwischendurch. Mir haben die ständigen Sichtwechsel erneut direkt zugesagt, sie bringen eine schöne Abwechslung mit ein und gestalten das Ganze nur noch mitreißender und interessanter.
Auch den Erzählstil mochte ich wieder sehr. Kathrin Tordasi besitzt einfach eine großartige Art zu schreiben, flüssig und fesselnd und überaus bildhaft, sodass man nur so durch die Seiten fliegt und sich spielend leicht in ihre fantasievolle Welt hineinträumen kann.

Unsere beiden Hauptprotagonisten Portia und Ben waren mir bereits im Vorgänger auf Anhieb sympathisch und auch dieses Mal habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Mir hat es richtig das Herz erwärmt zu sehen, wie vertraut die zwei inzwischen miteinander sind, wie sie zusammenhalten, füreinander da sind und sich gegenseitig so akzeptieren wie sie sind. Die beiden Freunde werden sich auch in diesem Band einer Menge Herausforderungen und Bedrohungen stellen müssen, sie werden sich bewundernswert weiterentwickeln und über sich selbst hinauswachsen. Ben wird in diesem Band viel an Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein gewinnen, Portia wiederum führt einen inneren Kampf mit ihren zwei Gestalten und muss eine wichtige Entscheidung treffen. Die Entwicklung der beiden wird wirklich toll dargestellt, mich zumindest hat die Autorin mit diesem Aspekt vollkommen überzeugen können.

Neben Portia und Ben dürfen noch auf viele weitere alte Bekannte aus dem Vorgänger treffen wie den bereits erwähnten Robin Goodfellow, der es mir nach wie vor ganz besonders angetan hat, oder Portias herzliche Großtanten Rosa und Bramble, die ebenfalls zu meinen Favoriten zählen. Die gemeinsamen Augenblicke der zwei haben mir erneut öfters ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, ich liebe einfach das Zusammenspiel der beiden.
Mir haben sämtliche Figuren erneut sehr gut gefallen. Ob vertraute Gesichter oder neue Personen – alle sind sie liebevoll und authentisch gezeichnet und sorgen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften und Besonderheiten für viele herrliche Lesemomente.

Settingmäßig bin ich ebenfalls wieder ganz auf meine Kosten gekommen. Die Geschichte spielt hauptsächlich in der Anderswelt – eine einzigartige mythische Welt voller Legenden, Sagen, Düsterkeit und Gefahren. Mir hat es abermals viel Spaß gemacht, mich von Kathrin Tordasi an lauter faszinierende Orte mitnehmen zu lassen und da sie sich einfach bestens darin versteht, uns Leser*innen mit ihren anschaulichen und stimmungsvollen Beschreibungen das reinste Kopfkino zu bescheren, hatte ich beim Lesen förmlich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein.

Was genau wir alles mit den verschiedenen Charakteren erleben werden, werde ich euch hier nicht verraten, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Euch erwartet auf jeden Fall eine sehr spannende, actionreiche und ergreifende Story voller Überraschungen, sodass es euch ganz bestimmt wie mir ergehen wird und ihr aus dem Mitfiebern und Mitbibbern kaum mehr herauskommen werdet. Der Witz aus dem ersten Teil, den ich so gerne mochte, hat mir hier insgesamt leider etwas gefehlt, aber gestört hat mich es eigentlich nicht. Ich fand die Mischung aus märchenhafter Fantasy, Dramatik, Humor, Emotionen und Tiefgang dennoch überzeugend und habe mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten gefühlt.

Das Ende ist recht abgeschlossen, lässt aber viel Spielraum für eine weitere Fortsetzung. Also ich hoffe sehr, dass es mit der Brombeerfuchs-Reihe noch nicht vorbei ist, ich würde Portia, Ben und Co. nur zu gerne auch noch ein drittes Mal auf ihren Erlebnissen begleiten.

Fazit: Packend, herzerwärmend, atmosphärisch. Ein fantastisches Abenteuer voller Geheimnisse, Spannung und Magie!
Kathrin Tordasi hat mit „Brombeerfuchs – Der Zauber von Sturmauge“ einen gelungenen Folgeband aufs Papier gebracht, den ich jedem Fantasyfan, egal ob Jung oder Alt, nur empfehlen kann. Das Buch erzählt eine zauberhafte Geschichte über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Vertrauen und ist wunderschön geschrieben, es entführt uns in eine außergewöhnliche magische Welt und lässt uns die Bekanntschaft mit lauter unvergleichbaren Charakteren machen. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen und würde mich sehr über einen dritten Teil freuen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

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