Profilbild von Crazy-Cat-Lady

Crazy-Cat-Lady

Lesejury Star
offline

Crazy-Cat-Lady ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Crazy-Cat-Lady über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2025

nett, aber nicht wirklich herausragend

Friday I’m in Love
0

Ich liebe Bücher mit queeren Protagonisten, also war diese Geschichte genau mein Fall. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sah es dann leider etwas anders aus. Ich fand das Buch ganz süß und nett geschrieben, ...

Ich liebe Bücher mit queeren Protagonisten, also war diese Geschichte genau mein Fall. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sah es dann leider etwas anders aus. Ich fand das Buch ganz süß und nett geschrieben, aber wirklich vom Hocker gerissen hat es mich nicht.

Das liegt vermutlich hauptsächlich an Protagonistin Mahalia, mit der ich einfach nicht wirklich warm werden konnte. Ja, das arme Mädchen hat es schwer und tut einem natürlich schon irgendwie leid. Aber ich fand die Art, wie sie mit allem umgeht, einfach nicht gut. Sie kommt wie eine verzogene Göre rüber, die nur an sich selbst denkt. Alles, was ihr wichtig ist, ist ihre Party. Auf mich wirkt sie einfach nicht sympathisch genug. Auch das ganze Liebes-Wirrwarr mit Siobhan fand ich eher nervig als unterhaltsam.

Für mich hat sich das Buch stellenweise ganz schön gezogen und ich konnte Mahalias Gedanken und Handeln oft nicht wirklich nachvollziehen. Das Ende war ganz schön und hat mich ein bisschen mit dem Buch versöhnt. Aber alles in allem hatte ich mehr erwartet.

Veröffentlicht am 26.03.2025

süße Liebesgeschichte

Maybe Meant To Be
0

Alles in allem hält das Buch genau was es verspricht. Es ist eine süße Geschichte über Liebe und Freundschaft, mit genug Drama, um es spannend zu machen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht ...

Alles in allem hält das Buch genau was es verspricht. Es ist eine süße Geschichte über Liebe und Freundschaft, mit genug Drama, um es spannend zu machen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sage und Charlie erzählt, wodurch man einen schönen Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt von beiden bekommt. Mir waren beide sofort sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr sympathisch. Mein persönlicher Favorit war eindeutig Luke. Er ist einfach die Art von Charakter, in die man sich sofort verliebt.

Das Tempo der Geschichte ist sehr gut. Ich mochte den Schreibstil und die wechselnden Perspektiven sehr gerne. Auch das Setting am Internat fand ich gut gewählt. Ich konnte mir den Campus mit seinen verschiedenen Gebäuden bildlich vorstellen.

Das Ende hat mir gut gefallen, allerdings fand ich es ein bisschen abrupt. Ich hätte mir hier ein oder zwei Kapitel mehr gewünscht, um alles in langsamerem Tempo aufzulösen. Trotzdem ist "Maybe meant to be" ein wirklich süßes Buch, dass ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 21.03.2025

interessante Story, aber eher für ältere Kinder geeignet

Hidden Creatures (Band 1) - Das Einhorn vom Anbeginn der Zeit
0

Also die Altersempfehlung ab 12 Jahren finde ich hier falsch gewählt. Das Buch ist doch eher anspruchsvoll und es gibt auch ein paar etwas heftigere Szenen. Meiner Meinung nach ist es eher so ab 15 geeignet.

Die ...

Also die Altersempfehlung ab 12 Jahren finde ich hier falsch gewählt. Das Buch ist doch eher anspruchsvoll und es gibt auch ein paar etwas heftigere Szenen. Meiner Meinung nach ist es eher so ab 15 geeignet.

Die Geschichte fand ich sehr interessant und mir hat auch der Schreibstil gut gefallen. Vor allem die persischen Märchen, die immer wieder zwischen den Kapiteln eingestreut werden, fand ich spannend. Auch die Auswahl der magischen Tiere ist gut gelungen, da man doch ein paar Kreaturen dabei hat, die nicht in jedem Fantasyroman zu finden sind.

Marjan, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist als Protagonistin gut gewählt, auch wenn sie mir manchmal älter als 15 vorkommt. Das kann natürlich einfach daran liegen, dass sie schon sehr früh oft auf sich allein gestellt war und Verantwortung übernehmen musste. Ihre Handlungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, aber ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen und fand ihre Entwicklung im Verlauf des Buches sehr gelungen.

Die Nebencharaktere sind gut gewählt, bleiben aber leider zum großen Teil eher blass. Ich hätte mir gewünscht, dass auf den ein oder anderen näher eingegangen würde. So erfährt man leider nur sehr wenig über sie.

Der Verlauf der Geschichte ist gut, aber stellenweise zieht sie sich etwas. Die Spannung bleibt nicht wirklich konstant, nimmt aber zum Ende hin kontinuierlich zu. Das Ende an sich hält einige Überraschungen bereit. Nicht alle davon machen meiner Meinung nach Sinn, aber alles in allem ist es relativ stimmig. Es bleiben auch noch einige Fragen offen, was die Neugier auf den nächsten Band schürt.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es Fantasyfans ab 15 Jahren auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 20.03.2025

düster und atmosphärisch, aber stellenweise etwas langatmig

A Dark and Drowning Tide
0

Als erstes ist mir hier das wunderschöne Cover aufgefallen. Es hat etwas düsteres an sich, dass mich sofort neugierig gemacht hat. Auch der Klappentext klang sehr spannend, nach einer Mischung aus Fantasy ...

Als erstes ist mir hier das wunderschöne Cover aufgefallen. Es hat etwas düsteres an sich, dass mich sofort neugierig gemacht hat. Auch der Klappentext klang sehr spannend, nach einer Mischung aus Fantasy und Murder Mystery. Leider konnte das Buch dieses Versprechen nicht ganz halten.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Loreley erzählt, wodurch man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Auf den ersten Blick wirkt sie nicht gerade sympathisch. Sie ist eher schroff und unnahbar. Trotzdem ist sie ein durchaus spannender Charakter. Auch die restlichen Charaktere sind interessant, bleiben aber für meinen Geschmack etwas zu blass. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen und teilweise auch ihre Motive einfach nicht nachvollziehen.

Das Rätsel um den Tod von Loreleys Mentorin kam für mich ebenfalls zu kurz. Ich hatte eher das Gefühl, als würde die Frau sehr schnell in Vergessenheit geraten, was sehr schade war.

Wirklich gut gefallen hat mir dagegen die düstere Atmosphäre der Geschichte. Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann. Die verzwickten Beziehungen der Charaktere untereinander waren ebenfalls sehr interessant, genauso wie die Enemies-to-Lovers Story zwischen Loreley und Silvia. Spannend fand ich die Idee, wie Magie in dieser Welt funktioniert und die magischen Wesen. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen doch etwas mehr Info gewünscht.

Gerade in der ersten Hälfte fand ich das Buch auch teilweise etwas langatmig. Hier hätte man meiner Meinung nach gerne ein bisschen was kürzen dürfen. Erst in der zweiten Hälfte zieht die Spannung dann an. Das Ende hat mir gut gefallen und es wurden auch alle Fragen beantwortet.

Mein Fazit: Eine nette Geschichte in einem tollen Setting, die sich leider stellenweise sehr zäh liest. Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2025

wendungsreich und bitterböse

How To Kill a Guy in Ten Ways
1

Ich finde, dieses Buch hält wirklich, was es verspricht. Dennoch konnte mich die Story immer wieder überraschen.

Millie, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, fand ich einfach großartig. Sie ist ...

Ich finde, dieses Buch hält wirklich, was es verspricht. Dennoch konnte mich die Story immer wieder überraschen.

Millie, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, fand ich einfach großartig. Sie ist zwar nicht gerade das, was ich eine sympathische Protagonistin nennen würde, aber das muss sie auch gar nicht sein. Sie hat Ecken und Kanten. Sie ist ein Charakter, mit einer düsteren Vergangenheit und einem recht fragwürdigen, moralischen Kompass. Dabei aber einfach so cool, dass man sie trotzdem mögen muss.

Die Geschichte an sich ist spannend und bietet jede Menge überraschende Wendungen. Immer wenn ich dachte, ich wüsste schon, was als nächstes passiert, dann kam es doch wieder ganz anders. Dadurch bleibt das Buch durchweg spannend. Ich mochte den Erzählstil und die Mischung aus düsteren und eher witzigen Passagen.

Millie und ihre Aktionen haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Dazu muss man aber auch erwähnen, dass ich einen ziemlich schwarzen Humor habe. Für eher zart besaitete Gemüter ist dieses Buch vermutlich nicht das Richtige. Und die Zielgruppe sind ziemlich eindeutig Frauen, denn Männer kommen in diesem Roman nicht besonders gut weg.

Manche Sachen waren für mich nicht ganz schlüssig oder gut durchdacht, aber das tut der Story keinen Abbruch. Ich hatte jedenfalls Spaß beim Lesen und kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung