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Veröffentlicht am 04.11.2024

Schwierige Zeiten

Alte Taten, neuer Zorn
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Essen 1949. Der angesehene Richter Dr. Vahrendonk bekommt an seinem 50. Geburtstag eine Sendung mit Mandelhörnchen und stirbt an einer Zyankali-Vergiftung. Alle Kollegen sind sehr betroffen und drängen ...

Essen 1949. Der angesehene Richter Dr. Vahrendonk bekommt an seinem 50. Geburtstag eine Sendung mit Mandelhörnchen und stirbt an einer Zyankali-Vergiftung. Alle Kollegen sind sehr betroffen und drängen auf eine rasche Aufklärung. Kriminalinspektor Carl Bruns wird mit dem Fall betraut. Die junge Witwe soll eine Affäre haben und wurde von ihrem Mann misshandelt. Als dann noch anonym, selbst erstellte Anklageschriften gegen den Richter auftauchen, die auf Verfehlungen im Nazi-Deutschland hinweisen, wird Bruns in seinen Ermittlungen stark kontrolliert. Auch privat hat der Inspektor mit Problemen zu kämpfen. Nachdem seine Vermählung mit Anne verschoben wurde, taucht ein Mann auf, der behauptet, dass Annes verschollener Ehemann noch lebt.
Das Cover passt zu dem 1. Teil der Ruhrpott-Saga. Der Titel ist ausgesprochen passend gewählt. Die Protagonisten sind teilweise aus dem Vorgänger-Buch bekannt und ich bin gleich wieder drin in der Handlung. Dieser Kriminalroman hat mich gleich in seinen Bann gezogen und ich musste immer weiter lesen. Die beschriebenen persönlichen Schicksale haben mich sehr berührt. Diese Fortsetzung kann man auch ohne Vorkenntnisse lesen.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Lebensträume

Zwei Leben
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1971 in einem kleinen Dorf in Süddeutschland ist die zeit stehen geblieben.. Roberta ist das einzige Kind ihrer Eltern und somit die zukünftige Hoferbin. Zuvor absolviert sie in der nahe gelegenen Stadt ...

1971 in einem kleinen Dorf in Süddeutschland ist die zeit stehen geblieben.. Roberta ist das einzige Kind ihrer Eltern und somit die zukünftige Hoferbin. Zuvor absolviert sie in der nahe gelegenen Stadt eine Ausbildung zur Schneiderin. Heimlich träumt sie davon, Kleider zu entwerfen und nach Paris zu gehen.. Die Pfarrersfrau Gertrud konnte sich nie richtig in dem Ort heimisch fühlen und ihr Mann wollte die Pfarrstelle auch nur auf Zeit annehmen. Nun ist ihr Sohn Wilhelm fast mit der Schule fertig und verliebt sich in Roberta. Da bekommt Gertrud Gelegenheit, ihren Bruder auf einer zwei monatigen Reise durch Europa zu begleiten.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden sehr genau beschrieben und ich kann mich gut in sie und das Leben zur damaligen Zeit gut hineinversetzen. Als Roberta nach drei Jahren Ausbildung zu Fuß vom Bahnhof zu ihrem Dorf wandert, werden die Dorfbewohner und das Leben geschickt und sehr einfühlsam vorgestellt. Das einfache Landleben und die Arbeit auf dem Hof werden anschaulich und kurzweilig geschildert. Die Konflikte der beiden Frauen regen zum Nachdenken an.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Sturmflutwarnung

Der Winter zaubert Träume am Meer
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In Lütteby in Nordfriesland fehlen zu Weihnachten noch Spendengelder um das Glockenspiel der Kirche instand zu setzen. Lina ist in Sorge, dass sich eine Prophezeiung aus dem 18. Jahrhundert, die eine ...

In Lütteby in Nordfriesland fehlen zu Weihnachten noch Spendengelder um das Glockenspiel der Kirche instand zu setzen. Lina ist in Sorge, dass sich eine Prophezeiung aus dem 18. Jahrhundert, die eine Sturmflut androht, erfüllen könnte. Die Bewohner des kleinen Ortes freuen sich auf das Weihnachtsfest, obgleich einige noch nicht wissen mit wem oder wo sie feiern. Viele persönliche Beziehungen und Zukunftsaussichten sind ungeklärt.
Das Cover und der Titel stimmen auf Weihnachten ein. Da ich die drei Vorgängerbücher dieser Reihe nicht kenne, lerne ich die Protagonisten neu kennen. Da wäre ein Personenregister vielleicht hilfreich gewesen. Die Geschichte wird sehr warmherzig beschrieben und wird zwischendurch von der Legende aus dem 18. Jahrhundert aufgelockert.

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Tod im Schnee

Leise tötet der Schnee
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Ghostwriterin Kea Laverde hat Probleme mit ihrer Fitness und möchte etwas für den Muskelaufbau tun. Als sie in der Physiotherapie-Praxis einen Aushang sieht. Eine Schneeschuhwanderung zu einer Hütte in ...

Ghostwriterin Kea Laverde hat Probleme mit ihrer Fitness und möchte etwas für den Muskelaufbau tun. Als sie in der Physiotherapie-Praxis einen Aushang sieht. Eine Schneeschuhwanderung zu einer Hütte in Tirol. Kurz vor Weihnachten und geeignet für Anfänger. Da, das Wetter umschlägt und hüfthoher Schnee fällt, Strom und Internet ausfallen und der Sessellift nicht fährt, müssen sie sich auf einen längeren Aufenthalt auf der Hütte einrichten. Zusammen mit anderen erfahrenen Skifahrer entwickeln sich nach und nach Konflikte aus der Vergangenheit. Und dann gibt es einen Toten.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Mit einigen Protagonisten tue ich mich schwer und kann mich nur schwer in sie hineindenken. Das Thema, auf einer eingeschlossenen Hütte ist nicht neu und hätte besser umgesetzt werden können. Die Handlung wird einmal aus der Sicht von Kea und dann aus der Sicht von den verschiedenen Personen auf der Hütte erzählt. leider fehlt mir die Spannung.

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Veröffentlicht am 26.10.2024

Zeitreise

Frisch ermittelt: Der Fall Hartnagel
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1958 in einem Kindererholungsheim in Leer. Bei Versteckspielen findet Holger den toten Dr. Rudolf Hartnagel im Gebüsch. Alles deute auf eine Zyankali-Vergiftung hin. In seiner Vergangenheit soll es zu ...

1958 in einem Kindererholungsheim in Leer. Bei Versteckspielen findet Holger den toten Dr. Rudolf Hartnagel im Gebüsch. Alles deute auf eine Zyankali-Vergiftung hin. In seiner Vergangenheit soll es zu Kriegszeiten zu allerhand Verfehlungen gekommen sein, so munkelt man im Heißmangel-Betrieb von Magda Frisch. Von Homosexualität bis zu NS-Euthanasievorwürfen ist so einiges dabei. Kommissar Onnen möchte den Tod als Selbstmord zu den Akten legen, als auch noch die Oberschwester Alma Düster durch Zyankali stirbt.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt zu der damaligen Zeit. Dies ist bereits der 3. Fall um Magda frisch und da ich die Vorgänger-Bücher nicht kenne, ist das Personenregister am Ende sehr hilfreich. Die Enkeltochter Annemieke gefällt mir besonders gut mit ihrer erfrischenden Art und ihrer Bereitschaft sich Undercover im Kinderheim umzusehen. Die erschreckenden Zustände in dem Heim und die damalige Zeit werden sehr authentisch beschrieben. Auch das Leben zur damaligen Zeit mit den Tanzabenden, gemeinsamen Fernsehgucken mit Schnittchen und Gürkchen erinnern mich an meine Kindheit. Die Auflösung und das Motiv sind sehr gut nachvollziehbar und haben mich nachdenklich zurück gelassen.

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