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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

die einzige Überlebende

Final Girls
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Ich hab jetzt bereits einige Bücher von Riley Sager gelesen und muss ehrlich sagen, dass dieses eines der besten ist. Ein packender Pageturner voller Twists und Geheimnisse. Hab es geradezu verschlungen. ...

Ich hab jetzt bereits einige Bücher von Riley Sager gelesen und muss ehrlich sagen, dass dieses eines der besten ist. Ein packender Pageturner voller Twists und Geheimnisse. Hab es geradezu verschlungen.

Die Geschichte baut sich eher langsam auf, entwickelt aber eine absolut packende Atmosphäre voller Verdachtsmomente. Quincey ist eine unzuverlässige Protagonistin, nicht nur aufgrund ihrer Erinnerungslücken, sondern auch, weil sie immer wieder überraschend gewalttätig in ihrer Wut ist. Bin ganz ehrlich, ihr hätte ich absolut alles zugetraut und ihre eigene Geschichte, die sie zu einem Final Girl machte, hat mich super oft stutzen lassen.

In Rückblenden erfährt der Leser, was in jener Nacht geschehen ist, die sie zum Final Girl machte. Die Entwicklung des Handlungsverlaufs wirkt schlüssig geplottet und hat mir gut gefallen. Als ihre Vergangenheit ihre Gegenwart zu infiltrieren droht, muss Quincey erneut um ihr Leben bangen.

Das Buch hat eine super spannende psychologische Komponente. Bei Quincey habe ich abwechselnd Opfer- und Täter-Vibe empfangen, wodurch so so vom Buch gebannt war. ich musste einfach wissen was sie verbirgt. Die Auflösung hatte es ja mal so dermaßen in sich, dass ich immer noch geschockt bin.

Für mich ein großartiger Thriller, der temporeich, spannend und unerwartet ist. Hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

dieses Buch ist so unheimlich

Das Institut
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Bei Stephen King frage ich mich immer wieder, wo der nur seine Inspiration herholt. Dieses Buch ist irgendwie eine Mischung aus Sci-Fi, Fantasy und Thriller. Ich war irgendwie von Beginn an super gepackt, ...

Bei Stephen King frage ich mich immer wieder, wo der nur seine Inspiration herholt. Dieses Buch ist irgendwie eine Mischung aus Sci-Fi, Fantasy und Thriller. Ich war irgendwie von Beginn an super gepackt, obwohl es verhältnismäßig sehr verwirrend ist. Ich hab eine Weile gebraucht herauszufinden, worauf das ganze eigentlich hinauslaufen soll, weil auch die Figuren selbst so wenig wissen. Dass hier ausgerechnet Kinder als Protagonisten herhalten müssen, hat mich zusätzlich geschafft. Absolut perfide und grausig. Da hofft man immer, dass das alles nur Fantasy ist und bleibt.

Das Institut als Handlungsort fand ich toll gewählt, weil es zur beklemmenden Atmosphäre beiträgt. Es ist ein Ort der Angst und des Schreckens, aber auch der Lügen. Die Tests fand ich super unheimlich und grauenhaft zu verfolgen. Es ist vielleicht nicht das brutalste Buch des Autors, aber die Beschreibungen reiches aus, die eigene Fantasy anzukurbeln und das ist meist noch deutlich grausiger als alles, was er schreiben könnte.

Ich habe super schnell eine Beziehung zu den Kindern aufbauen können und ihr Schicksal ist mir super nah gegangen. Als so langsam durchblickte, was hinter allem steckt war ich absolut geschockt und abgestoßen. Ich finde das Buch treibt den Leser schon auch an seine Grenzen, weil es Fragen darüber aufwirft, ob die Handlungen in irgendeiner Weise gerechtfertigt sind.

Ich war super gepackt von der Story. Stellenweise hätte es für meinen Geschmack ein bisschen knackiger sein können und das Ende fand ich tatsächlich nach der ganzen Odyssee ein bisschen enttäuschend.

Hat mir aber unterm Strich wieder gut gefallen und ich glaube ich werde da noch lange dran zu knabbern haben.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Hat mich wieder eiskalt erwischt

Sie wird dich finden
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Und immer wenn ich denke, ich hätte die Krimis von Freida McFadden durchschaut, kommt sie mit einer neuen überraschenden Keule um die Ecke und erwischt mich wieder völlig unerwartet. Mir haben bereits ...

Und immer wenn ich denke, ich hätte die Krimis von Freida McFadden durchschaut, kommt sie mit einer neuen überraschenden Keule um die Ecke und erwischt mich wieder völlig unerwartet. Mir haben bereits die beiden vorherigen Bände richtig gut gefallen, aber auch dieser hier war einfach absolut grandios.

Die Autorin ist meinen Augen Meisterin der falschen Fährten. Ich dachte eigentlich, so langsam könnte in dieser Reihe nichts neues mehr kommen, aber es wird wieder super geheimnisvoll und durchtrieben. Im Vergleich zu den vorherigen Bänden ist einiges an Zeit ins Land gegangen, Millie ist verheiratet und zumindest ein bisschen zur Ruhe gekommen. Diesmal ist sie auch nicht in ihrer Hausmädchen-Rolle unterwegs, sondern spioniert die aufdringliche Nachbarin aus. Die Suspense Momente betreffen da tatsächlich ihren eigenen Ehemann. Diese Wendung fand ich einen netten Kniff, weil es vom bewährten Schema der vergangenen Bücher abweicht.

Beim Erzählstil bleibt sich die Autorin aber treu, der Mord passiert erst spät im Buch und wird hauptsächlich aus der Perspektive des entsprechenden Täters aufgelöst. Die Motive fand ich dieses Mal so ein bisschen fragwürdig und übertrieben. Aber ok, irgendwas musste sich die Autorin halt einfallen lassen, aber der Tathergang irgendwie hinkommt.

Den Spannungsbogen fand ich wieder super, ich war wieder total gebannt von der Story rund um Millie, die Ärger praktisch anzuziehen scheint. Das Buch ist wieder super packend und liest sich klasse weg.
Fand wieder richtig stark, aber man merkt schon, dass es so langsam reicht.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

solider Suspense

Perfect Crime - Wenn niemand dir glaubt
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Ich hab jedes von Claire Douglas Büchern gelesen, weil ich diese Thriller mit starken Frauenfiguren absolut liebe. Dieser hier würde für mich tatsächlich eher unter Suspense Roman fallen, da es zwar einige ...

Ich hab jedes von Claire Douglas Büchern gelesen, weil ich diese Thriller mit starken Frauenfiguren absolut liebe. Dieser hier würde für mich tatsächlich eher unter Suspense Roman fallen, da es zwar einige Verdachtsmomente und eine unsichtbare Bedrohung existieren, die Geschichte aber nicht so richtig den Schritt darüber hinaus schafft.

Die Storyline an sich war solide geplottet, auch wenn das Thema selbst alles andere als neu ist. Trotzdem ist die unterschwellig bedrohliche Atmosphäre hier gut angelegt. Das Thema Geheimnisse hätte für meinen Geschmack deutlich stärker aufgegriffen werden können, denn eigentlich wirkt das gesamte Umfeld von Emilia wie eine absolute Green Flag. Sie ist gefühlt lange Zeit die, die am meisten verheimlicht.

Was ich tatsächlich überraschend und dadurch sehr gelungen fand, waren die Auflösung und das letzte Kapitel, das für mich das stärkste des gesamten Buches war. Da gabs echt nochmal nen absoluten Knaller-Moment. Davon hätte das Buch gerne mehr haben dürfen.

Ansonsten fand ich die Erzählweise diesmal auch sehr cool, ohne hier zu viel verraten zu wollen.
Für mich ist dieser Thriller eher auf der seichteren Seite aber unterm Strich wirklich gut und super kurzweilig. Spannungstechnisch eher im Mittelfeld angesiedelt, aber einfach sehr einnehmend.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Eher slow suspense

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Ein Haus voller Lügner- das hört sich ja erstmal super interessant an? Einfach weil da viel Potential für Twists, Suspense und Überraschungen drin steckt. Tatsächlich läuft die Story aber eher gemächlich ...

Ein Haus voller Lügner- das hört sich ja erstmal super interessant an? Einfach weil da viel Potential für Twists, Suspense und Überraschungen drin steckt. Tatsächlich läuft die Story aber eher gemächlich an und nachdem die Anfangsintention Protagonistin Sloane klar ist, wird das Tempo ziemlich gedrosselt.

Das Buch erinnert ein bisschen an ein Crossover aus der Housemaid-Reihe und A simple favor. Sloane und Violet leben völlig gegensätzliche Leben und gleichzeitig würden sie beide gerne gegen das jeweils andere tauschen. Und so nimmt ein Plan Gestalt an, bei dem man sich als Leser Fragen muss, im wessen Plan es sich da eigentlich handelt.

Die Erzählweise konzentriert sich lange auf Sloanes Sicht, später kommen aber auch Violets und Jays Perspektive dazu, wobei Jay ein passiver Charakter bleibt. Die Erzählweise mochte ich gerne, auch wenn sie natürlich zur Absehbarkeit der Handlung beiträgt.

Insgesamt fehlte für mein Empfinden ein bisschen der Schwung. Dir Idee war gut, der Handlungsverlauf ansprechend, aber großteils vorhersehbar konstruiert. Trotzdem kommt an keiner Stelle echte Spannung auf, es bleibt eher ruhig, unterschwellig brodelnd. Selbst am Ende geht alles sehr reibungslos ineinander über. Das war mir irgendwie zu idealisiert.

Insgesamt nicht schlecht, hab ich aber von anderen Autoren schon packender erzählt gesehen.

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