"Perfecte" Sylvesternacht
Zuerst dauerte es etwas und ich hab mehrfach überlegt aufzuhören mit Lesen. Glücklicherweise war die laute Sylvesternacht, schlafen hätte ich da eh nicht können und da hab ich halt ca. 3/4 des Buches gelesen. ...
Zuerst dauerte es etwas und ich hab mehrfach überlegt aufzuhören mit Lesen. Glücklicherweise war die laute Sylvesternacht, schlafen hätte ich da eh nicht können und da hab ich halt ca. 3/4 des Buches gelesen.
Emilia die erfolgreiche Autorin erlebt negative Szenen aus ihren Krimis, auch aus ihrem neuesten, den nur eine Handvoll Leute bisher kennen. Sie verdächtigt im Prinzip alle und das ist zwar verständlich, verletzt aber die Menschen in ihrem Umfeld.
Also ich hatte einen Psychothriller erwartet und das war irgendwie eine ganz, ganz lighte Version, mit sehr viel Umfeld der Autorin. Mir gefällt das irgendwie, da ich nicht mehr Stephen Kings Thriller lesen kann.
Er hat mich gepackt, weil ich eh nicht schlafen konnte. Ich denke, das war ein perfektes Zusammentreffen zwischen dem Light-Thriller und mir.
Die Charaktere waren so gut beschrieben, fand ich. Und doch hab ich mit der Hauptperson genauso jeden verdächtigt und wäre nie drauf gekommen, wer es wirklich war.
Es fehlte der Grusel, aber ob das an der Übersetzung lag, weiß ich nicht. Jedenfalls würde ich so nicht sagen, dass ich mir die Geschichte oder die Autorin merken kann. Einer der vielen "guten" Krimis, denen man begegnet und die man dann gerne wieder weiter gibt.
Ich kann diesen Krimi all denen empfehlen, die keinen Psychothriller mögen und mit einem guten Krimi, in dem alle verdächtigt sind und das Umfeld all jener, die mit"spielen" ausführlich beschrieben werden.
5 Feensterne