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Veröffentlicht am 26.03.2026

Magische Lebkuchen

Mehl, Magie und Machenschaften
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Das Buch bietet alles, was ich in meiner Jugend mit Begeisterung verschlungen hätte - und auch jetzt noch weiß die Geschichte zu überzeugen. Eine junge und eigentlich gar nicht mutige Heldin wider Willen, ...

Das Buch bietet alles, was ich in meiner Jugend mit Begeisterung verschlungen hätte - und auch jetzt noch weiß die Geschichte zu überzeugen. Eine junge und eigentlich gar nicht mutige Heldin wider Willen, die eigentlich nur in Ruhe backen möchte, ein paar fiese Bösewichte am Hofe der Herzogin, die Arges im Schilde führen und Jagd auf magisch Begabte machen, ein unerschrockener und findiger Gefährte, der Mona zur Seite steht um seine Schwester zu rächen - alle Charaktere sind mit viel Herzblut erdacht worden, und das merkt man. An Mona gefällt mir besonders gut, dass sie anfangs gar nicht mutig ist und auch im Verlauf der Handlung immer wieder betont, dass es eigentlich nicht die Aufgabe einer Vierzehnjährigen sein sollte, das Herzogtum zu retten - und doch stellt sie sich tapfer allen Herausforderungen und gibt ihr Bestes. Und das kann sich letztlich wirklich sehen lassen, und natürlich habe ich Sauerteig Bob und den kleinen Lebkuchenmann sofort ins Herz geschlossen. Eine unglaublich fantasievolle, magische und dabei auch düstere (was ganz nach meinem Geschmack ist) Geschichte die zeigt, dass auch aus kleinen Dingen Großes entstehen kann, wenn man sich traut. Uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Girl Power

Tödliche Freundinnen
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Mein erster Eindruck: das Buch hat einfach Spaß gemacht. Es war eine Mischung aus abgedrehtem Revenge-Thriller, B-Movie und tougher Girl Power, in der die Frauen eindeutig das Sagen und vor allem den Grips ...

Mein erster Eindruck: das Buch hat einfach Spaß gemacht. Es war eine Mischung aus abgedrehtem Revenge-Thriller, B-Movie und tougher Girl Power, in der die Frauen eindeutig das Sagen und vor allem den Grips haben, während die Männer, ganz ehrlich gesagt, durchweg wie Idioten dastehen. Das ist durchaus witzig (ich sag nur Aufmarsch der Pfauen), kommt aber immer wieder auch sehr überzogen rüber. Und das ist für mich auch der Schwachpunkt: vieles war in der geballten Kombination einfach unglaubwürdig, und insgesamt wurden so viele Zufälle und konstruierte Zusammenhänge in die Story hineingepackt, dass es mir einfach ein bisschen zu viel war und die Ernsthaftigkeit flöten ging. Auch die (Re)Aktionen von Mel und Chloe wurden zwar halbwegs plausibel begründet, konnte ich selbst aber oft nicht nachvollziehen. Aber ohne die vielen Geheimnisse hätte es auch keine Handlung geben können, also nehme ich das mal so hin. Trotzdem blieb der Eindruck, dass hie zu viel gewollt wurde und die Autorin sich nicht so recht entscheiden konnte, ob dies nun eine dramatische Liebesgeschichte, ein durchgeknallter Rachetrip oder ein knallharter Thriller werden sollte. Als B-Movie wäre die Geschichte das perfekte anderthalb-Stunden-Popcorn-Unterhaltungsprogramm zum Abschalten. Als Buch ist sie immer noch äusserst unterhaltsam, aber auf die längere Lesedauer auch ein bisschen anstrengend.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Reise durch die Erinnerungen

Die Geister von La Spezia
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Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen und ich hatte mich auf eine spannende und fantastische Reise durch die Erinnerungen von Mary Shelley gefreut. Leider war der Mittelteil dann sehr dröge und ...

Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen und ich hatte mich auf eine spannende und fantastische Reise durch die Erinnerungen von Mary Shelley gefreut. Leider war der Mittelteil dann sehr dröge und es schien nicht viel mehr zu passieren, als dass die illustre Gesellschaft rund um Lord Byron inklusive der Shelleys mal hier, mal da in Italien residierte, Phrasen schwang und ansonsten diversen Lastern fröhnte. Pat als Beobachterin war immer dabei, und ab und zu wurde auch die Technik hinter ihrem Eintauchen in die Gedanken der Personen angesprochen, aber so richtig umfassend erklärt wurde es für meinen Geschmack nicht. So blieb das ganze immer etwas vage und geheimnisvoll, abgesehen davon dass ich die vielen Sprünge durch Zeit und Erinnerung sehr unruhig und abrupt fand. Erst gegen Ende, nach ca. 80%, nahm die Handlung dann - endlich - Fahrt auf und es wurde sogar richtig spannend. Zugegebenermaßen habe ich der Einbindung von Mary Shelleys Meisterwerk von Anfang an wohl zu sehr entgegengefiebert, auch wenn diese nicht explizit als Thema genannt wird. Nun ja, wie der Autor schreibt hat er sich an vielen tatsächlichen Begebenheiten orientiert, aber abgesehen von den klangvollen Persönlichkeiten geben die leider nicht allzu viel her. Erst als er seine eigene Fantasie ins Spiel bringt, gelingt es ihm aus der nicht allzu spannenden Vergangenheit eine doch noch faszinierende und düstere Geschichte zu weben, wie ich sie mir für das ganze Buch gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Für mich leider eine Enttäuschung

Das White Octopus Hotel
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Eigentlich klang die Zusammenfassung total vielversprechend, und auch der klare Schreibstil (Leseprobe) hat mich sofort gefesselt. Leider wurde das Buch aber mit jeder Seite, die ich las, uninteressanter ...

Eigentlich klang die Zusammenfassung total vielversprechend, und auch der klare Schreibstil (Leseprobe) hat mich sofort gefesselt. Leider wurde das Buch aber mit jeder Seite, die ich las, uninteressanter für mich und ich fand einfach keinen Zugang zu den Charakteren und zur Handlung. Eve Shaw fand ich oft sehr herablassend und unfreundlich und konnte ihre (Re-)Aktionen oft nicht nachvollziehen. Die Idee rund um das Hotel und die magischen Objekte fand ich zwar faszinierend, aber die Umsetzung war mir irgendwann zu planlos und ich stolperte durch das Geschehen, ohne es recht zu erfassen. Die Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen, die Eve im Hotel durchlebt, waren zwar spannend, wirkten aber auf mich zu sprunghaft und letztlich nicht rund. Inzwischen glaube ich, dass Zeitreisen einfach nicht mein Genre sind, da ich hier häufiger meine Probleme habe, auch wenn ich es schlecht in Worte fassen kann. Zumeist hadere ich mit der Logik, aber hier hat mich auch einfach das Geschehen aussen vor gelassen. Fazit: konnte mich leider gar nicht fesseln, aber das nehme ich in diesem Fall mal persönlich.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Anders gut

Prinzessin der tausend Diebe – Chosen
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Im zweiten Band der Prinzessin der tausend Diebe geht es um Soras Schwester Jia. Jia reist in die Vergangenheit, um den Angriff der Monster und dessen tödlichen Ausgang zu verhindern. Somit wird hier eine ...

Im zweiten Band der Prinzessin der tausend Diebe geht es um Soras Schwester Jia. Jia reist in die Vergangenheit, um den Angriff der Monster und dessen tödlichen Ausgang zu verhindern. Somit wird hier eine völlig andere Geschichte erzählt, die aber dennoch auch vertraut wirkt. Die Themen Zeitreise und der Ursprung und das Auftauchen der Monster werden hier sehr spannend in Szene gesetzt, aber das Hauptaugenmerk liegt wohl auf der Entwicklung von Jia. War sie am Anfang von Band eins noch die verhasste Schwester, hat sich das am Ende gewandelt - und jetzt wird Jia regelrecht menschlich und entwickelt echte Gefühle, die nicht nur sie selbst verwirren. Auch wenn mir manche Momente zu gefühlsduselig waren, haben die spannende Handlung und die action-geladenen Kämpfe diese kleinen Schwächen wieder wett gemacht. Und auch wenn mir das Ende zu happy und kitschig war, hat mich das Buch doch wieder sehr begeistert entlassen. Fazit: nicht ganz so rund wie Band eins, aber dafür ganz anders und wieder voller faszinierender Wendungen.

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