Mässiger Horror
REMBei diesem Buch hat mich alleine das Wort Horror neugierig gemacht, das Autorenteam kannte ich bisher nur dem Namen nach. Der Klappentext klang dann auch ziemlich verheißungsvoll, und so stürzte ich mich ...
Bei diesem Buch hat mich alleine das Wort Horror neugierig gemacht, das Autorenteam kannte ich bisher nur dem Namen nach. Der Klappentext klang dann auch ziemlich verheißungsvoll, und so stürzte ich mich mit Alysee in die Suche nach ihrer Vergangenheit und dem Rätsel um den tödlichen REM-Schlaf. Die erste Hälfte des Buches war leider weder spannend und schon gar nicht gruselig - wo blieb denn da der Horror? Erst in der zweiten Hälfte wurde es dann blutig und fast ein bisschen unheimlich, allerdings wirkte es mehr so, als würden hier verschiedene Stationen perverser Mordszenarien abgehakt werden. Zu diesem Zweck wurden auch gleich drei zufällig dazugekommene "Mitstreiter" als Kanonenfutter verbraten. Die eigentliche Geschichte, was es denn nun mit REM auf sich hat, wieso Alysee bloß nicht träumen darf und ob es eine Heilung gibt - das wurde häppchenweise serviert und gefiel mir streckenweise sogar richtig gut und selbst die Auflösung war nicht schlecht, auch wenn ich noch hadere ob ich sie passend oder übertrieben abgehoben finde. Insgesamt habe ich mich gut unterhalten, war aber weder gefesselt noch schockiert, dafür kamen die Horrorszenen für meinen Geschmack zu sehr von der Stange. Während mich die Grundidee durchaus überzeugen konnte, war mir die Umsetzung etwas zu sehr effektheischender Mainstream.