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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2024

Sehr schön, vor allem für echte Fans ein absolut schönes Geschenk

Ein magisches Jahr mit Harry Potter
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Ich bin Harry Potter Fan und hab das Buch selbst geschenkt bekommen. Es ist, wie eigentlich alle Sonderausgaben vom Carlsen Verlag, sehr hochwertig verarbeitet. Ein schönes schweres Hardcover mit dickem ...

Ich bin Harry Potter Fan und hab das Buch selbst geschenkt bekommen. Es ist, wie eigentlich alle Sonderausgaben vom Carlsen Verlag, sehr hochwertig verarbeitet. Ein schönes schweres Hardcover mit dickem Papier und Lesebändchen. Das Buch soll wie eine Art Kalender verstanden werden, für jedes Datum gibt es einen kurzen Auszug aus einem der Harry Potter Bücher- immer mit passendem Verweis wo genau diese Passage zu finden ist.

Die Zitate passen schon zu den Monaten denen sie zugeordnet sind, wobei ich das jetzt nicht bei jedem Zitat mit Sicherheit sagen könnte, in welchem Monat die entsprechende Szene gespielt hat. Manchmal fand ich die Zitate reichlich allgemein gewählt, zum Beispiel den. 1. Dezember „Eines Morgens Mitte Dezember wachte Hogwarts auf und sah sich ellendick in Schnee gehüllt“.

Besonders schön fand ich hauptsächlich die vielen liebevollen Illustrationen, die nicht nur toll zu den gewählten Texten passten, sondern das Buch auch toll zum Durchblättern machen. Denn ob ich wirklich ein Jahr lang jeden Tag nur 2-3 Zeilen lesen würde, wage zu bezweifeln. Aber ich schlage gerne ab und zu mal einfach das tagesaktuelle Zitat nach und blättere ausgehend davon durch die Seiten.

Als Geschenk für einen echten Fan ist dieses Buch sicher eine schöne Idee und Ergänzung zur Potter-Sammlung, bietet aber ansonsten eher wenig Mehrwert und für mich hätten die Passagen teilweise gerne länger sein können. Besonders gut haben mir die besonderen Tage, wie Geburts- und Todestage bekannter Figuren gefallen, eben weil auch die zugehörigen Texte gefühlt spezifischer ausgewählt waren.

Alles in allem habe ich mich über dieses Buch sehr gefreut, es ist toll zum Blättern und Stöbern.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Coole Drachen-Fantasy

Burning Crown
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Drachen sind ja grade wieder mächtig im Kommen was Fantasy-Bücher angeht und ein bisschen hatte ich Angst, ob das alles der gleich Einheitsbrei werden würde. Aber da ich Fantasy von Marie Niehoff bisher ...

Drachen sind ja grade wieder mächtig im Kommen was Fantasy-Bücher angeht und ein bisschen hatte ich Angst, ob das alles der gleich Einheitsbrei werden würde. Aber da ich Fantasy von Marie Niehoff bisher echt grandios fand, wollte ich ihr Buch unbedingt lesen. Und der hat es mir direkt richtig angetan. Kann die Folgebände kaum erwarten.

Zum Inhalt: eine Beziehung zwischen Reitern und Drachenwandlern ist streng untersagt, weshalb Yessa und ihre Schwester auf einem schmalen Grad wandeln, als sie sich aneinander binden. Doch als Livia im Einsatz umkommt und Yessa an Cassim bindet, setzt das eine völlig neue Art der Bindung frei, der sich beide nicht entziehen können.

Ich mochte das Fanatsykonzept richtig gerne und auch wenn das Worldbuilding bisher eher rudimentär ist, wurden hier ein paar nette Grundsteine gelegt. Es wird hier schon einiges zur vorherrschenden Magie, den Fähigkeiten der Drachen und Reiter, sowie dem Zusammenspiel beider angedeutet, was vermutlich in den Folgebänden noch vertieft wird.

Im Vordergrund stand für mich in diesem Band, dass die beiden Protagonisten detailreich gezeichnet wurden. Ich war direkt Fan von Yessa und auch wenn Cassim sich anfangs unnahbar und kühl gab, ist auch er mir ans Herz gewachsen. Es verbirgt sich noch einiges an Geheimnissen in ihren Geschichten, was mir gut gefällt, weil es dadurch kontinuierlich etwas zu entdecken gab.

Die Geschichte war viel zu schnell vorbei und ich wäre gerne noch länger in der Story verweilt. Der Auftaktband ist auf jeden Fall sehr gelungen und macht Lust auf die Fortsetzungen

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Neue Schicksale aus dem Graphischen Viertel

Das Haus der Bücher und Schatten
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Ich bin großer Fan der Bücher von Kai Meyer, die sich immer irgendwie um Bücher und das Graphische Viertel von Leipzig drehen. „Das Haus der Bücher und Schatten“ war daher ein absolutes Must-Read für mich. ...

Ich bin großer Fan der Bücher von Kai Meyer, die sich immer irgendwie um Bücher und das Graphische Viertel von Leipzig drehen. „Das Haus der Bücher und Schatten“ war daher ein absolutes Must-Read für mich. Und obwohl ich Okkultismus thematisch immer super interessant und spannend finde, haben mich dessen Verstrickungen innerhalb der Geschichte diesmal nicht so ganz abgeholt.

Zum Inhalt: Leipzig 1933, Ex-Kommissar Frey, der aufgrund nicht vorhandener Regimetreue von den Nazis entlassen wurde, rettet einem jungen Mädchen das Leben, nur um sie am nächsten Tag tot aufzufinden. Ihr Fall lässt ihn nicht los und für ihn ins Baltikum zu einem weiteren mysteriösen Mordfall.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, wobei eine in der 1930er Jahren in Deutschland und die andere 1913 in Livland spielt. Den Handlungsstrang rund um den ominösen Autor Aschenbrand und das abgelegene Anwesen hat mir richtig gut gefallen und war durchaus atmosphärisch und mysteriös angelegt. Es wird bis zum Schluss nicht klar, wie dies mit der Handlung 1933 in Verbindung steht.

Den Mord im Graphischen Viertel fand ich dagegen ganz schön unübersichtlich in Anbetracht des politischen Ermittlungsansatzes. Ich mochte es zwar, wie integer Frey war, aber wie er sich da gefühlt im Alleinkampf gegen unterschiedliche Feinde durchschlägt, war nicht ganz so mein Geschmack. Auch die okkulten Anbahnungen haben für mich nicht so ganz in den Kontext der Geschichte gepasst.

Ich bin einfach diesmal nicht so richtig in die Geschichte reingekommen. Der literarische Hintergrund in Verbindung mit einem Kriminalfall hat mir an sich schon gefallen, aber die Geschichte hat mich einfach nicht mitgerissen und war für mich dadurch zwischendurch immer mal ein bisschen langatmig.

Das Buch kam für mich nicht an die ersten zwei Bände heran

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Eine rührende Geschichte

Das Buch der neuen Anfänge
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Sally Page schreibt einfach Bücher, die mir das Pipi in die Augen treiben und von denen ich nicht wusste, dass ich sie brauche bis ich sie dann lese. Dies hier ist ein wunderschönes Buch über Neuanfänge, ...

Sally Page schreibt einfach Bücher, die mir das Pipi in die Augen treiben und von denen ich nicht wusste, dass ich sie brauche bis ich sie dann lese. Dies hier ist ein wunderschönes Buch über Neuanfänge, Fremde die zu Freunden werden und darüber, dass es nicht schlimm es, sich auch mal verloren zu fühlen- man findet sich wieder.

Zum Inhalt: Jo führt ein sehr beschauliches Leben ohne viel Aufregung. Doch dann trennt sich ihr Freund von ihr und ihr Onkel wird krank, sodass er einen Schreibwarenladen nicht mehr führen kann. Kurzerhand springt Jo ein und findet nicht nur gefallen an der neuen Umgebung, sondern auch neue Freundschaften und zurück zu sich selbst.

Sally Page ist für mich eine dieser Autorinnen, die vor allem durch die wundervoll gezeichneten Charaktere glänzen- ein bisschen ab der Norm, aber mit ganz viel Herz und einer angenehmen Prise Humor. So auch hier wieder. Das Buch strotzt nur so vor liebenswerten Charakteren mit bewegenden Lebensgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Was ich total geliebt habe waren auch die Recherchen zum Friedhof und den Persönlichkeiten, die dort begraben liegen, sowie die fiktiven Begegnungen, die Jo, Ruth und Malcolm ersinnen. Auch mich hat das irgendwie total gecatcht, weil es eine schrullige wie poetische Idee war.

Dieses Gefühl allein und fremd zu sein, etwas unwiederbringlich verloren zu haben oder eine Chance verpasst zu haben kennt vermutlich jeder. Auch bei mir hat das Buch thematisch da eine Saite zum Schwingen gebracht, sodass ich mein Herz recht fix an diese Geschichte gehangen habe.
Eine wunderschöne, herzliche Geschichte darüber, dass es nie zu spät für Neuanfänge und neue Freundschaften ist

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Veröffentlicht am 03.11.2024

So viel mehr als Drachen

Ich fürchte, Ihr habt Drachen
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Ich habe noch nichts von Peter S. Beagle gelesen, kenne aber die Verfilmung des letzten Einhorns, das sich zwischen Heldensaga und Fantasy bewegt und durch die wundervoll gezeichneten Figuren besticht. ...

Ich habe noch nichts von Peter S. Beagle gelesen, kenne aber die Verfilmung des letzten Einhorns, das sich zwischen Heldensaga und Fantasy bewegt und durch die wundervoll gezeichneten Figuren besticht. „Ich fürchte ihr habt Drachen“ reiht sich in da in Sachen Figuren wunderbar ein, die Story selbst hat mich streckenweise aber ein bisschen verloren.

Zum Inhalt: Prinzessin Cerise von Bellemontagne soll heiraten. Und sucht sich dafür ausgerechnet den Kronprinzen von Corvinia aus. Doch der muss erst Abenteuer erleben und ein Held werden und sowieso hat das Schloss ein Drachenproblem, das zuerst behoben werden muss. Und zu kommt es, dass eine Prinzessin, ein Held in Ausbildung und ein Drachenfänger losziehen, um Abenteuer zu bestreiten.

Ich fand den Einstieg in die Geschichte eigentlich ganz wunderbar und schnell wurden auch die Hauptcharaktere eingeführt. Dafür, dass die Drachen titelgebend sind, standen sie für meinen Geschmack lange eher neben dem Platz, wo ein riesiges Theater um die Vermählung von Prinzessin Cerise gemacht wurde. Sie selbst, der angehende Held und Kronprinz, sowie der Drachenbezwinger gaben aber auch ein ganz wunderbares und amüsantes Gespann ab und sorgen für viel Unterhaltung in absolut köstlichen Dialogen.

Nun zur Heldentat selbst: diese ist überraschend anders angelegt, auch wenn natürlich mit den gängigen Klischees gespielt wird. Für mich gab es allerdings nicht so richtig einen Spannungsbogen und das Ende kam dann doch recht kurz. Ich hab beim Lesen immer wieder geschwankt zwischen höchst unterhaltsamen Momenten und eher langatmigen Passagen.

Insgesamt ist es ein ganz nettes Märchen für Erwachsene und vor allem Roberts Drachenmeister-Gabe war durchaus spannend und faszinierend zu verfolgen.

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