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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2018

Überraschend tiefgründig

Him - Mit ihm allein
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Die Protagonisten und ihre Geschichte
Jamie Canning und Ryan Wesley kennen sich bereits seit sie in ihrer Teenie-Zeit Sommer für Sommer gemeinsam in einem Eishockey-Camp verbracht haben. Schon damals fühlte ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte
Jamie Canning und Ryan Wesley kennen sich bereits seit sie in ihrer Teenie-Zeit Sommer für Sommer gemeinsam in einem Eishockey-Camp verbracht haben. Schon damals fühlte Wes sich zu Jamie hingezogen. Mit einer dummen Wette hat er die Freundschaft aber aufs Spiel gesetzt und dann den Kontakt abgebrochen.

Zwischenzeitlich haben die beiden die 20 überschritten, spielen für verschiedene College-Mannschaften und stehen beide auf dem Sprung in Profi-Teams. Als sie für einen Sommer als Trainer in ihr altes Eishockey-Camp zurückkehren, sind sie bereit, ihre Freundschaft wieder aufzufrischen. Doch während Wes sich Jamie gegenüber in Zurückhaltung übt, wird Jamie klar, dass seine Gefühle weit über Freundschaft hinaus gehen.

Meine Gedanken zum Buch


Ich gehe davon aus, dass ich nicht zuviel verrate, wenn ich schreibe, dass die beiden Protagonisten eine Beziehung miteinander eingehen. Ehrlich gesagt hatte ich Befürchtungen, dass das auf der Schiene laufen wird, dass Jamie plötzlich merkt, dass er gar nicht auf Frauen sondern auf Männer steht. Aber meine Bedenken haben sich schnell zerstreut, denn das Autoren-Duo hat das anders und sehr gut umgesetzt.

Der Roman behandelt nicht nur die Liebe zwischen den beiden Männern, sondern auch ganz wesentliche Probleme. Jamie und Wes halten ihre Beziehung bedeckt, nicht, weil sie nicht zueinander stehen, sondern weil ihnen beiden klar ist, dass sie überall auf Intoleranz stoßen könnten.

Was passiert, wenn ihre Schüler sie zusammen sehen, wie reagieren die Eltern, wird es Konsequenzen haben für den Leiter des Eishockey-Teams, kommen Jamies Eltern besser damit klar, dass er einen Mann liebt, als das bei Wes Eltern der Fall war und nicht zuletzt: was passiert, wenn sie in die Profis-Teams wechseln und im Licht der Öffentlichkeit stehen, wie reagiert die Vereinsführung, wie die Team-Mitglieder? Diese Fragen beschäftigen die Protagonisten immer und immer wieder. Gleichzeitig frage ich mich, wie stark ihre Liebe sein kann und wie weit sie bereit sind zu gehen.

„Him“ sehr gefühlvoll, überraschend tiefgründig und kurzweilig. Hinweis meinerseits: das Buch enthält detaillierte erotische Szenen, das sollte jedem Leser vorher klar sein. Ich habe mich Mit Jamie und Wes zu jeder Zeit wohl gefühlt

Veröffentlicht am 09.12.2018

Hat mich aufgewühlt und bewegt und es hat mich von den Socken gehauen

Das Lied der Wächter - Das Erwachen
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Der Protagonist und seine Geschichte
Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.

Erst ...

Der Protagonist und seine Geschichte
Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.

Erst an seinem 16. Geburtstag erfährt er, dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nicht mehr zurückgekehrt sind und dass die Frau, die er bisher für seine Mutter hielt, in Wirklichkeit seine Tante ist.

Er macht sich auf Spurensuche und findet heraus, dass die Regierung ein falsches Spiel spielt, denn es gibt sehr wohl noch Menschen hinter dem Zaun. Er muss wissen, ob seine Eltern noch leben und dringt in die Sperrzone ein. Dort stößt er auf eine unheimliche Kraft, die alles Lebendige gefährdet, was sich jenseits des Zaunes befindet.

Meine Gedanken zum Buch
Die Geschichte startet mit der Wanderung von Felix Eltern, mit seltsamen Vorkommnissen und Wetterkapriolen, der „Vorspann“ endet mit dem Eintritt der Katastrophe, so dass auch der Leser nicht weiß, wie und ob es mit den beiden weiterging. Es folgt der Sprung zu Felix, der zunächst nur etwas über seine Eltern erfahren möchte und dann immer tiefer hinein gezogen wird in die Recherchen seines Onkels und einer Gruppe, die vor 16 Jahren Menschen hinter dem Zaun verloren haben und fest daran glauben, dass es dort noch Leben gibt

Auf der Buchmesse hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen Lesern auszutauschen und wir haben darüber gesprochen, in welches Genre wir den Roman einordnen würden.

Es ist für mich kein typischer Fantasy-Roman, eher mystisch und vor allem spannend und zwar so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen wollte. Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet wie der Schwarzwald zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich am Rand des Südschwarzwalds aufgewachsen bin und die Strecke, die Felix in diesem ersten Teil der Trilogie zurücklegt, gedanklich verfolgen konnte.

Das Leben der Menschen, die noch im Schwarzwald leben, wurde um Jahrzehnte zurück gesetzt, sie mussten sich Gedanken darüber machen, wie man kocht und Lebensmittel kühlt, wie macht man Feuer, Licht, was isst man. Das hat dem Schwarzwald etwas Ursprüngliches zurück gegeben. Ich fand das aber so interessant, weil die Menschen zu dem Zeitpunkt die Elektrizität schon kannten und zu diesem Bekannten dann eben Alternativen suchen mussten.

Der Autor erzählt hier eine Geschichte über die Folgen einer Atomkatastrophe, die – so unglaublich sie auch klingen mag – durchaus vorstellbar ist. Natürlich muss man als Leser dieses Buches bereit sein, sich auf das mystische, diese unheimliche Kraft, einzulassen. Sie ist immer wieder da und doch streift Thomas Erle die Thematik nur und klärt nicht auf, was dahinter steckt, so dass ich am Ende fasziniert zurückgeblieben bin und natürlich wissen wollte, wie es weitergeht.

„Das Erwachen“ hat mich aufgewühlt und bewegt und es hat mich von den Socken gehauen. Ich bin sehr gespannt, was in der Trilogie um „Das Lied der Wächter“ noch passiert und ich hoffe so sehr, dass Thomas Erle das Niveau dieses ersten Teils halten kann.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Hervorragend gelungen

Oxen. Gefrorene Flammen
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Der Protagonist und seine Geschichte
Der hochdekorierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und hat sieben immer wiederkehrende Alpträume.

In Band 1 hat er sich ...

Der Protagonist und seine Geschichte
Der hochdekorierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und hat sieben immer wiederkehrende Alpträume.

In Band 1 hat er sich in der Einsamkeit der dänischen Wälder verkrochen um seinen Frieden zu finden. Doch als er bei einem seiner Streifzüge auf einen Toten stößt, gerät er in die Schusslinie von Polizei und Geheimdienst. Gezwungenermaßen arbeitet er mit der Agentin Margrethe Franck zusammen und kann sich von den Anschuldigungen entlasten. In diesem Zusammenhang kommen die beiden auf die Spur des Danehofes, einer Art mittelalterlichem Parlament, das es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte. Am Ende von Band 1 übergibt Oxen dem Historiker Malte Bulbjerg, der über den Danehof recherchiert, verschiedene Unterlagen. Danach verschwindet er wieder spurlos.

In Band 2 arbeitet Niels Oxen unter falschem Namen bei einem Fischzüchter in der Abgeschiedenheit Jütlands. Ohne Anschluss an die Zivilisation hört er zunächst nichts darüber, dass Malte Bulbjerg ermordet wurde. Als die Fischzucht überfallen wird, flüchtet Oxen zu Margrethe Franck. Die beiden recherchieren gemeinsam mit Franck Vorgesetzten Axel Mosmann und dessen Neffen Christian Sonne erneut gegen den Danehof, doch dann stellt man ihnen eine Falle. Franck, Mosmann und Sonne verlieren ihre Jobs bei Geheimdienst und Polizei, Niels Oxen kann mit einem Boot fliehen und wird zum Ende des zweiten Bandes in die Luft gesprengt.

Dass Niels Oxen den Anschlag überlebt hat, hat Oxen einer Ärztin zu verdanken, die ihn in den schwedischen Schären aus dem Wasser gezogen und gesund gepflegt hat. Als er sich fit genug fühlt, macht er sich in Band 3 auf den Weg zurück nach Dänemark und hat dabei nur ein Ziel vor Augen: Er will den Danehof zu Fall bringen, damit er rehabilitiert wird und wieder Kontakt zu seinem Sohn aufnehmen kann. Unterstützt wird er dabei von den Menschen, die auch schon beim letzten Kampf gegen den Danehof an seiner Seite standen.

Meine Gedanken zum Buch
Jens Henrik Jensen hat sich für ungewöhnliche Protagonisten entschieden. Während Oxen psychische Probleme aus dem Krieg mit nach Hause gebracht hat, hat Margrethe Franck mit einer körperlichen Einschränkung zu kämpfen, die sie sich ebenfalls im Einsatz zugezogen hat. In einem Interview hat Jens Henrik Jensen erzählt, dass er Oxen bewusst so dargestellt hat, dass man erst zur Mitte des ersten Bandes mit ihm warm wird. Das kann ich bestätigen, anfangs war er mir suspekt, doch von Seite zu Seite ist er mir mehr ans Herz gewachsen.

Jens Henrik Jensen hat in seiner Trilogie wahre Ereignisse um den Einsatz dänischer Soldaten im Balkankrieg thematisiert. Auch hierzu hat sich der Autor in einem Interview geäußert. Er bezeichnet den Balkankrieg als schwarzes Kapitel der europäischen Geschichte, das in Vergessenheit geraten ist. Und wenn ich ehrlich bin, muss ich ihm recht geben, die Kenntnisse und Erinnerungen an die Kriege in Ex-Jugoslawien sind mir lange nicht mehr so präsent wie 9/11, Enduring Freedom oder der Golfkrieg. Jensen möchte nicht nur gute Geschichten schreiben, sondern auch wesentliche Geschichten erzählen und das ist ihm mit dieser Trilogie auf jeden Fall gelungen.

Im Mittelpunkt des dritten Bandes steht wieder der Kampf gegen den Danehof, eine Art Schattenregierung, die das Land aus dem Hintergrund lenkt. Erneut konnte mich der Autor mit Wendungen überraschen, die ich überhaupt nicht erwartet hatte. Sehr gelungen fand ich die Darstellung der starken Charaktere Franck und Mosmann und auch des zögerlichen Christian Sonne, die trotz des Verlusts ihres alten Lebens erneut bereit sind, an Oxens Seite in den Kampf zu ziehen.

Ich muss zugeben, ich hatte nicht erwartet, dass Mosmann sich als Strippenzieher erweist. Einige seiner Handlungen waren für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, mehr als einmal wurde er für mich zum Anti-Held, doch er hat immer das große Ganze im Blick und taktiert in alle Richtungen.

Band 2 hatte mich nicht so überzeugen können wie Band 1, doch dieser dritte Band ist erneut hervorragend gelungen. Ich bin zwar der Meinung, dass die Geschichte von Niels Oxen noch nicht fertig erzählt ist – und Jens Henrik Jensen hat bereits 2017 angekündigt, dass er weiter schreiben wird, da ihm Niels Oxen über die Jahre ans Herz gewachsen sei – doch die Trilogie hat einen runden Abschluss gefunden.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Ein toller Sommerroman

Herz und Tal
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Die Protagonisten und ihre Geschichte
Nachdem die Ärztin Emilia Jonasson herausgefunden hat, dass ihr Liebhaber verheiratet ist, verlässt sie recht überstürzt ihre Heimat und zieht von Norddeutschland ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte
Nachdem die Ärztin Emilia Jonasson herausgefunden hat, dass ihr Liebhaber verheiratet ist, verlässt sie recht überstürzt ihre Heimat und zieht von Norddeutschland in den Chiemgau. Sie freundet sich schnell mit ihrer Pensionswirtin Theresa Leitner an, doch dass deren mutmasslicher Ehemann Max mit ihr flirtet, macht sie wütend und lässt sie zu Max auf Distanz gehen, obwohl ihr Herz eine ganz andere Sprache spricht.

Max hat als Polizist in München gearbeitet und kehrt nun in seine Heimat zurück, um künftig dort Dienst zu tun. Nachdem Emilia endlich klar wird, dass Max nicht etwa Theresas Mann, sondern ihr Zwillingsbruder ist, nähern sich die beiden an. Doch auch Max hat eine Vergangenheit und die holt ihn ein.

Meine Gedanken zum Buch
„Landliebe“ von Jana Lukas hatte mir richtig gut gefallen und deswegen war für mich klar, dass ich auch unbedingt „Herz und Tal“ lesen wollte.

Jedes Kapitel wird von witzigen Notrufen eingeleitet, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben und egal, wie skurril der Notruf auch klingt, die entsprechenden Ereignisse, die zum Notruf geführt haben, sind hinterher immer Teil der Geschichte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen.

Der Schauplatz im Chiemgau ist natürlich eine hervorragende Vorlage für tolle bildhafte Beschreibungen der Landschaft. Aber Jana Lukas hat sich nicht nur einen tollen Schauplatz ausgesucht, sie hat auch sehr sympathische Haupt- und Nebenfiguren geschaffen. Neben Theresa und Max leben auch ihr gemeinsamer bester Freund seit Kindertagen und ihr Vater auf dem Kastanienhof, eine kleine, eingeschworene Gemeinschaft, die mich begeistern konnte.

Etwas ins Stocken bin ich geraten, wenn Theresa und Max in Gedanken miteinander kommuniziert haben. Sicherlich haben sie als Zwillinge eine ganz besondere Verbindung zueinander und dass der eine merkt, was der andere denkt oder fühlt, ist für mich durchaus plausibel. Aber dass sie nicht nur einzelne Gedanken austauschen, sondern trotz räumlicher Distanz ganze Gespräche führen oder, im Umkehrfall, den anderen bewusst aus den eigenen Gedanken ausschließen, damit derjenige nicht „lesen“ kann, was im Kopf des anderen vorgeht, das war mir zu unrealistisch.

„Herz und Tal“ ist ein toller Sommerroman, sicherlich ist vieles vorhersehbar, aber für mich zählt, dass mich die gefühlvolle Geschichte fesseln und gut unterhalten konnte.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit

Warum ich trotzdem an Happy Ends glaube
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Die Protagonistin und ihre Geschichte
Emma de Tessent ist 30 Jahre alt, hat einen Masterabschluss und ist dennoch die ewige Praktikantin bei Fairmont, einer Filmproduktion in Rom. Anstatt des erhofften ...

Die Protagonistin und ihre Geschichte
Emma de Tessent ist 30 Jahre alt, hat einen Masterabschluss und ist dennoch die ewige Praktikantin bei Fairmont, einer Filmproduktion in Rom. Anstatt des erhofften unbefristeten Anstellungsvertrages fällt sie den Einsparungen ihres Arbeitgebers zum Opfer. Damit gerät auch der Traum von einer wunderschönen Villa, die es ihr angetan hat, in weite Ferne. Nachdem sie sich bei der Konkurrenzfirma Waldau beworben hat und von Filmproduzent Scalzi kaltschnäuzig abserviert wurde, sieht sie ihre einzige Chance darin, den Autor Tameyoshi Tessai dazu zu bringen, ihr die Filmrechte für seinen Bestseller anzuvertrauen, doch der denkt nicht einmal daran.

Trotz allem ist Emma nicht bereit, sich vom Leben in die Knie zwingen zu lassen, sie nimmt einen Aushilfsjob als Näherin in einer Kinderboutique an und blickt nach vorne …


Meine Gedanken zum Buch
Alessia Gazzola hat mehrere Handlungsstränge entwickelt, die alle bei Emma zusammen laufen. Da wäre zunächst ihre Arbeit und ihrer Suche nach einer neuen Anstellung und ihre Ausbildung als Näherin. Der Begriff der „wackeren Praktikantin“ zieht sich durch den ganzen Roman. Dann geht es um ihre freundschaftliche Beziehung zum Autor Tameyoshi Tessai, der eng mit ihrer Familiengeschichte verknüpft ist. Auch gibt es einen Liebhaber, der aber verheiratet ist und sie zugunsten seiner Frau verlässt. In einer Nebengeschichte lernen wir außerdem Emmas Schwester und deren Mann kennen, der sich als „schrecklicher Schwager“ durch das Buch schleicht.

Obwohl hier mehrere kleine Geschichten um Emma parallel ablaufen, hatte ich nicht das Gefühl, dass der Roman damit überfrachtet ist. Lediglich die Geschichte um Emmas Schwester und den „schrecklichen Schwager“ fand ich überflüssig, diesen Handlungsstrang hätte es nicht gebraucht.

Emma ist im Grunde eine starke Protagonistin, die sich trotz aller Widrigkeiten den Optimismus bewahrt hat. Das hat mir sehr gut gefallen.

Der Roman würde ich nicht als ausgesprochen tiefgründig bezeichnen, aber er ist auch nicht oberflächlich sondern hat die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit.

Während sich die Geschichte langsam aufbaut, kam das Ende für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Das wirkte auf mich so, als ob es eine Begrenzung der Seitenzahl gegeben hätte und die Autorin 10 Seiten vor dem Ende gemerkt hat, dass sie noch 1/4 der Geschichte unterbringen muss. Das ist nun sicherlich überspitzt beschrieben, aber der Höhepunkt und der Schluss hätten gerne etwas ausführlicher sein dürfen.

Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sterne.